Im Notfall gilt es alle Menschen zu erreichen

Probealarm am Mittwoch ab 11 Uhr im gesamten Stadtgebiet

Es heulen wieder die Sirenen: In Weil am Rhein findet am Mittwoch, 24. November, ab 11 Uhr ein Probealarm über eine Zeitspanne von zehn Minuten statt. Im gesamten Stadtgebiet wird dann der übliche Warnlaut zu hören sein: Auf- und abschwellender Ton zur Warnung und ein durchgängiger Ton zur Entwarnung. 

„Die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat gezeigt, wie wichtig es ist, die Bevölkerung einerseits so breit und umfangreich wie nur möglich zu informieren, andererseits aber auch für dieses Thema zu sensibilisieren. Neben den digitalen Wegen, wie Warn-Apps oder Massen-Kurznachrichten auf das Handy, braucht es meiner Meinung nach fortgesetzt die Sirenen auf den Dächern der Stadt. Sie schaffen Aufmerksamkeit und sind weiterhin eine sehr wichtige Basis für die Erstwarnung. Wir müssen sicher gehen, im Ernstfall möglichst viele Menschen möglichst schnell zu erreichen“, macht Oberbürgermeister Wolfgang Dietz deutlich.

Alle zwölf Sirenen in der Stadt Weil am Rhein werden am Mittwoch zum Probealarm ausgelöst. Damit möchten die Verantwortlichen die Bevölkerung hinsichtlich der Thematik Warnen weiter sensibilisieren. Zudem soll die technische Einsatzbereitschaft der Sirenenanlage getestet werden. Die Warnprozesse sollen des Weiteren erprobt und transparent gemacht werden. „Es ist uns ein großes Anliegen, die verfügbaren Warnmittel stärker ins Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu rücken und sie gleichzeitig zu unterstützen, in Gefahrensituationen richtig zu handeln“, führt Dietz weiter aus. Auf der anderen Seite sollen auch die Verantwortlichen in den Behörden in dieser so wichtigen Arbeit bestärkt werden und Warnkonzepte testen können. 

„Es ist von entscheidender Bedeutung, dass sich die Bürgerinnen und Bürger mit Warnung auskennen. Die Sirene war und ist bei Tag und Nacht ein effektives Medium zur Alarmierung bei größeren Schadenslagen. Für uns ist sie auch eine wichtige Ergänzung zu den elektronischen Medien. Trotz aller Digitalisierung hat der analoge Weg gerade hier noch lange nicht ausgedient“, sagt Dietz.

Zwölf Sirenen gibt es derzeit im Stadtgebiet. Derzeit wird geklärt, ob und wo weitere Standorte infrage kommen. „Wir haben das Thema auf der Agenda und wollen die fest installierten Anlagen und die Bedeutung ihrer Töne wieder stärker in das allgemeine Bewusstsein rücken“, meint Dietz.

 
Informationen zu den Warntönen und Verhaltensregeln gibt es auch im Internet unter www.feuerwehr-weilamrhein.de/index.php/sirenenalarm.

Nicht nur am Warntag selbst gilt: Die Notrufnummern 110 und 112 sollen nur im tatsächlichen Notfall angerufen werden.