Newsletter 46-2018

Tipps, Hintergründe, Anregungen
zu Kulturveranstaltungen in Weil am Rhein und Region

Musica Antiqua Basel - Weihnachtskonzert

Weihnachtskonzerte im Kant-Gymnasium Weil am Rhein
(Mittwoch, 12. Dezember, 19 Uhr, Altweiler Kirche)
 
Mit dem Weihnachtszügli zur Weihnachtsstraße in Kandern
(Donnerstag, 13. Dezember, ab 15:10 Uhr, Kandern Bahnhof)
 
The Organic Special – Führung und Dinner
(Donnerstag, 13. Dezember 2018, 18 Uhr Vitra Design Museum)
 
"Black Forest Swing" The Shoo shoos
(Freitag, 14. Dezember, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Ausverkauft!!!
Les Papillons
(Freitag, 14. Dezember, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Louis & Luca und die Schneemaschine
(Freitag, 14. Dezember, 15:30 Uhr, Familienzentrum Wunderfitz)
 
Kirchenkonzert des Akkordeonorchesters Weil am Rhein
(Samstag, 15. Dezember, 17 Uhr, evangelische Kirche in Altweil)
 
Jahreskonzert der Stadtmusik
(Samstag, 15. Dezember, 20 Uhr, Jahnhalle Weil am Rhein)
 
"Märchen auf Rollen - Tarzan"
(Samstag, 15. Dezember, 17 Uhr, Rollsporthalle
 
Die Weihnachtsgeschichte
(Sonntag, 16. Dezember, 16 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
"Märchen auf Rollen - Tarzan"
(Sonntag, 16. Dezember, 17 Uhr, Rollsporthalle
 
Familienworkshop: Himmeli - Special (DE/EN/FR)
(Sonntag, 16. Dezember, 12 – 16 Uhr Vitra Schaudepot Lab)
 
Medien-Mentoren für Senioren / Senioren helfen Senioren
(Dienstag, 18. Dezember, Vhs Raum "Am Berliner Platz", Hauptstraße 197)
 
Vorfreude auf Weihnachten mit Geschichten und Anekdoten / Grenzenloses Erzählforum
(Dienstag, 18. Dezember, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Bigband Christmas - Bond's Bigband
(Samstag, 22. Dezember, 19 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Die Weihnachtsgeschichte
(Sonntag, 23. Dezember, 16 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Weihnachtskonzert der Musica Antiqua Basel
(Mittwoch, 26. Dezember, 18 Uhr, Kath. Kirche St. Peter & Paul)
 
Weihnachtsoratorium Teil 1-6, Johann Sebastian Bach
Vokalensemble Weil am Rhein, Silke Marchfeld
(Freitag, 28. Dezember, 19 Uhr, Katholische Kirche, Weil am Rhein-Friedlingen)
 
"Gypsy chanson" Christine Schmid & Gaetano Siino
(Montag, 31. Dezember, 18 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
"Gypsy chanson" Christine Schmid & Gaetano Siino
(Montag, 31. Dezember, 21.30 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Neujahrskonzert mit dem "Ensemble Amaltheia"
(Dienstag, 01. Januar, 17 Uhr, St. Gallus-Kirche Ötlingen)
 
 
 
Details:
 
Weihnachtskonzerte im Kant-Gymnasium Weil am Rhein
(Mittwoch, 12. Dezember, 19 Uhr, Altweiler Kirche)
 
Verschiedene Musikensembles des Kant-Gymnasiums in Weil am Rhein präsentieren am Mittwoch, den 12. Dezember und Donnerstag, den 13. Dezember in der Altweiler Kirche ab 19 Uhr das diesjährige Weihnachtskonzert. Die Grundkurse haben ein Stück der Rockband Queen musikalisch und gesanglich vorbereitet. Modern geht es auch bei der Bigband weiter, die bekannte Stücke der Unterhaltungsmusik wie z.B. "White Christmas" von Irving Berlin, aber auch Stücke von Linkin Park und One Republic präsentiert. Besinnlicheres bieten anschließend die Neigungskurse, die zwei Choräle aus Bachs Weihnachtsoratorium darbieten. Als Höhepunkt an diesem Abend treten Unterstufenchor, Gospelchor und Streichorchester mit einer modernen Messvertonung, der Missakwela auf.
Und dies alles bei freiem Eintritt.
 
Mit dem Weihnachtszügli zur Weihnachtsstraße in Kandern
(Donnerstag, 13. Dezember, ab 15:10 Uhr, Kandern Bahnhof)
 
Am Donnerstag, den 13. Dezember wird im Kandertal wieder das Weihnachtszügli unterwegs sein, denn die Weihnachtsstraße in Kandern ist ein besonderer Weihnachtsmarkt, und dann steht auch bei der Kandertalbahn alles im Zeichen der Vorweihnacht.
Der historische Dieseltriebwagen und auch die anderen Wagen werden weihnachtliche geschmückt sein, so dass schon bei der Zugfahrt Weihnachtsstimmung aufkommen wird.
Das Weihnachtszügli verkehrt vier Mal zwischen Haltingen und Kandern. Der erste Zug ab Haltingen fährt um 16:10 Uhr. Ab Kandern fahren die Züge um 15:10 Uhr, 17:10 Uhr, 19:10 Uhr und 21:10 Uhr. Ab Haltingen um 16:10 Uhr, 18:10 Uhr, 20:10 Uhr und 22:10 Uhr.
Der Zustieg ist auf allen Unterwegsbahnhöfen möglich, die Fahrzeiten hängen aus.
 
The Organic Special – Führung und Dinner
(Donnerstag, 13. Dezember 2018, 18 Uhr Vitra Design Museum)
 
Victor Papanek gilt als Pionier des nachhaltigen Designs. Bei dieser exklusiven Führung erhalten die Teilnehmer Einblicke in Papaneks Werk im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Social Design. Im Anschluss wird ein gemeinsames Dinner aus regionalen Bioprodukten serviert, das von einer Einführung des Küchenchefs in die Slow-Food-Philosophie eingeleitet wird.
58,00 € pro Person inkl. Menü
Anmeldung: events@design-museum.de
 
Louis & Luca und die Schneemaschine
(Freitag, 14. Dezember, 15:30 Uhr, Familienzentrum Wunderfitz)
 
Weihnachten steht vor der Tür. Doch etwas Wichtiges fehlt: Schnee. Der Erfinder Alfie Clarke baut kurzerhand eine mächtige Schneemaschine, doch etwas geht schief. Fest entschlossen, endlich mal wieder eine gute Schlagzeile zu haben, stiehlt der Herausgeber der städtischen Zeitung die Maschine, um einen Rekordschneefall zu verursachen. Igel Luca und Elster Louis müssen sich etwas überlegen, bevor die Stadt im Schnee versinkt.
Animationsfilm, 76 Minuten, Norwegen 2013, für Kinder ab 5 Jahren, Gebühr: 5.-EUR
Anmeldung: 07621 / 79 86 66, veranstaltung@wufi-weil.de
 
"Black Forest Swing" The Shoo shoos
(Freitag, 14. Dezember, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Sieben Jahre Bandgeschichte, drei inhaltlich zusammenhängende Bühnenprogramme und zwei CD- Veröffentlichungen haben die Shoo-Shoo-Saga zu einer runden Sache gemacht.
Nun schlägt die quicklebendige Truppe ein neues Kapitel auf und begibt sich auf einen wilden Wandertrip durch das musikalische Unterholz vom American Songbook hin zu europäischen Wurzeln. Ausgehend von der Schwarzwälder Wahlheimat begeben sie sich auf Schatzsuche, heben überraschende musikalische Fundstücke und schmieden daraus neue Kostbarkeiten im typischen Shoo-Shoo-Stil.
Black Forest Swing ist eine rasante Songrevue, geprägt von den drei charaktervollen und wunderbar harmonierenden Frauenstimmen und dem glänzend aufgelegten Instrumentaltrio – und einer Bühnenshow voller wirbelnder Röcke, tanzender Füße und schrägem Humor.
www.tam-weil.de
 
Ausverkauft!!!
Les Papillons
(Freitag, 14. Dezember, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Die Auftritte des Duos "Les Papillons" bei der Magic Kesselnight 2017 und der Kulturnacht LöWe 2018 waren offensichtlich so attraktiv, dass das Konzert am Freitag, den 14. Dezember im Kesselhaus bereits ausverkauft ist. Eine weitere Möglichkeit, "Les Papillons" in Weil am Rhein zu erleben, ergibt sich allerdings am Samstag, den 16. Februar um 20 Uhr im Haus der Volksbildung. Michael Giertz, der Geiger des Duos, organisiert im Auftrag des Kulturamtes einen "langen Abend mit kurzen Shows". Dazu hat er eine Reihe von professionellen Kleinkünstlern und Musikern aus der Schweiz engagiert. Die beiden Basler Vollblutmusiker Michael Giertz (Piano) und Giovanni Reber, (Violine) nehmen ihr Publikum mit auf schwindel-erregende Loopingfahrten durch Musikwelten aus Klassik-, Rock- und Pop, mit einer guten Dosis Humor und Pathos. Die Komikerin Margrit Bornet aus Zürich spielt spielend leicht einen ganzen Frauenverein - ob eine übermotivierte Dame besten Alters, die ewig junge Rocker-Oma oder die typische Teenager-Göre, für jeden Event ist ein spannender Figurenmix dabei.
Als Duo "Valsecchi & Nater" haben sich der Walliser Schauspieler Diego Valsecchi und der Winterthurer Theatermusiker Pascal Nater in den letzten Jahren einen Namen gemacht als Kabarettisten, die bissige Satire und poetische Beobachtungen gleichermaßen überzeugend in wohlklingende Musik fassen können. Mit ihrem Spott verschonen sie niemanden. Auch sich selber nicht. Der "Circus FahrAwaY" präsentiert ein Spektakel aus der Welt von Manege, Artistik und schräg-witziger Zirkus-Welt. Dahinter verbergen sich Valentin Steinemann und Solvejg Weyeneth vom wunderbaren kleinen Basler Zirkus FahrAway.
 
Kirchenkonzert des Akkordeonorchesters Weil am Rhein
(Samstag, 15. Dezember, 17 Uhr, evangelische Kirche in Altweil)
 
Unter der musikalischen Leitung von Anne Kaßecker wird das Konzert des Akkordeonorchesters Weil am Rhein mit dem Marsch "Pomp and Circumstance" an diesem Samstag eröffnet. Das Programm reicht von einem Adagio von Samuel Barber über ein Menuett aus der gotischen Suite, einer Meditation aus der Oper "Thai" von Jules Massenet bis zu "Palladio" von Karl Jenkins oder "Queens Park Melody von Jacob de Haan. Julia Hugenschmidt präsentiert den gesanglichen Part, und animiert die Zuhörer zum Mitsingen von Weihnachtsliedern.
Der Eintritt ist frei.
 
Jahreskonzert der Stadtmusik
(Samstag, 15. Dezember, 20 Uhr, Jahnhalle Weil am Rhein)
 
Unter der Leitung von Gloria Giorgio lädt die Stadtmusik am 15. Dezember, um 20 Uhr in die Jahnhalle zu ihrem Jahreskonzert ein. Es wird ein abwechslungsreiches Konzert geboten, bei dem, laut der Dirigentin, für jeden etwas dabei sein wird.
 
Sex isch gsünder als Kopfsalat
(Donnerstag, 15. Dezember, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Lustspielhit von Yvette Kolb nach einer Idee von Marc Camoletti
 
Vier Frauen leben unter einem Dach und alle haben ein Problem, welches sie mit einer Annonce in der Basler Zeitung versuchen, zu lösen. Die einstige Diva Georgette sucht einen Mieter, Jaqueline ein Modell für den Spartakus, Janine einen Klavierschüler und Babsi, das Dienstmädchen, einen Mann zum Heiraten. Bald stellen sich die Interessenten ein, aber weil keine der Damen von den Inseraten der anderen weiß, kommt es zu irrwitzig komischen Situationen. Das Publikum kommt aus dem Lachen nicht heraus und fühlt sich doppelt wohl, weil es die Sache von Anfang an durchschaut.
Unter der Regie von Yvette Kolb hat das Ensemble den Kopfsalat in Basel vor einem begeisterten Publikum schon über hundertachtzig Mal serviert.
Weitere Termine: 21.12., 22.12.2018, 04.01. und 05.01.2019 jew. 20.15 Uhr
www.tam-weil.de
 
Die Weihnachtsgeschichte
(Sonntag, 16. Dezember, 16 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Eine moderne Inszenierung der Geschichte Jesu Geburt. Witzig, aktuell und bibelgetreu, ab 4 Jahren / Länge ca. 45 Minuten – ein Spaß für die ganze Familie, und eine wunderbare Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest.
(Weiterer Termin: 23.12.2018, jew. 16.00 Uhr)
 
Familienworkshop: Himmeli - Special (DE/EN/FR)
(Sonntag, 16. Dezember, 12 – 16 Uhr Vitra Schaudepot Lab)
 
Die kristallförmigen »Himmeli« aus Stroh sind aus der Weihnachtszeit in Skandinavien nicht
wegzudenken. Inspiriert von dieser Tradition bekommen Besucher die Möglichkeit, in einem offenen Workshop am zweiten Advent im Schaudepot Lab ihre eigene Dekoration zu basteln.
Eintritt frei
 
Medien-Mentoren für Senioren
Senioren helfen Senioren
(Dienstag, 18. Dezember, 14 Uhr, Vhs Raum "Am Berliner Platz", Hauptstraße 197)
 
Die modernen Medien, PC, Laptop, Tablet und Smartphone, aber auch TV, DVD und Computerprogramme oder Apps sind nicht mehr (oder noch nicht) selbsterklärend. Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg hat Medien-Mentoren ausgebildet, die speziell für Senioren eine Hilfestellung sein möchten. Sie bieten hier Hilfe zum besseren Verstehen der modernen Medien.
 
Bitte bringen Sie, soweit möglich, das Gerät plus Anleitung mit (TV geht natürlich nicht).
Die Beratungstermine sind ein kostenloses Angebot der Medien-Mentoren und der Volkshochschule. Gerhard Pfister, Hans-Jürgen Grether, Heinz Wilke
 
Vorfreude auf Weihnachten mit Geschichten und Anekdoten / Grenzenloses Erzählforum
(Dienstag, 18. Dezember, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Der Schütze genießt es, seinen Geist schweifen zu lassen oder in tiefschürfenden, gehaltvollen Gesprächen über den Sinn des Lebens zu diskutieren.
20 Uhr: Wir wollen es ihm gleichtun und mit vielen Geschichten und Anekdoten die Vorfreude auf Weihnachten aufleben und das Jahr ausklingen lassen
Ein gemütliches Zusammensein bei Tee und Weihnachtsplätzchen
 
Bigband Christmas - Bond's Bigband
(Samstag, 22. Dezember, 19 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Eine Weihnachtsparty veranstaltet die Bond's Bigband am Samstag, den 22. Dezember um 19 Uhr im Kesselhaus. Der Eintritt ist frei, die erbetene Kollekte geht an den Verein KiHeV zur Unterstützung strahlengeschädigter Kinder in Tschernobyl. Die Initiative von Thomas Harms hat das Kinderkrankenhaus in der Ukraine schon mit zahllosen Ausstattungen versorgen können, um die Menschen aus der Region Tschernobyl mit Medikamenten und Therapien zu versorgen.
 
Weihnachtskonzert der Musica Antiqua Basel
(Mittwoch, 26. Dezember, 18 Uhr, Kath. Kirche St. Peter & Paul)
 
Das Barock-Orchester der Musica Antiqua Basel wird wie in den vergangenen drei Jahrzehnten am Stephanstag, Mittwoch, den 26. Dezember um 18 Uhr in der Katholischen Kirche St. Peter und Paul sein beliebtes Weihnachtskonzert aufführen. Unter Leitung von Fridolin Uhlenhut spielt das Orchester den zweiten Teil der Feuerwerksmusik von Händel, die "Vier Jahreszeiten" von Antonio Vivaldi, die Weihnachtssinfonie von Gaetano Maria Schiassi und das Weihnachtskonzert von Arcangelo Corelli. Solist ist der ungarische Geiger Stefan Horváth. Das Orchester ist besetzt mit professionellen Musikern aus dem Dreiland. Das Städtische Kulturamt Weil am Rhein veranstaltet das Konzert in Kooperation mit der Stadt Rheinfelden, ein drittes Konzert wird vor Weihnachten in der Riehener Dorfkirche gegeben. Der Eintritt in Weil am Rhein ist frei, um eine Kollekte wird gebeten.
 
Weihnachtsoratorium Teil 1-6, Johann Sebastian Bach
Vokalensemble Weil am Rhein, Silke Marchfeld

(Freitag, 28. Dezember, 19 Uhr, Katholische Kirche Guter Hirte, Weil am Rhein-Friedlingen)
 
Das Weihnachtsoratorium wurde 1734 von Johann Sebastian Bach erstmals aufgeführt und erfreut sich seit seiner Wiederentdeckung 1857 durch die Singakademie zu Berlin größter Beliebtheit. Für unzählige Menschen ist das alljährliche festliche Konzerterlebnis unverzichtbarer Teil ihres Weihnachtsrituals.
Bei der Aufführung am 28.12.2018 werden musikalische Profis - darunter etliche international bekannte Spitzenmusiker - und das unter der stimmlichen Leitung von Silke Marchfeld stehende Vokalensemble Weil am Rhein zusammenwirken, um Bachs wunderbare Musik zum Erklingen zu bringen. Es werden sämtliche sechs Kantaten mit all ihren Arien,
Rezitativen und Chören zu hören sein. Reinhold Friedrich, Trompete, ist seit seinem Erfolg beim ARD - Wettbewerb 1986 auf allen wichtigen Podien der Welt zu Gast und gilt als einer der größten Trompeter unserer Zeit. Neben seiner Konzerttätigkeit ist er als Professor für Trompete an der Hochschule für Musik Karlsruhe, an der Academy of Music in London und an der Royal Academy of Music in Aarhus / Dänemark sowie an der Elisabethen - Hochschule für Musik in Hiroshima/ Japan tätig.
Der junge italienische Dirigent Mauro Mariani wurde in der Schweiz in eine Musikerfamilie geboren und wurde 2018 mit dem James Colon Conductor Preis beim Aspen Music Festival/ USA ausgezeichnet. Seine Konzerttätigkeit führt ihn bereits in viele wichtige Musikzentren Europas und der USA.
Ronan Caillet, preisgekrönter französischer Tenor singt bereits zum 4. Mal die große Tenorpartie beim Weiler Weihnachtsoratorium. Nach Wettbewerbserfolgen u.a. in Wien, Budapest und Helsinki begann Silke Marchfelds internationale Konzert und Operntätigkeit, die sie in viele internationale Musikzentren führt. Die Arbeit mit dem Vokalensemble Weil
am Rhein ist ihr großes Anliegen. Alle Mitwirkende musizieren ohne Gage, statt eines Eintrittspreises wird um eine Spende, die vollumfänglich der Arbeit in Äthiopien von "Kinder
unserer Welt" (www.kinderunsererwelt.de) zugutekommen wird, gebeten. Seit über 20 Jahren hat Kinder unserer Welt den Menschen in Äthiopien - insbesondere von Kindern und jungen Frauen - nachhaltig verbessert. Bis heute flossen mehr als 4,5 Mio. Euro in bewusst langjährig angelegte Projekte. Eines davon ist das Straßenkinderprojekt in Jimma, einer
u.a. aufgrund von Flüchtlingsströmen aus dem Ogaden rasant wachsenden Metropole im Südwesten Äthiopiens. Bisher ist das in Zusammenarbeit mit der lokalen Organisation Facilitators for Change von Kindern unserer Welt das einzige Projekt, welches sich für eine Verbesserung der Lage der auf der Straße lebenden Kinder einsetzt. Weitere Projekte sind das Ausbildungszentrum in Endaselassie im Norden Äthiopiens, wo junge Frauen einen Beruf erlernen können und gleichzeitig ihre Kinder betreut werden.
 
"Gypsy chanson" Christine Schmid & Gaetano Siino
(Montag, 31. Dezember, 18 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Ein schwungvoller Abend mit Gypsy Note mit der Akkordeonistin und Sängerin Christine Schmid und dem Gitarren Virtuosen Gaetano Siino.
Mal frech, frivol und witzig, mal melancholisch, geht die musikalische Reise von französischen und deutschen Chansons bis hin zu neapolitanischen Canzone gespickt mit rhythmischen Gypsy Solos à la Django Reinhardt. Die Künstlerin ist Preisträgerin des deutsch-französischen Chansonpreises und spielt seit ihrem 3. Lebensjahr Akkordeon. Gaetano Siino......aus Sizilien ein "Viel-Saitiger" Gitarrist.
Musikalisch vielseitig, erfahren und in seiner überaus intensiven Tätigkeit als diplomierter Gitarrist-Komponist, hat er in unterschiedlichen Musikrichtungen mitgewirkt.
Im Jahr 1986 in Palermo wurde ihm ein Diplom für seine musikalischen Verdienste verliehen; 1987 bekam er eine Anerkennung der Stadt Marsala für seine musikalische Tätigkeit; 1994 schaffte er den 2. Platz beim Wettbewerb „Das Genie und die Kunst“; 1995 erhielt er von der Stadt Palazzo Adriano eine Würdigung für sein musikalisches Wirken. Folkfestival 2008 gewinnt den 3. Platz am nationalen Wettbewerb „Eldo di Lazzaro“. Er hatte erfolgreiche Konzertauftritte in Italien, ebenfalls gabt es Konzertaufnahmen für das Italienische Fernsehen (RAI) und nahm an Internationalen Gitarren Festivals teil.
 
2. Vorstellung: 21.30 h
Die 2. Vorstellung dauert bis ca. 23.30 h - im Anschluss ist die Theater-Bar geöffnet.
www.tam-weil.de
 
Neujahrskonzert mit dem "Ensemble Amaltheia"
(Dienstag, 01. Januar, 17 Uhr, St. Gallus-Kirche Ötlingen)
 
"Il Caro Sassone…" (der gute Sachse) wurde der junge Georg Friedrich Händel in seinen vier italienischen Jahren genannt, in denen er den Grundstock für seinen Weltruhm legte. So wird auch das Programm des Festlichen Neujahrskonzertes in der St. Gallus-Kirche von Ötlingen genannt, mit dem das Städtische Kulturamt Weil am Rhein seit vielen Jahren das Musikjahr in Weil am Rhein eröffnet. Dazu wurde das Barock-Quartett "Ensemble Amaltheia" eingeladen. Zwei international tätige Solistinnen wohnen in Weil am Rhein: die Flötistin und Oboistin Astrid Knöchlein und die amerikanische Fagott-Spielerin Julia Marion. Zur Stammbesetzung des Ensembles zählt auch Gritli Kohler-Nyvall. Der Cembalist Dieter Lämmlin ergänzt das Quartett, das instrumentale Kammermusik von G.F. Händel interpretieren wird. Öffnung der Abendkasse: 16 Uhr
Eintritt: 15€, Vorverkauf über www.reservix.de
 
 
 
Nachrichten aus dem Kulturamt
 
Musikschule
 
Schüler der städtischen Sing- und Musikschule und Musikschüler aus dem Weiler Stadtgebiet waren beim Markgräfler Musikwettbewerb, den die Sparkasse Markgräflerland jüngst ausgerichtet hatte, erfolgreich. In den Kategorien "Klavier und Blasinstrument" und "Streichinstrumente" wurden hervorragende Leistungen geboten und durch Preis gewürdigt. Sonderpreis: Victor Ferger, Klavier (Musikschule, Klasse St. Abels) mit Julian Pfeil, Posaune. 1. Preise: Victoria Wang, Klavier (Musikschule, Klasse E. Vinh-Marinelli) mit Emily Zhang , Querflöte (AG Ib), Florian Reinelt, Klavier (Musikschule, Klasse E. Vinh-Marinelli) mit Rosalie Zehnle, Saxofon (AG II); Ziyu Tian, Klavier (Musikschule, Klasse E. Vinh-Marinelli) mit Frédéric Findeis, Saxofon (AG III), Klavierkammermusik (AG IV) mit Martin Ramm, Klavier (Musikschule, Klasse R. Burd) und Moritz Ramm, Horn und Meike Ramm, Violine (Musikschule, Klasse W. Kösters). 2. Preise: Linh Chi Tran, Klavier (Klasse E. Vinh-Marinelli) mit Annika Reinelt, Querflöte (AG III), Laurin Rollmann, Klavier (Klasse E. Vinh-Marinelli) mit Mathis Kirschke, Saxofon (AG III), Mathias Ramm. Klavier (Musikschule, Klasse R. Burd) mit Bastian Strahm, Oboe (AG II), Meike Ramm, Violine (Musikschule, Klasse W. Kösters) (AG III). 3. Preise: Nora Faller, Klavier (Musikschule, Klasse E. Vinh-Marinelli) mit Raphael Eppinger, Saxofon (AG II), Vanja Steen, Klavier mit Emma Gadesmann, Fagott (Musikschule, Klasse E. Lenzing) (AG II), Konstantin Reinelt, Cello, AG Ib (Musikschule, Klasse M. Bongartz), Konstantin Reinelt, Cello, AG Ib (Musikschule, Klasse M. Bongartz), Jonathan Schlotterbeck, Cello, AG II (Musikschule , Klasse M. Bongartz), Pauline Gadesmann , Violine, AG III (Musikschule Klasse W. Kösters).
 
Stadtbibliothek
 
Stadtbibliothek in den Weihnachtsferien geöffnet: Spannende Medien für die Feiertage
 
Die Stadtbibliothek bleibt auch in diesem Jahr in den Weihnachtsferien geöffnet: die letzten Ausleihtage vor Weihnachten sind Donnerstag, der 20.12.2018 von 13 bis 19 Uhr und Freitag, der 21.12.2018 von 13 bis 18 Uhr.
Die Stadtbibliothek weist darauf hin, dass die Medien-Rückgabekiste in der Zeit vom 21.12.2018 bis 08.01.2019 nicht an allen Tagen geöffnet sein wird: u. a. bleibt sie während der Feiertage geschlossen.
Zwischen den Jahren hat die Stadtbibliothek wie folgt geöffnet: Donnerstag 13-19 Uhr und Freitag 13-18 Uhr, so Bibliotheksleiterin Ellen Benz.
 
Wer noch eine Geschenkidee für Weihnachten sucht, kann einen Gutschein über die Jahresgebühr der Stadtbibliothek kaufen und verschenken.
Und wer sich für die Feiertage noch mit Spannung oder Unterhaltung eindecken will, kann beispielsweise aus über 14.000 Romanen auswählen. Oder aus über 400 Blu-ray Discs oder 4.700 DVDs, beispielsweise "Das Pubertier", "Ice age 5", "Willkommen bei den Hartmanns", "Die Geschichte der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft" oder "Ein ganzes halbes Jahr" nach dem Buch von Jojo Moyes.
 
Sollten für Silvester noch ein paar Spielideen fehlen, bietet die Stadtbibliothek - neben Büchern mit vielen Rezepten für die Silvester-Party - mittlerweile über 300 Spiele zum Ausleihen an, darunter die beliebten Spiele "Captain Silver", das Spiel des Jahres 2018 "Azul" oder "Spinderella".
Außerdem weist Ellen Benz darauf hin, dass für längere Urlaube auch Sonderfristen vereinbart werden können sowie auf die Möglichkeit, die Leihfrist der entliehenen Medien über die entsprechende App oder das Internet von zu Hause aus zu verlängern.
 
 
 
Save the date / Kommende Veranstaltungen des Kulturamts
 
18.Januar 2019                                   Cara - Irish Folk Konzert / Haus der Volksbildung
29.Januar 2019                                   John Nemeth - Bluesnacht / Kulturzentrum Kesselhaus
31.Januar 2019                                   Forband Festival Complicité / Kulturzentrum
                                                            Kesselhaus
 
 
 
Kino im Rheincenter 13. Dezember - 19. Dezember 2018
 
Vorpremiere: Mary Poppins‘ Rückkehr
Mi 20.15 132 Min./ab 0 J.
Vorpremiere: Aquaman (3D)
Mi 20.00 144 Min./ab 12 J.
Vorpremiere: Bumblebee (3D)
Di 20.00 113 Min./FSK erfragen
Spider-Man: A New Universe
Tägl. 17.20;
Sa/So auch 13.00 1. Wo./117 Min./ab 6 J.
Spider-Man: A New Universe (3D)
Tägl. 15.30 1. Wo./117 Min./ab 6 J.
Mortal Engines: Krieg der Städte
Tägl. 17.20; Fr-So/Mi auch 19.50;
Sa/So auch 13.00 1. Wo./129 Min./ab 12 J.
Mortal Engines: Krieg der Städte (3D)
Tägl. 15.40; Do-Mo auch 20.00; Fr/Sa auch 22.40;
Di/Mi 20.30 1. Wo./129 Min./ab 12 J.
Mortal Engines (OV)
Mo 19.50 1. Wo./129 Min./ab 12 J.
Kler (poln. OV)
So 18.00 1. Wo./133 Min./ab 16 J.
Tabaluga - Der Film
Tägl. 15.25 2. Wo./91 Min./ab 0 J.
100 Dinge
Tägl. 17.30/19.50; Fr/Sa auch 22.15 2. Wo./111 Min./ab 6 J.
Der Grinch
Tägl. 15.10; Sa/So auch 13.00 3. Wo./90 Min./ab 0 J.
Der Grinch (3D)
Tägl. 15.10; Do-Sa/Mo-Mi auch 18.00
3. Wo./90 Min./ab 0 J.
Peppermint - Angel of Vengeance
Fr/Sa 22.30 3. Wo./103 Min./ab 16 J.
Hedefi Sensin (türk.OmU)
Tägl. 18.15; Fr auch 20.15; Fr/Sa auch 23.15;
So 20.45 3. Wo./110 Min./ab 6 J.
Phantastische Tierwesen 2:
Grindelwalds Verbrechen
Fr/Sa 23.00 5. Wo./135 Min./ab 12 J.
Phantastische Tierwesen 2:
Grindelwalds Verbrechen (3D)
Do-Mo 20.30; Di 20.15 5. Wo./135 Min./ab 12 J.
Müslüm (türk.OmU)
Sa/Mo 20.15 6. Wo./133 Min./ab 12 J.
Bohemian Rhapsody
Do/Di 19.50 7. Wo./135 Min./ab 6 J.
Der Nussknacker und die vier Reiche
Sa/So 13.00 7. Wo./100 Min./ab 0 J.
Smallfoot - Ein eisigartiges Abenteuer
Sa/So 13.15 10. Wo./97 Min./ab 0 J.
Sneak Preview
Do 21.00 ab 18 J.
 
 
 
Kunst und Ausstellungen in Weil am Rhein
 
Galerie Underground
"beiderlei" Karlheinz Scherer und Peter Bosshart
Bis 16.12.2018
 
Die Galerie Underground zeigt Bilder von Karlheinz Scherer (1929-2008) zusammen mit Bildern von Peter Bosshart. Diese zwei Maler-Persönlichkeiten verband eine lang- jährige Künstler-Freundschaft. Beide Künstler und deren Werke unter dem Titel "beiderlei" auszustellen ist sicher für die interessierte Kunstwelt, ein Ereignis, auf das man sich sehr freuen kann.
www.underground-galerie.de
 
Galerie Stahlberger
"Zwei Länder - Gleiche Orte / Rosa Lachenmeier und Patrick Luetzelschwab
Bis 16.12. 2018
 
Die Künstler Rosa Lachenmeier, Basel und Patrick Luetzelschwab, Weil am Rhein,
bearbeiten mit unterschiedlichen Techniken gleiche Orte diesseits und jenseits
der beiden Länder.
Am Sonntag, den 16.Dezember begehen die Künstler: Rosa Lachenmeier und Patrick Luetzelschwab das Ende Ihrer erfolgreichen Ausstellung „ ZWEI LÄNDER – GLEICHE ORTE“
Die Finissage ist von 15 bis 17 Uhr. Die Galeristin und die Künstler freuen sich auch auf Besucher, die noch keine Gelegenheit hatten, diese zu besuchen.
Öffnungszeiten: Dienstag - Samstag: 16-18 Uhr, oder nach Vereinbarung, Pfädlistr.4, 79576 Weil am Rhein
www.galerie-stahlberger.de
 
Galerie Stapflehus
"Good News" - Regionale 19
Bis 06.01.2019
 
Der diesjähriger Beitrag der Regionale in Kooperation mit der Städt. Galerie Stapflehus wird
von Katrin Niedermeier kuratiert und zeigt Arbeiten von Künstlern aus dem trinationalen Raum, welche alternative Gefüge von Wissen, Wahrnehmung und Macht in verschiedensten Formen und Kontexten künstlerisch verhandeln. Rigide Wissenssysteme sowie standardisierende, historische Narrative werden angesprochen, die Objekten, Landschaften, Territorien etc. eingeschrieben sind. Hier könnten Dinge ins Wanken geraten und uns in einem Zustand der Verwirrung zurücklassen. Das Prinzip der Dekonstruktion und Rekonfigurierung könnte ein aufgefrischtes Verständnis alternativer, geschichtlicher Denkstrukturen und Anordnungen bieten und eine Plattform für kollektives Träumen und Veränderungen ermöglichen. Stimuliert werden eine persönliche, körperliche und subjektive Erfahrung von „Wirklichkeit“ sowie ein unmittelbares Erleben von Intuition und Reflexion: Dies als Ausdruck einer sich stetig verändernden Beziehung mit der Welt, an Stelle eines Dualismus von Subjekt und Objekt, eine bewusste Erfahrung von Verknüpfungen und Relationen.
Künstlerinnen/Artistes:
Bastian Boersig, Kaspar Bucher, Clara Denidet, Christine Fausten, Gerome Gadient, Daniel Gaemperle, Axel Gouala, Caroline von Gunten, Fabio Luks, Naz Naddaf, Gerd Paulicke, Emilie Picard, Mirjam Plattner, Olga Zimmelova-Gehr, Stefan Wegmüller
Öffnungszeiten: Sa 15:00–18:00, Sonn- und Feiertage 14:00–18:00
www.stapflehus.de
 
Fotografische Gesellschaft Dreiland
Konturen
Bis 06.01.2019
 
Die Fotografische Gesellschaft Dreiland ist ins Atelier 5 im Kulturzentrum Kesselhaus e.V.
in Friedlingen umgezogen
„Der Henriquatre lebt maßgeblich von sauber rasierten Konturen“ Die Rede ist von einer speziellen Bartform. Und auch wenn Sie nicht wissen, wie er aussehen muss, werden Sie den Umriss des Bartes in einem Gesicht als solchen erkennen. Oder die Alpen noch im dicken Nebel. Hören wir die Redewendung „Kontur annehmen“ oder an „Kontur
verlieren“, wissen wir, was gemeint ist. Erscheint eine Kontur scharf und schroff, orientiert sie unmissverständlich. Selbst unscharf lässt sie Wesentliches erkennen. Manchmal gibt sie Rätsel auf, macht Vermutungen notwendig, lässt Phantasien für Geschichten zu, die sich über verschwommenen Konturen entfalten.
Die Fotografinnen und Fotografen der Ausstellung „Konturen“ zeigen das Spiel mit allen Möglichkeiten.
Weitere Termine und Öffnungszeiten: 15. und 16.12. | 15-18 Uhr, 05. und 06.01.2019 | 15-18 Uhr
www.foto-gesellschaft.de
 
Galerie Hanemann
Kunst & Energie
Bis 20.01.2019
 
Markus K.Fritschi: Kunst und Energie
Mike Schneider: Musik zur Toninstallation
Christoph Keim: Musik zur Toninstallation
Gerhard Hanemann: Gemälde mit Licht
 
Galerie Hanemann, Dorfstraße 107, Weil am Rhein / Ötlingen
Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-17 h, Sa u. So 13-18 h
www.kunstdruckwerkstatt.de
 
Vitra Design Museum Gallery
Christien Meindertsma / Beyond the Surface
Bis 20.01.2019
 
Mit »Christien Meindertsma: Beyond the Surface« zeigt das Vitra Design Museum
in seiner Gallery bis zum 20. Januar 2019 die erste Einzelausstellung der niederländischen Designerin außerhalb ihres Heimatlandes. Für Christien Meindertsma ist die Produktgestaltung nur ein kleiner Teil des gesamten Designprozesses. In ihrer einzigartigen Herangehensweise erforscht sie die Mechanismen moderner Industrieproduktion und unternimmt dabei Expeditionen in Fabriken, leistet akribische
Detektivarbeit auf Müllhalden und in Werkstätten und befragt mit unstillbarem Wissensdurst die Protagonisten dieser Reisen. Die Ausstellung konzentriert sich auf Meindertsmas Arbeit mit Materialien wie neuer und recycelter Wolle, Flachs und Schlacke aus der Haushaltsmüllverbrennung. Gezeigt werden Projekte wie »One Sheep Sweater« (2010) – bei dem sie aus der Wolle einzelner Schafe jeweils einen Pullover produzierte – oder der »Flax Chair« (2015), ein nachhaltiges, innovatives Möbelstück aus dem inzwischen selten gewordenen Werkstoff Flachs, das mit dem New Material Award (2016) und dem Dutch Design Award (2016) ausgezeichnet wurde.
 
Vitra Schaudepot
»Stühle der Macht«
Bis 17.02. 2019
 
Das Vitra Design Museum zeigt mit der Ausstellung »Stühle der Macht« im Vitra Schaudepot, wie eng die Geschichte des Stuhls und des Sitzens seit jeher mit dem
Ausdruck von Macht verbunden ist. Die Ursprünge des modernen Stuhls gehen auf Thronsitze der Antike zurück, und für lange Zeit waren Sessel und Stühle den Herrschern und der Oberschicht vorbehalten. Dies änderte sich erst langsam mit dem Entstehen eines Bürgertums in der Neuzeit. Mit dem Durchbruch der industriellen Möbelproduktion im 19. Jahrhundert wurden Stühle zwar endgültig für breitere Bevölkerungsschichten erschwinglich, doch ihre Verbindung zu Status und Macht ist bis heute offenkundig. Die Ausstellung »Stühle der Macht« untersucht diese Verbindung anhand von rund 20 ausgewählten Objekten aus der Museumssammlung und zeigt, wie sich Auffassungen von politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Macht bis heute in unseren Sitzgelegenheiten ausdrücken. So entsteht eine moderne Kulturgeschichte des Sitzens: von autoritär-patriarchalischen Macht-verhältnissen bis hin zu Werten wie Demokratisierung und Teilhabe, von den verborgenen Sitzungszimmern in Politik und Wirtschaft bis hin zu demokratischen Parlamenten und Designern, die mit neuen Sitzentwürfen auch zu neuer Machtverteilung beitragen wollen.
www.design-museum.de
 
Vitra Design Museum
Victor Papanek: The Politics of Design
Bis 10.03.2019
 
Mit der Ausstellung »Victor Papanek: The Politics of Design« präsentiert das Vitra Design Museum vom 29. September 2018 bis zum 10. März 2019 die erste große Retrospektive über den Designer, Autor und Aktivisten Victor J. Papanek (1923–1998). Papanek war seit den 1960er Jahren einer der wichtigsten Vordenker eines sozial und ökologisch orientierten Designansatzes. Sein Schlüsselwerk »Design for the Real World« (1971) gilt bis heute als das meistgelesene Buch über Design, das jemals veröffentlicht wurde. Papanek plädiert darin für Inklusion, soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit – Themen, die im heutigen Design aktueller denn je sind. Die Ausstellung umfasst hochkarätige, teilweise nie gezeigte Exponate wie Zeichnungen, Objekte, Filmdokumente, Manuskripte und Druckgrafik. Ergänzend werden Werke von Zeitgenossen Papaneks der 1960er bis 1980er Jahre gezeigt, darunter George Nelson, Richard Buckminster Fuller, Marshall McLuhan und der Radical-DesignInitiative »Global Tools«. Zeitgenössische Werke aus den Bereichen Critical Design und Social Design veranschaulichen Papaneks nachhaltigen Einfluss auf das heutige Design.
www.design-museum.de
 
Colab Gallery
Corners of(f) society
Bis April 2019
 
Am 24. November öffnete die Colab Gallery ihre Tür für die Gruppenausstellung “Corners Of(f) Society” Die Gruppenausstellung mit dem Titel “Corners Of(f) Society” zeigt sieben internationale Positionen von Künstlern die mit, im und um städtische Bereiche arbeiten.
Wir möchten den BesucherInnen die Frage stellen, wie und warum Orte wirken und welchen Einfluss die geographische Umgebung auf die Wahrnehmung und das Verhalten hat.
Hat man beispielsweise mehrere Möglichkeiten zum Supermarkt zu laufen, wird man je nach Stimmung eine andere Strecke auswählen. In der Effizienz des durchstrukturierten Alltags wählt man den kürzeren Weg, der leider an einer lauten, vierspurigen Straße entlang führt. Aus Neugier wieder sucht man bewusst Strecken auf, die abseits der Reiseroute zum Ziel liegen, vorbei an interessanten Orten, einem verlassenen Haus, unerschlossenem Terrain oder einer Parkanlage am Rande der Stadt. Doch auch die Orientierung zu verlieren und sich treiben zu lassen kann als etwas Positives angesehen werden, etwas, dass die Abenteuerlust anregt und unvorhergesehene Ereignisse ermöglicht.
Jeder hat seine alltäglichen Rituale, die nicht nur von Funktionalität bestimmt sind. Über einige Orte kann man Geschichten erzählen, andere sucht man auf, weil man sich dort wohl fühlt, man sich in eine bestimmte Stimmung versetzen will oder die Atmosphäre und Aura eines Ortes Erinnerungen wecken. Umherschweifen ist Verlaufen, ist Aktion, ist das Sammeln von Dingen, die man auf der Straße findet, ist das Einsteigen in eine
U-Bahn, in den nächstbesten Bus und an einem beliebigen Ort auszusteigen und es ist das Löschen der üblichen Beweggründe, um von A nach B zu gelangen. Es ist das Achten auf das Gelände, die Menschen, die Tiere, den Müll in den Straßen.
Ohne Perspektive und Intention gibt es mehr zu entdecken.
Die teilnehmenden Künstler zeigen mit wachsamen Augen ästhetische Blicke auf Städte, Peripherien und überraschende Begegnungen. Wir freuen uns Ihnen neue Arbeiten von Relfy (Can), Cyop & Kaf (It), Swampy (Usa), Bruno Rodrigues & Fábio Vieira (Bra),
Road Dogs (Fr), Vitaliy Raskalov & Vadim Makhorov (Rus), LUCE & Eltono (Es) vorstellen zu dürfen.
www.colab-gallery.com
 
Textilmuseum
Genug Stoff für Neues?!? - Zeitenwende in Friedlingen / Sonderausstellung
Bis 07.07.2019
 
Friedlingen liegt direkt an der Grenze zur Schweiz und mit dem Kriegsende nun auch an der Grenze zu Frankreich. Die Sonderausstellung "Genug Stoff für Neues!?!" beleuchtet die wirtschaftlichen Bedingungen der Weiler Textilindustrie nach dem Ersten Weltkrieg und zeigt auf, wie sich die ansässigen Firmen in der unstabilen Zeit und mit der neuen politischen (Grenz-)Lage zu behaupten versuchen. In genau diese Zeit fällt die Ansiedlung der schweizerischen Seidenweberei Robert Schwarzenbach in Weil-Friedlingen 1923. Der Ausbau des Basler Rheinhafens und der Bau des Kraftwerks in Kembs sind ebenfalls politisch bedingt und führen zu Auswirkungen für die ansässige Industrie und den Stadtteil.


Neue Öffnungszeiten: Jeden Sonntag im Monat, 14.00-17.00 Uhr
Informationen unter: Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Frau Simone Kern, Tel: 07621/704416 oder per Email an s.kern@weil-am-rhein.de
 
Museum am Lindenplatz
Zeitenwende - Leben im Umbruch
Bis 21.07.2019
 
Diese Woche ist das Museum am Lindenplatz am Mittwoch, den 28. November von 17.30 bis 19.00 und am Freitag, den 30. November von 17.00 bis 21.00 Uhr zusätzlich geöffnet. Am Mittwoch öffnet das Museum am Lindenplatz seine Türen im Vorfeld des Vortrages von Professor Dr. Gerd Krumeich im Alten Rathaus. Ab 19.30 Uhr referiert der vom Vereine für Heimatgeschichte und Volkkunde eingeladene Historiker zum Thema "Der 1. Weltkrieg - La Grande Guerre nach 100 Jahren. Auf dem Weg zu einer gemeinsamen Erinnerung?". Interessierte können zuvor ins Museum am Lindenplatz kommen und sich bereits thematisch auf den Abend einstellen. Besucher des Weihnachtsmarktes am Lindenplatz haben am Wochenende die Chance die Ausstellung "Zeitenwende. Leben im Umbruch. Weil in den 1920er Jahren" am Freitag von 17.00 bis 21 Uhr, am Samstag von 15.00 bis 18 Uhr und am Sonntag von 14.00 bis 18 Uhr zu besichtigen.
Am Adventssonntag führt Siegrid Schulte vom Museumskreis e.V. durch die Ausstellung. Die Führung ist kostenlos. Treffpunkt ist um 16 Uhr im Kassenraum.
 
Inhaltlich widmet sich die Ausstellung den Auswirkungen des Ersten Weltkrieges auf die Weiler Bevölkerung. Das Kriegsende, die Revolutionsjahre, das Ende der Monarchie sowie die neue deutsche Republik bleiben auch in der hiesigen Region nicht ohne Folgen. Der Neuanfang wird auf allen Ebenen zu einer Kraftprobe. Die Ausstellung zeigt den kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Umbruch und tiefgreifenden Wandel mit Beginn des Waffenstillstandes am 11. November 1918 bis Ende der 1920er Jahre. Die Männer sind teilweise noch in Gefangenschaft. Von den Rückkehrern sind viele physisch oder psychisch gezeichnet. Die Versorgungslage ist schwierig, vielfach herrscht Hungersnot. Manche Weiler müssen ihren Hof oder Handwerksbetrieb verkaufen. Für viele Ausgewiesene und Flüchtige aus dem Elsass ist Weil das nächste Ziel. Einer der ersten, der an die Tür des Weiler Pfarrer Schlusser klopft, ist der Lehrer Karl Tschamber aus Huningue, geboren in Helfrantzkirch. Ihm folgen noch weitere Menschen aus dem Elsass. Im Gegensatz zu diesen Herausforderungen im alltäglichen Leben steht die Lust auf Ablenkung und Vergnügen. Die 1920er Jahre sind der Inbegriff einer einmaligen kulturellen Blüte in Kunst, Theater, Tanz und Musik. Einher geht ein verändertes Frauenbild. Die „Neue Frau“, die erstmals 1919 wählen darf, trägt Bubikopf und kurze Röcke. Jene Jahre sind geprägt von Kontrasten. Die junge Republik muss zahlreiche Krisen bewältigen: häufige Regierungswechsel, Unruhen, Putschversuche, politische Morde wie die an Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und Walther Rathenau bestimmen die Epoche. Der Oberbadische Aufstand im September 1923 in Lörrach, an dem auch viele Weiler beteiligt waren, belegt, dass auch - fernab von Berlin - die Menschen ihre Unzufriedenheit nach außen tragen. Auf alle diese Themen nimmt die Ausstellung „Leben im Umbruch“ Bezug und reiht sich damit in das größte grenzüberschreitende Ausstellungsprojekt in einer europäischen Region ein. Insgesamt nehmen daran 30 Museen und Ausstellungshäusern zum Thema „Zeitenwende 1918/19“ im Bereich des Museum-PASS-Musées teil.
Weitere Informationen unter www.museen-weil-am-rhein.de
Info: Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Humboldtstr. 2, 79576 Weil am Rhein
Kontakt: b.brutscher@weil-am-rhein.de
 
Vitra Design Museum
Die Sammlung des Vitra Design Museums – 1800 bis heute
Dauerausstellung
Schaudepot
 
Die Sammlung des Vitra Design Museums zählt zu den wichtigsten Beständen des Möbeldesigns weltweit. Sie umfasst insgesamt circa 7000 Möbel, über 1000 Leuchten, zahlreiche Archive sowie Nachlässe von Designern wie Charles & Ray Eames, Verner Panton und Alexander Girard. Am 4. Juni 2016 hat das von den Architekten Herzog & de Meuron gestaltete Vitra Schaudepot eröffnet, in dem das Vitra Design Museum Schlüsselobjekte seiner Sammlung präsentiert.
info@design-museum.de
 
Landwirtschaftsmuseum in Alt-Weil
Winterpause der Dauerausstellung
Wieder geöffnet April bis Oktober 2019
 
Info: Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Humboldtstr. 2, 79576 Weil am Rhein
Kontakt: s.kern@weil-am-rhein.de, www.museen-weil.de Tel: 07621/704-416
 
Dauerausstellung
Inge Fehse - Lehmikat: Tonplastiken und Gefäße
Seit Mitte November 2018
 
"Ein Stück Ton ist ein Stück ungeformte Erde.
Und aus dieser Erde entspringen unendlich viele Formen.
Gefäße, Skulpturen und Portraits sind freies Spiel innerer Vorstellung und
des Tons zwischen meinen Händen." Inge Fehse
Öffnungszeiten: Mo-Do 9-12 Uhr Do 16-18 Uhr, Hauptstr.267, 79576 Weil am Rhein
www.lehmikat.com
 
Elisabeth Veith und Gabi Moll: Collagen und Gemälde
(Temporäre Ausstellung im Kulturcafé Kesselhaus)
 
 
 
Kultur entlang der Linie 8
 
Theater Basel
www.theater-basel.ch
 
Große Bühne und Foyer Große Bühne
 
Lucia di Lammermoor / Oper von Gaetano Donizetti / Premiere
Samstag, 15. Dezember, 18:30 Uhr
Weitere Termine: 29.12.2018, 02.01.2019 jew.19:30 Uhr, 13.01.2019, 18:30 Uhr
 
Ein Käfig voller Narren / Jerry Hermann, Harvey Fierstein - Premiere
Freitag, 14. Dezember, 19:30 Uhr
Weiterer Termin: 21.12.2018, 12.01.2019, jew. 19:30 Uhr, 06.01.2019, 18:30 Uhr
 
Hotel Strindberg / Schauspiel nach August Strindberg
Mittwoch, 16.Januar, 18:30 Uhr
 
Tewje / Ballett von Richard Wherlock - Wiederaufnahme
Montag, 17. Dezember, 19:30 Uhr
Weitere Termine: 23.12.u. 26.12.2018, jew. 18:30 Uhr, 04.01.2019, 19:30 Uhr
 
Der Nussknacker / Ballett
Donnerstag, 19. Dezember, 19:30 Uhr
Weitere Termine: 22.12., 15 Uhr und 19:30 Uhr,
 
Carmen / Ballett von Johan Inger - Premiere
Donnerstag, 20. Dezember, 19:30 Uhr
Weitere Termine: 05.01. u. 17.01.2019, jew. 19:30 Uhr, 30.12.2018, 18:30 Uhr
 
Matinée zu: Ein Käfig voller Narren
Samstag, 27.Dezember, 19:30 Uhr
Weiterer Termin: 31.12., 19:30 Uhr
 
Neujahrskonzert / Sinfonie Nr.9 / Ludwig van Beethoven
Dienstag, 01. Januar 2019, 17 Uhr
 
Matinee zu "Spuk in der Villa Stern"
Sonntag, 13.01., 11 Uhr
 
 
 
Blick über die Grenzen und in die Regio
 
St. Jakobshalle Basel
Christmas Tatoo Basel
14.-16.Dezember, jew. ab 14:30 Uhr
 
Ein imposantes Schloss bietet die märchenhafte Kulisse dieser Weihnachtsfeier der besonderen Art. Santa empfängt Gäste aus aller Welt – in weihnachtlichen Kostümen und festlichen Uniformen feiern sie ein Fest der besonderen Art.
 
Die Besucher dürfen sich auf einen Ausflug ins schottische Hochland mit den Massed Pipes and Drums und den Ailsa Craig Highland Dancers freuen. Musikalische Höhepunkte mit Spitzenformationen der Blasmusik, aber auch besinnliche Lieder, die die Zuschauer in Weihnachtsstimmung versetzen, werden bei diesem Event geboten. Umrahmt wird das Spektakel von Special-Guests wie dem Feldschlösschen Sechsspänner, den Niggi Näggi Harley Fahrern oder den Trampolinturnern aus Möriken-Wildegg.
Infos und Tickets: www.christmas-tattoo.ch
 
Diverse Orte Deutschland, Frankreich, Schweiz
Regionale 19
 
Die Kunstausstellung Regionale ist ein grenzüberschreitendes Projekt, das in dieser Form einzigartig ist. Achtzehn Institutionen aus drei Ländern (CH, D, F) zeigen jeweils zum Jahresende künstlerische Positionen aus der Region Basel und des trinationalen Raumes (Nordwestschweiz, Südbaden, Elsass).
Aus der Tradition der Basler Weihnachts- oder Jahresausstellung entwachsen, dient das im Jahr 2000/01 ins Leben gerufene Ausstellungsformat der Regionale dazu, die Verständigung zwischen KünstlerInnen, Kulturschaffenden und Institutionen auf trinationaler Ebene zu fördern und zu intensivieren.
Die Regionale ist offen für alle Kunstschaffenden des Dreiländerecks, die sich von Mai bis Juli für eine Teilnahme bewerben können. Für die beteiligten KuratorInnen und das Publikum bietet die Regionale die Möglichkeit, einen Überblick über das aktuelle Schaffen zu gewinnen und neue KünstlerInnen aus den Nachbarländern kennenzulernen. Den ausgewählten, teilnehmenden KünstlerInnen wird Gelegenheit gegeben, ihre Arbeiten einem breiten, überregionalen Publikum zu präsentieren.
 
Grenznahe Ausstellungen im Rahmen der Regionale 19:
 
Ausstellungsraum Klingental/Rank, Kasernenstr.34, Basel
"blind_spot Platform"
 
Cargo Bar, St.Johanns-Rheinweg, 69, Basel
"1997"
 
Projektraum M54, Mörsbergerstr.54, Basel
"Contredanse"
 
Hek Haus der elektronischen Künste, Freilager-Platz 9, Münchenstein/Basel
"Die Form des Klangs"
 
Kunsthaus Baselland, St.Jakob-Strasse 170, Muttenz/Basel
"Liquid Planet"
 
Kunst Raum Riehen, Im Berowergut, Baselstr.71, Riehen
"New Deals"
 
FABRIKculture, 60 rue de Bâle, Hégenheim
"Les Filles de la nuit sont toujours par droit"
 
Satellit M54 Nord Théâtre Saint-Louis, Cité Danzas, 12 rue Théo Bachmann, Saint Louis
Kunst im Raum
 
Zu den Vernissagen werden Bus-Shuttles angeboten. Die Sitzplätze sind begrenzt.
Bustouren mit Führungen in den Ausstellungen:
Die ideale Möglichkeit, um möglichst viele Ausstellungen zu sehen., Hintergrundinformationen zu den Werken zu bekommen und miteinander ins Gespräch zu kommen. In den besuchten Häusern gibt es Führungen und
Gespräche mit den KuratorInnen, inbegriffen sind Fahrt, Eintritte, Führungen und Apero.
 
Sa, 16.12.18 : Ab Basel nach Freiburg
 
10.00hAbfahrt ab Basel, Bad. Bahnhof, Bus-Stop gegenüber dem Haupteingang
11.00h Kunsthaus L6, Freiburg (mit Führung)
13.00h Kunstverein Freiburg (mit Führung)
14.30h E-WERK, Galerie für Gegenwartskunst, Freiburg (mit Führung)
16.00h T66 kulturwerk, Freiburg (mit Führung)
17.00h Rückfahrt nach Basel
18.00h ca, zurück in Basel
Mehr zur Regionale und den teilnehmenden Institutionen finden Sie hier unter www.regionale.org
 
Kunsthalle Basel
"A Tooth for an Eye" - Regionale 19
Bis 30.12.2018
 
Unsere Körper müssen viel sein und viel tun. Sie sind biologische Schlachtfelder, Projektionsflächen für Fantasien, Orte der Individualität und Schauplätze politischer und sozialer Auseinandersetzung – manipuliert, transformiert, und zunehmend kommerzialisiert. Trotz ihrer Verwundbarkeit sind Körper eine Art personalisierte Ur-Architektur und bestimmen mit, wie wir unsere Welt wahrnehmen. Im Gegenzug agieren sie als wirkungsvolle Werkzeuge, um die Welt nach ihrem Willen zu formen. Die Ausstellung A Tooth for an Eye konzentriert sich auf das repräsentative Äußere und das unergründliche Innere von Körpern sowie auf die Abhängigkeiten, in denen sie sich bewegen (zu anderen Körpern als auch zu sie umgebenden Objekten), und auf die Veränderungsmöglichkeiten, die ihnen offen stehen. Die gezeigten Arbeiten lösen den Körper in Rauch auf, teilen ihn in Stücke, legen die Grenzen seiner Kontrollierbarkeit offen und untersuchen die Spuren, die er produziert und zurücklässt. Wie ein Körper ist auch die Ausstellung selbst keine beständige Einheit, sondern sie verändert sich von Raum zu Raum in der Begegnung mit den einzelnen Werken von sechzehn Künstlerinnen und Künstlern verschiedener Generationen, deren Schaffen den Körper und sein Umfeld verhandeln: konzeptionell, archäologisch, experimentell, sinnlich, expressionistisch.
 
Mit Camille Brès, Mona Broschár, Simona Deflorin, Gerome Gadient, Hannah Gahlert, Axel Gouala, Philipp Hänger, Dominik His, Jeronim Horvat, Daniel Kurth, Kaspar Ludwig, Inès P. Kubler, Claudio Rasano, Dorian Sari, Simone Steinegger und Mirjam Walter.
 
Kuratiert von Elena Filipovic, Claudio Vogt und Renate Wagner
 
 
Literaturhaus Basel
«Kein Roman» / Jenny Erpenbeck, Corina Caduff
Donnerstag, 17. Januar, 19 Uhr
 
«Jenny Erpenbeck ist eine Ausnahmeerscheinung.» (Der Tagesspiegel) Das trifft auch auf ihr neues Buch zu: Dieses ist kein Roman, sondern versammelt Texte und Reden aus den vergangenen 26 Jahren, ein thematisch vielschichtiger Lebensbericht, in dem Autobiografisches auf Beiträge zu Literatur, Kunst, Musik und Politik trifft. Erpenbeck reflektiert ihr eigenes Schreiben und Leben und gibt so Einblick in ihre Gedankenwelt und die Hintergründe ihres künstlerischen Schaffens. «Mehr Weltverständnis lässt sich – vorgetragen mit unprätentiöser, heller Intelligenz – nicht so leicht finden. » (Deutschlandfunk Kultur) Tickets: CHF 18.-/13.-
www.literaturhaus-basel.ch
 
Gare du Nord
«Auf allen Kla4ren» – Alain Claude Sulzer und Yaara Tal
Sonntag, 16. Dezember, 17:00
 
Die israelische Pianistin Yaara Tal spielt normalerweise mit Andreas Groethuysen auf einem oder zwei Klavieren in den großen Konzertsälen der Welt. Im Dezember kommt sie in den Gare du Nord, wo sie Gioachino Rossini und Erik Satie aufeinandertreffen lässt. Alain Claude Sulzers Roman «Aus den Fugen» handelt von einem weltberühmten Pianisten, der es während eines Konzerts vorzieht, den Klavierdeckel für immer zuzuklappen. Ob er je Satie oder Rossini gespielt hat, ist nicht bekannt. Der Schweizer Schriftsteller erzählt bei diesem Konzert Geschichten von Pianisten, Klavieren und Henkern.
Gare du Nord, Bahnhof für Neue Musik (im Badischen Bahnhof)
www.garedunord.ch

Cartoonmuseum Basel
Le Monde de Tardi
Bis 24.03.2019
 
Der 1946 in Valence (FR) geborene Jacques Tardi ist weltweit einer der bedeutendsten Comiczeichner. Sein klarer, extrem sicherer Strich und die gekonnte Stilisierung sind unverwechselbar und haben Generationen von Comickünstlern inspiriert. Tardi arbeitet vornehmlich mit historischen Themen, denen er sich mit großer Akribie widmet und befasst sich intensiv mit dem Krieg. Die Alben «Soldat Varlot», «Grabenkrieg», «Elender Krieg» und «Der letzte Ansturm» gehören zu den eindringlichsten und verstörendsten Comics, die je zum Ersten Weltkrieg gezeichnet wurden, sie haben eine enorme internationale Resonanz gefunden. In einer aktuellen Serie von Alben setzt sich Tardi mit dem Zweiten Weltkrieg auseinander und berichtet von den Erlebnissen seines Vaters als Kriegsgefangener im heutigen Polen.
 
Das umfangreiche Werk Tardis reicht von der in einem fantastisch überhöhten Paris der Belle Époque angesiedelten Comicreihe «Adeles ungewöhnliche Abenteuer» über die von ihm adaptierten Léo-Malet-Krimis um den pfeifenrauchenden Privatdetektiv Nestor Burma, die vor einer detailgetreuen 50er-Jahre-Kulisse spielen, bis zum gesellschaftskritischen «Abwärts» über den sozialen Abbau im heutigen Frankreich.
 
Tardi studierte an der École nationale supérieure des beaux-arts in Lyon und der École nationale supérieure des arts décoratifs in Paris und veröffentlicht seit 50 Jahren Comics auf höchstem Niveau. Er hat jede erdenkliche Auszeichnung im Comicbereich gewonnen, darunter den Grand Prix de la Ville d’Angoulême und den Eisner Award, lehnte jedoch die Aufnahme in die französische Ehrenlegion «mit größter Entschlossenheit» ab. Die Retrospektive im Cartoonmuseum Basel zeigt über 200 Originalzeichnungen aus allen Schaffensperioden des Zeichners und präsentiert – als besonderes Highlight – erstmals Originale aus Band 3 von «Stalag IIB», der in Kürze erscheinen wird.
 
Kuratoren: Anette Gehrig, Pierre-Marie Jamet
www.cartoonmuseum.ch
 
Kunsthalle Basel
Tania Pérez Córdova - Daylength of a room
Bis 06.01.2019
 
Tania Pérez Córdova (*1979) macht eine Kunst daraus, gewöhnliche Materialien mit ihren komplizierten Hintergrundgeschichten in konzeptuelle Skulpturen zu verwandeln. In ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung in Europa stellt die mexikanische Künstlerin mittels Sprache und Zeit die Unterschiede zwischen Original und Kopie in Frage, um eine Reihe neuer Werke zu schaffen.
 
Kunsthaus Baselland
L’univers de Germaine - Muda Mathis, Sus Zwick und Hipp Mathis
Bis 06.01.2019,
 
L'univers de Germaine ist ein dreiteiliges Videoprojekt von Muda Mathis, Sus Zwick und Hipp Mathis. Im Fokus steht die 82-jährige weit gereiste Baslerin Germaine Winterberg, eine außergewöhnliche Frau. Ihre Reiseberichte stehen in weiterführender Linie mit den Schweizer Pionierinnen Annemarie Schwarzenbach, Ella Maillard und Alice Boner.
 
Germaine Winterberg erzählt ihre Erinnerungen direkt in die Kamera. Sie berichtet in einzelnen Episoden über ihre Leben als Nonkonformistin, selbsternannte Forscherin und Ethnologin, Mutter und Ehefrau, Lehrerin für außereuropäische Textilkunde, Boutique-Betreiberin und über sich als neugierige Menschenfreundin.
Das Videoprojekt vom Künstlerteam Mathis Zwick Mathis verschränkt historisches Material und mündliche Überlieferung, performatives Agieren und musikalische Komposition zu einer vielschichtigen Sicht auf eine schillernde Persönlichkeit.
Neben den Lebenserinnerungen als Episoden, ist ein filmisches Porträt zu sehen und eine große Projektion zum Thema Trance, die Germaine Winterberg als Tänzerin in Szene setzt. Die vollständige Erzählung ihrer Biografie kommt als Hörbuchedition heraus.
 
Kunstmuseum Basel / EG Hauptbau
Carl Burckhardt - Antiker Geist-Moderne Form
Bis 31.03.2019
 
Das Schaffen von Carl Burckhardt (1878–1923) wurde diesen Sommer in einer retrospektiv angelegten Schau im Museo Vincenzo Vela in Ligornetto gezeigt. Das Kunstmuseum Basel präsentiert nun die Ausstellung in leicht konzentrierterer Form und mit Fokus auf Burckhardts mit Basel in Verbindung stehende Tätigkeit. Die Schau Carl Burckhardt. Antiker Geist – moderne Form rückt Werke, denen die Basler Bevölkerung täglich begegnet, ins Bewusstsein, erzählt die Geschichte ihrer Entstehung und würdigt die Leistung des früh verstorbenen Basler Künstlers für die Entwicklung der modernen figürlichen Skulptur.
 
Burckhardts Werke sind im Stadtbild Basels prominent platziert: Die Amazone am Brückenkopf der Mittleren Brücke, die Figurengruppen Rhein und Wiese vor dem Badischen Bahnhof, der Ritter Georg am Ende der Treppe vor dem Gymnasium Leonhard über der Altstadt. Der Schöpfer dieser Skulpturen ist aber beinahe in Vergessenheit geraten – die letzte Gesamtschau zu Burckhardts Œuvre fand 1978 anlässlich seines 100. Geburtstags in der Kunsthalle Basel statt.
 
Die Ausstellung im Erdgeschoss des Hauptbaus macht die umfangreichen Sammlungsbestände des Kunstmuseums Basel im Bereich der Skulptur und der Grafik zugänglich: Zehn plastische Werke und etliche Arbeiten auf Papier werden mit Leihgaben aus dem Kunsthaus Zürich, dem Antikenmuseum Basel, dem Museo Vincenzo Vela in Ligornetto, aus Privatsammlungen sowie mit Dokumenten aus dem Nachlass des Künstlers im Staatsarchiv Basel-Stadt ergänzt.
 
Kunstmuseum Basel / Hauptbau
Antoni Clavé
Bis 03.02.2019
 
Der Katalane Antoni Clavé (1913-2005) zählt in der Nachkriegszeit zu den bedeutendsten spanischen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Seit 1939 in Frankreich lebend basierte seine Kunst auf handwerklichem Geschick und einer ausgeprägten Experimentierfreude im Umgang und in der Kombination verschiedener Techniken-Malerei, Zeichnung, Collage, Druckgrafik. In den 1950er Jahren erfuhr sein Schaffen, das sich mehr und mehr dem Ungegenständlichen annäherte, in Frankreich eine große Wertschätzung. In dieser Zeit entwickelt auch Karl Im Obersteg eine späte Liebe zu der stark von der Farbe geprägten Malerei des Spaniers.
In der Sammlung Im Obersteg ist Clavé mit sieben Gemälden, einer filigranen Skulptur aus Blei sowie sieben kleinformatigen Arbeiten auf Papier erstaunlich prominent vertreten.
 
Galerie Robert Keller Kandern
"Krieg und Kunst sind Gegensätze" - Adolf Strübe
Bis 24.02.2019
 
Adolf Strübe hat den 1. Weltkrieg von 1914 bis 1918 als Soldat in Frankreich erlebt und überlebt. Er hat das, was er gesehen hat, gezeichnet und gemalt.
Die Galerie Robert Keller zeigt eine Auswahl der Skizzen, die die Zerstörung von Strübes Atelier in Berlin 1944 überlebt haben.
Die Arbeiten werden zum ersten Mal öffentlich gezeigt.
Galerie Robert Keller, Ziegelstraße 25, Kandern
 
Artstübli Basel
Vijya Kern – Back to the Roots
Bis 12.01.2019
 
Vijya Kern (geboren 1945) absolvierte die Kunstgewerbeschule Basel und hatte 1980 die Möglichkeit die bekannte Kunst- und Architekturschule “Cooper Union” in SoHo (Manhattan) zu besuchen. Sie belegte die Fächer Fotografie, Grafik Design und Film bei Jack Burckhardt. In ihrer Freizeit unternahm Vijya Kern Erkundungen, wo sie zur richtigen Zeit am rechten Ort war: Sie fotografierte zahlreiche Graffitis von Jean-Michel Basquiat, (1960 – 1988) der damals das Pseudonym SAMO© verwendete und heute als einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts gilt. Vijya Kern stellte seither einige ausgewählte Bilder namhaften Museen und Katalogen zur Verfügung. Artstübli zeigt die Fotografie-Editionen von SAMO© und SoHo nun in einer erstmalig umfassenden und dokumentarischen Galerieausstellung.
Artstübli, Steinentorberg 28, Basel, Öffnungszeiten: Donnerstag/Freitag: 11 – 18 Uhr und Samstag: 14 – 18 Uhr
 
Kommende Ausstellung
Fondation Beyeler
Der junge PICASSO – Blaue und Rosa Periode
03.02. – 26.05. 2019
 
In ihrer bis dato hochkarätigsten Ausstellung widmet sich die Fondation Beyeler den Gemälden und Skulpturen des frühen Pablo Picasso aus der sogenannten Blauen und Rosa Periode von 1901 bis 1906. Erstmals in Europa überhaupt werden die Meisterwerke dieser bedeutenden Phase, allesamt Meilensteine auf Picassos Weg zum berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts, in dieser Dichte und Qualität gemeinsam präsentiert. Die Bilder dieser Schaffenszeit zählen zu den schönsten und emotionalsten der Moderne und zu den kostbarsten Kunstwerken überhaupt und werden voraussichtlich in dieser Fülle nicht mehr gemeinsam, an einem Ort versammelt, zu sehen sein.
 
Fondation Beyeler
Balthus
Bis 01.01.2019
 
Balthus (1908–2001) zählt zu den letzten großen Meistern der Kunst des 20. Jahrhunderts. Die Retrospektive in der Fondation Beyeler vereint zahlreiche bedeutende Gemälde aus sämtlichen Schaffensphasen dieses legendären Künstlers und reflektiert seine vieldeutigen Bildinszenierungen. In seinen ebenso ruhevollen wie spannungsreichen Werken treffen Gegensätze zusammen, die Wirklichkeit und Traum, Erotik und Unschuld, Sachlichkeit und Rätselhaftigkeit sowie Vertrautes und Unheimliches auf einzigartige Weise verbinden.
 
Die Fondation Beyeler in Riehen/Basel widmet dem legendären Künstler Balthus, mit vollem Namen Balthasar Kłossowski de Rola (1908–2001), eine retrospektiv angelegte Ausstellung. Es ist die erste zu Balthus in einem Schweizer Museum seit zehn Jahren und die erste umfangreiche Präsentation seines Schaffens in der deutschsprachigen Schweiz überhaupt.
 
Die Ausstellung in der Fondation Beyeler, die mit großzügiger Unterstützung der Familie des Künstlers realisiert wird, wird von Dr. Raphaël Bouvier, Kurator, und Michiko Kono, Associate Curator, kuratiert. Als zweite Station wird die Ausstellung im Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid gezeigt.
 
Shuttle-Service zwischen Vitra Campus und Fondation Beyeler
(Täglich an zwei Zeitpunkten)
Der «24 Stops» Shuttle-Service zwischen der Fondation Beyeler und dem Vitra Campus fährt täglich um 11 Uhr & 15 Uhr vom Vitra Campus weg (Abfahrtsort «Glocke» von Tobias Rehberger) und kostet sechs Euro pro Person, für Kinder kostenfrei, Bezahlung (bar/EC-/Kreditkarte) im Shuttle-Bus. Keine Mindestanzahl an Mitfahrenden.
Umgekehrt fährt der Bus täglich um 11:30 Uhr & 15:30 Uhr von der Fondation Beyeler ab (Abfahrtsort «Wasserspeier» von Tobias Rehberger) - zu den gleichen Bedingungen.
www.design-museum.de
 

 

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