Anschlussunterbringung und Wohnungssuche

Die Stabsstelle Flüchtlingskoordination plant und koordiniert die Belegung der städtischen Flüchtlingsunterbringungen, führt die Einweisungen durch und kümmert sich um die Nutzungsentgeltabrechnung. Außerdem ist die Stabsstelle der Ansprechpartner für die Bewohnerinnen und Bewohner der Unterbringungen sowie für die Nachbarschaft.
 
Die städtischen Unterbringungen sind auf das gesamte Stadtgebiet verteilt. Die größten Unterbringungen sind in Otterbach in Haltingen mit jeweils mehr als 30 Personen. Außerdem gibt es mehrere kleinere Unterbringungen. Durch die dezentrale Unterbringung werden die besten Voraussetzungen für Integration geschafft und es wird kein Stadtteil besonders belastet.
 
Die städtischen Unterbringungen sind sehr unterschiedlich und reichen von temporären Containeranlagen über Wohnungen in Ein- und Mehrfamilienhäusern bis zur Wohngemeinschaft. Wegen der schwierigen Wohnsituation ist es der Stadtverwaltung nicht möglich, allen Geflüchteten einheitliche Wohnungsbedienungen zu bieten. Unabhängig von der Unterkunft werde Familien immer zusammen untergebracht und Einzelpersonen haben jeweils immer ein eigenes Zimmer.
 
Jede städtische Flüchtlingsunterkunft hat einen Hausmeister, der beim Amt für Gebäudemanagement und Umweltschutz eingestellt ist.
 
Es bestehen keine Mietverträge zwischen der Stadtverwaltung und den Geflüchteten in den städtischen Flüchtlingsunterkünften, sondern die Unterbringung erfolgt im Rahmen der Obdachloseneinweisung. Die Einweisung gilt normalerweise sechs Monate. Die Stadt fördert die Bewohner aktiv, eigenen Wohnraum zu suchen. Sollte eine Person einen privaten Wohnraum finden, kann sie jederzeit ausziehen. Die Einweisung wird beendet, sobald die Person ihr Zimmer bzw. die Wohnung geräumt und die Schlüssel zurückgegeben hat. Sollte die Person keinen privaten Wohnraum finden, wird die Einweisung automatisch wieder um weitere sechs Monate verlängert.

Für die Unterbringung von geflüchteten Menschen werden ständig Wohnungen gesucht. Eigentümer, die privaten Wohnraum anbieten möchten, wenden sich bitte direkt an die Referentin der Flüchtlingskoordination Frau Anu Karjalainen, 07621-704 155, a.karjalainen@weil-am-rhein.de )