Newsletter 47-2018

Tipps, Hintergründe, Anregungen
zu Kulturveranstaltungen in Weil am Rhein und Region

Gypsy Chanson - Christine Schmid und Gaetano Siino - TAM

Sex isch gsünder als Kopfsalat
(Freitag, 21. Dezember, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Bigband Christmas - Bond's Bigband
(Samstag, 22. Dezember, 19 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Die Weihnachtsgeschichte
(Sonntag, 23. Dezember, 16 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Weihnachtskonzert der Musica Antiqua Basel
(Mittwoch, 26. Dezember, 18 Uhr, Kath. Kirche St. Peter & Paul)
 
Mittwochs ist Lesetag
(Mittwoch, 26. Dezember, ab 9 Uhr, Thalia Buchhandlung Weil am Rhein)
 
Weihnachtsoratorium Teil 1-6, Johann Sebastian Bach
Vokalensemble Weil am Rhein, Silke Marchfeld
(Freitag, 28. Dezember, 19 Uhr, Katholische Kirche, Weil am Rhein-Friedlingen)
 
"Gypsy chanson" Christine Schmid & Gaetano Siino
(Montag, 31. Dezember, 18 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
"Gypsy chanson" Christine Schmid & Gaetano Siino
(Montag, 31. Dezember, 21.30 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Neujahrskonzert mit dem "Ensemble Amaltheia"
(Dienstag, 01. Januar, 17 Uhr, St. Gallus-Kirche Ötlingen)
 
Sex isch gsünder als Kopfsalat
(Freitag, 04. Januar, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Sex isch gsünder als Kopfsalat
(Samstag, 05. Januar, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Dreikönigskonzert
(Sonntag, 06. Januar, 17 Uhr, Kath. Kirche St. Peter & Paul)
 
Zeitenwende - Kostenlose Führung
(Sonntag, 06. Januar, 16 Uhr, Museum am Lindenplatz)
 
»Christien Meindertsma: Beyond the Surface« - Kuratorenführung
Mittwochsmatinee (DE)
(Mittwoch, 09. Januar, 10 Uhr, Vitra Design Museum Gallery
 
Der lange Ritt - mit 1 PS durch Nordamerika / Vision Erde mit Sonja Endlweber
(Freitag, 11. Januar, 20 Uhr, Haus der Volksbildung)
 
Der Rot-Blaue Stuhl – Wir bauen eine Ikone / Workshop (DE)
(Samstag, 12. Januar, 10:30 Uhr, Vitra Design Museum Gallery)
 
Lagerfeuer und Stockbrot
(Samstag, 12. Januar, 16 Uhr, Treffpunkt Parkplatz am Tüllinger)
 
Frühling im Herbst - Mundartkomödie
(Samstag, 12. Januar, 20:15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
50 Jahre Rhy-Deufel
(Samstag, 12. Januar, 20.11 Uhr, Mehrzweckhalle Märkt)
 
 
 
Details:
 
Sex isch gsünder als Kopfsalat
(Freitag, 21. Dezember, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Lustspielhit von Yvette Kolb nach einer Idee von Marc Camoletti
 
Vier Frauen leben unter einem Dach und alle haben ein Problem, welches sie mit einer Annonce in der Basler Zeitung versuchen, zu lösen. Die einstige Diva Georgette sucht einen Mieter, Jaqueline ein Modell für den Spartakus, Janine einen Klavierschüler und Babsi, das Dienstmädchen, einen Mann zum Heiraten. Bald stellen sich die Interessenten ein, aber weil keine der Damen von den Inseraten der anderen weiß, kommt es zu irrwitzig komischen Situationen. Das Publikum kommt aus dem Lachen nicht heraus und fühlt sich doppelt wohl, weil es die Sache von Anfang an durchschaut.
Unter der Regie von Yvette Kolb hat das Ensemble den Kopfsalat in Basel vor einem begeisterten Publikum schon über hundertachtzig Mal serviert.
Weitere Termine: 22.12.2018, 04.01. und 05.01.2019 jew. 20.15 Uhr
www.tam-weil.de
 
Bigband Christmas - Bond's Bigband
(Samstag, 22. Dezember, 19 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Bewusst zu einem Benefiz-Abend und nicht einem Konzert lädt die Bonds Bigband der Weiler Musikschule alle Freunde des Ensembles am Samstag, 22.Dezember ab 19.00 in das Friedlinger Kesselhaus ein. Die Band wird in entspannter Atmosphäre ohne das übliche Bühnen-Outfit quasi zum mitwippen und mitschnippen in die gute Stube einladen. Das Publikum sitzt an oder vielleicht sogar in der Band…
Swingende Christmas-Melodien in amerikanischer Tradition werden sich mit Pop- und Rocksongs aus dem Repertoire der Bonds abwechseln. Aus ihrem inzwischen umfangreichen Programm wird sich die Band möglicherweise auch auf Publikumswünsche einlassen. Weiterhin wird die inzwischen etablierte BONDS COMBO eine Session mit Open Stage in die Nacht hinein anhängen.
Der Erlös des Abends soll der Kinderhilfe KiHeV zugutekommen. Es wird dazu eine Kollekte geben, die nicht der Band sondern voll umfänglich dem guten Zweck zukommt.
 
Die Weihnachtsgeschichte
(Sonntag, 23. Dezember, 16 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Eine moderne Inszenierung der Geschichte Jesu Geburt. Witzig, aktuell und bibelgetreu, ab 4 Jahren / Länge ca. 45 Minuten – ein Spaß für die ganze Familie, und eine wunderbare Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest.
 
Weihnachtskonzert der Musica Antiqua Basel
(Mittwoch, 26. Dezember, 18 Uhr, Kath. Kirche St. Peter & Paul)
 
Das Barock-Orchester der Musica Antiqua Basel wird wie in den vergangenen drei Jahrzehnten am Stephanstag, Mittwoch, den 26. Dezember um 18 Uhr in der Katholischen Kirche St. Peter und Paul sein beliebtes Weihnachtskonzert aufführen. Unter Leitung von Fridolin Uhlenhut spielt das Orchester den zweiten Teil der Feuerwerksmusik von Händel, die "Vier Jahreszeiten" von Antonio Vivaldi, die Weihnachtssinfonie von Gaetano Maria Schiassi und das Weihnachtskonzert von Arcangelo Corelli. Solist ist der ungarische Geiger Stefan Horváth. Das Orchester ist besetzt mit professionellen Musikern aus dem Dreiland. Das Städtische Kulturamt Weil am Rhein veranstaltet das Konzert in Kooperation mit der Stadt Rheinfelden, ein drittes Konzert wird vor Weihnachten in der Riehener Dorfkirche gegeben. Der Eintritt in Weil am Rhein ist frei, um eine Kollekte wird gebeten.
 
Mittwochs ist Lesetag
(Mittwoch, 26. Dezember, ab 9 Uhr, Thalia Buchhandlung Weil am Rhein)
 
Mittwochs wird das Lesen gefeiert! Wer gerne und viel liest, neuen, spannenden Lesestoff braucht oder einfach nur neugierig ist zu entdecken, was für Schätze sich in den Regalen der Thalia Buchhandlung verbergen, der sei eingeladen mittwochs, vielleicht nach dem Einkauf auf dem Wochenmarkt in der Buchhandlung zu stöbern Das Thalia - Team freut sich über jeden Besucher.
 
Weihnachtsoratorium Teil 1-6, Johann Sebastian Bach
Vokalensemble Weil am Rhein, Silke Marchfeld

(Freitag, 28. Dezember, 19 Uhr, Katholische Kirche Guter Hirte, Weil am Rhein-Friedlingen)
 
Das Weihnachtsoratorium wurde 1734 von Johann Sebastian Bach erstmals aufgeführt und erfreut sich seit seiner Wiederentdeckung 1857 durch die Singakademie zu Berlin größter Beliebtheit. Für unzählige Menschen ist das alljährliche festliche Konzerterlebnis unverzichtbarer Teil ihres Weihnachtsrituals.
Bei der Aufführung am 28.12.2018 werden musikalische Profis - darunter etliche international bekannte Spitzenmusiker - und das unter der stimmlichen Leitung von Silke Marchfeld stehende Vokalensemble Weil am Rhein zusammenwirken, um Bachs wunderbare Musik zum Erklingen zu bringen. Es werden sämtliche sechs Kantaten mit all ihren Arien,
Rezitativen und Chören zu hören sein. Reinhold Friedrich, Trompete, ist seit seinem Erfolg beim ARD - Wettbewerb 1986 auf allen wichtigen Podien der Welt zu Gast und gilt als einer der größten Trompeter unserer Zeit. Neben seiner Konzerttätigkeit ist er als Professor für Trompete an der Hochschule für Musik Karlsruhe, an der Academy of Music in London und an der Royal Academy of Music in Aarhus / Dänemark sowie an der Elisabethen - Hochschule für Musik in Hiroshima/ Japan tätig.
Der junge italienische Dirigent Mauro Mariani wurde in der Schweiz in eine Musikerfamilie geboren und wurde 2018 mit dem James Colon Conductor Preis beim Aspen Music Festival/ USA ausgezeichnet. Seine Konzerttätigkeit führt ihn bereits in viele wichtige Musikzentren Europas und der USA.
Ronan Caillet, preisgekrönter französischer Tenor singt bereits zum 4. Mal die große Tenorpartie beim Weiler Weihnachtsoratorium. Nach Wettbewerbserfolgen u.a. in Wien, Budapest und Helsinki begann Silke Marchfelds internationale Konzert und Operntätigkeit, die sie in viele internationale Musikzentren führt. Die Arbeit mit dem Vokalensemble Weil
am Rhein ist ihr großes Anliegen. Alle Mitwirkende musizieren ohne Gage, statt eines Eintrittspreises wird um eine Spende, die vollumfänglich der Arbeit in Äthiopien von "Kinder
unserer Welt" (www.kinderunsererwelt.de) zugutekommen wird, gebeten. Seit über 20 Jahren hat Kinder unserer Welt den Menschen in Äthiopien - insbesondere von Kindern und jungen Frauen - nachhaltig verbessert. Bis heute flossen mehr als 4,5 Mio. Euro in bewusst langjährig angelegte Projekte. Eines davon ist das Straßenkinderprojekt in Jimma, einer
u.a. aufgrund von Flüchtlingsströmen aus dem Ogaden rasant wachsenden Metropole im Südwesten Äthiopiens. Bisher ist das in Zusammenarbeit mit der lokalen Organisation Facilitators for Change von Kindern unserer Welt das einzige Projekt, welches sich für eine Verbesserung der Lage der auf der Straße lebenden Kinder einsetzt. Weitere Projekte sind das Ausbildungszentrum in Endaselassie im Norden Äthiopiens, wo junge Frauen einen Beruf erlernen können und gleichzeitig ihre Kinder betreut werden.
 
"Gypsy chanson" Christine Schmid & Gaetano Siino
(Montag, 31. Dezember, 18 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Ein schwungvoller Abend mit Gypsy Note mit der Akkordeonistin und Sängerin Christine Schmid und dem Gitarren Virtuosen Gaetano Siino.
Mal frech, frivol und witzig, mal melancholisch, geht die musikalische Reise von französischen und deutschen Chansons bis hin zu neapolitanischen Canzone gespickt mit rhythmischen Gypsy Solos à la Django Reinhardt. Die Künstlerin ist Preisträgerin des deutsch-französischen Chansonpreises und spielt seit ihrem 3. Lebensjahr Akkordeon. Gaetano Siino......aus Sizilien ein "Viel-Saitiger" Gitarrist.
Musikalisch vielseitig, erfahren und in seiner überaus intensiven Tätigkeit als diplomierter Gitarrist-Komponist, hat er in unterschiedlichen Musikrichtungen mitgewirkt.
Im Jahr 1986 in Palermo wurde ihm ein Diplom für seine musikalischen Verdienste verliehen; 1987 bekam er eine Anerkennung der Stadt Marsala für seine musikalische Tätigkeit; 1994 schaffte er den 2. Platz beim Wettbewerb „Das Genie und die Kunst“; 1995 erhielt er von der Stadt Palazzo Adriano eine Würdigung für sein musikalisches Wirken. Folkfestival 2008 gewinnt den 3. Platz am nationalen Wettbewerb „Eldo di Lazzaro“. Er hatte erfolgreiche Konzertauftritte in Italien, ebenfalls gabt es Konzertaufnahmen für das Italienische Fernsehen (RAI) und nahm an Internationalen Gitarren Festivals teil.
 
2. Vorstellung: 21.30 h
Die 2. Vorstellung dauert bis ca. 23.30 h - im Anschluss ist die Theater-Bar geöffnet.
www.tam-weil.de
 
Neujahrskonzert mit dem "Ensemble Amaltheia"
(Dienstag, 01. Januar, 17 Uhr, St. Gallus-Kirche Ötlingen)
 
"Il Caro Sassone…" (der gute Sachse) wurde der junge Georg Friedrich Händel in seinen vier italienischen Jahren genannt, in denen er den Grundstock für seinen Weltruhm legte. So wird auch das Programm des Festlichen Neujahrskonzertes in der St. Gallus-Kirche von Ötlingen genannt, mit dem das Städtische Kulturamt Weil am Rhein seit vielen Jahren das Musikjahr in Weil am Rhein eröffnet. Dazu wurde das Barock-Quartett "Ensemble Amaltheia" eingeladen. Zwei international tätige Solistinnen wohnen in Weil am Rhein: die Flötistin und Oboistin Astrid Knöchlein und die amerikanische Fagott-Spielerin Julia Marion. Zur Stammbesetzung des Ensembles zählt auch Gritli Kohler-Nyvall. Der Cembalist Dieter Lämmlin ergänzt das Quartett, das instrumentale Kammermusik von G.F. Händel interpretieren wird. Öffnung der Abendkasse: 16 Uhr
Eintritt: 15€, Vorverkauf über www.reservix.de
 
Dreikönigskonzert
(Sonntag, 06. Januar, 17 Uhr, Kath. Kirche St. Peter & Paul)
 
Am Sonntag, dem 6. Januar 2019, um 17.00 Uhr findet zum Fest Dreikönig ein Orgelkonzert an der Metzler-Orgel von St. Peter und Paul statt. Der Organist Albrecht Klär
bringt weihnachtliche Musik von Johann Sebastian Bach zu Gehör, so u.a. die viersätzige Pastorella, verschiedene Bearbeitungen von Weihnachtschorälen und das Concerto
G-Dur, das Bach nach einem Violinkonzert des Prinzen Johann Ernst von Sachsen-Weimar für Orgel bearbeitete.
Außerdem erklingt barocke süddeutsche und böhmische Pastoralmusik von Josef Seger, dem damaligen Organisten der Prager Teynkirche, und von Martin Vogt, der u.a.
auch am Arlesheimer Dom als Organist wirkte. Den Abschluss machen romantische Bearbeitungen altfranzösischer Weihnachtslieder, sog. "Noëls" von Ch.-A. Chauvet.
Der 1940 in Offenburg geborene Organist Albrecht Klär erlernte während seines Pädagogik- und Psychologiestudiums in Freiburg i. Br. das Orgelspiel bei Josef Hagenunger,
Prof. Karlheinz Müller-Lancé, sowie dem Freiburger Münsterorganisten Robert Hommes
und bildete sich in Interpretationskursen bei Jon Laukvik, Konrad Philipp Schuba, JeanClaude Zehnder sowie auf zahlreichen Orgelreisen weiter. Seit 1979 ist er Organist an
St. Peter und Paul in Weil am Rhein.
Der Eintritt ist frei. Die Kollekte ist für den Orgelfonds bestimmt zugunsten der geplanten
Orgelrevision.
 
Zeitenwende - Kostenlose Führung
(Sonntag, 06. Januar, 16 Uhr, Museum am Lindenplatz)
 
Kostenlose Sonntagsführung mit Siegrid Schulte durch die Ausstellung "Leben im Umbruch. Weil in den 1920er Jahren"
 
»Christien Meindertsma: Beyond the Surface« - Kuratorenführung
Mittwochsmatinee (DE)
(Mittwoch, 09. Januar, 10 Uhr, Vitra Design Museum Gallery
 
Die Kuratorin Viviane Stappmanns führt durch die Ausstellung, stellt das Werk von Christien
Meindertsma vor und erklärt Hintergründe zur Entstehung der Ausstellung.
10,00 € pro Person
 
Der lange Ritt - mit 1 PS durch Nordamerika / Vision Erde mit Sonja Endlweber
(Freitag, 11. Januar, 20 Uhr, Haus der Volksbildung)
 
10.000 km hat Sonja Endlweber im Sattel zurückgelegt. Einem spontanen Impuls folgend gab sie ihre Management-Karriere auf, um mit Pferden durch die USA, Kanada und Alaska zu reiten.
In ihrem neuen Vortrag erzählt Sonja Endlweber in ihrer sympathischen und humorvollen Weise von den Herausforderungen der Reise: Wie sie mit Reit- und Packpferden über steile Gebirgspfade zog, reißende Gletscherflüsse durchquerte, sich weglos durch den Busch schlug, und lernte, sich im Land der Grizzlybären zurechtzufinden. Monatelang war sie in der Wildnis unterwegs, ganz auf sich alleine gestellt.
Die Pferde öffnen den Abenteuerreitern die Türen zu den Menschen. Ihnen verdanken sie viele herzliche Begegnungen. Die Tiere machen die Reise zu etwas ganz Besonderem. Jedes Tier hat seinen ganz eigenen Charakter und ist Freund und Weggefährte.
Karten an der Abendkasse, sowie verbilligter
Vorverkauf bei: www.reservix.de, Badische Zeitung, Weiler Zeitung und Touristinformation
 
Die Vortragsreihe "Vision Erde" der Volkshochschulen der Region wird präsentiert von Martin Schulte-Kellinghaus und der Badischen Zeitung.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.visionerde.com
 
Lagerfeuer und Stockbrot
(Samstag, 12. Januar, 16 Uhr, Treffpunkt Parkplatz am Tüllinger)
 
Kinder lieben den Wald: er ist ein riesiger Abenteuerspielplatz und sie können inmitten der Natur Spaß haben. Wir werden ein Feuer machen und uns mit Stockbrot stärken.
Wir werden den Abendhimmel genießen und einiges über die Sterne erfahren.
Und genügend Platz zum Toben haben wir auch.
Für Kinder von 6-10 Jahren, max. 10 Kinder. Die Kinder sollten alte, „rauchtaugliche“ Kleidung tragen.
Leitung: Ulla Haag, Gebühr: 10.- Euro
Anmeldung: 07621 / 79 86 66, veranstaltung@wufi-weil.de
 
 
Der Rot-Blaue Stuhl – Wir bauen eine Ikone / Workshop (DE)
(Samstag, 12. Januar, 10:30 Uhr, Vitra Design Museum Gallery)
 
Der Niederländer Gerrit Rietveld fertigte viele Entwürfe an, die
für jeden nachbaubar sein sollten. Nach einer Einführung baut jeder Teilnehmer ein Modell von Rietvelds Rot-Blauem Stuhl im Maßstab 1:1 aus unlackiertem Holz.
 
Frühling im Herbst - Mundartkomödie
(Samstag, 12. Januar, 20:15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Eine witzige Komödie auf Alemannisch und Schweizerdeutsch.
Eines Tages lernen Dora Künzler und Alexander Sarro, zwei vermeintlich sterbenskranke
Hypochonder, einander zufällig im Wartezimmer eines Arztes kennen. Als sich die beiden
ineinander verlieben, sind ihre Schmerzen plötzlich wie weggeblasen – die Liebe scheint
Wunder zu wirken, denn beide verspüren neue Lebensfreude. Das einzige Hindernis sind
noch ihre beiden Kinder, die über den zweiten Frühling der Eltern nicht gerade erfreut sind.
Auf einfühlsame Weise beschreibt der Autor die anfängliche Unsicherheit des Paares, und
schildert humorvoll das Entstehen einer neuen, romantischen Liebe.
Es spielen: Barbara Wäldele, Cornelia Sommer, Mario Donelli, Reto Ziegler, Dieter Ballmann
Termine: Sa., 12.01. / So., 13.01. / Fr., 18.01. / Sa., 19.01. / So., 20.01. / Fr., 25.01. /
Sa., 26.01. / So., 27.01. / Fr., 01.02. / Fr., 15.02. / Sa., 16.02. / So., 17.02.
Freitag und Samstag jeweils 20.15 h / Sonntag 19:15 h
www.tam-weil.de
 
 
 
Nachrichten aus dem Kulturamt
 
Musikschule
 
Schüler der städtischen Sing- und Musikschule und Musikschüler aus dem Weiler Stadtgebiet waren beim Markgräfler Musikwettbewerb, den die Sparkasse Markgräflerland jüngst ausgerichtet hatte, erfolgreich. In den Kategorien "Klavier und Blasinstrument" und "Streichinstrumente" wurden hervorragende Leistungen geboten und durch Preis gewürdigt. Sonderpreis: Victor Ferger, Klavier (Musikschule, Klasse St. Abels) mit Julian Pfeil, Posaune. 1. Preise: Victoria Wang, Klavier (Musikschule, Klasse E. Vinh-Marinelli) mit Emily Zhang , Querflöte (AG Ib), Florian Reinelt, Klavier (Musikschule, Klasse E. Vinh-Marinelli) mit Rosalie Zehnle, Saxofon (AG II); Ziyu Tian, Klavier (Musikschule, Klasse E. Vinh-Marinelli) mit Frédéric Findeis, Saxofon (AG III), Klavierkammermusik (AG IV) mit Martin Ramm, Klavier (Musikschule, Klasse R. Burd) und Moritz Ramm, Horn und Meike Ramm, Violine (Musikschule, Klasse W. Kösters). 2. Preise: Linh Chi Tran, Klavier (Klasse E. Vinh-Marinelli) mit Annika Reinelt, Querflöte (AG III), Laurin Rollmann, Klavier (Klasse E. Vinh-Marinelli) mit Mathis Kirschke, Saxofon (AG III), Mathias Ramm. Klavier (Musikschule, Klasse R. Burd) mit Bastian Strahm, Oboe (AG II), Meike Ramm, Violine (Musikschule, Klasse W. Kösters) (AG III). 3. Preise: Nora Faller, Klavier (Musikschule, Klasse E. Vinh-Marinelli) mit Raphael Eppinger, Saxofon (AG II), Vanja Steen, Klavier mit Emma Gadesmann, Fagott (Musikschule, Klasse E. Lenzing) (AG II), Konstantin Reinelt, Cello, AG Ib (Musikschule, Klasse M. Bongartz), Konstantin Reinelt, Cello, AG Ib (Musikschule, Klasse M. Bongartz), Jonathan Schlotterbeck, Cello, AG II (Musikschule , Klasse M. Bongartz), Pauline Gadesmann , Violine, AG III (Musikschule Klasse W. Kösters).
 
Stadtbibliothek
 
Stadtbibliothek in den Weihnachtsferien geöffnet: Spannende Medien für die Feiertage
 
Die Stadtbibliothek bleibt auch in diesem Jahr in den Weihnachtsferien geöffnet: die letzten Ausleihtage vor Weihnachten sind Donnerstag, der 20.12.2018 von 13 bis 19 Uhr und Freitag, der 21.12.2018 von 13 bis 18 Uhr.
Die Stadtbibliothek weist darauf hin, dass die Medien-Rückgabekiste in der Zeit vom 21.12.2018 bis 08.01.2019 nicht an allen Tagen geöffnet sein wird: u. a. bleibt sie während der Feiertage geschlossen.
Zwischen den Jahren hat die Stadtbibliothek wie folgt geöffnet: Donnerstag 13-19 Uhr und Freitag 13-18 Uhr, so Bibliotheksleiterin Ellen Benz.
 
Wer noch eine Geschenkidee für Weihnachten sucht, kann einen Gutschein über die Jahresgebühr der Stadtbibliothek kaufen und verschenken.
Und wer sich für die Feiertage noch mit Spannung oder Unterhaltung eindecken will, kann beispielsweise aus über 14.000 Romanen auswählen. Oder aus über 400 Blu-ray Discs oder 4.700 DVDs, beispielsweise "Das Pubertier", "Ice age 5", "Willkommen bei den Hartmanns", "Die Geschichte der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft" oder "Ein ganzes halbes Jahr" nach dem Buch von Jojo Moyes.
 
Sollten für Silvester noch ein paar Spielideen fehlen, bietet die Stadtbibliothek - neben Büchern mit vielen Rezepten für die Silvester-Party - mittlerweile über 300 Spiele zum Ausleihen an, darunter die beliebten Spiele "Captain Silver", das Spiel des Jahres 2018 "Azul" oder "Spinderella".
Außerdem weist Ellen Benz darauf hin, dass für längere Urlaube auch Sonderfristen vereinbart werden können sowie auf die Möglichkeit, die Leihfrist der entliehenen Medien über die entsprechende App oder das Internet von zu Hause aus zu verlängern.
 
 
 
Save the date / Kommende Veranstaltungen des Kulturamts
 
18.Januar 2019                                   Cara - Irish Folk Konzert / Haus der Volksbildung
29.Januar 2019                                   John Nemeth - Bluesnacht / Kulturzentrum Kesselhaus
31.Januar 2019                                   Forband Festival Complicité / Kulturzentrum
                                                            Kesselhaus
 
 
 
Kino im Rheincenter 20. Dezember - 26. Dezember 2018
 
 
Bumblebee
Do-So/Di/Mi 17.35; Do auch 20.30;
Fr/Sa/Di 23.20;
Mo 13.15 115 Min./ab 12 J.
Bumblebee (3D)
Do-So/Di/Mi 15.10; Fr-So/Mi auch 20.40;
Di 20.45 115 Min./ab 12 J.
Mary Poppins‘ Rückkehr
Do-So/Di/Mi 15.20/18.00/20.40;
Fr/Sa/Di auch 23.10;
Sa/So/Di/Mi auch 13.00;
Mo auch 10.45/13.45 132 Min./ab 0 J.
Aquaman
Do-So/Di/Mi 17.25 144 Min./ab 12 J.
Aquaman (3D)
Do-So/Di/Mi 15.40/20.20;
Fr/Sa/Di auch 23.15;
Mo auch 13.30 144 Min./ab 12 J.
Spider-Man: A New Universe
Sa/So/Di/Mi 15.30 117 Min./ab 6 J.
Mortal Engines: Krieg der Städte
Fr/Sa/Di 22.40; Mo 10.45 129 Min./ab 12 J.
Mortal Engines: Krieg der Städte (3D)
Do-So/Di/Mi 20.00 129 Min./ab 12 J.
Tabaluga - Der Film
Do/Fr 15.30; Sa/So/Di/Mi 13.30;
Mo 11.00 91 Min./ab 0 J.
100 Dinge
Do-So/Di/Mi 18.00; Fr-So/Di/Mi auch 20.30;
Fr/Sa/Di auch 22.50;
Mo 13.30 111 Min./ab 6 J.
Der Grinch
Do-So/Di/Mi 15.20; Do-So/Mi auch 18.35;
Sa/So/Di/Mi auch 13.15;
Mo 11.15/13.45 90 Min./ab 0 J.
Hedefi Sensin (türk.OmU)
Sa/So/Di/Mi 13.00; Mo 11.15;
Di 18.30 110 Min./ab 6 J.
Der Nussknacker und die vier Reiche
Sa/So/Di/Mi 13.00 100 Min./ab 0 J.
Sneak Preview
Do 21.00 ab 18 J.
 
 
 
Kunst und Ausstellungen in Weil am Rhein
 
Kommende Ausstellung
Galerie Stapflehus
Bauhaus - Form und Funktion / 100 Jahre Bauhaus (Schulkunstausstellung)
01.02. - 10.03.2019
 
„Mein Bild in einer echten Galerie? – Cool!“ In der Schulkunst-Ausstellung werden Schülerwerke aller Schularten und Klassen ausgestellt.
 
Dieses Jahr feiert das Bauhaus sein 100-jähriges Jubiläum. Daher lautet das SCHULKUNSTMOTTO 2019 „Form und Funktion – 100 Jahre Bauhaus“. Schüler/innen aller Schularten der Landkreise Lörrach und Waldshut beschäftigten sich mit den Ideen und Werken der Bauhaus-Künstler. Architektur, Design, Malerei, Zeichnungen: Das künstlerische Potenzial aller Altersklassen ist faszinierend und sehenswert.
 
Die Schulkunst-Ausstellungen finden in ganz Baden-Württemberg statt, die Themen wechseln alle zwei Jahre. Weitere Informationen finden sich auf der Seite des Zentrums für Bildende Kunst und intermediales Gestalten (www.lis-zkis.de).
 
Galerie Stapflehus
"Good News" - Regionale 19
Bis 06.01.2019
 
Der diesjähriger Beitrag der Regionale in Kooperation mit der Städt. Galerie Stapflehus wird
von Katrin Niedermeier kuratiert und zeigt Arbeiten von Künstlern aus dem trinationalen Raum, welche alternative Gefüge von Wissen, Wahrnehmung und Macht in verschiedensten Formen und Kontexten künstlerisch verhandeln. Rigide Wissenssysteme sowie standardisierende, historische Narrative werden angesprochen, die Objekten, Landschaften, Territorien etc. eingeschrieben sind. Hier könnten Dinge ins Wanken geraten und uns in einem Zustand der Verwirrung zurücklassen. Das Prinzip der Dekonstruktion und Rekonfigurierung könnte ein aufgefrischtes Verständnis alternativer, geschichtlicher Denkstrukturen und Anordnungen bieten und eine Plattform für kollektives Träumen und Veränderungen ermöglichen. Stimuliert werden eine persönliche, körperliche und subjektive Erfahrung von „Wirklichkeit“ sowie ein unmittelbares Erleben von Intuition und Reflexion: Dies als Ausdruck einer sich stetig verändernden Beziehung mit der Welt, an Stelle eines Dualismus von Subjekt und Objekt, eine bewusste Erfahrung von Verknüpfungen und Relationen.
Künstlerinnen/Artistes:
Bastian Boersig, Kaspar Bucher, Clara Denidet, Christine Fausten, Gerome Gadient, Daniel Gaemperle, Axel Gouala, Caroline von Gunten, Fabio Luks, Naz Naddaf, Gerd Paulicke, Emilie Picard, Mirjam Plattner, Olga Zimmelova-Gehr, Stefan Wegmüller
Öffnungszeiten: Sa 15:00–18:00, Sonn- und Feiertage 14:00–18:00
www.stapflehus.de
 
Fotografische Gesellschaft Dreiland
Konturen
Bis 06.01.2019
 
Die Fotografische Gesellschaft Dreiland ist ins Atelier 5 im Kulturzentrum Kesselhaus e.V.
in Friedlingen umgezogen
„Der Henriquatre lebt maßgeblich von sauber rasierten Konturen“ Die Rede ist von einer speziellen Bartform. Und auch wenn Sie nicht wissen, wie er aussehen muss, werden Sie den Umriss des Bartes in einem Gesicht als solchen erkennen. Oder die Alpen noch im dicken Nebel. Hören wir die Redewendung „Kontur annehmen“ oder an „Kontur
verlieren“, wissen wir, was gemeint ist. Erscheint eine Kontur scharf und schroff, orientiert sie unmissverständlich. Selbst unscharf lässt sie Wesentliches erkennen. Manchmal gibt sie Rätsel auf, macht Vermutungen notwendig, lässt Phantasien für Geschichten zu, die sich über verschwommenen Konturen entfalten.
Die Fotografinnen und Fotografen der Ausstellung „Konturen“ zeigen das Spiel mit allen Möglichkeiten.
Öffnungszeiten: 05. und 06.01.2019 | 15-18 Uhr
www.foto-gesellschaft.de
 
Galerie Hanemann
Kunst & Energie
Bis 20.01.2019
 
Markus K.Fritschi: Kunst und Energie
Mike Schneider: Musik zur Toninstallation
Christoph Keim: Musik zur Toninstallation
Gerhard Hanemann: Gemälde mit Licht
 
Galerie Hanemann, Dorfstraße 107, Weil am Rhein / Ötlingen
Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-17 h, Sa u. So 13-18 h
www.kunstdruckwerkstatt.de
 
Vitra Design Museum Gallery
Christien Meindertsma / Beyond the Surface
Bis 20.01.2019
 
Mit »Christien Meindertsma: Beyond the Surface« zeigt das Vitra Design Museum
in seiner Gallery bis zum 20. Januar 2019 die erste Einzelausstellung der niederländischen Designerin außerhalb ihres Heimatlandes. Für Christien Meindertsma ist die Produktgestaltung nur ein kleiner Teil des gesamten Designprozesses. In ihrer einzigartigen Herangehensweise erforscht sie die Mechanismen moderner Industrieproduktion und unternimmt dabei Expeditionen in Fabriken, leistet akribische
Detektivarbeit auf Müllhalden und in Werkstätten und befragt mit unstillbarem Wissensdurst die Protagonisten dieser Reisen. Die Ausstellung konzentriert sich auf Meindertsmas Arbeit mit Materialien wie neuer und recycelter Wolle, Flachs und Schlacke aus der Haushaltsmüllverbrennung. Gezeigt werden Projekte wie »One Sheep Sweater« (2010) – bei dem sie aus der Wolle einzelner Schafe jeweils einen Pullover produzierte – oder der »Flax Chair« (2015), ein nachhaltiges, innovatives Möbelstück aus dem inzwischen selten gewordenen Werkstoff Flachs, das mit dem New Material Award (2016) und dem Dutch Design Award (2016) ausgezeichnet wurde.
www.design-museum.de
 
Kommende Ausstellung:
Vitra Design Museum Gallery
Lake Verea - Paparazza Moderna
02.02. - 07.07.2019, Vernissage: 01. Februar 2019, 18 Uhr
 
Die mexikanischen Künstlerinnen Francisca Rivero-Lake und Carla Verea porträtieren vergessene oder versteckte Einfamilienhäuser der großen Architekten der Moderne. Dabei nähern sie sich diesen Gebäuden wie Paparazzi - unangemeldet und spontan - mit dem Ziel, sie ungeschönt und ganz privat einzufangen. Die auf den rasanten, manchmal rastlosen Reisen von Lake Verea entstandenen Fotografien zeigen Bauten der Exilanten Walter Gropius und Marcel Breuer in Lincoln, Massachusetts, oder von Richard Neutra und R. M. Schindler in Los Angeles. Die Ausstellung zeigt nicht nur Architektur, sondern erzählt auf lebendige und poetische Weise auch vom Privatleben ihrer Erbauer.
www.design-museum.de
 
Vitra Schaudepot
»Stühle der Macht«
Bis 17.02. 2019
 
Das Vitra Design Museum zeigt mit der Ausstellung »Stühle der Macht« im Vitra Schaudepot, wie eng die Geschichte des Stuhls und des Sitzens seit jeher mit dem
Ausdruck von Macht verbunden ist. Die Ursprünge des modernen Stuhls gehen auf Thronsitze der Antike zurück, und für lange Zeit waren Sessel und Stühle den Herrschern und der Oberschicht vorbehalten. Dies änderte sich erst langsam mit dem Entstehen eines Bürgertums in der Neuzeit. Mit dem Durchbruch der industriellen Möbelproduktion im 19. Jahrhundert wurden Stühle zwar endgültig für breitere Bevölkerungsschichten erschwinglich, doch ihre Verbindung zu Status und Macht ist bis heute offenkundig. Die Ausstellung »Stühle der Macht« untersucht diese Verbindung anhand von rund 20 ausgewählten Objekten aus der Museumssammlung und zeigt, wie sich Auffassungen von politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Macht bis heute in unseren Sitzgelegenheiten ausdrücken. So entsteht eine moderne Kulturgeschichte des Sitzens: von autoritär-patriarchalischen Macht-verhältnissen bis hin zu Werten wie Demokratisierung und Teilhabe, von den verborgenen Sitzungszimmern in Politik und Wirtschaft bis hin zu demokratischen Parlamenten und Designern, die mit neuen Sitzentwürfen auch zu neuer Machtverteilung beitragen wollen.
www.design-museum.de
 
Kommende Ausstellung
Vitra Schaudepot
Anton Lorenz: Von der Avantgarde zur Industrie
22.02. – 19.05.2019, Eröffnung: 21. Februar 2019, 18:30 Uhr
 
Zum 100. Geburtstag des Bauhauses widmet sich das Vitra Design Museum dem Unternehmer und Designer Anton Lorenz. 1925 wurde von Marcel Breuer am Bauhaus erstmals Stahlrohr als Möbelmaterial verwendet - ein Schritt, der modernes Wohnen revolutionieren sollte. Anton Lorenz erkannte als einer der Ersten das Potenzial der neuen Möbel und agierte mit Patenten und Unternehmensgründungen so geschickt, dass er bald als Schlüsselfigur für den Erfolg des Stahlrohrmöbels galt. Erstmals präsentiert die Ausstellung wichtige Dokumente aus seinem Nachlass, kombiniert mit Stahlrohrmöbeln von Marcel Breuer, Ludwig Mies van der Rohe, Le Corbusier und anderen - ein faszinierender Blick hinter die Kulissen der Avantgarde.
www.design-museum.de
 
Vitra Design Museum
Victor Papanek: The Politics of Design
Bis 10.03.2019
 
Mit der Ausstellung »Victor Papanek: The Politics of Design« präsentiert das Vitra Design Museum vom 29. September 2018 bis zum 10. März 2019 die erste große Retrospektive über den Designer, Autor und Aktivisten Victor J. Papanek (1923–1998). Papanek war seit den 1960er Jahren einer der wichtigsten Vordenker eines sozial und ökologisch orientierten Designansatzes. Sein Schlüsselwerk »Design for the Real World« (1971) gilt bis heute als das meistgelesene Buch über Design, das jemals veröffentlicht wurde. Papanek plädiert darin für Inklusion, soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit – Themen, die im heutigen Design aktueller denn je sind. Die Ausstellung umfasst hochkarätige, teilweise nie gezeigte Exponate wie Zeichnungen, Objekte, Filmdokumente, Manuskripte und Druckgrafik. Ergänzend werden Werke von Zeitgenossen Papaneks der 1960er bis 1980er Jahre gezeigt, darunter George Nelson, Richard Buckminster Fuller, Marshall McLuhan und der Radical-DesignInitiative »Global Tools«. Zeitgenössische Werke aus den Bereichen Critical Design und Social Design veranschaulichen Papaneks nachhaltigen Einfluss auf das heutige Design.
www.design-museum.de
 
Kommende Ausstellung
Stadtbibliothek Weil am Rhein
Dr.Bernd Warkentin und Rainer Grünzner - "Reflexionen in Marmor und Seide"
21.02. - 16.03.2019
 
Die Künstler verbindet die hohe Qualität der Verarbeitung der Materialien Marmor und Seide.
 
Die Skulpturen von Dr. Bernd Warkentin bestehen aus Marmor und Bronze. Die Arbeiten bestehen meist aus mehreren Teilen in gleicher oder ähnlicher Form, die eng zusammengefügt ein harmonisches Ganzes ergeben.
 
Seit über 30 Jahren kreiert Rainer Grünzer mit unendlicher Geduld und unter äußerster Konzentration einmalige Seidenbilder mit hohem künstlerischem Gestaltungswert. Durch Variation der Fadenführung entstehen Licht- und Schattenreflexe, die sich je nach Standort des Betrachters und Lichteinfall verändern. Der Künstler ist einer der wenigen Faserkünstler, die mit Seide Kunstwerke erzeugen. Ausstellungen im In- und Ausland.
 
Die Ausstellung ist vom 21.02.2019, 17 Uhr bis zum 16. März 2019 während den Öffnungszeiten der Stadtbibliothek zu sehen. Der Eintritt ist frei.
 
Colab Gallery
Corners of(f) society
Bis April 2019
 
Am 24. November öffnete die Colab Gallery ihre Tür für die Gruppenausstellung “Corners Of(f) Society” Die Gruppenausstellung mit dem Titel “Corners Of(f) Society” zeigt sieben internationale Positionen von Künstlern die mit, im und um städtische Bereiche arbeiten.
Wir möchten den BesucherInnen die Frage stellen, wie und warum Orte wirken und welchen Einfluss die geographische Umgebung auf die Wahrnehmung und das Verhalten hat.
Hat man beispielsweise mehrere Möglichkeiten zum Supermarkt zu laufen, wird man je nach Stimmung eine andere Strecke auswählen. In der Effizienz des durchstrukturierten Alltags wählt man den kürzeren Weg, der leider an einer lauten, vierspurigen Straße entlang führt. Aus Neugier wieder sucht man bewusst Strecken auf, die abseits der Reiseroute zum Ziel liegen, vorbei an interessanten Orten, einem verlassenen Haus, unerschlossenem Terrain oder einer Parkanlage am Rande der Stadt. Doch auch die Orientierung zu verlieren und sich treiben zu lassen kann als etwas Positives angesehen werden, etwas, dass die Abenteuerlust anregt und unvorhergesehene Ereignisse ermöglicht.
Jeder hat seine alltäglichen Rituale, die nicht nur von Funktionalität bestimmt sind. Über einige Orte kann man Geschichten erzählen, andere sucht man auf, weil man sich dort wohl fühlt, man sich in eine bestimmte Stimmung versetzen will oder die Atmosphäre und Aura eines Ortes Erinnerungen wecken. Umherschweifen ist Verlaufen, ist Aktion, ist das Sammeln von Dingen, die man auf der Straße findet, ist das Einsteigen in eine
U-Bahn, in den nächstbesten Bus und an einem beliebigen Ort auszusteigen und es ist das Löschen der üblichen Beweggründe, um von A nach B zu gelangen. Es ist das Achten auf das Gelände, die Menschen, die Tiere, den Müll in den Straßen.
Ohne Perspektive und Intention gibt es mehr zu entdecken.
Die teilnehmenden Künstler zeigen mit wachsamen Augen ästhetische Blicke auf Städte, Peripherien und überraschende Begegnungen. Wir freuen uns Ihnen neue Arbeiten von Relfy (Can), Cyop & Kaf (It), Swampy (Usa), Bruno Rodrigues & Fábio Vieira (Bra),
Road Dogs (Fr), Vitaliy Raskalov & Vadim Makhorov (Rus), LUCE & Eltono (Es) vorstellen zu dürfen.
www.colab-gallery.com
 
Textilmuseum
Genug Stoff für Neues?!? - Zeitenwende in Friedlingen / Sonderausstellung
Bis 07.07.2019
 
Friedlingen liegt direkt an der Grenze zur Schweiz und mit dem Kriegsende nun auch an der Grenze zu Frankreich. Die Sonderausstellung "Genug Stoff für Neues!?!" beleuchtet die wirtschaftlichen Bedingungen der Weiler Textilindustrie nach dem Ersten Weltkrieg und zeigt auf, wie sich die ansässigen Firmen in der unstabilen Zeit und mit der neuen politischen (Grenz-)Lage zu behaupten versuchen. In genau diese Zeit fällt die Ansiedlung der schweizerischen Seidenweberei Robert Schwarzenbach in Weil-Friedlingen 1923. Der Ausbau des Basler Rheinhafens und der Bau des Kraftwerks in Kembs sind ebenfalls politisch bedingt und führen zu Auswirkungen für die ansässige Industrie und den Stadtteil.


Neue Öffnungszeiten: Jeden Sonntag im Monat, 14.00-17.00 Uhr
Informationen unter: Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Frau Simone Kern, Tel: 07621/704416 oder per Email an s.kern@weil-am-rhein.de
 
Museum am Lindenplatz
Zeitenwende - Leben im Umbruch
Bis 21.07.2019
 
Das Museum am Lindenplatz ist am 4. Adventssonntag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Öffnungstage um Weihnachten und Neujahr sind der Mittwoch 26.12.2018 von 14 bis 18 Uhr, der Samstag 29.12.2018 von 15 bis 18 Uhr, der Sonntag 30.12. von 14 bis 18 Uhr sowie der 1.1.2019 von 14 bis 18 Uhr. Aktuell ist im Museum am Lindenplatz die Ausstellung „Zeitenwende. Leben im Umbruch. Weil in den 1920er Jahren“ zu sehen. Thematisiert werden darin die Anfangsjahre nach dem Ersten Weltkrieg und wie die Weiler Bevölkerung sich mit der neuen politischen Situation und vielen sozialen sowie wirtschaftlichen Problemen arrangierte. Politisch unruhige Zeiten, Flüchtlinge aus dem Elsass, traumatisierte Kriegsheimkehrer, Hunger, Wohnungsnot und die neue Rolle der Frau zeigen ihre Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben. Die Ausstellung ist Teil der größten grenzüberschreitenden Ausstellungsreihe in einer europäischen Region mit 30 teilnehmenden Museen und Ausstellungshäusern aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz und noch bis 21. Juli 2019 zu sehen.
 
Die nächste kostenlose Sonntagsführung mit Siegrid Schule findet am 6.1.2019 um 16 Uhr statt. Treffpunkt ist im Kassenbereich des Museums. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
 
Nächste Abendveranstaltung am 19.1.2019, 19 Uhr im Museum am Lindenplatz:
Vortrag von Patricia Rester (Stadtmuseum Rastatt)
100 Jahre Frauenwahlrecht – Die neue Frau
Anmeldung über das Kulturamt unter 07621/704-412
 
Dauer und Öffnungszeiten: bis 21. Juli 2019 jeweils samstags 15 bis 18 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen jeweils zwischen 14 bis 18 Uhr
Weitere Informationen unter www.museen-weil-am-rhein.de
Info: Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Humboldtstr. 2, 79576 Weil am Rhein
Kontakt: b.brutscher@weil-am-rhein.de
 
Vitra Design Museum
Die Sammlung des Vitra Design Museums – 1800 bis heute
Dauerausstellung
Schaudepot
 
Die Sammlung des Vitra Design Museums zählt zu den wichtigsten Beständen des Möbeldesigns weltweit. Sie umfasst insgesamt circa 7000 Möbel, über 1000 Leuchten, zahlreiche Archive sowie Nachlässe von Designern wie Charles & Ray Eames, Verner Panton und Alexander Girard. Am 4. Juni 2016 hat das von den Architekten Herzog & de Meuron gestaltete Vitra Schaudepot eröffnet, in dem das Vitra Design Museum Schlüsselobjekte seiner Sammlung präsentiert.
info@design-museum.de
 
Landwirtschaftsmuseum in Alt-Weil
Winterpause der Dauerausstellung
Wieder geöffnet April bis Oktober 2019
 
Info: Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Humboldtstr. 2, 79576 Weil am Rhein
Kontakt: s.kern@weil-am-rhein.de, www.museen-weil.de Tel: 07621/704-416
 
Dauerausstellung
Inge Fehse - Lehmikat: Tonplastiken und Gefäße
Seit Mitte November 2018
 
"Ein Stück Ton ist ein Stück ungeformte Erde.
Und aus dieser Erde entspringen unendlich viele Formen.
Gefäße, Skulpturen und Portraits sind freies Spiel innerer Vorstellung und
des Tons zwischen meinen Händen." Inge Fehse
Öffnungszeiten: Mo-Do 9-12 Uhr Do 16-18 Uhr, Hauptstr.267, 79576 Weil am Rhein
www.lehmikat.com
 
Elisabeth Veith und Gabi Moll: Collagen und Gemälde
(Temporäre Ausstellung im Kulturcafé Kesselhaus)
 
 
 
Kultur entlang der Linie 8
 
Theater Basel
www.theater-basel.ch
 
Große Bühne und Foyer Große Bühne
 
Der Nussknacker / Ballett
Mittwoch, 19. Dezember, 19:30 Uhr
Weitere Termine: 22.12., 15 Uhr und 19:30 Uhr,
 
Carmen / Ballett von Johan Inger - Premiere
Donnerstag, 20. Dezember, 19:30 Uhr
Weitere Termine: 05.01. u. 17.01.2019, jew. 19:30 Uhr, 30.12.2018, 18:30 Uhr
 
Ein Käfig voller Narren / Jerry Hermann, Harvey Fierstein - Premiere
Freitag, 21. Dezember, 19:30 Uhr
Weitere Termine: 12.01.2019, 19:30 Uhr, 06.01.2019, 18:30 Uhr
 
Tewje / Ballett von Richard Wherlock - Wiederaufnahme
Sonntag, 23. Dezember, 18:30 Uhr
Weitere Termine: 26.12.2018, 18:30 Uhr, 04.01.2019, 19:30 Uhr
 
Matinée zu: Ein Käfig voller Narren
Samstag, 27.Dezember, 19:30 Uhr
Weiterer Termin: 31.12., 19:30 Uhr
 
Lucia di Lammermoor / Oper von Gaetano Donizetti / Premiere
Samstag, 29. Dezember, 19:30 Uhr
Weitere Termine: 02.01.2019, 19:30 Uhr, 13.01.2019, 18:30 Uhr
 
Neujahrskonzert / Sinfonie Nr.9 / Ludwig van Beethoven
Dienstag, 01. Januar 2019, 17 Uhr
 
Matinee zu "Spuk in der Villa Stern"
Sonntag, 13.01., 11 Uhr
 
Hotel Strindberg / Schauspiel nach August Strindberg
Mittwoch, 16.Januar, 18:30 Uhr
 
 
 
Blick über die Grenzen und in die Regio
 
Diverse Orte Deutschland, Frankreich, Schweiz
Regionale 19
 
Die Kunstausstellung Regionale ist ein grenzüberschreitendes Projekt, das in dieser Form einzigartig ist. Achtzehn Institutionen aus drei Ländern (CH, D, F) zeigen jeweils zum Jahresende künstlerische Positionen aus der Region Basel und des trinationalen Raumes (Nordwestschweiz, Südbaden, Elsass).
Aus der Tradition der Basler Weihnachts- oder Jahresausstellung entwachsen, dient das im Jahr 2000/01 ins Leben gerufene Ausstellungsformat der Regionale dazu, die Verständigung zwischen KünstlerInnen, Kulturschaffenden und Institutionen auf trinationaler Ebene zu fördern und zu intensivieren.
Die Regionale ist offen für alle Kunstschaffenden des Dreiländerecks, die sich von Mai bis Juli für eine Teilnahme bewerben können. Für die beteiligten KuratorInnen und das Publikum bietet die Regionale die Möglichkeit, einen Überblick über das aktuelle Schaffen zu gewinnen und neue KünstlerInnen aus den Nachbarländern kennenzulernen. Den ausgewählten, teilnehmenden KünstlerInnen wird Gelegenheit gegeben, ihre Arbeiten einem breiten, überregionalen Publikum zu präsentieren.
 
Grenznahe Ausstellungen im Rahmen der Regionale 19:
 
Ausstellungsraum Klingental/Rank, Kasernenstr.34, Basel
"blind_spot Platform"
 
Cargo Bar, St.Johanns-Rheinweg, 69, Basel
"1997"
 
Projektraum M54, Mörsbergerstr.54, Basel
"Contredanse"
 
Hek Haus der elektronischen Künste, Freilager-Platz 9, Münchenstein/Basel
"Die Form des Klangs"
 
Kunsthaus Baselland, St.Jakob-Strasse 170, Muttenz/Basel
"Liquid Planet"
 
Kunst Raum Riehen, Im Berowergut, Baselstr.71, Riehen
"New Deals"
 
FABRIKculture, 60 rue de Bâle, Hégenheim
"Les Filles de la nuit sont toujours par droit"
 
Satellit M54 Nord Théâtre Saint-Louis, Cité Danzas, 12 rue Théo Bachmann, Saint Louis
Kunst im Raum
 
Kunsthalle Basel
"A Tooth for an Eye" - Regionale 19
Bis 30.12.2018
 
Unsere Körper müssen viel sein und viel tun. Sie sind biologische Schlachtfelder, Projektionsflächen für Fantasien, Orte der Individualität und Schauplätze politischer und sozialer Auseinandersetzung – manipuliert, transformiert, und zunehmend kommerzialisiert. Trotz ihrer Verwundbarkeit sind Körper eine Art personalisierte Ur-Architektur und bestimmen mit, wie wir unsere Welt wahrnehmen. Im Gegenzug agieren sie als wirkungsvolle Werkzeuge, um die Welt nach ihrem Willen zu formen. Die Ausstellung A Tooth for an Eye konzentriert sich auf das repräsentative Äußere und das unergründliche Innere von Körpern sowie auf die Abhängigkeiten, in denen sie sich bewegen (zu anderen Körpern als auch zu sie umgebenden Objekten), und auf die Veränderungsmöglichkeiten, die ihnen offen stehen. Die gezeigten Arbeiten lösen den Körper in Rauch auf, teilen ihn in Stücke, legen die Grenzen seiner Kontrollierbarkeit offen und untersuchen die Spuren, die er produziert und zurücklässt. Wie ein Körper ist auch die Ausstellung selbst keine beständige Einheit, sondern sie verändert sich von Raum zu Raum in der Begegnung mit den einzelnen Werken von sechzehn Künstlerinnen und Künstlern verschiedener Generationen, deren Schaffen den Körper und sein Umfeld verhandeln: konzeptionell, archäologisch, experimentell, sinnlich, expressionistisch.
 
Mit Camille Brès, Mona Broschár, Simona Deflorin, Gerome Gadient, Hannah Gahlert, Axel Gouala, Philipp Hänger, Dominik His, Jeronim Horvat, Daniel Kurth, Kaspar Ludwig, Inès P. Kubler, Claudio Rasano, Dorian Sari, Simone Steinegger und Mirjam Walter.
 
Kuratiert von Elena Filipovic, Claudio Vogt und Renate Wagner
 
Literaturhaus Basel
«Kein Roman» / Jenny Erpenbeck, Corina Caduff
Donnerstag, 17. Januar, 19 Uhr
 
«Jenny Erpenbeck ist eine Ausnahmeerscheinung.» (Der Tagesspiegel) Das trifft auch auf ihr neues Buch zu: Dieses ist kein Roman, sondern versammelt Texte und Reden aus den vergangenen 26 Jahren, ein thematisch vielschichtiger Lebensbericht, in dem Autobiografisches auf Beiträge zu Literatur, Kunst, Musik und Politik trifft. Erpenbeck reflektiert ihr eigenes Schreiben und Leben und gibt so Einblick in ihre Gedankenwelt und die Hintergründe ihres künstlerischen Schaffens. «Mehr Weltverständnis lässt sich – vorgetragen mit unprätentiöser, heller Intelligenz – nicht so leicht finden. » (Deutschlandfunk Kultur) Tickets: CHF 18.-/13.-
www.literaturhaus-basel.ch
 
Gare du Nord
«Die Hintertür» – Schlagzeugtrio Hauser-Kloet-Zumthor / Schlagzeug und Pingdugonggong
Mittwoch, 09.Januar, 2019 20 Uhr
 
Der Basler Klangwerker Fritz Hauser, der holländische Popdrummer Rob Kloet und der Bündner Schlagzeugexperimentator Peter Conradin Zumthor schauen über die Trommelränder hinaus und überraschen in der Regie von Tom Ryser mit einer Inszenierung, bei der sich Klang, Geräusch und Rhythmus mit theatralen Elementen verbinden. Die musikalische Palette reicht von frappierendem Unisono bis zum komplexen Klangmobile. Die Hintertür steht sinnbildlich für die Tür zu Unbekanntem, einem Tor zur schier unerschöpflichen Klangwelt des Perkussionsinstrumentariums.
 
Mit: Fritz Hauser, Rob Kloet und Peter Conradin Zumthor (Schlagzeug, Spiel); Regie: Tom Ryser
Tickets: CHF 35.-/25.-
www.garedunord.ch
 
Cartoonmuseum Basel
Le Monde de Tardi
Bis 24.03.2019
 
Der 1946 in Valence (FR) geborene Jacques Tardi ist weltweit einer der bedeutendsten Comiczeichner. Sein klarer, extrem sicherer Strich und die gekonnte Stilisierung sind unverwechselbar und haben Generationen von Comickünstlern inspiriert. Tardi arbeitet vornehmlich mit historischen Themen, denen er sich mit großer Akribie widmet und befasst sich intensiv mit dem Krieg. Die Alben «Soldat Varlot», «Grabenkrieg», «Elender Krieg» und «Der letzte Ansturm» gehören zu den eindringlichsten und verstörendsten Comics, die je zum Ersten Weltkrieg gezeichnet wurden, sie haben eine enorme internationale Resonanz gefunden. In einer aktuellen Serie von Alben setzt sich Tardi mit dem Zweiten Weltkrieg auseinander und berichtet von den Erlebnissen seines Vaters als Kriegsgefangener im heutigen Polen.
 
Das umfangreiche Werk Tardis reicht von der in einem fantastisch überhöhten Paris der Belle Époque angesiedelten Comicreihe «Adeles ungewöhnliche Abenteuer» über die von ihm adaptierten Léo-Malet-Krimis um den pfeifenrauchenden Privatdetektiv Nestor Burma, die vor einer detailgetreuen 50er-Jahre-Kulisse spielen, bis zum gesellschaftskritischen «Abwärts» über den sozialen Abbau im heutigen Frankreich.
 
Tardi studierte an der École nationale supérieure des beaux-arts in Lyon und der École nationale supérieure des arts décoratifs in Paris und veröffentlicht seit 50 Jahren Comics auf höchstem Niveau. Er hat jede erdenkliche Auszeichnung im Comicbereich gewonnen, darunter den Grand Prix de la Ville d’Angoulême und den Eisner Award, lehnte jedoch die Aufnahme in die französische Ehrenlegion «mit größter Entschlossenheit» ab. Die Retrospektive im Cartoonmuseum Basel zeigt über 200 Originalzeichnungen aus allen Schaffensperioden des Zeichners und präsentiert – als besonderes Highlight – erstmals Originale aus Band 3 von «Stalag IIB», der in Kürze erscheinen wird.
 
Kuratoren: Anette Gehrig, Pierre-Marie Jamet
www.cartoonmuseum.ch
 
Kunsthalle Basel
Tania Pérez Córdova - Daylength of a room
Bis 06.01.2019
 
Tania Pérez Córdova (*1979) macht eine Kunst daraus, gewöhnliche Materialien mit ihren komplizierten Hintergrundgeschichten in konzeptuelle Skulpturen zu verwandeln. In ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung in Europa stellt die mexikanische Künstlerin mittels Sprache und Zeit die Unterschiede zwischen Original und Kopie in Frage, um eine Reihe neuer Werke zu schaffen.
 
Kommende Ausstellung:
Kunsthalle Basel
Wong Ping - Golden Shower
18.01. – 05.05.2019, Vernissage Donnerstag, 17. Januar 2019, 19 Uhr
 
Eine seltsam widersprüchliche Kombination aus trockenem Humor, bildhaft-expliziten Themen und lieblich anmutender, kindlicher Gestaltung, welche sich an den einfachen Grundformen früher Videospiele bedient, zeichnen die digitalen Animationen von Wong Ping (*1984) aus. In seiner ersten großen institutionellen Einzelausstellung präsentiert der in Hongkong lebende Künstler neu beauftragte und bestehende Videoarbeiten, jede begleitet von neuen, eigens dafür konzipierten Installationen. Die Arbeiten sprechen über unseren gegenwärtigen, urbanen Lebenszustand und seinen Pathologien – egal, ob in Form von Entfremdung, Frauenfeindlichkeit oder Selbstbemitleidung – und legen durch den ebenso beißenden wie auch humorvollen Umgang damit einige der erbarmungslosesten Realitäten unseres dunklen Zeitalters bloß.
 
Kunsthaus Baselland
L’univers de Germaine - Muda Mathis, Sus Zwick und Hipp Mathis
Bis 06.01.2019,
 
L'univers de Germaine ist ein dreiteiliges Videoprojekt von Muda Mathis, Sus Zwick und Hipp Mathis. Im Fokus steht die 82-jährige weit gereiste Baslerin Germaine Winterberg, eine außergewöhnliche Frau. Ihre Reiseberichte stehen in weiterführender Linie mit den Schweizer Pionierinnen Annemarie Schwarzenbach, Ella Maillard und Alice Boner.
 
Germaine Winterberg erzählt ihre Erinnerungen direkt in die Kamera. Sie berichtet in einzelnen Episoden über ihre Leben als Nonkonformistin, selbsternannte Forscherin und Ethnologin, Mutter und Ehefrau, Lehrerin für außereuropäische Textilkunde, Boutique-Betreiberin und über sich als neugierige Menschenfreundin.
Das Videoprojekt vom Künstlerteam Mathis Zwick Mathis verschränkt historisches Material und mündliche Überlieferung, performatives Agieren und musikalische Komposition zu einer vielschichtigen Sicht auf eine schillernde Persönlichkeit.
Neben den Lebenserinnerungen als Episoden, ist ein filmisches Porträt zu sehen und eine große Projektion zum Thema Trance, die Germaine Winterberg als Tänzerin in Szene setzt. Die vollständige Erzählung ihrer Biografie kommt als Hörbuchedition heraus.
 
Kunstmuseum Basel / EG Hauptbau
Carl Burckhardt - Antiker Geist-Moderne Form
Bis 31.03.2019
 
Das Schaffen von Carl Burckhardt (1878–1923) wurde diesen Sommer in einer retrospektiv angelegten Schau im Museo Vincenzo Vela in Ligornetto gezeigt. Das Kunstmuseum Basel präsentiert nun die Ausstellung in leicht konzentrierterer Form und mit Fokus auf Burckhardts mit Basel in Verbindung stehende Tätigkeit. Die Schau Carl Burckhardt. Antiker Geist – moderne Form rückt Werke, denen die Basler Bevölkerung täglich begegnet, ins Bewusstsein, erzählt die Geschichte ihrer Entstehung und würdigt die Leistung des früh verstorbenen Basler Künstlers für die Entwicklung der modernen figürlichen Skulptur.
 
Burckhardts Werke sind im Stadtbild Basels prominent platziert: Die Amazone am Brückenkopf der Mittleren Brücke, die Figurengruppen Rhein und Wiese vor dem Badischen Bahnhof, der Ritter Georg am Ende der Treppe vor dem Gymnasium Leonhard über der Altstadt. Der Schöpfer dieser Skulpturen ist aber beinahe in Vergessenheit geraten – die letzte Gesamtschau zu Burckhardts Œuvre fand 1978 anlässlich seines 100. Geburtstags in der Kunsthalle Basel statt.
 
Die Ausstellung im Erdgeschoss des Hauptbaus macht die umfangreichen Sammlungsbestände des Kunstmuseums Basel im Bereich der Skulptur und der Grafik zugänglich: Zehn plastische Werke und etliche Arbeiten auf Papier werden mit Leihgaben aus dem Kunsthaus Zürich, dem Antikenmuseum Basel, dem Museo Vincenzo Vela in Ligornetto, aus Privatsammlungen sowie mit Dokumenten aus dem Nachlass des Künstlers im Staatsarchiv Basel-Stadt ergänzt.
 
Kunstmuseum Basel / Hauptbau
Antoni Clavé
Bis 03.02.2019
 
Der Katalane Antoni Clavé (1913-2005) zählt in der Nachkriegszeit zu den bedeutendsten spanischen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Seit 1939 in Frankreich lebend basierte seine Kunst auf handwerklichem Geschick und einer ausgeprägten Experimentierfreude im Umgang und in der Kombination verschiedener Techniken-Malerei, Zeichnung, Collage, Druckgrafik. In den 1950er Jahren erfuhr sein Schaffen, das sich mehr und mehr dem Ungegenständlichen annäherte, in Frankreich eine große Wertschätzung. In dieser Zeit entwickelt auch Karl Im Obersteg eine späte Liebe zu der stark von der Farbe geprägten Malerei des Spaniers.
In der Sammlung Im Obersteg ist Clavé mit sieben Gemälden, einer filigranen Skulptur aus Blei sowie sieben kleinformatigen Arbeiten auf Papier erstaunlich prominent vertreten.
 
Galerie Robert Keller Kandern
"Krieg und Kunst sind Gegensätze" - Adolf Strübe
Bis 24.02.2019
 
Adolf Strübe hat den 1. Weltkrieg von 1914 bis 1918 als Soldat in Frankreich erlebt und überlebt. Er hat das, was er gesehen hat, gezeichnet und gemalt.
Die Galerie Robert Keller zeigt eine Auswahl der Skizzen, die die Zerstörung von Strübes Atelier in Berlin 1944 überlebt haben.
Die Arbeiten werden zum ersten Mal öffentlich gezeigt.
Galerie Robert Keller, Ziegelstraße 25, Kandern
 
Artstübli Basel
Vijya Kern – Back to the Roots
Bis 12.01.2019
 
Vijya Kern (geboren 1945) absolvierte die Kunstgewerbeschule Basel und hatte 1980 die Möglichkeit die bekannte Kunst- und Architekturschule “Cooper Union” in SoHo (Manhattan) zu besuchen. Sie belegte die Fächer Fotografie, Grafik Design und Film bei Jack Burckhardt. In ihrer Freizeit unternahm Vijya Kern Erkundungen, wo sie zur richtigen Zeit am rechten Ort war: Sie fotografierte zahlreiche Graffitis von Jean-Michel Basquiat, (1960 – 1988) der damals das Pseudonym SAMO© verwendete und heute als einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts gilt. Vijya Kern stellte seither einige ausgewählte Bilder namhaften Museen und Katalogen zur Verfügung. Artstübli zeigt die Fotografie-Editionen von SAMO© und SoHo nun in einer erstmalig umfassenden und dokumentarischen Galerieausstellung.
Artstübli, Steinentorberg 28, Basel, Öffnungszeiten: Donnerstag/Freitag: 11 – 18 Uhr und Samstag: 14 – 18 Uhr
 
Kommende Ausstellung
Fondation Beyeler
Der junge PICASSO – Blaue und Rosa Periode
03.02. – 26.05. 2019
 
In ihrer bis dato hochkarätigsten Ausstellung widmet sich die Fondation Beyeler den Gemälden und Skulpturen des frühen Pablo Picasso aus der sogenannten Blauen und Rosa Periode von 1901 bis 1906. Erstmals in Europa überhaupt werden die Meisterwerke dieser bedeutenden Phase, allesamt Meilensteine auf Picassos Weg zum berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts, in dieser Dichte und Qualität gemeinsam präsentiert. Die Bilder dieser Schaffenszeit zählen zu den schönsten und emotionalsten der Moderne und zu den kostbarsten Kunstwerken überhaupt und werden voraussichtlich in dieser Fülle nicht mehr gemeinsam, an einem Ort versammelt, zu sehen sein.
 
Fondation Beyeler
Balthus
Bis 01.01.2019
 
Balthus (1908–2001) zählt zu den letzten großen Meistern der Kunst des 20. Jahrhunderts. Die Retrospektive in der Fondation Beyeler vereint zahlreiche bedeutende Gemälde aus sämtlichen Schaffensphasen dieses legendären Künstlers und reflektiert seine vieldeutigen Bildinszenierungen. In seinen ebenso ruhevollen wie spannungsreichen Werken treffen Gegensätze zusammen, die Wirklichkeit und Traum, Erotik und Unschuld, Sachlichkeit und Rätselhaftigkeit sowie Vertrautes und Unheimliches auf einzigartige Weise verbinden.
 
Die Fondation Beyeler in Riehen/Basel widmet dem legendären Künstler Balthus, mit vollem Namen Balthasar Kłossowski de Rola (1908–2001), eine retrospektiv angelegte Ausstellung. Es ist die erste zu Balthus in einem Schweizer Museum seit zehn Jahren und die erste umfangreiche Präsentation seines Schaffens in der deutschsprachigen Schweiz überhaupt.
 
Die Ausstellung in der Fondation Beyeler, die mit großzügiger Unterstützung der Familie des Künstlers realisiert wird, wird von Dr. Raphaël Bouvier, Kurator, und Michiko Kono, Associate Curator, kuratiert. Als zweite Station wird die Ausstellung im Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid gezeigt.
 
Shuttle-Service zwischen Vitra Campus und Fondation Beyeler
(Täglich an zwei Zeitpunkten)
Der «24 Stops» Shuttle-Service zwischen der Fondation Beyeler und dem Vitra Campus fährt täglich um 11 Uhr & 15 Uhr vom Vitra Campus weg (Abfahrtsort «Glocke» von Tobias Rehberger) und kostet sechs Euro pro Person, für Kinder kostenfrei, Bezahlung (bar/EC-/Kreditkarte) im Shuttle-Bus. Keine Mindestanzahl an Mitfahrenden.
Umgekehrt fährt der Bus täglich um 11:30 Uhr & 15:30 Uhr von der Fondation Beyeler ab (Abfahrtsort «Wasserspeier» von Tobias Rehberger) - zu den gleichen Bedingungen.
www.design-museum.de
 

 

Anmelden für den

Newsletter An-/ Abmeldung

Ihre E-Mail-Adresse:
 

Sie möchten sich für unseren Newsletter

anmelden
abmelden

 


Kontakt

Kulturamt Weil am Rhein
Humboldtstraße 1
79576 Weil am Rhein
Tel.: 07621/704-411 bzw. 412
E-Mail: kulturamt@weil-am-rhein.de