Checks, Carsharing und Glitzertattoos
Der Mobilitätsnachmittag am Mittwoch hat für viel Leben auf dem Rathausplatz gesorgt. Im Mittelpunkt stand dabei das Fahrrad. So gab es wieder eine Codierungs-Aktion, einen Geschicklichkeitsparcours für Kinder und die Präsentation verschiedener spezieller Räder. Aber auch der „Tote Winkel“, Hinweise zur Nutzung eines E-Scooters oder Infos über das Carsharing kamen bei der zweiten Auflage dieses Anlasses im Rahmen der Stadtradeln-Kampagne nicht zu kurz.
„Nachhaltige und umweltfreundliche Fortbewegung ist für die Zukunft unserer Stadt wichtig. Ich denke da unter anderem an weniger Lärm und sauberere Luft. Gemeinsam können wir eine moderne, klimafreundliche Stadt schaffen, die sich aktiv weiterentwickelt“, sagt Oberbürgermeisterin Diana Stöcker.
Die beiden Organisatorinnen Ariane Linde und Olga Anselm freuten sich zudem über eine gute Resonanz aus der Bevölkerung. Rund 250 Besucherinnen und Besucher kamen auf den Rathausplatz. Das Wetter spielte ebenso mit und die Helferinnen und Helfer der IG Velo hatten beispielsweise bei der Fahrrad-Codierung alle Hände voll zu tun. Am Ende wurden 42 Velos mit einem persönlichen Code versehen, der Fahrraddieben das Leben schwerer machen soll. Die Kosten hierfür und auch für die Velochecks übernahm die Stadt.
Letztere waren erstmals Bestandteil des Mobilitätsnachmittags. Diese beinhalteten zudem kleine Reparaturen. Solche Checks gibt es übrigens auch immer wieder beim Repair-Café. Eine gelungene Premiere feierte auch der eigens aufgestellte Geschicklichkeitsparcours, der von den jungen Gästen den gesamten Nachmittag in Beschlag genommen wurde. Viele Kinder probierten, die verschiedenen Hindernisse mit dem Roller oder Fahrrad fehlerfrei zu meistern.
Gerade auch für die Jüngsten stellte die Verkehrswacht wieder das Thema „Toter Winkel“ in den Blickpunkt. Höhepunkt war natürlich der Besuch in der Fahrerkabine eines Lkw, um selbst zu sehen, dass man in bestimmten Bereichen rund um den Laster nichts oder nicht viel erkennen kann. Auch gaben die Beamten nützliche Tipps im Umgang mit dem E-Scooter. Viele Nutzende wissen nämlich gar nicht, dass hierfür dieselben Regeln wie beim Fahrradfahren gelten.
Bestens kam auch die Mal- und Bastelecke an. Auf der Beliebtheitsskala rangierten die Glitzertattoos unangefochten an erster Stelle. Schmetterlinge und Fußbälle zierten an diesem Nachmittag so manchen Kinderarm.
Die Firma „Einzelrad“ aus Haltingen stellte in diesem Rahmen Spezialräder vor. Besonders groß war das Interesse an Drei- und Falträdern. Dreiräder etwa eigenen sich insbesondere für Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Handicap.
Naturenergie sharing und der Landkreis Lörrach nahmen sich zudem dem Thema Carsharing an, beantworteten Fragen von Interessierten und gaben nützliche Informationen. Ein entsprechendes Fahrzeug zierte den Rathausplatz.
„Die Gäste, die auf den Rathausplatz kamen, zeigten sich sehr interessiert. An den verschiedenen Stationen herrschte den ganzen Nachmittag über eine gute Resonanz. Die Experten hatten gut zu tun, es war immer jemand da, der zu einem bestimmten Thema eine Frage hatte“, ließ Linde wissen.










