„Wir sind froh über die starke Präsenz“

„Tag der Sicherheit“: Verstärkte Kontrollen fanden am Friedlinger Grenzübergang statt

Das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken wollen unter anderem Cornelia Wülbeck (l.) vom Landratsamt, Polizeivizepräsident Uwe Oldenburg (3.v.l.), Weils Revierleiter Dietmar Göritz (4.v.l.), Weils Oberbürgermeisterin Diana Stöcker oder auch Michael Schmid von der Weiler Verkehrspolizei (2.v.r.). Foto: Stadtverwaltung Weil am Rhein / Nonnenmacher

Bereits zum 9. Mal hat das Innenministerium Baden-Württemberg den „Tag der Sicherheit“ initiiert. Diesem Aktionstag, der das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung weiter erhöhen soll, schlossen sich auch die angrenzenden Bundesländer und im Dreiländereck auch die Sicherheitsbehörden aus der Schweiz und Frankreich an.
 
In Südbaden ist das Messerverbot im öffentlichen Raum im Mittelpunkt gestanden. Zahlreiche Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen wurden durchgeführt. Allein in Baden-Württemberg kontrollierte die Polizei, unterstützt von Einsatzkräften der Bundespolizei, des Zolls, der Städte- und Gemeindeverwaltungen knapp 12.000 Personen und stellte über 1.800 Straftaten fest, wie das Innenministerium mitteilt. Mehr als 300 Polizeibeamte waren zusätzlich zum Regeldienst im Einsatz.
 
Auch an und auf der Dreiländerbrücke sowie am Grenzübergang Friedlingen wurde kontrolliert. Hier wurde verstärkt Präsenz gezeigt. Im Fokus stand dabei die Tram 8. Zusätzlich zu den Ausweiskontrollen der Bundespolizei forderten die Polizisten bei hinreichendem Verdacht die Fahrgäste auf, ihre Taschen oder Rücksäcke zu öffnen.
 
Nicht zuletzt nutzen die Beamtinnen und Beamten der verschiedenen Länder und Behörden diesen Tag der Sicherheit auch dazu, sich grenzüberschreitend auszutauschen. Damit sollte die gute länder- und behördenübergreifende Zusammenarbeit gestärkt werden, so Uwe Oldenburg, Vizepräsident des Polizeipräsidiums Freiburg. Die Regelungen und Gesetze sind in den Ländern unterschiedlich, umso wichtiger ist es deshalb, dass das partnerschaftliche, kooperierende Miteinander gut funktioniere.
 
„Die starke Präsenz der Polizei stärkt das Sicherheitsgefühl“, macht Oberbürgermeisterin Diana Stöcker deutlich. Dieses Feedback erhalte sie auch von den meisten Bürgerinnen und Bürger. „Die Kontrollen in der Tram werden ebenfalls akzeptiert. Viele Fahrgäste zeigen ihre Ausweise an der Grenze unaufgefordert vor.“
 
Ellen Nonnenmacher, die Rechts- und Ordnungsamtsleiterin der Stadt Weil am Rhein, betonte und lobte die enge Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden im Dreiländereck.
 
Allein in Baden-Württemberg wurden laut Innenministerium mehr als 11.896 Personen, 3.373 Fahrzeuge sowie mehr als 7.600 Dokumente kontrolliert. 49 Personen wurden vorläufig festgenommen und insgesamt 80 Haftbefehle vollstreckt.
 
Zudem stellten die Sicherheitsbehörden landesweit 699 Gegenstände sicher oder beschlagnahmten sie. Darunter waren 17 Waffen und gefährliche Gegenstände sowie 105 Messer. Weiterhin haben die Sicherheitsbehörden Bargeld in Höhe von über 27.000 Euro in Verwahrung genommen.