Unwettereinsätze in Weil am Rhein

„Unsere Rettungskräfte haben am vergangenen Freitag mit einem außerordentlichen und vorbildlichen Einsatz ausgezeichnete Arbeit geleistet. Dafür danke ich ihnen herzlich im Namen unserer Bevölkerung“.

Mit diesen Worten würdigte Oberbürgermeister Wolfgang Dietz die Hilfe, die die Wehrleute am Freitagnachmittag bis tief in den Abend in Haltingen und Ötlingen leisteten. Über 20 Einsatzstellen mussten nacheinander abgearbeitet werden, weil den Tüllinger herabschießende Wassermassen, in Keller und Wohnungen eingedrungen waren. Die Weiler Feuerwehr war mit 100 Einsatzkräften vor Ort. Sie wurde unterstützt durch das Technische Hilfswerk und den Betriebshof der Stadt. Letzterer half bei der Straßensperrung und setzte die Straßenkehrmaschine ein, um die Straßen vom Schlamm zu befreien.

Die Einsatzkräfte berichteten von der vorbildlichen Nachbarschaftshilfe, die im Haltinger Oberdorf geleistet wurde. Davon konnte sich Oberbürgermeister Wolfgang Dietz bei einem Rundgang mit Feuerwehrkommandant Frank Sommerhalte und der Leiterin des Rechts- und Ordnungsamtes, Ellen Nonnenmacher, am Abend überzeugen. Ein vom Unwetter besonders betroffener Anwohner schilderte der Gruppe seine Beobachtung so: „Unaufgefordert kamen unsere Nachbarn mit Schaufeln, Besen und Schiebern und haben uns geholfen. Und die Feuerwehr hat großartige Arbeit geleistet“.

Kurz nach 22 Uhr wurde das Einsatzende gemeldet. Die Wehrleute konnten einrücken und ihre Fahrzeuge wieder aufrüsten. Aufgrund der heftigen Schadensereignisse in Lörrach übernahm die Weiler Feuerwehr dann in der Nacht zum Samstag obendrein in Form einer Sitzwache auch die Bereitschaft für das Lörracher Stadtgebiet, um den Lörracher Wehrleuten ein paar Stunden Schlaf zu verschaffen. „Die Weiler Feuerwehr hat einmal mehr ihre vielfältige Leistungsfähigkeit bewiesen. Auf sie ist Verlass,“ fasste Oberbürgermeister Dietz den Tag zusammen.