Natürliches Handwerk der kreativen Art
Keramik und Blumen – Kreatives Handwerk war das Thema von Oberbürgermeisterin Diana Stöcker dieser Tage, als sie gemeinsam mit WWT-Wirtschaftsförderer Peter Krause erst der Blumen Oase in der Leopoldstraße und dann der Lehmhuus 3D Ceramics GmbH im Kesselhaus einen Unternehmensbesuch abstattete.
Blumen Oase
Wer durch die Leopoldstraße schlendere, käme an der Blumen Oase nicht vorbei, sagt Diana Stöcker. „Jörg Stücklin und seine Familie sind seit Jahren ein fester Anker in unserer Weiler Innenstadt – mit einem Geschäft, das weit mehr ist als ein Blumenladen und mit viel Herzblut betrieben wird.“
Im Geschäft gibt es frische Schnittblumen, Zimmerpflanzen, Dekorationen und weitere Geschenkartikel und direkt gegenüber auf dem großen Hof alles für den Garten etwa Beet- und Balkonpflanzen. „Und das, soweit das Auge reicht“, schmunzelt Stöcker und spricht von einem „blühenden Herz“ in der Leopoldstraße.
„Genau solche Betriebe braucht eine lebendige Innenstadt“, stellt Stöcker fest und freut sich zudem darüber, dass die Blumen Oase auch beim neu ins Leben gerufenen „Hallowil“-Abend-Shopping mit viel Engagement dabei sei. „Stücklins sind ein Eckpfeiler des Angebots in unserer Innenstadt.“
Firma Lehmhuus 3D Ceramics GmbH
Ebenso kreativ geht es im Friedlinger Kesselhaus bei der Firma Lehmhuus 3D Ceramics GmbH zu. „Hier werden Tradition und Hightech eine Einheit“, macht Stöcker deutlich. Selbst habe sie früher gerne in ihrer Freizeit mit Ton gearbeitet und deshalb sei sie bei diesem Unternehmensbesuch ganz besonders fasziniert gewesen.
Das junge innovative Unternehmen setzt nämlich auf die Karte keramischer 3D-Druck als eine weitere Möglichkeit Keramik zu formen. Es engagiert sich in den Bereichen Design, Kunst und Architektur, um die „unglaublichen Möglichkeiten dieser Technik und des einzigartigen Materials“ im Alltag zu etablieren, wie die Inhaber Daniel Achermann und Fabian Schmid erklären.
Es geht darum, den Keramik 3D-Druck weiterzuentwickeln und als zukunftsträchtige Technologie weiter ausbauen. So arbeitet die Firma Lehmhuus 3D Ceramics GmbH mit Künstlern, Architekten, Designern und Ingenieuren zusammen.
„Daniel Achermann und Fabian Schmid geht es um die innovative Weiterentwicklung eines uralten Handwerks“, befindet Stöcker. Der 3D-Drucker baut zunächst komplexe Keramikformen Schicht für Schicht auf. „Wer einmal selbst Ton in den Händen hatte, versteht sofort, wie außergewöhnlich das ist“, sagt Stöcker. Danach werden die Objekte getrocknet und gebrannt, ganz wie seit Jahrtausenden. „Modernste Technik und tiefes handwerkliches Wissen – beides braucht es.“
Das Leistungsangebot der Firma umfasst Prototypen, Serienfertigung für Produkte aus vielen Branchen sowie Beratung zu Brennöfen und Glasuren. „Der Besuch war hochspannend“, lässt die Oberbürgermeisterin wissen.

