Lachen, kreischen und spielerisch lernen
Wenn sich der Verkehrskasper und Polizeihund Bello in Weil am Rhein auf die Suche nach einem Ampeldieb machen, dann sind die Vorschulkinder Feuer und Flamme. Es wird gelacht und gekreischt – aber auch viel gelernt. Die Notrufnummer der Polizei zum Beispiel: „Eins-Eins-Osterei“ (110) oder dass man eben nicht hüpfend eine Straße überquert.
Das Thema Verkehrssicherheit haben sich die Präventionsbeamten Marcel Ficht, Christian Lauterer und Silvio Nägele auf die Fahnen geschrieben. Mit ihrem Puppentheater wollen sie dem Nachwuchs auf spielerischer Art und Weise das richtige Verhalten im Straßenverkehr beibringen und dank Bello & Co. eine nachhaltige Wirkung erzeugen. Vermittelt wird den Mädchen und Jungen dabei auch die Tätigkeit der Polizei.
Das Überqueren der Straße mit Zebrastreifen, ohne Zebrastreifen oder mit Hilfe einer Fußgängerampel waren Themen des Kasperletheaters der Polizeipuppenbühne, zu der die Kommunale Kriminalprävention einmal im Jahr alle Vorschulkinder aus Weil am Rhein einlädt. Die Veranstaltung baut auf der Aktion „Sicherer Schulweg/Geh nicht mit einem Fremden mit“ auf, die ebenfalls von der Prävention Freiburg angeboten wird.
Die Kinder machen jedenfalls begeistert mit. Als Kasper beispielsweise lässig über die Straße hüpft und die jungen Gäste gefragt werden, ob das so in Ordnung sei, schreien sie alle: „Nein“. Ob es denn jemand richtig vormachen könne? Natürlich. Viele Kinder melden sich und zeigen damit, dass sie schon gut informiert sind.
Als ein Räuber Verkehrsschilder und eine Fußgängerampel in Weil am Rhein klaut, macht sich Polizeihund Bello, der sich eine Pause im Laguna gegönnt und die Rutschen ausprobiert hat, auf die Suche nach dem Übeltäter. Ehe Bello loslegt muss er sich aber erst einmal schütteln. Das Wasser spritzt und die Kinder werden nass. Sie sind begeistert, lachen und helfen dem Vierbeiner selbstverständlich bei der Suche.
Polizeihund Bello findet die Höhle, in der der Räuber die geklauten Schilder und die Ampel versteckt hat. Um ihn zu fangen müssen die Anwesenden nun ganz leise sein und sich verstecken. Klar, dass die Kinder mitmachen. Dann macht Kasperle den Räuber sehr zur Freude der Kids dingfest und erntet dafür Applaus.
In den kurzweiligen 45 Minuten verfestigen die rund 200 Kinder (auch 20 Begleitpersonen sind dabei) nicht nur die ihnen schon bekannten Verkehrsregeln, sondern helfen dem Kasperle auch, den Räuber und das Diebesgut zu finden.
