Perfekte Aussicht und viel Wissenswertes
Was für eine Resonanz! Der zweite Teil der Bannwanderung, den die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Schwarzwaldverein Weil am Rhein ausrichtete, war ein echter Volltreffer. Entlang der Grenzsteine ging es vom Zoll in Riehen über den Tüllinger Weg bis nach Ötlingen. Für die Teilnehmenden gab es neben dem wunderbaren Ausblick auch allerhand Wissenswertes aus erster Hand.
„Wir haben die Teilnehmerzahl der ersten Bannwanderung, die von Friedlingen nach Altweil entlang der Schweizer Grenze führte, noch einmal deutlich getoppt“, freute sich Oberbürgermeisterin Diana Stöcker bei der Begrüßung in Altweil. Sie dankte dem Schwarzwaldverein und seinem Vorsitzenden Roland Christ für die Routenplanung und die Organisation im Vorfeld. Rund 80 Wanderinnen und Wanderer waren bei herrlichem Sonnenschein mit von der Partie.
Stadtführerin Sabine Theil eröffnete die rund dreistündige Tour mit spannenden Einblicken in die Geschichte Altweils, ehe es auf dem Grenzacher Weg hinauf über den Oberen Schlipfweg bis nach Tüllingen ging. Christ erzählte dabei immer wieder etwas zur Geschichte der Grenzsteine und der Region. „Wir haben viel erfahren, all das ließ die Landschaft um uns herum lebendig werden“, meinte Stöcker.
Einen Stopp legte die muntere Wanderschar beim so genannten Marktfrauenbänkli ein. An diesem Ort legten früher die Marktfrauen ihre Rast ein, die ihre Waren von Haltingen auf den Markt nach Lörrach transportieren. Die Ruhebank wurde auf Initiative des Schwarzwaldvereins nun wieder neu aufgestellt. Unterstützt wurde er dabei von der Sparkasse Markgräflerland, der Stadtverwaltung und privaten Spendern. „Das ist ein schönes Zeichen gelebten Engagements für unser kulturelles Erbe“, zeigte sich Stöcker erfreut.
In Ötlingen angekommen, entführte Stadtführerin Monika Merstetter die Wanderfreundinnen und -freunde in die Welt der vielen Künstlerinnen und Künstler mit überregionaler Bedeutung, die entweder aus Ötlingen stammten und stammen oder einen besonderen Bezug zu unserem Weiler Ortsteil hatten und haben.
Den Abschluss der Bannwanderung bildete ein geselliger Umtrunk im Weingut Vinessli, den Daniela und Hanspeter Kaiser für die Stadtverwaltung organisierten und bei dem bei bester Laune viele Gespräche geführt wurden.
Der dritte Teil der Bannwanderung soll im nächsten Jahr stattfinden. Dann, so ließ Diana Stöcker schon einmal durchblicken, gehe es nach Märkt.

