Ampel statt Zebrastreifen

Mehr Sicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger an der Hauptstraße

Eine Frage der Sicherheit: Künftig wird es in diesem Bereich keinen Fußgängerüberweg mehr geben, sondern eine Bedarfsampel. Die Arbeiten dafür beginnen voraussichtlich am 24. August. Foto: Stadtverwaltung Weil am Rhein / Bähr

Der Bereich rund um den Bahnhof/Tramhaltestelle und die Verbindung zwischen Dreiländergalerie und Insel entlang der Hauptstraße soll künftig sicherer werden. Auf Höhe der Hauptstraße 339 wird deshalb nach einem Beschluss der Unfallkommission eine Fußgänger-Bedarfsampel installiert. Sie soll insbesondere das sichere Queren der stark frequentierten Hauptstraße erleichtern und damit die Verkehrssicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger deutlich erhöhen.
 
Der Abschnitt kurz vor der Friedensbrücke war in den vergangenen Jahren immer wieder als Unfallhäufungsstelle aufgefallen. So kommt es immer wieder zu Kollisionen zwischen Fußgängern, die die Fahrbahn überqueren wollen, und Fahrzeugen.
 
Die Unfallkommission hat nun als konkrete Maßnahme die Einrichtung einer Fußgängerampel beschlossen. Anders als bei einem Zebrastreifen ermöglicht die Bedarfsampel den Fußgängerinnen und Fußgängern, den Fahrzeugverkehr bei Bedarf gezielt anzuhalten und die Straße sicher zu queren.
 
Neben der neuen Ampelanlage soll auch die derzeit bestehende Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h dauerhaft beibehalten werden. Die Tempobegrenzung war bislang im Zusammenhang mit der Sanierung der Friedensbrücke angeordnet worden. Aufgrund der Unfalllage und der besonderen Bedeutung des Bereichs für den Fuß- und Radverkehr soll Tempo 30 künftig dauerhaft für mehr Sicherheit sorgen.
 
Die Installation der Ampelanlage soll voraussichtlich im Zeitraum vom 24. August bis 11. September erfolgen. Für die Arbeiten muss die Hauptstraße zwischen dem Schlaufenkreisel und der Friedensbrücke halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird während der Bauzeit durch eine temporäre Ampelanlage geregelt. Mit Verkehrsbehinderungen und längeren Fahrzeiten ist daher zeitweise zu rechnen.
 
Der Gehweg bleibt von der Sperrung unberührt und kann während der gesamten Bauzeit genutzt werden. Fußgängerinnen und Fußgänger können den Bereich somit weiterhin passieren.

Die Stadtverwaltung bittet die Anliegenden sowie alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen während der Bauarbeiten. Die vorübergehenden Beeinträchtigungen sind erforderlich, um mit der neuen Fußgängerampel eine dauerhafte Verbesserung der Verkehrssicherheit an dieser wichtigen Verbindungsachse zu schaffen.