Abteilung übernimmt Stapflehus-Leitung

Wechsel: Kulturamt Weil am Rhein strebt weitere Zusammenarbeit mit Dr. Isabel Balzer an

Dr Isabel Balzer beendet ihre erfolgreiche Tätigkeit als Leiterin der Galerie. Foto: Stadtverwaltung / Salinas 

Das Kulturamt Weil am Rhein informiert über eine personelle Veränderung in der Leitung der Städtischen Galerie Stapflehus: Aufgrund komplexer steuer- und abgabenrechtlicher Regelungen, die bei einer beruflichen Tätigkeit zwischen einem EU‑ und einem Nicht‑EU‑Land greifen, beendet Dr. Isabel Balzer ihre erfolgreiche Tätigkeit als Leiterin der Galerie.  
 
Dr. Balzer, die parallel als Galeristin in Basel sowie als freie Kuratorin, Publizistin und Dozentin tätig ist, erläutert die Hintergründe: „Da bestimmte Abklärungen im Vorfeld meines Stellenantritts aufgrund der Zwei‑Länder‑Konstellation nicht möglich waren, zeigte sich erst im Verlauf der Beschäftigung, dass die endgültige Abgabenlast so hoch ausfällt, dass der verbleibende Betrag in keinem Verhältnis zur Vergütung steht.“
 
Nach der erfolgreichen Kuration der Ausstellung Rauschen der Formen: Kunstschaffende des Atelier FRIDA im künstlerischen Dialog (27.3. bis 12.7 im Museum am Lindenplatz) sowie der Organisation des Markgräfler Kunstpreises (21.3. bis 31.5. im Stapflehus) wird sie ihre Tätigkeit im Stapflehus daher vorerst nicht fortführen. Bis zur Neubesetzung übernimmt Dr. Barbara Brutscher übergangsweise dessen Leitung.
 
Peter Spörrer, Leiter des Kulturamts, bedauert den Schritt: „Wir können die Entscheidung von Isabel Balzer sehr gut nachvollziehen, auch wenn sie uns schmerzt. Mit ihr verlieren wir eine hervorragende Leitungspersönlichkeit, die das Stapflehus mit großer Expertise und Energie geprägt hat.“
 
Auch Dr. Barbara Brutscher, Leiterin der Abteilung Museen & Galerie, würdigt die Zusammenarbeit: „Die Kooperation war äußerst konstruktiv, und insbesondere die von Isabel Balzer organisierte Regionale‑Ausstellung war ein großer Erfolg. Wir können uns in jedem Fall eine weitere Zusammenarbeit vorstellen – beispielsweise in Form freier kuratorischer Projekte.“