Barrierefreier Umbau schreitet voran
Barrierefrei mal Vier: In den vergangenen Monaten sind weitere Bushaltestellen in Weil am Rhein behindertengerecht umgebaut worden. Damit setzt die Stadt Weil am Rhein ihren Kurs für einen inklusiven und modernen öffentlichen Personennahverkehr fort. An vier Haltestellen wurde damit der Einstieg in den Bus für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Senioren und Familien mit Kinderwagen ab sofort spürbar erleichtert.
In der Riedlistraße (Bushaltestelle Kasthölzlestraße) wurden wie auf der anderen Seite auch barrierefreie Busbordsteine eingebaut und nun zudem auf beiden Seiten einheitlich ein Blindenleitpflaster verlegt.
In der Bühlstraße wurden ebenfalls auf der Westseite Busbordsteine und Blindenleitpflaster eingebaut. Die Ostseite war bereits fertiggestellt. Die Bushaltestelle wurde dabei leicht verschoben, damit die neue Haltestelle die Parkplätze für den Notarzt nicht blockiert.
Vor dem Alten Rathaus wurde die Bushaltestelle auf beiden Seiten barrierefrei umgebaut (Bordstein sowie taktiler Bodenbelag). Aufgrund des Platzmangels - barrierefreie Busbuchten sind länger - wurden die Busbuchten entfernt. Die Busse halten nun am Straßenrand. Mit dem gewonnenen Platz, so macht Projektleiter Caleb Inskeep deutlich, konnten auf beiden Seiten Buswartehäuschen mit begrünten Dächern installiert, die Gehwege verbreitert und neue Grünflächen angelegt werden.
Der barrierefreie Haltestellenausbau folgt den strengen gesetzlichen Vorgaben des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) sowie den technischen Baubestimmungen für den öffentlichen Verkehrsraum. Um einen niveaugleichen und spaltfreien Einstieg in die modernen Niederflurbusse zu gewährleisten, wurden die Haltestellen mit speziellen, 21 Zentimeter Buskapsteinen (so genannten Busbordsteinen) ausgestattet.
Zusätzlich wurden taktile Bodenindikatoren integriert: Geriffelte und genoppte Leitplatten im Pflaster bieten sehbehinderten und blinden Fahrgästen fortan eine sichere Orientierung an den Einstiegspunkten.
