Ausstellung geht zu Ende

Kunstwerke von Wolfgang Faller sind noch bis zum 31. Mai im Stapflehus zu sehen

Bei Wolfgang Faller steht die menschliche Gestalt im Ruhezustand, in Bewegung, als Paar oder als Gruppe im Mittelpunkt seines Schaffens. Foto: Welti

Noch bis Sonntag, 31. Mai, ist die Ausstellung des diesjährigen Preisträgers des Markgräflerkunstpreises der Sparkassenstiftung im Stapflehus zu sehen. Der Müllheimer Künstler Wolfgang Faller wurde 1952 in Villingen geboren, ist Maler, Zeichner und Bildhauer zugleich und studierte an der Mailänder Kunstakademie und der Kunsthochschule in Lille.

Er ließ sich zunächst in Südfrankreich nieder und zog 1985 nach Berlin. Seit 2003 ist Müllheim im Markgräflerland die Wahlheimat des international vernetzten Kosmopoliten, der auch als Kurator tätig ist. Wolfgang Faller arbeitet figürlich, die menschliche Gestalt im Ruhezustand, in Bewegung, als Paar oder als Gruppe steht im Mittelpunkt seines Schaffens.

Über Jahre hinweg entwickelt er seine verschiedenen Werkgruppen parallel weiter. In den abstrakten, in Öl und Acryl gemalten Kopfbildern des Künstlers kommt das menschliche Antlitz zum Ausdruck, nicht als Abbild, sondern als Ausdruck der Persönlichkeit und inneren Befindlichkeit, als Seelenportrait.

Seine „Zugvögel“ nahmen im Jahr 1999 in Berlin ihren Anfang, bis heute sind etwa 300 dieser farbintensiven Wandobjekte in Menschengestalt entstanden. Ebenso wie seine Skulpturenserie der „Artgenossen“ sind die Figuren aus Fundstücken wie Schwemmholz, alten Malutensilien oder auch Überbleibseln aus Industriebrachen gefertigt.

Viele davon sammelt Wolfgang Faller auf seinen Reisen im Koffer. Zurück in seinem Atelier dienen sie ihm als unerschöpfliche Inspirationsquelle, mit einer Formenwelt, die so individuell und charaktervoll wie der Mensch selbst ist.

Am letzten Öffnungstag (31. Mai) ist der Künstler selbst von 14 bis 18 Uhr vor Ort. Besucher haben hier nochmals die Gelegenheit, sich mit ihm über sein Schaffen auszutauschen.

Öffnungszeiten:
Sa. 15-18 Uhr
So. 14-18 Uhr