Winzer beginnen mit der Weinlese
Die diesjährige Weinlese beginnt aufgrund der warmen und trockenen Witterung früher als in vielen vergangenen Jahren. Die Trauben haben sich rasch entwickelt und bereits früh einen hohen Reifegrad erreicht. Die hiesigen Winzerinnen und Winzer sind auch wieder auf die Rücksichtnahme und Unterstützung der Bevölkerung angewiesen.
Während der Traubenreife bleiben die öffentlichen Wege entlang der Weinberge auf Weiler Gemarkung weiterhin frei zugänglich. Spaziergängerinnen und Spaziergänger werden jedoch gebeten, zu beachten, dass das Betreten der Rebgrundstücke nicht gestattet ist. Die Rebhüter überwachen die Einhaltung dieser Regelung und sind berechtigt, unbefugte Personen aus den Reben zu verweisen.
Darüber hinaus haben die Rebhüter den Auftrag, Vögel mithilfe von Schreckschussmunition von den Weintrauben fernzuhalten. Insbesondere Stare können in großen Schwärmen auftreten und sich über die reifen Trauben hermachen. Tierhalterinnen und Tierhalter sollten daher berücksichtigen, dass Hunde beim Spaziergang oder Pferde bei einem Ausritt durch die plötzlichen Warnschüsse erschreckt werden können.
Die Vertreterinnen und Vertreter des Weinbaus bitten die Bevölkerung außerdem darum, in den letzten Wochen der Traubenreife sowie bis zum Abschluss der Weinlese auf das Verbrennen von Grünschnitt in der Nähe der Weinberge zu verzichten. Der Hintergrund: Zieht Rauch durch die Weinberge, können die Trauben unangenehm riechende Moleküle aufnehmen. Besonders kurz vor der Weinlese sind die reifen Trauben dafür anfällig. Ein Verzicht auf das Verbrennen von Grünschnitt in Rebennähe trägt daher dazu bei, die Qualität der Trauben und des späteren Weins zu schützen.
