Nutzung der Archivbestände

Im Stadtarchiv hat grundsätzlich jeder und jede die Möglichkeit historisches Schriftgut, Literatur, Bild- und Kartenmaterial und sonstige Archivalien zu lokalgeschichtlichen Themen einzusehen, sei es aus privatem Interesse, zu Forschungszwecken, für die Vorbereitung von Jubiläen, Schulprojekten etc. Aufgrund der Beschaffenheit der verschiedenen historischen Archivbestände kann nicht gewährleistet werden, dass zum gewünschten Thema oder Forschungsgegenstand eine üppige Quellenlage besteht oder überhaupt Archivgut vorhanden ist. Anhand der Findbücher kann ein erster Überblick über einen Großteil der vorhandenen Archivalien und Inhalte gewonnen werden. Die Findbücher von Weil am Rhein, Haltingen und Märkt können als pdf-Dokument online eingesehen und durchsucht werden. Das Ötlinger Verzeichnis folgt in Kürze.

Senden Sie vor einem Besuch im Archiv eine E-Mail mit Ihrer Anfrage oder rufen Sie an, damit vorbereitende Fragen und weitere Schritte besprochen werden können. Termine können in Ausnahmefällen auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten des Rathauses vereinbart werden.

Die Vorlage von Archivgut und Akteneinsicht erfolgt im Besucherraum des Stadtarchives, dabei ist die Archivordnung zu berücksichtigen.

Kopien und Scans werden in der Regel kostenpflichtig durch das Stadtarchiv angefertigt. Ist dies aufgrund des Zustandes oder der Größe der Archivalien nicht möglich, darf unter Beachtung der Gebührenordnung selbsttätig abfotografiert werden.

Historischer Bestand

Neben den amtlichen Akten "neuerer Zeit" bildet der Altaktenbestand, der die historischen Verwaltungsakten der Stadt Weil am Rhein und der ehemals eigenständigen Gemeinden Haltingen, Ötlingen und Märkt beinhaltet, den Hauptteil des historischen Archivbestandes. Einzelne Archivalien reichen bis in das 17./18. Jahrhundert zurück, mehrheitlich sind die Urkunden, Protokolle, Rechnungsbücher und vor allem Akten aber in das 19. Jahrhundert bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts einzuordnen.

Für Weil am Rhein, Haltingen, Ötlingen und Märkt existieren jeweils Verzeichnisse, sogenannte Findbücher, die nach Themenfeldern gegliedert, die einzelnen Archivalien des Bestandes auflisten. Nachlässe und Sammlungen von Fotos, Dias, Postkarten, Festschriften, Plakaten, Karten und Plänen bilden den nächsten größeren Bereich der historischen Dokumentation und dienen nicht zuletzt der Illustration des sich wandelnden Stadtbildes.

Eine weitere ergiebige lokal- und regionalgeschichtliche Quelle sind die Zeitungssammlungen: Die Badische Zeitung wird ab 1946, die Weiler Zeitung seit 1952 im Stadtarchiv aufbewahrt.

Bauakten

Für jedes genehmigte Bauvorhaben auf Weiler Gemarkung werden die entsprechenden Bauantragsakten im Stadtarchiv dauerhaft aufbewahrt. Diese enthalten wichtige Planunterlagen, Baugenehmigung, Baubeschreibung etc. Die baugeschichtliche Entwicklung mancher Gebäude kann bisweilen lückenlos seit Ende des 19. Jahrhunderts nachvollzogen werden. Der Bestand der archivierten Bauakten, dazu kommen noch die Statikakten, nimmt die umfangreichste und stets wachsende Position im Archivmagazin ein.

Informationen zur Einsichtnahme in Bauakten finden Sie hier.