Baustelle macht Fortschritte

Rathaus-Erweiterungsbau: Letztes großes Gewerk vergeben / Umzug im Mai geplant 

Ende des Monats beziehungsweise Anfang Februar wird das Gerüst um den Erweiterungsbau zurückgenommen.
Bildquelle: Stadtverwaltung Weil am Rhein / Bähr

Es geht voran: Die Baustelle im Rathaus-Erweiterungsbau macht gute Fortschritte. Während sich auch nach der Vergabe des letzten großen Gewerkes die Kosten innerhalb des veranschlagten Budgets bewegen, muss der Umzug aus verschiedenen Gründen um zirka vier Wochen nach hinten verschoben werden. 

Der Fokus richtet sich aktuell ganz auf den Innenausbau. In den Büros in den Ebenen zwei und drei sind die Bodenbelagsarbeiten größtenteils abgeschlossen. Weit vorangeschritten sind die Fliesenbeläge in den Treppenhäusern und Sanitärbereichen sowie der Trockenbau und hier speziell die Deckenarbeiten. Parallel laufen die Maler-, Elektro-, Sanitär- und Lüftungsarbeiten, während in der Tiefgarage die Bodenbeschichtung mitsamt den Markierungen eingebracht wurde. 

Die Gebäudehülle ist dicht und an der Fassade werden nun noch die letzten fehlenden Aluverkleidungen angebracht. Auf dem Dach des fünften Obergeschosses ist die Solaranlage bereits aufgebaut. Im Bestandsbau dagegen werden bis zur Fertigstellung nur kleinere, vorbereitende Arbeiten durchgeführt. Abgeschlossen ist hier der Erdaushub für das zusätzliche Fluchttreppenhaus an der Westseite.

Ende Januar/Anfang Februar wird das Gerüst um den Erweiterungsbau zurückgenommen und beginnen dann die Arbeiten an den Außenanlagen. Das Gewerk Außenanlagen wurde im Dezember beauftragt. „99,9 Prozent aller Gewerke sind nun beauftragt“, macht der Leiter des Amtes für Gebäudemanagement und Umweltschutz, Claudio Bergermann, deutlich. Aktuell liege man auch noch im Kostenrahmen. „Unter den gegebenen Umständen und Unwägbarkeiten ist das eine sehr gute Nachricht“, meint er. Für den Erweiterungsbau und die Brandschutzsanierung im Bestandsbau hat der Gemeinderat rund 21,75 Millionen Euro bewilligt.

Nicht ganz gehalten werden kann dagegen der angestrebte Umzugstermin Ende März. „Nachdem die Baustelle trotz erschwerter Bedingungen bis in die Ausbauphase hinein termingerecht lief, haben nun Lieferengpässe, die weiter hohe Auslastung der Firmen und pandemiebedingte Ausfälle bei den Auftragsnehmern Terminverschiebungen zur Folge“, sagt Bergermann. So werde sich die Fertigstellung des Erweiterungsbaus voraussichtlich von Ende März auf Ende April verzögern. Die Umzüge in die neuen Büros sind ab Mai geplant.  

Hintergrund: Im Erweiterungsbau entstehen 69 Büros, drei Besprechungsräume inklusive Stabsraum, ein IT-Schulungsraum sowie ein großzügiger Trauraum, der multifunktional genutzt werden kann. Nach der Fertigstellung des Erweiterungsbaus stehen dann Brandschutzarbeiten im gut 60 Jahre alten Bestandsgebäude an.