Nicht nur der Name ist neu
Mit der feierlichen Enthüllung des neuen Eingangsschildes trägt die bisherige Stadtbibliothek Weil am Rhein nun offiziell den Namen Mediathek Weil am Rhein. Mit der Umbenennung tritt auch die neue Satzung der Mediathek in Kraft und die Umsetzung des stadtweit neu eingeführten Corporate Designs beginnt.
Der neue Name bringt das heutige Selbstverständnis der Einrichtung zum Ausdruck. Er steht für eine zeitgemäße Ausrichtung und berücksichtigt die Vielfalt der Medien und Angebote, die über klassische Bücher hinausgehen. Zugleich schafft er eine Bezeichnung, die auch Raum für die zukünftige Entwicklung der Einrichtung lässt.
In ihrer Ansprache ging Oberbürgermeisterin Diana Stöcker auf die Geschichte der Mediathek in der ehemaligen Kirche St. Peter und Paul ein. Sie betonte das langjährige Engagement und den großen Einfluss der dieses Jahr verstorbenen Ellen Benz, die die Bibliothek mehr als 30 Jahre leitete und stets als offenen und zukunftsorientierten Ort ausrichtete. Die Umbenennung in „Mediathek“ macht diese Offenheit und den stetigen Wandel sichtbar.
Kulturamtsleiter Peter Spörrer erläuterte das neue Corporate Design der Stadt. Die Mediathek ist die erste Abteilung, in der das neue Erscheinungsbild umfassend eingeführt wird. Die drei Kreise des neuen Logos können als drei Weinbeeren, aber auch als drei Wassertropfen oder als Symbole für die Länder Deutschland, Frankreich und Schweiz interpretiert werden. Das Logo der Mediathek ist in einem Bronzeton gehalten, der sich bspw. mit den Türen und der Decke in der ehemaligen Kirche, aber auch mit den früher gebräuchlichen Ledereinbänden von Büchern assoziieren lässt.
Die stellvertretende Mediatheksleiterin Franziska Kufner erläuterte die Bedeutung des neuen Namens für die Einrichtung selbst. „Ein Name vermittelt eine Vorstellung davon, was sich dahinter verbirgt. Mit der Bezeichnung Mediathek möchten wir zeigen, wie sich unsere Einrichtung entwickelt hat und wie wir uns heute verstehen. Wir bleiben unserer bisherigen Arbeit und unseren Werten treu, treten aber künftig mit einem Namen auf, der unser Selbstverständnis noch besser widerspiegelt“, erklärte sie.
Parallel zur Umbenennung erhält die Mediathek eine neue Satzung. Damit werden auch die formalen Grundlagen an die veränderte Bezeichnung und die heutige Ausrichtung der Einrichtung angepasst. Der neue Name, die Satzung und das Corporate Design greifen ineinander und bilden gemeinsam die Grundlage für den künftigen Auftritt der Mediathek.
Mit der Enthüllung des neuen Eingangsschildes ist dieser Wandel nun auch am Gebäude sichtbar. Die Umbenennung steht dabei nicht für einen vollständigen Neuanfang, sondern für die bewusste Weiterentwicklung einer etablierten städtischen Einrichtung. Die neue Bezeichnung und das gemeinsame Erscheinungsbild verbinden die Weiterentwicklung der Mediathek mit dem Anspruch, die städtischen Kulturangebote zeitgemäß und klar erkennbar zu präsentieren.

