Von Milchtransporten und Straßenbauarbeitern

Historische Zeitreise: Wandkalender 2027 mit dem Thema „Weil am Rhein mobil“

Eine Bilderreise in die Vergangenheit: Annika Gerwig vom Stadtarchiv freut sich über die neueste Ausgabe des historischen Wandkalenders. Foto: Stadtverwaltung Weil am Rhein / Bähr

Druckfrisch: Es gibt ihn wieder, den historischen Wandkalender der Stadt Weil am Rhein. Das Stadtarchiv lässt auch 2027 Erinnerungen an längst vergangene Zeiten aufleben. Thema des anschaulichen Blicks zurück ist diesmal: „Weil am Rhein mobil“. Es werden die verschiedenen Arten der Mobilität in Weil am Rhein in früheren Zeiten gezeigt.
 
Einmal mehr begeben sich die Betrachterinnen und Betrachter auf Zeitreise. Es ist, als blättere man gemütlich in einem Fotoalbum, in dem alte Bilder eine spannende Geschichte präsentieren. Der neue historische Wandkalender, der das Stadtarchiv der Stadt Weil am Rhein Jahr für Jahr in Zusammenarbeit mit der Kalendermanufaktur Verden herausgibt, ist erneut ein echter Hingucker geworden.
 
Im vergangenen Jahr gab es interessante Schnappschüsse zum Thema „Vereine und Veranstaltungen“ zu bewundern. Nun steht die Mobilität im Fokus. Nicht jede Stadt kann sowohl mit einem großen Schienennetz, einem Hafen, aber auch mit Landwirtschaft in Altweil oder den Ortsteilen punkten. „Da sind wir wirklich hervorzuheben. Heute könnte man ja sogar noch die Tram dazu nehmen“, lässt Annika Gerwig vom Stadtarchiv wissen, die gemeinsam mit Stadtarchivar Thilo Baumgartner für die Auswahl der Kalenderfotos zuständig war.
 
Im März schuftet beispielsweise eine Straßenbaukolonne. Straßen werden in den 1950er beziehungsweise 1960erJahren aus dem Boden gestampft oder ausgebaut. Wenig Maschinen, viel Handarbeit: so lautet dabei das Motto auch in der Hauptstraße zwischen Friedrichstraße und Marktstraße. Während im Hintergrund ein schickes Fahrzeug entlang der mit Fässern abgesperrten Straße vorbeidüst, sind Bauarbeiter am Werk.
 
Der Juli steht im Zeichen einer fröhlichen Fahrradfahrerin, die in Märkt gleich zwei Milchkannen transportiert und dabei einen gelösten Eindruck macht. Hier gilt der Fokus der Landwirtschaft und dem Fahrrad, einem Verkehrsmittel. „Außerdem ist es einfach ein tolles Bild“, schmunzelt Gerwig.
 
Der Dezember-Schnappschuss zeigt den heutigen Bereich des Schlaufenkreisels. Der Blick richtet sich auf die Friedensbrücke ganz ohne Dreiländergalerie und Insel. „Dieser Bereich hat sich in vergangenen Jahrzehnten wirklich sehr verändert. Vor der Brücke erkenne man auf der linke Seite sogar noch die Ruine des Bunkers „Villa Baselblick“, so Gerwig.
 
Verkaufsstellen des Wandkalenders, der sich Jahr für Jahr großer Beliebtheit erfreut und sich unter anderem als perfektes Weihnachtsgeschenk eignet, sind in Weil am Rhein der Kaufring und die Buchhandlung Thalia in der Dreiländergalerie. Das Werk kostet 22,90 Euro und ist auch direkt beim Verlag unter www.historische kalender.de erhältlich. Die Fotografien wurden vom Stadtarchiv zur Verfügung gestellt.
 
https://www.kalender-manufaktur.de/produkt/weil-am-rhein-mobil-2027/