Stadt fördert energetische Sanierungen

Sanierungsgebiet Ortsmitte Friedlingen: Info-Veranstaltung für Immobilienbesitzer am Montag, 11. Februar, im Kesselhaus / Förderung privater Sanierungsmaßnahmen, Nahwärme- und Breitbandversorgung sind Thema

Das Luftbild mit dem Perimeter zeigt genau, was zu dem Projekt "Sanierungsgebiet Ortsmitte Friedlingen" gehört und welche Gebäude von dem Förderkonzept profitieren können.

Das Programm "Sanierungsgebiet Ortsmitte Friedlingen" geht in die nächste Runde. Mit einem Informationsabend am Montag, 11. Februar, um 18 Uhr im Kesselhaus will die Stadt speziell Eigentümer von Gebäuden über die verschiedenen Möglichkeiten der Entwicklung ihrer Immobilien ansprechen. Die Verwaltung informiert über finanzielle Bezuschussung bei privaten Umbaumaßnahmen, die eine energetische Sanierung zum Ziel haben. Des Weiteren stehen Berichte über die geplante Nahwärmeversorgung durch die Stadtwerke und über den Breitbandausbau auf der Agenda. Erster Bürgermeister Christoph Huber wird zusammen mit Bürgermeister Rudolf Koger, Vertretern des Sanierungsberaters der Stadt, des Energieberatungsunternehmens Endura Kommunal und des Zweckverbands Breitbandversorgung die Themen erläutern. Nach den Fachvorträgen besteht die Gelegenheit, mit den Referenten ins persönliche Gespräch zu kommen. Neben den Eigentümern sind auch alle anderen Interessierten am Sanierungsgebiet zu der Veranstaltung eingeladen. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr.  

Mit dem Projekt "Sanierungsgebiet Ortsmitte Friedlingen" will die Stadt das Quartier bis 2025 vom Hafen- und Gewerbestandort zum attraktiven Stadtteil für Wohnen, Arbeiten und Leben am Rhein weiterentwickeln. Neben zahlreichen Maßnahmen gehören zum Beispiel die umfassende Erneuerung des Rheinparks, die bereits gestartet ist, und das geplante Jugendzentrum "Juno II" dazu. In einem Beteiligungsworkshop im April sollen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Nutzungsmöglichkeiten der verschiedenen Bereiche des neuen Rheinparks erarbeitet werden. Der Gemeinderat hat das Konzept für das Stadtentwicklungsprojekt im Juli 2015 beschlossen. Rund 3 Millionen Euro an Fördergeldern von Land und Bund im Rahmen des Soziale-Stadt-Programms stehen dafür bereit.