Newsletter 41-2018

Tipps, Hintergründe, Anregungen
zu Kulturveranstaltungen in Weil am Rhein und Region

"Klassisch russisch" - Georgiana Pletea

Der Lach Club
(Mittwoch, 07. November, 20.Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Norwegen der Länge nach - Vision Erde
(Mittwoch, 07. November, 20 Uhr, Haus der Volksbildung, Weil am Rhein)
 
Museumskids "Zeitenwende
(Mittwoch, 07. November, 16.30 Uhr, Museum am Lindenplatz)
 
Namibia und Deutschland - die Last der Geschichte / Vortrag von Karl-Heinz Niechoj
(Donnerstag, 08. November, 18.30 Uhr, Gewölbekeller im Alten Rathaus)
 
"Er hat die Hosen an, sie sagt ihm welche..." - Peter Vollmer
(Freitag, 09. November, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Der Kellerkinder Club
(Samstag, 10. November, 10 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Sex isch gsünder als Kopfsalat
(Samstag, 10. November, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Ausflug nach Rottweil zum Testturm von Thyssen Krupp
(Samstag, 10. November, Abfahrt: 8:45 Uhr, Rathaus Binzen, 9:00 Uhr Altes Rathaus Weil)
 
Zollkapelle Freiburg - Konzert
(Samstag, 10. November, 20 Uhr, Altrheinhalle, Weil am Rhein - Märkt)
 
Kunsthandwerksmarkt
(Samstag, 10. November u. Sonntag, 11. November, 11-18 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Der Spiel Club
(Samstag, 10. November, 13 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Die eigene Stimme stärken mit Stimmcoaching
(Samstag, 10. November, 13 Uhr, Haus der Volksbildung)
 
Gesund und köstlich
(Samstag, 10. November, 14 Uhr, Küche Realschule Dreiländereck Weil am Rhein)
 
Der Kellerkinder Club
(Sonntag, 11. November, 10 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Beeindruckende Weiler Frauen – 100 Jahre Wahlrecht mit Rena Hadji-Cheykh
(Sonntag, 11. November, 14.30 Uhr, Treffpunkt: Blumenschale Emilie Clauss, links vom Haupteingang Friedhof, Breslauer Straße)
 
Sterntaler
(Sonntag, 11. November, 16 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Sex isch gsünder als Kopfsalat
(Sonntag, 11. November, 19.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Stadtführung: Beeindruckende Weiler Frauen - 100 Jahre Wahlrecht mit Rena Hadji-Cheykh
(Sonntag, 11. November, 14.30 Uhr, Treffpunkt: Blumenschale Emilie Clauss, links v. Haupteingang Friedhof, Breslauerstraße)
 
Jassen - Grundkurs
(Dienstag, 13. November, 17.15 Uhr, kath. Gemeindehaus St. Peter & Paul, Weil am Rhein)
 
Exel-Aufbaukurs
(Donnerstag, 15. November, 18 Uhr, Kant-Gymnasium)
 
Der Lach Club
(Mittwoch, 14. November, 20.Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Die Herbstzeitlosen - “Lieber ins Meer springen als zurück!”
(Mittwoch, 14. November, 15 Uhr, Altes Rathaus, Weil am Rhein)
 
Die Herbstzeitlosen - Besichtigung des Freiburger Rundfunks
(Donnerstag, 15. November, Abfahrt: 12:45 Uhr Rathaus Binzen, 13:00 Uhr Altes Rathaus Weil am Rhein)
 
Christien Meindertsma – Raw Material / Talk (EN)
(Donnerstag, 15. November, 18:30 Uhr, Vitra Design Museum Gallery)
 
Sex isch gsünder als Kopfsalat
(Freitag, 16. November, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
"Was brauchen Kinder krebskranker Eltern?"
Vortrag von Dr. Sabine Brütting, Psychotherapeutin
(Freitag, 16. November, 19:30 Uhr, Gewölbekeller Altes Rathaus)
 
NachtSchlafTraum / Erzählerwochenende in Weil am Rhein
(Freitag, 16. November, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
"D'r Schwindelmeyer"-Elsässer Theater - Table Ronde
(Samstag, 17. November, 19.30 Uhr, Haus der Volksbildung)
 
Sex isch gsünder als Kopfsalat
(Samstag, 17. November, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
"Sesam, öffne dich!" - Ein orientalisches Abenteuer aus 1001 Nacht / Erzählerwochenende in Weil am Rhein
(Samstag, 17. November, 19 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Der Spiel Club
(Samstag, 17. November, 13 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
20 Jahre Jubiläum Artothek - Stehempfang
(Samstag, 17. November, 10-14 Uhr, Stadtbibliothek)
 
"Klassisch russisch" Georgiana Pletea / Orchestergesellschaft Weil am Rhein
(Samstag, 17. November, 19.30 Uhr, Altrheinhalle Märkt)
 
Fasnachtseröffnung der "Alti Fabriknäscht Clique"
(Samstag, 17. November, Kath. Gemeindehaus Friedlingen)
 
"Klassisch russisch" Georgiana Pletea / Orchestergesellschaft Weil am Rhein
(Sonntag, 18. November, 17 Uhr, Altrheinhalle Märkt)
 
Happy End-Figurentheater: Balduin, der Pinguin
(Sonntag, 18. November, 16 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus Weil am Rhein)
 
Das Wasser des Lebens - Musik & Poesie - Matinee, Martin Kutterer (Klänge), Tonio Paßlick (Rezitation) / Erzählerwochenende in Weil am Rhein
(Sonntag, 18. November, 11 Uhr, Konzertsaal Altes Rathaus)
 
Sterntaler
(Sonntag, 18. November, 16 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Sex isch gsünder als Kopfsalat
(Sonntag, 18. November, 19.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Jerusalem - Vokalensemble Weil am Rhein / Silke Marchfeld
(Sonntag, 18. November, 17 Uhr, Kath.Kirche St. Maria, Weil am Rhein - Haltingen)
 
Geschichten von besonderen Skorpionkindern / Grenzenloses Erzählforum
(Dienstag, 20. November, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Medien-Mentoren für Senioren / Senioren helfen Senioren
(Dienstag, 20. November, Vhs Raum "Am Berliner Platz", Hauptstraße 197, Weil am Rhein)
 
Der Lach Club
(Mittwoch, 21. November, 20.Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Die Herbstzeitlosen - So geht Zeitung heute
(Mittwoch, 21. November, 15 Uhr, Altes Rathaus , Weil am Rhein)
 
Rembetiko, Chanson, Rock und Pop aus Griechenland
Ein Vortrag zur griechischen Musik von heute
(Donnerstag, 22. November, 19.30 Uhr, Vhs-Raum im Rathausplatz 3 (Eingang Hauptstraße zwischen Alnatura und Volksbank)
 
Alison J. Clarke – Design Revolution: Victor Papanek, His Time and Why It All Still
Matters / Talk (EN)
(Donnerstag, 22. November, 18:30 Uhr, Vitra Design Museum)
 
VokaLiesen im Netz - der Blogbuster (Premiere)
(Freitag, 23. November, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Milonga-Nacht mit Capt'n Dirk
(Freitag, 23. November, 21 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus, Weil am Rhein - Friedlingen)
 
Repaircafé
(Samstag, 24. November, 10-14 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus, Friedlingen)
 
Der Spiel Club
(Samstag, 24. November,13 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Roland Kroell: Demokratische Freiheitslieder der Badischen Revolution 1848/49 zum 170. Jubiläum
(Samstag, 24. November, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus, Weil am Rhein - Friedlingen)
 
Sedia Uno – Ein Möbel mit Mission / Special Workshop (DE)
(Samstag, 24. November, 10:30 – 17:30 Uhr, Vitra Schaudepot)
 
Regionale 19, Vernissage
(Samstag, 24. November, 15 Uhr, Städt. Galerie Stapflehus)
 
Sex isch gsünder als Kopfsalat
(Sonntag, 25. November, 19.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
 
 
Details:
 
"Meine Bibliothek" - Malwettbewerb (01.11. bis 30.11.2018)
(Ab Donnerstag, 01. November, Stadtbibliothek Weil am Rhein)
 
Die Ausleihe von Kunstwerken in der Stadtbibliothek Weil am Rhein, auch Artothek genannt, feiert dieses Jahr 20-jähriges Jubiläum. Ein Grund zu feiern und selbst kreativ zu werden. Der Fantasie freien Lauf lassen und selbst ein DIN-A4-Bild zum Thema: "Meine Bibliothek" malen.
Egal, ob detailreich und bunt oder skizziert mit Bleistift in schwarz und weiß. Die Teilnehmer sind aufgefordert zu Papier und Stiften zu greifen und ihr ganz persönliches Kunstwerk zu kreieren.
 
Einsendeschluss ist Freitag, 30.11.2018
Auf dem Blatt sollte Vor- und Nachnamen sowie eine Telefonnummer zu finden sein.
 
Zu gewinnen gibt es:
1.   Platz: Einen Buchgutschein in Höhe von 15,- Euro
2.   Platz: Eine Jahresgebühr für Kinder der Stadtbibliothek Weil am Rhein
3.   Platz: Eine praktische Sporttasche
 
Norwegen der Länge nach - Vision Erde
(Mittwoch, 07. November, 20 Uhr, Haus der Volksbildung, Weil am Rhein)
 
»Norge på langs« ist ganz sicher die Königsdisziplin unter Norwegens Wanderungen. Zu Fuß vom südlichsten Punkt am Kap Lindesnes bis zum Nordkap, eine Tour von bald 3000 Kilometern bis hoch hinauf in den hohen Norden jenseits des Polarkreises. Simon Michalowicz, kein durchtrainierter Outdoorprofi, möchte sich diesen Traum erfüllen.
Und so kündigt Simon im Jahre 2013 seinen Job und bricht auf nach Norwegen. Insgesamt 140 Tage lang zieht er durch die Weiten des Fjells, genießt die Magie der skandinavischen Herbstfarben und er beobachtet Polarlichter. Und trotz kaputten Schuhen, verlorenem Zelt und ungeplanten Umwegen geht er beharrlich seinem Ziel entgegen. Unterwegs trifft er dabei viele spannende Leute und begegnet unzähligen Rentieren.
Die faszinierende Bergwelt Norwegen wir währenddessen zu seinem stetigen Begleiter und zu einer Heimat auf Zeit. Es gilt dabei auch mit den Widrigkeiten einer solch langen Wanderung umzugehen und das ganz persönliche Tempo zu finden, um am Ende dem Ziel Tag für Tag und Schritt für Schritt immer näher zu kommen.
Wer einmal mit dem Nordlandvirus befallen ist, der wird es so schnell nicht mehr los. Auf einer solch langen Wanderung den Lauf der Jahreszeiten hautnah zu erleben ist dabei sicher ein ganz besonderes Privileg. Ebenso den freundlichen und offenen Norweger auch abseits der großen Touristenströme zu begegnen. Und so taucht Simon tief hinab in das skandinavische Friluftsliv, dem Leben draußen an der frischen Luft, dem die Nordmänner und Frauen so gerne frönen.
Ein atemberaubendes Abenteuer, das einem alles abverlangt und zugleich alles bietet, wonach sich ein Wanderer sehnt.
Karten an der Abendkasse, sowie verbilligter Vorverkauf bei: Reservix (www.reservix.de), BZ und Thalia Buchhandlung
Die Vortragsreihe VISION ERDE der Volkshochschulen der Region wird präsentiert von Martin Schulte-Kellinghaus und der Badischen Zeitung.
Weitere Informationen unter: www.visionerde.com
 
Museumskids "Film der 20er Jahre"
(Mittwoch, 07. November, 16.30 Uhr, Museum am Lindenplatz)
Am Mittwoch, 7. November, lädt der Museumskreis von 16.30-18.30 Uhr zu einem weiteren Kreativangebot "Kinder im Museum" im Rahmen der Sonderausstellung "Zeitenwende. Leben im Umbruch. Weil in den 1920er Jahren" in das Museum am Lindenplatz ein. Dieses Mal dreht sich alles um das Thema Film der 1920er Jahre. Zusammen mit Heidi Hajosch gewinnen die Kinder Einblick in die Zeit des Schwarz-Weiß-Films. Gezeigt werden Ausschnitte des Charlie Chaplin Films "The kid" aus dem Jahr 1921, der noch heute Kinder zum Lachen bringt. Danach wird ein eigenes Daumenkino gebastelt. Das Angebot richtet sich an Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist unter Telefon 07621/704412 möglich.
 
Der Lach Club
(Mittwoch, 07. November, 20 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Im Lach Club lernen die Teilnehmer grundlos zu lachen. Diese Übung erzeugt irgendwann das Gefühl nicht mehr erkennen zu können, ob es Spiel oder ob es echt ist? Der Lach-Club ist für alle offen, die gerne von den vielfältigen Vorteilen des Lachens profitieren wollen seien es Vorteile im privatem, Beruflichem oder sozialem Umfeld!
Weitere Termine: 14.11., 21.11., 05.12., 12.12. und 21.12.2018, jew. 20 Uhr, Theater am Mühlenrain
www.tam-weil.de
 
Namibia und Deutschland - die Last der Geschichte / Vortrag von Karl-Heinz Niechoj
(Donnerstag, 08. November, 18.30 Uhr, Gewölbekeller im Alten Rathaus)
 
Der Vortrag will die Gemengelage der europäischen Kolonialmächte zur Zeit der Gründung des Schutzgebietes Deutsch-Südwestafrika 1884 kurz beleuchten sowie auch die der afrikanischen Völker in diesem Gebiet.
Er will zeigen, wie die deutsche Herrschaftsausübung in den Vernichtungskrieg gegen die Herero führte und wie später nach der Niederlage des Reiches 1915 die Herero unter der Verwaltung Südafrikas ihre Gesellschaftsstrukturen unter den restriktiven Bedingungen des Apartheid-Systems wieder aufbauten. Gleichzeitig wurden die Deutsch-Südwester schrittweise in die Südafrikanische Union integriert. Schließlich wurde Südwestafrika ( SWA ) deren 5. Provinz und somit Teil dieses Herrschaftssystems.
Alltagserlebnisse aus den Kinderjahren der Republik Namibia nach 1990 sollen einen lebendigen Eindruck von den kollektiven Prägungen, den Befindlichkeiten und Problemen der Menschen nach dem Ende der Apartheid vermitteln.
Nach 28 Jahren Tätigkeit am Kant-Gymnasium leitete der Referent Karl-Heinz Niechoj von 1996 bis 2002 die Deutsche Auslandsschule in Namibia, die als ehemalige Kaiserliche Realschule heute als moderne Begegnungsschule selbst Teil dieser Geschichte ist. Heute sieht sich Niechoj in der Rückschau mit seiner damaligen Tätigkeit als handelnden Zeitzeugen dieser Jahre.
 
"Er hat die Hosen an, sie sagt ihm welche..." - Peter Vollmer
(Freitag, 09. November, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Ein höchst amüsanter Kabarett-Abend mit Peter Vollmer
Für den Mann des 21. Jahrhunderts wird die Luft immer dünner: Sein Auto fährt demnächst alleine los. Seine digitale Demenz ist so weit fortgeschritten, dass er ohne Navigations-App nicht mal mehr dem Weg zum Kleiderschrank findet. Und die Industrie entwickelt Roboter, die man auf „Kuschelsex“ programmieren kann. Gehört der männliche homo sapiens also auf die Liste der bedrohten Arten? Oder kann er zeigen, dass er doch noch für irgendetwas zu gebrauchen ist? Peter Vollmer jedenfalls ist stets bemüht, als Vater, Verdiener und Versteher für
Frau und Kinder unentbehrlich zu bleiben. Er ist deshalb sogar bereit zu kochen (mit dem Thermomix), gesund zu leben (etwa einmal die Woche) und sich strikt an die verordnete Trennkost zu halten (erst die Fritten, dann die Wurst). Okay, gelegentlich sucht er die Rückzugsgebiete auf, in denen noch der guten alten Männerherrlichkeit gefrönt werden kann: beim Whiskey-Tasting etwa, oder beim Kauf des Sitzrasenmähers, für den er in der heimischen Altbauwohnung jetzt nur noch eine irgendwie sinnvolle Verwendung finden muss… Und auch wenn seine Frau all dies natürlich mit größter Skepsis betrachtet; ganz am Ende sieht sie ein: Auch Gatten können Götter sein!
www.tam-weil.de
 
Der Spielclub
(Samstag, 10. November, 13 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Besuchen Sie das Team im TAM Theater und erleben Sie eine Vielfalt der Möglichkeiten, selbst spielerisch kreativ zu werden. Inhalte sind: Bewegung, Atem, Stimme und freie Spielszenen.
Weitere Termine: 17.11., 24.11., 01.12., 08.12., 15.12. und 22.12., jew. von 13– 15 h
 
Der Kellerkinder Club
(Samstag, 10. November, 10 Uhr, Theater am Mühlenrain)
Rollenwechsel ist der Schlüssel; im Spiel und im Leben.
Die Kellerkinder sind der Schlüssel zum Erfolg, zu Bewusstsein und zu mehr Lebensfreude. Das einzige was die Kellerkinder wollen ist: Spielen!
(Weiterer Termin: 11.11., 10 - 12.30 Uhr, Theater am Mühlenrain)
www.tam-weil.de
 
Sex isch gsünder als Kopfsalat
(Samstag, 10. November, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Lustspielhit von Yvette Kolb nach einer Idee von Marc Camoletti
 
Vier Frauen leben unter einem Dach und alle haben ein Problem, welches sie mit einer Annonce in der Basler Zeitung versuchen, zu lösen. Die einstige Diva Georgette sucht einen Mieter, Jaqueline ein Modell für den Spartakus, Janine einen Klavierschüler und Babsi, das Dienstmädchen, einen Mann zum Heiraten. Bald stellen sich die Interessenten ein, aber weil keine der Damen von den Inseraten der anderen weiß, kommt es zu irrwitzig komischen Situationen. Das Publikum kommt aus dem Lachen nicht heraus und fühlt sich doppelt wohl, weil es die Sache von Anfang an durchschaut.
Unter der Regie von Yvette Kolb hat das Ensemble den Kopfsalat in Basel vor einem begeisterten Publikum schon über hundertachtzig Mal serviert.
Weitere Termine: 16.11., 17.11., 29.11., 15.12., 21.12. und 22.12., jew. 20.15 Uhr und 11.11., 18.11. und 25.11. jew. 19.15 Uhr
www.tam-weil.de
 
Ausflug nach Rottweil zum Testturm von Thyssenkrupp
(Samstag, 10. November, Abfahrt: 8:45 Uhr, Rathaus Binzen, 9:00 Uhr Altes Rathaus Weil)
 
Der „Thyssen Krupp Testturm“ Rottweil
Dieser Turm der Superlative wurde durch Thyssen Krupp Elevator in Rottweil, der ältesten Stadt Baden-Württembergs, gebaut.
Highlights:
Höchste Aussichtsplattform in Deutschland auf 232m, schönstes Naturpanorama mit Sicht bis zu den Alpen, einzigartiges Erscheinungsbild durch die Außenverkleidung, höchster Aufzugstestturm in Europas schnellster Panoramaaufzug mit 8m/s, öffentliche Besucherplattform
Abfahrt: 8:45 Uhr, Rathaus Binzen, 9:00 Uhr Altes Rathaus Weil
Preis: Euro 42,-- (Fahrt und Besichtigung), im Anschluss gemeinsame Einkehr
Info: Caro Lefferts & Team (Tel. 07621-73385)
 
Zollkapelle Freiburg - Konzert
(Samstag, 10. November, 20 Uhr, Altrheinhalle, Weil am Rhein - Märkt)
 
Ein fester Bestandteil im Terminplan der Zollkapelle Freiburg sind die Jahreskonzerte gegen Ende jeden Jahres. Hier können die Musiker eindrucksvoll ihr breites musikalisches Spektrum, ihre Vielseitigkeit und ihr immer umfangreicheres Repertoire einem breiten Publikum vorstellen. Dementsprechend entwickeln sich die Jahresfeiern zu einem festen Bestandteil im kulturellen Leben im Dreiländereck und finden auch Resonanz bei Zöllnern und Nichtzöllnern, bei Jung und Alt.
Am Samstag, den 10 November präsentieren die Musiker dieses Jahreskonzert in der Altrheinhalle in Märkt.
 
Kunsthandwerksmarkt
(Samstag, 10. November u. Sonntag, 11. November, 11-18 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Der Kunsthandwerksmarkt im November gehört zum Kesselhaus wie das typische Glasdach eines Gewächshauses. Am Samstag, den 10. November wird Oberbürgermeister Wolfgang Dietz um 11 Uhr den Kunsthandwerksmarkt eröffnen, der dann bis 18 Uhr und am Sonntag, den 11. November gleichfalls von 11 bis 18 Uhr eine vielseitige Auswahl gehobenen Kunsthandwerks aus ganz Deutschland vorstellen wird. Evelyn Günther-Thietke und ihr Team haben im Auftrag des Weiler Kulturamtes Kunsthandwerker aus den Bereichen Textile Gestaltung, Crazy Patchwork, Florales Upcycling, Filz, Holz, Schmuck, Radierungen, Garten-Keramik, Rhein-Stein-Schmuck, Keramik, Foto-Postkarten, Drechselkunst, Breitband-Design, Papier und Woll-Gestaltung eingeladen. Das Rahmenprogramm sieht Märchenstunden mit Brigitte Wittkämper und Kindertheater unter Leitung von Angelika Schilling sowie Führungen durch das Kesselhaus-Gelände mit dem Museum Weiler Textilgeschichte, den beiden großen Shed-Hallen, den Ateliers, dem Kulturcafé und den modernen Betrieben im Umfeld des Kesselhauses vor. Einige Ateliers, das Museum mit der neuen Sonderausstellung "Genug Stoff für Neues" und das Kulturcafé sind geöffnet. Die Eröffnung wird umrahmt von Musikschülern von Christian Leitherer.
www.kulturzentrum-kesselhaus.de
 
Die eigene Stimme stärken mit Stimmcoaching
(Samstag, 10. November, 13 Uhr, Haus der Volksbildung)
 
Die Frage ist oft: Welche Worte sagen? Woher den Mut nehmen, wichtige Anliegen im privaten Umfeld oder vor einer großen Runde im Job anzusprechen? Was ist, wenn ich stimmlich nicht "gut rüberkomme" oder ein Kloß im Hals steckt? Klar denken, klar sprechen und gut klingen; dies sind die Voraussetzungen für eine flüssige Kommunikation, die sich so viele Menschen wünschen. Der Kurs verbindet daher Stimmstärkung mit der Entdeckung Ihres Selbstvertrauens. Übungen der Körperwahrnehmung zeigen uns den Weg vom Selbst-Bewusstsein zur Selbst-Sicherheit; wir untersuchen die Leitsätze unserer Kommunikation und nähern uns so Ihrer Stimme, die in jeder Lebenslage trägt. Ein schöner, voller Stimmklang verbindet sich mit der Präsenz im Hier und Jetzt. Klare Kommunikation wird Sie beflügeln!
Theresia Bottländer, Kosten: 17,33 Euro
 
Gesund und köstlich
(Samstag, 10. November, 14 Uhr, Küche Realschule Dreiländereck Weil am Rhein)
 
Im Jahre 2016 veröffentlichte die WHO eine Liste mit den gesundesten Küchen der Welt, wobei die Mediterrane Küche auf Platz 1 lag, vor allem aufgrund des Reichtums an Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch sowie aufgrund der Nutzung von Olivenöl als Fettquelle der meisten Gerichte. In diesem Kurs werden wir einige Gerichte nach nahöstlichen Rezepten und nach diesen Kriterien zusammen zubereiten. Es werden andere Speisen als im vorherigen Kurs sein.
Thanaa Daghistani, 24 Euro, zusätzliche Lebensmittelkosten in Höhe von ca. 25 Euro
(Weiterer Termin: 17.11., 14 Uhr, Küche Realschule Dreiländereck Weil am Rhein)
 
Sterntaler
(Sonntag, 11. November, 16 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Ein kleines Mädchen steht allein in der Welt und kann sich kaum noch erinnern, was die Eltern Ihr als Rat mit auf den Weg gegeben haben? Nach der Vorlage der Gebrüder Grimm auf den heutigen Zeitgeist adaptiert! Witzig und farbig inszeniert, ab 4 Jahren / Länge ca. 45 Minuten
(Weiterer Termin: 18.11., 16 Uhr, Theater am Mühlenrain)
www.tam-weil.de
 
Jassen - Grundkurs
(Dienstag, 13. November, 17.15 Uhr, kath. Gemeindehaus St. Peter & Paul, Weil am Rhein)
 
Erlernen Sie das Schweizer Kultspiel - für viele Menschen auch der Schweizer Nationalsport Nr.1 - spielend in einer ruhigen, angenehmen Atmosphäre, sodass Sie nach Kursende nicht nur die wichtigsten Grundbegriffe und Regeln beherrschen, sondern auch bald aktiv ins Jassgeschehen eingreifen können; sei es in der gemütlichen Jass Runde Zuhause, an Turnieren im Markgräflerland, im Elsass oder in der Schweiz. Gerade für Zugezogene ist das Jassen ein wertvoller Bestandteil der kulturellen Integration im Dreiländereck Schweiz - Deutschland - Frankreich.
Matthias Göpf, 27 Euro
(Weitere Termine: Dienstag, 20.11. u. 27.11., jew. von 17:15 - 19:30 Uhr, kath. Gemeindehaus St. Peter und Paul)
 
Die Herbstzeitlosen - “Lieber ins Meer springen als zurück!”
(Mittwoch, 14. November, 15 Uhr, Altes Rathaus, Weil am Rhein)
 
Dr. Georg Albiez, der als Schiffsarzt auf dem deutschen Rettungsschiff Mission Lifeline war sowie Simon Dobslaw und der Syrer Kasem Dahboura laden zu einer außergewöhnlichen Gesprächsrunde ein.
Dr. Albiez kommt aus Freiburg, arbeitete als Anästhesieologe am Universitätsherzzentrum Freiburg-Bad Krozingen, Simon Dobslaw war Gründer der eKone (ebike) in Eimeldingen und Kasem Dahboura führte vor seiner Flucht ein Unternehmen für Kleidung in Damakus. Dobslaw und Dahboura gründeten 2017 Vaterland fashion GmbH in Eimeldingen.
Altes Rathaus, 15:00 Uhr, Kosten: Euro 5,--
Weitere Infos: Caro Lefferts & Team (Tel. 07621-73385)
 
Exel-Aufbaukurs
(Donnerstag, 15. November, 18 Uhr, Kant-Gymnasium)
 
Dies ist ein intensiver Kurs mit vielen diversen Themen, die zum Teil kurz, zum Teil intensiver behandelt werden. Die Themengebiete: - Kurze Zusammenfassung Grundkurs Excel - Diagramme und Pivot Tabellen - Formatierungen von Zahlen, Text und Zeit - Runden - Schutz von Zelle, Tabellenblatt und Teilbereiche des TB - externe Verknüpfungen - Prozente - Was wäre wenn-Analyse - Bedingte Formatierung und Gültigkeitsprüfung - Formatvorlagen - Komplexe und verschachtelte Wenn-Funktionen - Einfache Formulare einfügen. Marianne Gramm, 85 Euro
(Weitere Termine: 22.11., 29.11., 06.12. und 13.12., jew.18 Uhr , Kant-Gymnasium)
 
Die Herbstzeitlosen - Besichtigung des Freiburger Rundfunks
(Donnerstag, 15. November, Abfahrt: 12:45 Uhr Rathaus Binzen, 13:00 Uhr Altes Rathaus Weil am Rhein)
 
Die Teilnehmer werfen als Konsumenten von Fernseh- und Radioprogrammen einen Blick in die Medienwelt bzw. hinter die Kulissen des SWR und bekommen so einen Eindruck, wie Radio- und Fernsehbeiträge entstehen. Anschließend werden die Besucher live bei einer Ausstrahlung im Studio dabei sein und das perfekte Zusammenspiel zwischen Sprecher und Techniker erleben.
Abfahrt: 12:45 Uhr Rathaus Binzen, 13:00 Uhr Altes Rathaus Weil
Preis: Euro 25,-- (Fahrt und Führung) gemeinsame Einkehr zum Abschluss
Weitere Infos: Caro Lefferts & Team (Tel. 07621-73385)
 
Christien Meindertsma – Raw Material / Talk (EN)
(Donnerstag, 15. November, 18:30 Uhr, Vitra Design Museum Gallery)
 
Die niederländische Designerin Christien Meindertsma beschäftigt sich mit dem Lebenszyklus verschiedenster Rohstoffe und erforscht moderne Produktionsprozesse ebenso wie seltenes Handwerk. Anlässlich ihrer Ausstellung in der Vitra Design Museum Gallery gibt Meindertsma Einblicke in ihre eigene gestalterische Arbeit und führt Besucher hinter die Kulissen ihrer beeindruckenden Recherchen.
Eintritt frei
 
"Was brauchen Kinder krebskranker Eltern?"
Vortrag von Dr. Sabine Brütting, Psychotherapeutin
(Freitag, 16. November, 19:30 Uhr, Gewölbekeller Altes Rathaus)
 
Die ambulante Hospizgruppe Grenzach-Whylen lädt am 16.November 2018 um 19.30 Uhr zu einem öffentlichen Vortrag ins Alte Rathaus in Weil am Rhein ein. Referentin ist Frau Sabine Brütting, Psychotherapeutin aus Frankfurt.
Anschließend wird zu Gedankenaustausch und Umtrunk eingeladen.
Der Eintritt ist frei
 
NachtSchlafTraum / Erzählerwochenende in Weil am Rhein
(Freitag, 16. November, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Erzählungen, Märchen, Gedichte, Lieder wollen die ErzählerInnen zu einem Teppich verweben, der die Gäste in eine hörspielähnliche Situation versetzt. Klänge leiten von einem Text zum anderen. Dem Thema entsprechend werden nur wenige kleine Lichtquellen die Stimmung mitgestalten, so dass die gesamte Atmosphäre des Abends einem Traum ähnlich wird, den Gäste und ErzählerInnen miteinander teilen.
 
Die ErzählerInnen sind: Matthias Mross, Ute Delatorre, Brigitte Wittkämper, Claudia Schmidt-Pfennigsdorf, Renate Bingart, Elisabeth Ende, Susanna Döring, Hildegard Vierhuff.
www.kulturzentrum-kesselhaus.de
 
"Sesam, öffne dich!" - Ein orientalisches Abenteuer aus 1001 Nacht / Erzählerwochenende in Weil am Rhein
(Samstag, 17. November, 19 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Wer wünschte sich nicht insgeheim einen „Sesam öffne dich“, der Zugang schafft zu unermesslichen Schätzen, wie Alibaba sie eines Tages in einer Höhle entdeckt? Natürlich gefällt dies den Räubern, die ihr Diebesgut dort versteckt haben, gar nicht. Nun sinnen sie auf blutige Rache! Schon lauert die Gefahr vor dem Haus, doch einzig die Sklavin Mardschana weiß davon. Ihr Herz gehört Alibabas Sohn Mohammed, und so nimmt sie ihr Schicksal und das ihrer Herren in die Hand und greift zu einer List...
Ein Krimi, der auch eine Liebesgeschichte ist - spannend, poetisch und witzig. Es spielt die Basler Erzählerin Denise Racine, musikalisch wird sie von Klemens Dossinger begleitet.
Die Vorstellung dauert 60 Minuten, sie ist gedacht für Erwachsene und Kinder ab 9 Jahren.
www.kulturzentrum-kesselhaus.de
 
"D'r Schwindelmeyer"-Elsässer Theater - Table Ronde
(Samstag, 17. November, 19.30 Uhr, Haus der Volksbildung)
 
Die Gruppe Cercle Théatral Alsacien aus Mulhouse bringt auch in diesem Jahr wieder ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Stück auf die Bühne.
Das Theater "D'r Schwindelmeyer" ist eine wunderbare und schwungvolle Komödie mit vielen Lachern und Turbulenzen. In der Seniorenresidenz "Bien-Etre" ist die Zahl der Bewohner nicht mehr sehr hoch. Nach dem Tod von Lucie gibt es nur noch vier Bewohner im Haus. Der Sohn von Lucie, ein wohlhabender und berühmter Geschäftsmann aus Amerika kommt in die Residenz um zu sehen wie seine Mutter dort gelebt hat. Dabei trifft er auf die vier verbliebenen Bewohner, allesamt recht spezielle Charaktere, um die sich ein Assistent, ein Hausmeister und der Dorfbürgermeister kümmern. Die Begegnungen all dieser Personen führen zu einer Vielzahl an Missverständnissen und zu heiteren Situationen. Die Lachmuskeln der Zuschauerinnen und Zuschauer werden auch bei dieser Aufführung des Elsässer Theaters wieder bis aufs äußerste strapaziert. Das Theater findet am Samstag, 17. November 2018, um 19.30 Uhr im Haus der Volksbildung in Weil am Rhein statt. Die Abendkasse öffnet bereits um 18.30 Uhr die Pforten. Bis zum Beginn des Stückes und in den Pausen besteht die Möglichkeit, sich mit Elsässer Gugelhupf, Wein und Crémant zu stärken und in einer lockeren Atmosphäre das Gespräch zu suchen. Der Eintrittspreis beträgt 8 Euro. Alle Plätze sind nummeriert. Kartenvorbestellungen sind von Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr bei Hans-Jürgen Friedrich unter der Tel-Nr. 07621/63848, Fax-Nr. 07621/669538 oder per E-Mail: H.J.Friedrich@t-online.de möglich.
 
20 Jahre Jubiläum Artothek - Stehempfang
(Samstag, 17. November, 10-14 Uhr, Stadtbibliothek)
 
siehe "Neues aus dem Kulturamt"
 
"Klassisch russisch" Georgiana Pletea / Orchestergesellschaft Weil am Rhein
(Samstag, 17. November, 19.30 Uhr, Altrheinhalle Märkt)
 
Klassisch russisch wird das Herbstkonzert der Orchestergesellschaft Weil am Rhein unter dem Dirigenten Frank Nilly am 17. Und 18. November in der Altrheinhalle in Märkt in diesem Jahr sein.
Das folgende Programm wird präsentiert:
Sergueï Rachmaninov, Klavierkonzert Nr. 2 in c-Moll op. 18 mit der aus Rumänien stammenden Solistin: Georgiana Pletea
Alexander Borodin, „Eine Steppenskizze aus Mittelasien“
Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Auszug aus der “Schwanensee“ Suite op. 20, „Szene“ 1. Akt
„Tanz der vier kleinen Schwäne“, 2. Akt, „Szene“ 2. Akt. „Czardas“: Ungarischer Tanz 3. Akt
Und Aram Khachaturian, „Adagio“ aus „Spartacus und Phrygie
(Weiterer Termin: Sonntag, 18.November, 17 Uhr, Altrheinhalle Märkt)
 
Happy End-Figurentheater: Balduin, der Pinguin
(Sonntag, 18. November, 16 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus Weil am Rhein)
 
Im Zoo von Buxtehude geht´s rund. Balduin der Pinguin weigert sich den Kindern seine berühmten Kunststücke vorzuführen. Dafür singt er Tag und Nacht Balzlieder und geht den anderen Zoobewohnern ziemlich auf die Nerven. Balduin träumt nämlich davon zum Südpol auszuwandern, dort ein Weibchen zu finden und Papa zu werden. Die anderen Tiere halten ihn für verrückt, aber er lässt sich durch nichts von seinen Plänen abbringen.
Doch bis zum Südpol ist es noch eine weite Reise und es ist auch gar nicht so einfach bei eisiger Kälte und mit knurrendem Magen an seinem Traum festzuhalten…An diesem wunderschönen Morgen zum Beispiel eine Expedition, bei der gesungen, gejammert, gequiekt, ins Wasser gefallen – und wer weiß – vielleicht sogar der Nordpol entdeckt wird?
 
Für Kinder ab 4 Jahren, Eintritt: 7.- EUR
Anmeldung: 07621/798666, veranstaltung@wufi-weil.de
 
Das Wasser des Lebens - Musik & Poesie - Matinee Martin Kutterer (Klänge), Tonio Paßlick (Rezitation) / Erzählerwochenende in Weil am Rhein
(Sonntag, 18. November, 11 Uhr, Konzertsaal Altes Rathaus)
 
Was haben Texte von Ernesto Galeano, Rainer Maria Rilke und ein Märchen der Inuit gemeinsam? Sie erzählen von Augenblicken, in denen Vergänglichkeit und Anderwelten unverklärt Gestalt annehmen: in poetischen Bildern, Metaphern, Märchen. Tonio Paßlick, Gründer der Weiler Erzähler und Rezitator bei Konzerten, Märchen-Projekten und Erzähler-Treffen und der Perkussionist und Musik-Therapeut Martin Kutterer schaffen Vorstellungsräume, bei denen Wort und Klang ineinander übergehen.
 
Eintritt frei/Spende erbeten - Apéro nach der Veranstaltung
www.kulturzentrum-kesselhaus.de
 
Jerusalem - Vokalensemble Weil am Rhein / Silke Marchfeld
(Sonntag, 18. November, 17 Uhr, Kath. Kirche St. Maria, Weil am Rhein - Haltingen)
 
Psalm Vertonungen der Romantik von Franz Schubert, Felix Mendelssohn-Bartholdy,
Antonin Dvorak, Johannes Brahms und Franz Liszt. Im Mittelpunkt dieses
Konzertabends steht der 137. Psalm in der Vertonung von Franz Liszt, in dem die
bewegenden Worte von den Wassern zu Babel, dem Weinen bei dem Gedenken an
Zion, dem Widerstreben, im fremden Land des Herrn Lied zu singen und dem Sehnen
nach der Heimat Jerusalem auf eindrucksvolle Weise erklingen. Anhand weiterer
Psalm Vertonungen wird der Problematik des Fremdseins, aber auch das Ankommen in
einer neuen Heimat, musikalisch Ausdruck verliehen. Rolf Stöcklin, Kaplan für die St.
Clara Kirche Basel, zu dessen geistigen Paten u.a. Teilhard der Chardin, Hildegard von
Bingen und Willigis Jäger gehören, wird die Psalm Inhalte anhand eindrücklicher Texte
mit unserer heutigen gesellschaftlichen Situation in Verbindung bringen. Am Flügel
begleitet Miguel Pisonero, der aus Toledo stammt, wo er schon früh ersten
Klavierunterricht erhielt. Nach Wettbewerberfolgen u.a. beim Jacino Guerrero und Rio
Orbigo Wettbewerb 2009 und 2011 begann seine internationale Konzerttätigkeit. Das
Vokalensemble Weil am Rhein unter der stimmlichen und musikalischen Leitung von
Silke Marchfeld, musiziert in reiner Frauenensemble Besetzung. Zur Aufführung
gelangen erlesene Originalpsalmvertonungen der Romantik. Herzliche Einladung am
Sonntag, 18.11. um 17 Uhr in der Katholischen Kirche St. Maria Weil am Rhein Haltingen.
 
Beeindruckende Weiler Frauen – 100 Jahre Wahlrecht mit Rena Hadji-Cheykh
(Sonntag, 18. November, 14.30 Uhr, Treffpunkt: Blumenschale Emilie Clauss, links vom Haupteingang Friedhof, Breslauer Straße)
 
Die für den 11. November im VHS-Programm ankündigte Stadtführung „Beeindruckende Weiler Frauen – 100 Jahre Wahlrecht“ wurde um eine Woche auf den 18. November verschoben.
Die Forderung nach einen Frauenwahlrecht gab es schon lange, jedoch bedurfte es in Deutschland eines politischen Zusammenbruchs, damit die Frauen sich ebenfalls ins politische Leben einbringen und die gleichen Rechte für
Bildung, Arbeit und Selbstentfaltung genießen konnten. Ein Prozess, der bis heute noch nicht zu Ende gekommen ist. Rena Hadji-Cheykh hat über beeindruckende Frauen in Weil recherchiert und erklärt, was sie uns hinterlassen haben. Treffpunkt ist um 14 Uhr 30 beim Haupteingang des Weiler Friedhofs von der Breslauerstraße her an der Blumenschale von
Emilie Clauss. Die Führung endet am Läublinpark und kostet 5 Euro pro Person.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
 
Geschichten von besonderen Skorpionkindern / Grenzenloses Erzählforum
(Dienstag, 20. November, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Michael Ende und Astrid Lindgren
Geschichten von diesen besonderen „Skorpionkindern“
21 Uhr: Zuhörer mit „Novembergeschichten“
 
Medien-Mentoren für Senioren / Senioren helfen Senioren
(Dienstag, 20. November, 14-16 Uhr, Vhs Raum "Am Berliner Platz", Hauptstraße 197, Weil am Rhein)
 
Die modernen Medien, also PC, Laptop, Tablet und Smartphone, aber auch TV, DVD und Computerprogramme oder Apps sind nicht mehr (oder noch nicht) selbsterklärend. Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg hat Medien-Mentoren ausgebildet, die speziell für Senioren eine Hilfestellung sein möchten. Sie bieten hier Hilfe zum besseren Verstehen der modernen Medien.
Bitte bringen Sie, soweit möglich, das Gerät plus Anleitung mit (TV geht natürlich nicht).
Die Beratungstermine sind ein kostenloses Angebot der Medien-Mentoren und der Volkshochschule.
Gerhard Pfister, Hans-Jürgen Grether, Heinz Wilke
(Weitere Termine. 04:12: und 18:12: 2018, jew. 14-16 Uhr)
 
Die Herbstzeitlosen - So geht Zeitung heute
(Mittwoch, 21. November, 15 Uhr, Altes Rathaus , Weil am Rhein)
Christiane Bonrath im Gespräch mit Redakteuren der Badischen und der Weiler Zeitung
Christiane Bonrath, die im Jahr 1978 am Kant Gymnasium ihr Abitur machte, arbeitet seit mehr als 30 Jahren beim SWR. Seit vielen Jahren liegt ihr Schwerpunkt auf den Regionalnachrichten – sowohl als Redakteurin wie auch als Präsentatorin.
Lockere Gesprächsrunde rund um die Zeitung.
Unkostenbeitrag: Euro 5,--
Weitere Infos: Caro Lefferts & Team (Tel. 07621-73385)
 
Rembetiko, Chanson, Rock und Pop aus Griechenland
Ein Vortrag zur griechischen Musik von heute
(Donnerstag, 22. November, 19.30 Uhr, Vhs-Raum im Rathausplatz 3, Eingang Hauptstraße zwischen Alnatura und Volksbank)
 
Alle kennen Nana Mouskouri und Mikis Theodorakis - aber Griechenland hat musikalisch sehr viel mehr zu bieten. Vom "griechischen Blues" namens Rembetiko über die anspruchsvollen Chansons der "Éntechno"-Bewegung bis zum modernen Rock und Pop mit Namen wie Giorgos Dalaras oder Eleftheria Arvanitaki gehört die griechische Populärmusik mit ihrem ganzen Reichtum zu den großen mediterranen Musikkulturen.
Was ist das für eine Musik, die man in den Ferien in Griechenland hört und die sich so eigenartig von den Musikstilen mitteleuropäischer Populärmusik unterscheidet? An diesem Kursabend lernen Sie verschiedene Stilrichtungen der griechischen Musik kennen und hören interessante Musikbeispiele.
Kosten: 8,00 Euro, 2-stündiger Kursabend; anschließend Aperitif und Gespräch.
Anmeldung erbeten unter www.vhs-weil-am-rhein.de oder in der vhs-Geschäftsstelle
Sibylle Benz
Weitere Infos: www.griechenland-erleben.ch
 
Alison J. Clarke – Design Revolution: Victor Papanek, His Time and Why It All Still
Matters / Talk (EN)
(Donnerstag, 22. November, 18:30 Uhr, Vitra Design Museum)
 
Die 1960er und frühen 1970er waren nicht nur die Ära der Hippies und Studentenrevolten – zu dieser Zeit wurde die Rolle des Designs kritisch analysiert, sein politischer und gesellschaftlicher Zweck neu definiert. Während Gestalter wie Victor Papanek für eine ganzheitliche Betrachtung von Design plädierten, propagierten Initiativen wie die italienische Gruppe »Global Tools« radikalere und experimentellere Ansätze.
 
VokaLiesen im Netz - der Blogbuster (Premiere)
(Freitag, 23. November, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Wer heute wahrgenommen werden will, kommt an den Sozialen Medien nicht vorbei. Mit dieser Erkenntnis holen sich die VokaLiesen professionelle Hilfe um endlich richtig groß herauszukommen, nach dem Motto „mit Bits und Bytes mehr Follower und Likes“. Ob oder wie sich die VokaLiesen Philomena, Agnes, Charlotte, Olga und Fanni und in den unendlichen Weiten der digitalen Welt zurechtfinden, können Sie analog verfolgen am Freitag 23.November, im Theater TAM in Weil am Rhein…(Premiere!)
www.tam-weil.de
 
Milonga-Nacht mit Capt'n Dirk
(Freitag, 23. November, 21 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus, Weil am Rhein - Friedlingen)
 
Tango Argentino im Kesselhaus: inzwischen kann man die argentinische Tanzleidenschaft im Kesselhaus regelmäßig genießen. Musikalisch führt „Captn Dirk“ durch die Nacht.
www.kulturzentrum-kesselhaus.de
 
Repaircafé
(Samstag, 24. November, 10-14 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus, Friedlingen)
 
Was macht man mit einem Stuhl, an dem ein Bein kaputt ist? Mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Mit einem Wollpullover, mit Mottenlöchern? Wegwerfen? Denkste!
Beim Repair Café stehen Experten für die Hilfe zur Selbsthilfe in vielen Bereichen zur Verfügung: Elektro, Holz, Spielzeug und meistens auch Fahrräder und Textil.
Es werden Getränke und Kuchen angeboten.
www.kulturzentrum-kesselhaus.de
 
Roland Kroell: Demokratische Freiheitslieder der Badischen Revolution 1848/49 zum 170. Jubiläum
(Samstag, 24. November, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus, Weil am Rhein - Friedlingen)
 
Die badische Revolution von 1848/49 feiert 2018 ihr 170 jähriges Jubiläum.
Aus diesem Anlass präsentiert der ehemalige Salpeterer Roland Kroell einen stimmungsvollen Lieder- und Erzählabend.
 
Als im Februar   1848 der französische Bürgerkönig Louis Philippe gestürzt wurde und man in Frankreich die freie Republik ausrief, schlug diese Nachricht in Deutschland wie eine Bombe ein. Es kam überall zu aufständischen Kundgebungen. In Berlin wurden 200 Freiheitskämpfer erschossen. Aber der Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV musste sich barhäuptig vor den gefallenen Freiheitskämpfern verneigen. Die Fürsten waren nun zu Zugeständnissen bereit und die Zensur wurde aufgehoben, und ein deutsches Parlament in Frankfurt am Main eingerichtet.
Dort stimmten 60% für die eine konstitutionelle Monarchie, 40% waren für die Abdankung der deutschen Könige und Fürsten. Die Rechtsanwälte Friedrich Hecker und Gustav Struwe wollten eine freie Republik und beschlossen einen Aufstand in Baden durchzuführen.
So kam es im April 1848 zum legendären Hecker-Zug, der in Konstanz startete und tragisch in Kandern endete. Ende April sammelten sich die Revolutionäre auch ein Wochenende lang auf der Schusterinsel in Friedlingen.
Zu spät kam auch Georg Herwegh mit einer Legion von 700 deutschen Arbeitern. Georg Herwegh (1817-1875) war in den 1840er Jahren ein gefeierter Deutscher Dichter. Er galt als einer der Vorkämpfer für eine freie demokratische Republik. Seine Frau Emma (1817-1904) war eine der Urfiguren der Frauenrechtsbewegung in Europa.
 
Gustav Struve (1805-1870) beschloss im September einen erneuten Versuch für die Freiheitsdenker durchzuführen. Diesmal begann der Revolutionszug in Lörrach. Man zog über Müllheim nach Staufen. Doch dort wurden die Aufständler geschlagen und Struve floh mit seiner Frau Amalie Richtung Schweiz und wurde in Wehr verhaftet. Einige Musiker aus Weil wurden dabei erschossen.
Überall im Lande hatten sich Vaterländische Vereine gegründet, die die Gedanken der Revolution unterstützten. So auch in Lörrach, Müllheim, Staufen, Freiburg...
Lieder wie: Die Gedanken sind frei, Trotz alledem, das Bürgerlied u.a. wurden gesungen.
Roland Kroell hat ein spannendes Liedgut zusammengestellt, mit dem er bekannte und unbekannte Lieder und Vertonungen von Georg Herweghs Gedichten vorstellt. Mit Trommel, Dudelsack, Hexenscheit (Dulcimer) und Gitarre lässt er die Stimmung der Revolution wieder lebendig werden.
Am 6. Januar 2018 eröffnete er das Jubiläumsjahr zur Badischen Revolution mit einem
Konzert in Blasiwald, wo die Gemeinde an den „Lochheiri“ erinnerte, einem 1848er Revolutionär, der später aus Not wildern musste und 1867 hinterrücks erschossen wurde. Roland Kroell spielte die Hauptrolle für einen gleichnamigen Fernsehfilm des SWR. Unlängst kam auch ein Bericht in der Landesschau unterwegs.
Roland Kroell, bekannt geworden durch die Vertonung der vergessenen Salpetererlieder aus dem Hotzenwald, war 25 Jahre Hörspielkomponist und Hörspielautor beim SWR in Freiburg. Zahlreiche Auftritte im SWR Radio und Fernsehen. Als Minnesänger vertonte die Minnegedichte von "Parzival" und "Tristan & Isolde“ neu. Außerdem verfasste er als Autor sechs Wanderbücher zu Magischen Orten im Schwarzwald und den Vogesen.
www.kulturzentrum-kesselhaus.de
 
Sedia Uno – Ein Möbel mit Mission / Special Workshop (DE)
(Samstag, 24. November, 10:30 – 17:30 Uhr, Vitra Schaudepot)
 
1974 veröffentlichte der italienische Designer Enzo Mari in seinem Buch »Autoprogettazione?« 19 Möbelentwürfe zum Selbermachen. CUCULA, ein Projekt aus Berlin, produziert heute den Stuhl »Sedia Uno« aus dieser Serie und kooperiert dabei mit Geflüchteten, die sich auf diese Weise eine berufliche Zukunft aufbauen. Im Kooperations- Workshop mit CUCULA bauen Teilnehmer nicht nur ihren eigenen Sedia Uno, sondern erfahren zugleich mehr über den Zusammenhang zwischen Politik und Design.
Kosten: 85€ pro Person, Anmeldung: info@design-museum.de
 
Regionale 19, Vernissage
(Samstag, 24. November, 15 Uhr, Städt. Galerie Stapflehus)
 
Siehe "Kunst und Ausstellungen in Weil am Rhein"
 
 
 
Neues aus dem Kulturamt
 
Erzählerwochenende in Weil am Rhein
 
Bei einem Erzähler-Wochenende vom 16. bis 18. November zeigen Erzähler aus der Region die unterschiedlichsten Möglichkeiten, Texte und Geschichten mit Musik und atmosphärischen Eindrücken zu verweben. Das Wochenende beginnt mit dem Projekt "NachtSchlafTraum" der Weiler Erzähler am Freitag, den 16. November um 20 Uhr im Kesselhaus, wird von der Basler Erzählerin Denise Racine am Samstag um 19 Uhr im Kesselhaus fortgesetzt und dann am Sonntag, den 18. November von dem Musiker Martin Kutterer und dem Erzähler Tonio Paßlick bei einer Matinee um 11 Uhr im Alten Rathaus unter dem Titel "Das Wasser des Lebens" abgerundet.
 
Erzählungen, Märchen, Gedichte, Lieder wollen die Weiler ErzählerInnen am Freitag zu einem Teppich verweben, der die Gäste in eine hörspielähnliche Situation versetzt. Klänge leiten von einem Text zum anderen. Dem Thema entsprechend werden nur wenige kleine Lichtquellen die Stimmung mitgestalten, so dass die gesamte Atmosphäre des Abends einem Traum ähnlich wird, den Gäste und ErzählerInnen miteinander teilen. Die ErzählerInnen dabei sind: Matthias Mross, Ute Delatorre, Brigitte Wittkämper, Claudia Schmidt-Pfennigsdorf, Renate Bingart, Elisabeth Ende, Susanna Döring und Hildegard Vierhuff.
 
Mit "Sesam, öffne dich!" stellt Denise Racine am Samstag, den 17.November um 19 Uhr im Kesselhaus ein orientalisches Abenteuer aus 1001 Nacht - als Krimi, der auch eine Liebesgeschichte ist: spannend, poetisch und witzig. Wer wünschte sich nicht insgeheim einen „Sesam öffne dich“, der Zugang schafft zu unermesslichen Schätzen, wie Ali Baba sie eines Tages in einer Höhle entdeckt? Natürlich gefällt dies den Räubern, die ihr Diebesgut dort versteckt haben, gar nicht. Nun sinnen sie auf blutige Rache! Die Vorstellung dauert 60 Minuten, sie ist gedacht für Erwachsene und Kinder ab 9 Jahren.
 
Musik und Poesie verweben Tonio Paßlick und Martin Kutterer am Sonntag, den 18. November um 11 Uhr im Alten Rathaus (Konzertsaal) zu einem ungewöhnlichen Erlebnis. Was haben Texte von Ernesto Galeano, Rainer Maria Rilke und ein Märchen der Inuit gemeinsam? Sie erzählen von Augenblicken, in denen Vergänglichkeit und Anderwelten unverklärt Gestalt annehmen: in poetischen Bildern, Metaphern, Märchen. Tonio Paßlick, Gründer der Weiler Erzähler und Rezitator bei Konzerten, Märchen-Projekten und Erzähler-Treffen und der Perkussionist und Musik-Therapeut Martin Kutterer schaffen Vorstellungsräume, bei denen Wort und Klang ineinander übergehen.
 
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, um eine Spende wird gebeten.
 
Akteure und Mitarbeiter gesucht für das Kesselhaus-Ensemble
 
Seit Jahren setzt die Regisseurin und Theaterpädagogin Simone Lüdi die Theater-Tradition im Kesselhaus fort. Die Inszenierung zeitgemäßer Theaterstoffe oder die eigene Entwicklung von Themen für die
Bühne im Kesselhaus sowie ein vielseitiges Training sind dabei wichtige Bausteine der Inszenierungen. Die Mitspieler treffen sich immer am Mittwoch im Kesselhaus um 18 Uhr zum Training und um 20 Uhr zu den Proben. Für eine neue Inszenierung, die im Mai 2019 aufgeführt werden soll, sucht das Ensemble gemeinsam mit dem Kulturamt Weil am Rhein noch weitere Akteure. Das können Mitspieler(innen) sein, gesucht werden aber eine Regie-Assistentin, die mit ihren Aufgaben vertraut gemacht wird und Mitglieder eines Produktionsteams für Bühnenbild, Ausstattung und weitere organisatorische Aufgaben. Interessenten können die Regisseurin Simone Lüdi-Sick kontaktieren unter der Mail-Adresse simone.luedi@web.de. Informationen gibt auch Kulturamtsleiter Tonio Paßlick unter +49 7621 704 410 oder per Mail unter t.passlick@weil-am-rhein.de
 
Stadtbibliothek feiert "20 Jahre Artothek" mit Steh-Empfang und verlängerten Öffnungszeiten
 
Da die Artothek der Stadtbibliothek 1998 eröffnet wurde, feiert die Stadtbibliothek am Samstag, 17. November 2018 um 11 Uhr "20 Jahre Artothek" mit einem Steh-Empfang im Veranstaltungsraum. Aus Anlass des Jubiläums hat die Stadtbibliothek an diesem Samstag ausnahmsweise von 10 bis 14 Uhr geöffnet.
 
Um 11 Uhr sind alle Kunstinteressierten herzlich zu einem Steh-Empfang eingeladen: Oberbürgermeister Wolfgang Dietz wird ein Grußwort sprechen, anschließend Kulturamtsleiter Tonio Paßlick zum Thema "Kunstschwerpunkt Weil am Rhein".
 
Außerdem hat die Stadtbibliothek an diesem Tag zwei besondere Glanzpunkte organisiert:
Ein Höhepunkt wird die musikalische Darbietung von Céline Huber (Gesang) und Oliver Fabro (E-Gitarre) sein, die mit hervorragendem Vocal-Jazz den Stehempfang umrahmen.
Und von 12 bis 14 Uhr gibt es noch ein besonderes Angebot: Der Schnellzeichner "Steve" wird zu Gast sein und mit kostenfreien Portraitkarikaturen, die er von den Gästen macht, für gute Stimmung sorgen.
In dieser Zeit können die Besucher der Artothek-Ausstellung bei Interesse mit den Künstlern ins Gespräch kommen und mit Bibliotheksleiterin Ellen Benz und der stellvertretenden Leiterin, Carmen Heilmann-Lieberum, auf "20 Jahre Artothek" mit einem Glas Sekt anstoßen.
 
Sie haben zu viele leere Wände in Ihrer Wohnung? Oder Sie möchten mehr Abwechslung in Ihren "Wandschmuck" bringen? Oder möchten -Sie ein Kunstwerk kaufen und dazu mehrere Kunstwerke und ihre Wirkung in Ihrer Wohnung "ausprobieren"?
Die Artothek der Stadtbibliothek macht es möglich. Der Begriff "Artothek" leitet sich ab von dem englischen Wort "art", zu Deutsch Kunst. Eine Artothek ist also - analog zur "Bibliothek" - eine Institution, die originale Kunstwerke verleiht. Auch die Weiler Artothek möchte seit 1998 für Kunst begeistern und zugleich die Vielfalt der regionalen Kunstszene präsentieren.
Sie bietet über 260 originale Kunstwerke von rund 100 Künstlern zur Ausleihe an. Circa zwei Drittel der verfügbaren Kunstwerke sind käuflich.
Die Ausleihe kostet pro Kunstwerk 15,- € inklusive Versicherungsgebühr. Die Ausleihfrist beträgt sechs Monate, eine kostenfreie Verlängerung um weitere drei Monate ist möglich, wenn das Kunstwerk nicht vorbestellt ist.
Anders als im Museum, in dem man viele Kunstwerke auf einmal betrachtet, eröffnet sich mit einem Kunstwerk in den eigenen vier Wänden die Möglichkeit, sich intensiver mit diesem auseinanderzusetzen. Dabei wird das Kunstwerk nicht nur von dem/der EntleiherIn gesehen, sondern auch von Familie, Freunden und Bekannten oder Kunden und bietet die Möglichkeit zum Austausch. Das Bild im Wohn- oder Arbeitszimmer baut Hemmschwellen gegenüber der Kunst ab. Im Mittelpunkt steht: Kunst soll anregen und Freude machen.
 
In den letzten zwei Novemberwochen werden nicht nur, wie immer, im 1. und 2. OG Kunstwerke präsentiert, sondern auch im Veranstaltungsraum. Auch einige neue Kunstwerke werden erstmals zu sehen sein.
Nur in der Zeit vom 17. November 2018 nach dem Ende des Steh-Empfangs bis 1. Dezember 2018 ist die Ausleihe von Kunstwerken für acht Monate (statt sechs Monate) zum gleichen Preis möglich!
 
In dieser Zeit präsentiert die Stadtbibliothek im Eingangsbereich eine Auswahl ihrer über 1.250 Kunstbücher: angefangen von Anleitungen zur Acryl- und Ölmalerei, zu Collage- und Zeichentechniken bis hin zu verschiedenen Kunstprojekten, Architektur und Wellness Painting. Diese Medien können direkt entliehen werden.
Die Bibliothekszeitschrift "Bibulum" hat im vierten Quartal aus Anlass des Jubiläums den Schwerpunkt "Artothek".
 
Neben Ausleihe und Rückgabe von Medien sind am Jubiläumssamstag natürlich auch Neuanmeldungen möglich. Die Stadtbibliothek bietet inzwischen über 73.000 Medien auf über 1.000 qm.
Außerdem können auch die weiteren Service-Angebote der Stadtbibliothek in Anspruch genommen werden wie Zeitungen lesen oder in einer Vielzahl unterschiedlichster Zeitschriften blättern. Zudem bietet die Stadtbibliothek freies WLAN an: LeserInnen können ihr eigenes Notebook oder Tablet mitbringen und so zum Beispiel im Lesecafé bei einer Tasse Kaffee, Cappuccino oder heißer Schokolade im Internet surfen.
Neuanmeldungen aufgepasst: Allen, die sich am Jubiläumstag erstmals in der Stadtbibliothek anmelden, winkt ein ganz besonderes Geschenk: Sie können in der Stadtbibliothek 20 Tage kostenfrei ausleihen.
Alle Kinder und Erwachsene, die an diesem Tag etwas ausleihen, erhalten ein kleines Geschenk, natürlich nur solange der Vorrat reicht!
 
Für eine gute Planung bittet die Stadtbibliothek alle, die zum Steh-Empfang kommen möchten, um telefonische Anmeldung bis zum 13.11.2018 unter der Telefonnummer 07621/98140.
 
Museum Weiler Textilgeschichte am Wochenende des Kunsthandwerksmarkts geöffnet
 
Das Museum Weiler Textilgeschichte ist am Wochenende anlässlich des Kunsthandwerksmarkts im Kesselhaus ebenfalls geöffnet. Am Samstag, den 10. November und am Sonntag, den 11. November ist die Dauerausstellung zur Weiler Textilgeschichte und die neue eröffnete Sonderausstellung "Genug Stoff für Neues!?! - Zeitenwende in Friedlingen" jeweils von 11-18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist an diesem Tagen frei.
 
Ein besonderer Höhepunkt am Termin des Kunsthandwerksmarktes ist die Inbetriebnahme der Schmiede. Ab 13 Uhr arbeiten Heinz Nüsslein und Helmut Bleier vom Freundeskreis des Museums an der befeuerten Esse, an der früher die Schlosser der Seidenweberei Schwarzenbach ihren Dienst getan haben. Der Geruch des Feuers vermischt mit dem Ölgeruch aus alten Tagen und das Hämmern auf dem Amboss werden die Besucher in alte Zeiten zurückversetzen.
Die neue Sonderausstellung "Genug Stoff für Neues!?! - Zeitenwende in Friedlingen " beleuchtet die Situation der hiesigen Textilindustrie nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Die beiden Färbereien Schetty und FAS Schusterinsel hatten sich bereits in den 1880er Jahren in Weil-Friedlingen angesiedelt und waren Teil des gewachsenen, grenzüberschreitend arbeitenden Textilsektors im Dreiland. Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges und der Rückgliederung des Elsasses an Frankreich brach das durchlässige wirtschaftliche Gefüge im Dreiland mit einem Schlag auseinander.
Was dies für die Textilbetriebe bedeutete, wird besonders am Beispiel der Seidenweberei Robt. Schwarzenbach deutlich, die sich 1922 neu in Weil-Friedlingen ansiedelte. Die Schweizer Firma hatte bereits 1897 im elsässischen Hüningen eine Tochterfirma gegründet, um die Schutzzollpolitik des Deutschen Reiches zu umgehen. Von 1918 an wurde das Werk dem französischen Staatsgebiet zugerechnet, es kamen andere (Zoll-) Bestimmungen und Währungen zum Tragen.
 
Die Ausstellung zeigt auf, wie die bereits bestehenden Färbereibetriebe sich nach dem Kriegsende in einer wirtschaftlich schweren und politisch instabilen Zeit der jungen Weimarer Republik zu behaupten versuchen und wie und warum die Seidenweberei Schwarzenbach das Wagnis einer Fabrikneugründung in dieser Zeit eingeht.
 
Ausstellungsreihe Zeitenwende des Netzwerk Museen mit Ausstellungen im Museum am Lindenplatz und im Museum Weiler Textilgeschichte
 
Das Netzwerk Museen vereint Museen und Archive, die dem Museums-PASS-Musées angehören oder sich in seinem Verbreitungsgebiet befinden.
Dazu gehören größere Städte wie Straßburg, Basel, Stuttgart, Karlsruhe oder Frankfurt am Main, aber auch viele kleinere Orte mit einem besonderen thematischen Bezug zur Zeitenwende 1918/19. So bietet die Ausstellungsreihe auf vergleichsweise engem Raum die einmalige Gelegenheit, die großen Unterschiede der damaligen Situation in den drei Ländern kennenzulernen. Neben den nationalen Unterschieden vermittelt diese aber ebenso wichtige regionale oder thematische Perspektiven. Der Großteil der Ausstellungen ist zwischen Sommer 2018 und Februar 2019 geöffnet.
Ein gemeinsames Faltblatt, das auch in den Weiler Museen erhältlich ist, informiert über die 30 Ausstellungen, die zeitgleich in Deutschland, Frankreich und der Schweiz über den Epochenwechsel vor 100 Jahren zu sehen sind. Dieses ist in seiner Form einmalig in Europa und entstand mit Unterstützung des ebenfalls trinationalen Museums-PASS-Musées. Auch ein gemeinsamer gemeinsamen Ausstellungskatalog ist erscheinen.
Weitere Informationen über alle 30 Ausstellungen bietet die gemeinsame Website des Netzwerkes unter: www.netzwerk-museen.eu.
 
 
 
Save the date / Kommende Veranstaltungen des Kulturamts
 
10./11. November:                 Kunsthandwerksmarkt / Kulturzentrum Kesselhaus
16./17./18. November:           Erzählerwochenende in Weil am Rhein
24. November:            Roland Kroell - Demokratische Freiheitslieder / Kulturzentrum    Kesselhaus
27. November .                       SaRon Crenshaw / Kulturzentrum Kesselhaus
07. Dezember                         Magic Kesselnight / Kulturzentrum Kesselhaus
 
 
Kino im Rheincenter 08. November - 14. November 2018
 
 
Vorpremiere: Phantastische Tierwesen:
Grindelwalds Verbrechen (3D)
Mi 15.00/20.30 135 Min./ab 12 J.
Vorpremiere: Phantastische Tierwesen:
Grindelwalds Verbrechen
Mi 17.45 135 Min./ab 12 J.
Aufbruch zum Mond
Tägl. 17.55/20.10;
Fr/Sa auch 23.00 1. Wo./142 Min./ab 12 J.
Bohemian Rhapsody
Tägl. 15.10/17.15; Do auch 20.30;
Fr-Mi auch 20.00;
Fr/Sa 23.00 2. Wo./135 Min./ab 6 J.
Bohemian Rhapsody (OV)
Mo 20.45 2. Wo./135 Min./ab 6 J.
25 km/h
Tägl. 18.00;
Fr-Mi auch 20.30 2. Wo./117 Min./ab 6 J.
Der Nussknacker und die vier Reiche
Tägl. 15.45; Do-So/Di/Mi auch 20.45;
Sa/So auch 13.00 2. Wo./100 Min./ab 0 J.
Der Nussknacker und die vier Reiche (3D)
Tägl. 18.00 2. Wo./100 Min./ab 0 J.
Gänsehaut 2: Gruseliges Halloween
Sa/So 13.15 3. Wo./91 Min./ab 12 J.
Halloween
Do-Di 20.55;
Fr/Sa auch 23.10 3. Wo./107 Min./ab 16 J.
Johnny English - Man lebt nur dreimal
Do-Di 15.00/17.00/19.00; Fr/Sa auch 23.00;
Sa/So auch 13.00 4. Wo./89 Min./ab 6 J.
Yol Arkadasim 2 (türk. OmU)
Fr/Sa 22.45 4. Wo./116 Min./ab 6 J.
Smallfoot - Ein eisigartiges Abenteuer
Tägl. 15.10;
Sa/So auch 13.00 5. Wo./97 Min./ab 0 J.
Die Unglaublichen 2
Tägl. 15.20;
Sa/So auch 13.10 7. Wo./118 Min./ab 6 J.
Sneak Preview
Do 21.00 ab 18 J.
 
 
 
Kunst und Ausstellungen in Weil am Rhein
 
Galerie Underground
"beiderlei" Karlheinz Scherer und Peter Bosshart
Bis 09.12.2018
 
Die Galerie Underground zeigt Bilder von Karlheinz Scherer (1929-2008) zusammen mit Bildern von Peter Bosshart. Diese zwei Maler-Persönlichkeiten verband eine lang- jährige Künstler-Freundschaft. Beide Künstler und deren Werke unter dem Titel "beiderlei" auszustellen ist sicher für die interessierte Kunstwelt, ein Ereignis, auf das man sich sehr freuen kann.
 
Textilmuseum
Genug Stoff für Neues?!? - Zeitenwende in Friedlingen / Sonderausstellung
Bis 07.07.2019
 
Friedlingen liegt direkt an der Grenze zur Schweiz und mit dem Kriegsende nun auch an der Grenze zu Frankreich. Die Sonderausstellung "Genug Stoff für Neues!?!" beleuchtet die wirtschaftlichen Bedingungen der Weiler Textilindustrie nach dem Ersten Weltkrieg und zeigt auf, wie sich die ansässigen Firmen in der unstabilen Zeit und mit der neuen politischen (Grenz-)Lage zu behaupten versuchen. In genau diese Zeit fällt die Ansiedlung der schweizerischen Seidenweberei Robert Schwarzenbach in Weil-Friedlingen 1923. Der Ausbau des Basler Rheinhafens und der Bau des Kraftwerks in Kembs sind ebenfalls politisch bedingt und führen zu Auswirkungen für die ansässige Industrie und den Stadtteil.


Neue Öffnungszeiten ab November: Jeden Sonntag im Monat, 14.00-17.00 Uhr
Informationen unter: Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Frau Simone Kern, Tel: 07621/704416 oder per Email an s.kern@weil-am-rhein.de
 
Kommende Ausstellung
Galerie Stapflehus
Regionale 19
25.11.18 - 6.1.2019, Vernissage: Samstag, 24. November 2018, 15 Uhr
 
Die Kunstausstellung Regionale ist ein grenzüberschreitendes Projekt, das in dieser Form einzigartig ist. Achtzehn Institutionen aus drei Ländern (CH, D, F) zeigen jeweils zum Jahresende künstlerische Positionen aus der Region Basel und des trinationalen Raumes (Nordwestschweiz, Südbaden, Elsass).
 
Aus der Tradition der Basler Weihnachts- oder Jahresausstellung entwachsen, dient das im Jahr 2000/01 ins Leben gerufene Ausstellungsformat der Regionale dazu, die Verständigung zwischen KünstlerInnen, Kulturschaffenden und Institutionen auf trinationaler Ebene zu fördern und zu intensivieren.
 
Die Regionale ist offen für alle Kunstschaffenden des Dreiländerecks, die sich von Mai bis Juli für eine Teilnahme bewerben können. Für die beteiligten KuratorInnen und das Publikum bietet die Regionale die Möglichkeit, einen Überblick über das aktuelle Schaffen zu gewinnen und neue KünstlerInnen aus den Nachbarländern kennenzulernen. Den ausgewählten, teilnehmenden KünstlerInnen wird Gelegenheit gegeben, ihre Arbeiten einem breiten, überregionalen Publikum zu präsentieren.
Der diesjähriger Beitrag der Regionale in Kooperation mit der Städt. Galerie Stapflehus wird
von Katrin Niedermeier kuratiert und zeigt Arbeiten von Künstlern aus dem trinationalen Raum, welche alternative Gefüge von Wissen, Wahrnehmung und Macht in verschiedensten Formen und Kontexten künstlerisch verhandeln. Rigide Wissenssysteme sowie standardisierende, historische Narrative werden angesprochen, die Objekten, Landschaften, Territorien etc. eingeschrieben sind. Hier könnten Dinge ins Wanken geraten und uns in einem Zustand der Verwirrung zurücklassen. Das Prinzip der Dekonstruktion und Rekonfigurierung könnte ein aufgefrischtes Verständnis alternativer, geschichtlicher Denkstrukturen und Anordnungen bieten und eine Plattform für kollektives Träumen und Veränderungen ermöglichen. Stimuliert werden eine persönliche, körperliche und subjektive Erfahrung von „Wirklichkeit“ sowie ein unmittelbares Erleben von Intuition und Reflexion: Dies als Ausdruck einer sich stetig verändernden Beziehung mit der Welt, an Stelle eines Dualismus von Subjekt und Objekt, eine bewusste Erfahrung von Verknüpfungen und Relationen.
Künstlerinnen/Artistes:
Bastian Boersig, Kaspar Bucher, Clara Denidet, Christine Fausten, Gerome Gadient, Daniel Gaemperle, Axel Gouala, Caroline von Gunten, Fabio Luks, Naz Naddaf, Gerd Paulicke, Emilie Picard, Mirjam Plattner, Olga Zimmelova-Gehr, Stefan Wegmüller
Öffnungszeiten: Sa 15:00–18:00, Sonn- und Feiertage 14:00–18:00
www.stapflehus.de
 
Dorfstube Ötlingen
175 Jahre Männergesangverein „Eintracht“ 1843 Ötlingen / Jubiläumsausstellung
Bis 25.11.2018
 
Das städtische Museum Dorfstube Ötlingen zeigt seit September 2018, in einer Ausstellung über „Chormusik im Dorf“ Zeugnisse aus 175 Jahren Gesangverein „Eintracht“ 1843 Ötlingen.
Die Ausstellung ist sonntags von 15 bis 17 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.
 
Galerie Stahlberger
"Zwei Länder - Gleiche Orte / Rosa Lachenmeier und Patrick Luetzelschwab
Bis 16.12. 2018
Sonntag, 09.12.2018, 15 Uhr: Themengespräch mit O.B. Wolfgang Dietz und Markus Ott (Stadtentwickler von Basel Stadt)
 
Die Künstler Rosa Lachenmeier, Basel und Patrick Luetzelschwab, Weil am Rhein,
bearbeiten mit unterschiedlichen Techniken gleiche Orte diesseits und jenseits
der beiden Länder.
Die daraus entstandenen Arbeiten stellen sie mit einer gemeinsamen Ausstellung
in der Galerie einander gegenüber.
Es werden öffentliche Gespräche in der Galerie stattfinden, zum grenzüberschreitenden
Lebensraum, historischen Gemeinsamkeiten und heutigem Alltag im Dreiländereck.
Öffnungszeiten: Dienstag - Samstag: 16-18 Uhr, oder nach Vereinbarung, Pfädlistr.4, 79576 Weil am Rhein
www.galerie-stahlberger.de
 
Vitra Design Museum Gallery
Christien Meindertsma / Beyond the Surface
Bis 20.01.2019
 
Mit »Christien Meindertsma: Beyond the Surface« zeigt das Vitra Design Museum
in seiner Gallery bis zum 20. Januar 2019 die erste Einzelausstellung der niederländischen Designerin außerhalb ihres Heimatlandes. Für Christien Meindertsma ist die Produktgestaltung nur ein kleiner Teil des gesamten Designprozesses. In ihrer einzigartigen Herangehensweise erforscht sie die Mechanismen moderner Industrieproduktion und unternimmt dabei Expeditionen in Fabriken, leistet akribische
Detektivarbeit auf Müllhalden und in Werkstätten und befragt mit unstillbarem Wissensdurst die Protagonisten dieser Reisen. Die Ausstellung konzentriert sich auf Meindertsmas Arbeit mit Materialien wie neuer und recycelter Wolle, Flachs und Schlacke aus der Haushaltsmüllverbrennung. Gezeigt werden Projekte wie »One Sheep Sweater« (2010) – bei dem sie aus der Wolle einzelner Schafe jeweils einen Pullover produzierte – oder der »Flax Chair« (2015), ein nachhaltiges, innovatives Möbelstück aus dem inzwischen selten gewordenen Werkstoff Flachs, das mit dem New Material Award (2016) und dem Dutch Design Award (2016) ausgezeichnet wurde.
 
Vitra Schaudepot
»Stühle der Macht«
Bis 17.02. 2019
 
Das Vitra Design Museum zeigt mit der Ausstellung »Stühle der Macht« im Vitra Schaudepot, wie eng die Geschichte des Stuhls und des Sitzens seit jeher mit dem
Ausdruck von Macht verbunden ist. Die Ursprünge des modernen Stuhls gehen auf Thronsitze der Antike zurück, und für lange Zeit waren Sessel und Stühle den Herrschern und der Oberschicht vorbehalten. Dies änderte sich erst langsam mit dem Entstehen eines Bürgertums in der Neuzeit. Mit dem Durchbruch der industriellen Möbelproduktion im 19. Jahrhundert wurden Stühle zwar endgültig für breitere Bevölkerungsschichten erschwinglich, doch ihre Verbindung zu Status und Macht ist bis heute offenkundig. Die Ausstellung »Stühle der Macht« untersucht diese Verbindung anhand von rund 20 ausgewählten Objekten aus der Museumssammlung und zeigt, wie sich Auffassungen von politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Macht bis heute in unseren Sitzgelegenheiten ausdrücken. So entsteht eine moderne Kulturgeschichte des Sitzens: von autoritär-patriarchalischen Macht-verhältnissen bis hin zu Werten wie Demokratisierung und Teilhabe, von den verborgenen Sitzungszimmern in Politik und Wirtschaft bis hin zu demokratischen Parlamenten und Designern, die mit neuen Sitzentwürfen auch zu neuer Machtverteilung beitragen wollen.
www.design-museum.de
 
Vitra Design Museum
Victor Papanek: The Politics of Design
Bis 10.03.2019
 
Mit der Ausstellung »Victor Papanek: The Politics of Design« präsentiert das Vitra Design Museum vom 29. September 2018 bis zum 10. März 2019 die erste große Retrospektive über den Designer, Autor und Aktivisten Victor J. Papanek (1923–1998). Papanek war seit den 1960er Jahren einer der wichtigsten Vordenker eines sozial und ökologisch orientierten Designansatzes. Sein Schlüsselwerk »Design for the Real World« (1971) gilt bis heute als das meistgelesene Buch über Design, das jemals veröffentlicht wurde. Papanek plädiert darin für Inklusion, soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit – Themen, die im heutigen Design aktueller denn je sind. Die Ausstellung umfasst hochkarätige, teilweise nie gezeigte Exponate wie Zeichnungen, Objekte, Filmdokumente, Manuskripte und Druckgrafik. Ergänzend werden Werke von Zeitgenossen Papaneks der 1960er bis 1980er Jahre gezeigt, darunter George Nelson, Richard Buckminster Fuller, Marshall McLuhan und der Radical-DesignInitiative »Global Tools«. Zeitgenössische Werke aus den Bereichen Critical Design und Social Design veranschaulichen Papaneks nachhaltigen Einfluss auf das heutige Design.
www.design-museum.de
 
Vitra Design Museum
Die Sammlung des Vitra Design Museums – 1800 bis heute
Dauerausstellung
Schaudepot
 
Die Sammlung des Vitra Design Museums zählt zu den wichtigsten Beständen des Möbeldesigns weltweit. Sie umfasst insgesamt circa 7000 Möbel, über 1000 Leuchten, zahlreiche Archive sowie Nachlässe von Designern wie Charles & Ray Eames, Verner Panton und Alexander Girard. Am 4. Juni 2016 hat das von den Architekten Herzog & de Meuron gestaltete Vitra Schaudepot eröffnet, in dem das Vitra Design Museum Schlüsselobjekte seiner Sammlung präsentiert.
info@design-museum.de
 
Museum am Lindenplatz
Zeitenwende - Leben im Umbruch
Bis 21.07.2019
 
Nicht nur der Erste Weltkrieg selbst, sondern auch dessen Ende stellte die Weiler vor enorme Herausforderungen. Die Männer waren teilweise noch in Gefangenschaft. Von den Rückkehrern waren die meisten physisch oder psychisch schwer angeschlagen. Es herrschte Hungersnot. Manche Weiler mussten ihren Hof oder Handwerksbetrieb verkaufen. Für viele Ausgewiesene und Flüchtige aus dem Elsass war Weil das nächste Ziel. Einer der ersten, der an die Tür des Pfarrers klopfte war der Lehrer Karl Tschamber. Es folgten noch weitere Menschen aus dem Elsass. Die Ausstellung erzählt vom Weiler Leben im Umbruch bis in die 1920er Jahre.
Info: Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Humboldtstr. 2, 79576 Weil am Rhein
Kontakt: b.brutscher@weil-am-rhein.de, www.museen-weil.de
 
Kommende Ausstellung:
Galerie Hanemann
Kunst & Energie
25.11.2018 - 20.01.2019
 
Markus K.Fritschi: Kunst und Energie
Mike Schneider: Musik zur Toninstallation
Christoph Keim: Musik zur Toninstallation
Gerhard Hanemann: Gemälde mit Licht
 
Galerie Hanemann, Dorfstraße 107, Weil am Rhein / Ötlingen
Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-17 h, Sa u. So 13-18 h
www.kunstdruckwerkstatt.de
 
Landwirtschaftsmuseum in Alt-Weil
Winterpause der Dauerausstellung
Wieder geöffnet April bis Oktober 2019
 
Info: Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Humboldtstr. 2, 79576 Weil am Rhein
Kontakt: s.kern@weil-am-rhein.de, www.museen-weil.de Tel: 07621/704-416
 
Elisabeth Veith und Gabi Moll: Collagen und Gemälde
(Temporäre Ausstellung im Kulturcafé Kesselhaus)
 
 
 
Kultur entlang der Linie 8
 
Theater Basel
www.theater-basel.ch
 
Große Bühne:
König Arthur / Semi-Oper von Henry Purcell und Johne Dryden
Mittwoch, 07. November, 19 Uhr
Weitere Termine: 23.11., 19 Uhr, 18.11.,16 Uhr
 
Spuren der Verirrten / Begehbare Installation
Freitag, 09. November, 19.30 Uhr, Foyer Große Bühne
Weitere Termine: 13.11., 14.11. und 20.11. jew. 19.30 Uhr
 
Lucia di Lammermoor / Oper von Gaetano Donizetti / Premiere
Samstag, 10. November, 19.30 Uhr
Weitere Termine: 16.11., 19.11. und 24.11., jew.19.30 Uhr
 
Pelléas et Mélisande / Oper von Claude Debussy
Sonntag, 11. November, 18.30 Uhr (Derniere)
 
Verleihung des Schweizer Buchpreises 2018
Sonntag, 11. November, 11 Uhr, Foyer Große Bühne
Die fünf Nominierten stehen fest! Heinz Helle, Gianna Molinari, Peter Stamm, Vincenzo Todisco und Julia von Lucadou sind auf der diesjährigen Shortlist des Schweizer Buchpreises 2018.
 
Carmen / Ballett von Johan Inger - Premiere
Donnerstag, 15. November, 19.30 Uhr
Weitere Termine: 17.11., 19.30 Uhr, 25.11., 18.30 Uhr
 
Liberté / Sinfonieorchester Basel zu Gast
Mittwoch, 21. November, 19.30 Uhr
Weiterer Termin: 22.11., 19.30 Uhr
 
Tewje / Ballett von Richard Wherlock - Wiederaufnahme
Mittwoch, 28. November, 19.30 Uhr
 
 
 
Blick über die Grenzen und in die Regio
 
Christoph Merian Stiftung
Kurs Merian Gärten
08 November 2018, 19 Uhr, Merian Gärten
 
Gin ist in! Die würzige Wacholderspirituose lässt sich pur oder gemixt
genießen – aber auf den richtigen Tropfen kommt es an. Roland Högger,
diplomierter Schweizer Spirituosen-Sommelier, degustiert mit Ihnen seine
Lieblingsgins und verrät, was Baumrinde im Getränk zu suchen hat.
 
CHF 30. Beschränkte Teilnehmerzahl, bitte anmelden: +41 61 311 24 54 oder info@villa-merian.ch
www.villa-merian.ch
 
BuchBasel - Internationales Literaturfestival
09. - 11. November 2018, diverse Orte
 
Die Welt verändert sich in rasendem Tempo, aber gewisse Dinge bleiben gleich:
Anfang November findet das Internationale Literaturfestival BuchBasel statt.
In diesem Jahr werden aufregende neue Formate und Spielorte präsentiert. Gleich bleibt, dass Literatur in ihrer ganzen Vielfalt erlebbar gemacht wird.
 
Zum Beispiel in der KLARA, nur ein paar Schritte vom Festivalzentrum entfernt. Und damit auch Noch-Nicht-Leser*innen vorbeischauen können, sind alle Veranstaltungen in der KLARA gratis.
Es wird Diskussionen zu aktuellen Themen mit klugen, engagierten Menschen geben
Unter dem Titel «Generationen & Geschichten» wird die Frage erörtert, welche Herausforderungen die junge Generation erwartet - Stichwort Klimawandel,
Digitalisierung und Migration. Im Rückblick auf historische Erfahrungen wird verständlicher, was sich heute abspielt.
 
Insgesamt werden 100 Veranstaltungen an 28 Spielorten präsentiert: international und innovativ, jung & wild, politisch und poetisch. Geschichten für alle Generationen.
 
Unter vielen weiteren Autoren sind Federico de Cesco, Jacques Tardi, Linn Ullmann, Anja Tuckermann, Felicitas Hoppe, Connie Palmen, Peter Stamm und Daniel Kehlmann zu Gast bei der BuchBasel.
Einzeltickets CHF 15 / 12, Tagespass Samstag CHF 80 / CHF 70 , Tagespass Sonntag CHF 35 / CHF 30, Festivalpass CHF 120 / CHF 100
Weitere Infos unter: www.buchbasel.ch
 
Literaturhaus Basel
«Die Gestalt der Ruinen» Juan Gabriel Vásquez
Susanne Lange (Moderation), Sebastian Arenas (Lesung)
Dienstag, 20. November, 19:00 Uhr, Literaturhaus Basel
 
«Ein lateinamerikanisches Jahrhundertwerk, ein großartiger Roman.» (New York Times) Teils Politthriller, teils Autobiographie, ergründet Juan Gabriel Vásquez in seinem Roman die Wurzeln der Gewalt, die Kolumbiens Geschichte bis heute prägt. Der liberale Politiker Jorge Eliécer Gaitán wird 1948 in Bogotá auf offener Straße ermordet, sein Tod stürzt Kolumbien in die tiefste Krise seiner Geschichte. Jahrzehnte später wird ein Mann verhaftet, als er versucht, den Anzug Gaitáns aus einem Museum zu stehlen. «Die Gestalt der Ruinen» deckt ein komplexes Geflecht von Anhängern und Gegnern der Demokratie auf und fragt nach dem Spielraum der Literatur zwischen Investigation und Skepsis. «Eine der originellsten neuen Stimmen der lateinamerikanischen Literatur.» (Mario Vargas Llosa)
Tickets: CHF 18.-/13.-
www.literaturhaus-basel.ch
 
Zeitenwende 1918/19
Kooperation diverser Museen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz
Bis 03.02.2019
 
Das Ende des 1. Weltkrieges bringt tiefgreifende Veränderungen in ganz Europa. Am Oberrhein trennen jetzt Grenzkontrollen die Bevölkerung. Frankreich erhält das Elsass zurück, Deutschland wird Republik und die Schweiz zum europäischen Sonderfall. Armut und Krise beherrschen die Zeit, aber ebenso ein atemberaubender Aufbruch in eine neue Zeit und moderne Gesellschaft.
 
Die Ausstellung gibt einen fundierten Überblick über die Zeitenwende 1918/19 und vergleicht systematisch die Situation am Oberrhein in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Zahlreiche Originale sind auf 400 qm ausgestellt, die Ausstellungstexte zweisprachig in deutscher und französischer Sprache. Dazu erscheint ein zweisprachiger Katalog und ein umfangreiches Rahmenprogramm vertieft die Ausstellungsthemen.
 
Rund 25 Museen, zwischen Straßburg, Bern und den Vogesen im Bereich des Museums-Pass-Musée, präsentieren das größte grenzüberschreitende Netz von Ausstellungen zur Zeitenwende 1918/19 in einer europäischen Region. Den Überblick bietet die Ausstellung im Dreiländermuseum, das sich im Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und der Schweiz befindet. Die anderen Ausstellungen beleuchten die Zeit aus jeweils einem nationalen, regionalen oder thematischen Blickwinkel.
Informationen unter: www.dreilaendermuseum.eu/de/Ausstellungen/VorschauSonderausstellungen/zeitenwende
 
Kommende Ausstellung:
Cartoonmuseum Basel
Le Monde de Tardi
10.11.2018 - 24.03.2019, Vernissage: 09. November 2018 – 18.30, Tardi ist anwesend
 
Der 1946 in Valence (FR) geborene Jacques Tardi ist weltweit einer der bedeutendsten Comiczeichner. Sein klarer, extrem sicherer Strich und die gekonnte Stilisierung sind unverwechselbar und haben Generationen von Comickünstlern inspiriert. Tardi arbeitet vornehmlich mit historischen Themen, denen er sich mit großer Akribie widmet und befasst sich intensiv mit dem Krieg. Die Alben «Soldat Varlot», «Grabenkrieg», «Elender Krieg» und «Der letzte Ansturm» gehören zu den eindringlichsten und verstörendsten Comics, die je zum Ersten Weltkrieg gezeichnet wurden, sie haben eine enorme internationale Resonanz gefunden. In einer aktuellen Serie von Alben setzt sich Tardi mit dem Zweiten Weltkrieg auseinander und berichtet von den Erlebnissen seines Vaters als Kriegsgefangener im heutigen Polen.
 
Das umfangreiche Werk Tardis reicht von der in einem fantastisch überhöhten Paris der Belle Époque angesiedelten Comicreihe «Adeles ungewöhnliche Abenteuer» über die von ihm adaptierten Léo-Malet-Krimis um den pfeifenrauchenden Privatdetektiv Nestor Burma, die vor einer detailgetreuen 50er-Jahre-Kulisse spielen, bis zum gesellschaftskritischen «Abwärts» über den sozialen Abbau im heutigen Frankreich.
 
Tardi studierte an der École nationale supérieure des beaux-arts in Lyon und der École nationale supérieure des arts décoratifs in Paris und veröffentlicht seit 50 Jahren Comics auf höchstem Niveau. Er hat jede erdenkliche Auszeichnung im Comicbereich gewonnen, darunter den Grand Prix de la Ville d’Angoulême und den Eisner Award, lehnte jedoch die Aufnahme in die französische Ehrenlegion «mit größter Entschlossenheit» ab. Die Retrospektive im Cartoonmuseum Basel zeigt über 200 Originalzeichnungen aus allen Schaffensperioden des Zeichners und präsentiert – als besonderes Highlight – erstmals Originale aus Band 3 von «Stalag IIB», der in Kürze erscheinen wird.
 
Kuratoren: Anette Gehrig, Pierre-Marie Jamet
Vernissage: Mit Jacques Tardi, Comiczeichner und Autor, Dominique Grange, Musikerin und Sängerin, Pierre-Marie Jamet, Co-Kurator, und Anette Gehrig, Direktorin und Co-Kuratorin. Tardi signiert.
Anschließend Apéro
www.cartoonmuseum.ch
 
Kunsthalle Basel
Sanya Kantarovsky - "Disease of the Eyes"
Bis 11.11.2018
 
Opulent, launisch, berührend und ironisch richten sich die Gemälde von Sanya Kantarovsky (*1982) auf seltsame Art und Weise direkt ans Publikum. Die Abgebildeten blicken unverschämt (zu Pferd, lässig eine Leiche als Begleitung) oder flehend (während sie, wahrscheinlich verwundet, in einem uferlosen Meer treiben). Es sind übervolle Bilder, die entstanden sind durch die Überlagerung von Farbschichten, von zahlreichen Referenzen, von sanften Hinweisen auf das Zeitgenössische und von den absichtsvollen Bezügen zu den Stilen von Malerinnen und Malern vergangener Zeiten. Man spürt, dass ihr Macher an die Dringlichkeit, aber auch an die Absurdität von Malerei glaubt, wenn er mit Gesten arbeitet, die sich vor Unvollkommenheit und sogar Ungeschicklichkeit nicht zu fürchten scheinen. Sie machen Gefühle wie Entfremdung, Verlegenheit, Intimität und Begierde fast greifbar, indem sie alltägliches, menschliches Melodrama und existenzielle Grausamkeit offenlegen, während sie über sich selbst lachen können und sich gleichzeitig an die Betrachtenden wenden, damit auch sie lachen können. In dieser bisher größten Ausstellung des in Russland geborenen Künstlers und seiner ersten institutionellen Ausstellung in der Schweiz sind ausschließlich neue Gemälde und Monotypien zu sehen – gerade die Zusammenhänge zwischen diesen beiden Bildtechniken verraten einiges darüber wie Kantarovsky seine Bilder konstruiert.
 
Kunsthalle Basel
Tania Pérez Córdova - Daylength of a room
Bis 06.01.2019
 
Tania Pérez Córdova (*1979) macht eine Kunst daraus, gewöhnliche Materialien mit ihren komplizierten Hintergrundgeschichten in konzeptuelle Skulpturen zu verwandeln. In ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung in Europa stellt die mexikanische Künstlerin mittels Sprache und Zeit die Unterschiede zwischen Original und Kopie in Frage, um eine Reihe neuer Werke zu schaffen.
 
Kunsthaus Baselland
Beehave - The honeybee as a source of artistic inspiration
Bis 11.11.2018
 
Zahlreiche KünstlerInnen der Gegenwart haben in ihrem Werk immer wieder die Honigbiene in den Mittelpunkt ihres Schaffens oder zentraler Werke gestellt, sei es das Tier selbst oder den Honig/Bienenwachs als Produkt. Ausgehend davon wurden und werden gesellschaftsrelevante Themen durch künstlerische Arbeiten entwickelt. Zu nennen sind hier prominente Beispiele wie etwa Joseph Beuys Honigpumpe am Arbeitsplatz, 1977 in Kassel oder etwa Pierre Huyghes Documenta Biotop von 2012. Aber auch für eine junge Generation von KünstlerInnen spielt — gerade im Hinblick auf die aktuelle Diskussion und (gefährdete) Rolle der Biene heute und im Austausch mit der Naturwissenschaft — diese wichtige Bestäuberin als zentrales Element innerhalb des Lebenszyklus eine große Rolle.
 
In Kooperation mit der Fundació Joan Miró in Barcelona (dort kuratiert von Martina Millà, Fundació Joan Miró), soll dieses komplexe Thema mit wichtigen Werken aus der zeitgenössischen Kunst im Kunsthaus Baselland vorgestellt und diskutiert werden. Das Projekt verbindet daher sowohl eine umfangreich gedachte Kunstausstellung mit zahlreichen internationalen Positionen als auch ein Symposium zu besagtem Thema.
 
Beteiligte KünstlerInnen sind u.a.: Brigham Baker, Mirko Baselgia, Joseph Beuys, Björn Braun, Mike Hentz, Sandra Knecht, Jan Kopp, Peter Regli, Boris Rebetez, Joan Miró, Alex Muñoz & Xavi Manzanares, Luis Fernando Ramírez Celis, Philip Wiegard, Toni Serra/Abu Ali, Till Velten und Andrea Wolfensberger.
KuratorIn: Ines Goldbach
 
Kommende Ausstellung:
Kunsthaus Baselland
L’univers de Germaine - Muda Mathis, Sus Zwick und Hipp Mathis
16.11.2018 - 06.01.2019, Vernissage: 15.11.2018, 18.30 Uhr
 
L'univers de Germaine ist ein dreiteiliges Videoprojekt von Muda Mathis, Sus Zwick und Hipp Mathis. Im Fokus steht die 82-jährige weit gereiste Baslerin Germaine Winterberg, eine außergewöhnliche Frau. Ihre Reiseberichte stehen in weiterführender Linie mit den Schweizer Pionierinnen Annemarie Schwarzenbach, Ella Maillard und Alice Boner.
 
Germaine Winterberg erzählt ihre Erinnerungen direkt in die Kamera. Sie berichtet in einzelnen Episoden über ihre Leben als Nonkonformistin, selbsternannte Forscherin und Ethnologin, Mutter und Ehefrau, Lehrerin für außereuropäische Textilkunde, Boutique-Betreiberin und über sich als neugierige Menschenfreundin.
Das Videoprojekt vom Künstlerteam Mathis Zwick Mathis verschränkt historisches Material und mündliche Überlieferung, performatives Agieren und musikalische Komposition zu einer vielschichtigen Sicht auf eine schillernde Persönlichkeit.
Neben den Lebenserinnerungen als Episoden, ist ein filmisches Porträt zu sehen und eine große Projektion zum Thema Trance, die Germaine Winterberg als Tänzerin in Szene setzt. Die vollständige Erzählung ihrer Biografie kommt als Hörbuchedition heraus.
 
Kommende Ausstellung:
Kunstmuseum Basel / EG Hauptbau
Carl Burckhardt - Antiker Geist-Moderne Form
30.11.2018 - 31.03.2019
 
Das Schaffen von Carl Burckhardt (1878–1923) wurde diesen Sommer in einer retrospektiv angelegten Schau im Museo Vincenzo Vela in Ligornetto gezeigt. Das Kunstmuseum Basel präsentiert nun die Ausstellung in leicht konzentrierterer Form und mit Fokus auf Burckhardts mit Basel in Verbindung stehende Tätigkeit. Die Schau Carl Burckhardt. Antiker Geist – moderne Form rückt Werke, denen die Basler Bevölkerung täglich begegnet, ins Bewusstsein, erzählt die Geschichte ihrer Entstehung und würdigt die Leistung des früh verstorbenen Basler Künstlers für die Entwicklung der modernen figürlichen Skulptur.
 
Burckhardts Werke sind im Stadtbild Basels prominent platziert: Die Amazone am Brückenkopf der Mittleren Brücke, die Figurengruppen Rhein und Wiese vor dem Badischen Bahnhof, der Ritter Georg am Ende der Treppe vor dem Gymnasium Leonhard über der Altstadt. Der Schöpfer dieser Skulpturen ist aber beinahe in Vergessenheit geraten – die letzte Gesamtschau zu Burckhardts Œuvre fand 1978 anlässlich seines 100. Geburtstags in der Kunsthalle Basel statt.
 
Die Ausstellung im Erdgeschoss des Hauptbaus macht die umfangreichen Sammlungsbestände des Kunstmuseums Basel im Bereich der Skulptur und der Grafik zugänglich: Zehn plastische Werke und etliche Arbeiten auf Papier werden mit Leihgaben aus dem Kunsthaus Zürich, dem Antikenmuseum Basel, dem Museo Vincenzo Vela in Ligornetto, aus Privatsammlungen sowie mit Dokumenten aus dem Nachlass des Künstlers im Staatsarchiv Basel-Stadt ergänzt.
 
Kunstmuseum Basel / Hauptbau
Antoni Clavé
Bis 03.02.2019
 
Der Katalane Antoni Clavé (1913-2005) zählt in der Nachkriegszeit zu den bedeutendsten spanischen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Seit 1939 in Frankreich lebend basierte seine Kunst auf handwerklichem Geschick und einer ausgeprägten Experimentierfreude im Umgang und in der Kombination verschiedener Techniken-Malerei, Zeichnung, Collage, Druckgrafik. In den 1950er Jahren erfuhr sein Schaffen, das sich mehr und mehr dem Ungegenständlichen annäherte, in Frankreich eine große Wertschätzung. In dieser Zeit entwickelt auch Karl Im Obersteg eine späte Liebe zu der stark von der Farbe geprägten Malerei des Spaniers.
In der Sammlung Im Obersteg ist Clavé mit sieben Gemälden, einer filigranen Skulptur aus Blei sowie sieben kleinformatigen Arbeiten auf Papier erstaunlich prominent vertreten.
 
Artstübli Basel
Vijya Kern – Back to the Roots
Bis 12. Januar 2019
 
Vijya Kern (geboren 1945) absolvierte die Kunstgewerbeschule Basel und hatte 1980 die Möglichkeit die bekannte Kunst- und Architekturschule “Cooper Union” in SoHo (Manhattan) zu besuchen. Sie belegte die Fächer Fotografie, Grafik Design und Film bei Jack Burckhardt. In ihrer Freizeit unternahm Vijya Kern Erkundungen, wo sie zur richtigen Zeit am richten Ort war: Sie fotografierte zahlreiche Graffitis von Jean-Michel Basquiat, (1960 – 1988) der damals das Pseudonym SAMO© verwendete und heute als einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts gilt. Vijya Kern stellte seither einige ausgewählte Bilder namhaften Museen und Katalogen zur Verfügung. Artstübli zeigt die Fotografie-Editionen von SAMO© und SoHo nun in einer erstmalig umfassenden und dokumentarischen Galerieausstellung.
Artstübli, Steinentorberg 28, Basel, Öffnungszeiten: Donnerstag/Freitag: 11 – 18 Uhr und Samstag: 14 – 18 Uhr
 
Fondation Beyeler
Balthus
Bis 01.01.2019
 
Balthus (1908–2001) zählt zu den letzten großen Meistern der Kunst des 20. Jahrhunderts. Die Retrospektive in der Fondation Beyeler vereint zahlreiche bedeutende Gemälde aus sämtlichen Schaffensphasen dieses legendären Künstlers und reflektiert seine vieldeutigen Bildinszenierungen. In seinen ebenso ruhevollen wie spannungsreichen Werken treffen Gegensätze zusammen, die Wirklichkeit und Traum, Erotik und Unschuld, Sachlichkeit und Rätselhaftigkeit sowie Vertrautes und Unheimliches auf einzigartige Weise verbinden.
 
Die Fondation Beyeler in Riehen/Basel widmet dem legendären Künstler Balthus, mit vollem Namen Balthasar Kłossowski de Rola (1908–2001), eine retrospektiv angelegte Ausstellung. Es ist die erste zu Balthus in einem Schweizer Museum seit zehn Jahren und die erste umfangreiche Präsentation seines Schaffens in der deutschsprachigen Schweiz überhaupt.
 
Von Balthusʼ späten Kindheitsjahren in Bern, Genf und Beatenberg über seine Heirat mit der Schweizerin Antoinette de Watteville und die gemeinsamen Aufenthalte in der französischen wie auch der deutschen Schweiz bis hin zu den letzten Jahrzehnten seines Lebens im alpinen Rossinière bestand fortwährend eine enge Beziehung des Künstlers zur Schweiz.
 
Balthus zählt zu den großen Meistern der Kunst des 20. Jahrhunderts und erweist sich dabei als einer der singulärsten. In seinem vielschichtigen und facettenreichen Schaffen, das ebenso Verehrung wie Ablehnung erfährt, verfolgte Balthus einen künstlerischen Weg, der alternativ, ja geradezu entgegengesetzt zu den Strömungen der modernen Avantgarden verlief. In dieser Abkehr bezieht sich der exzentrische Maler auf eine Vielzahl kunsthistorischer Traditionen und Vorläufer. In seiner beinahe als „postmodern“ zu beschreibenden Distanzierung von der Moderne entwickelte er jedoch zugleich seine ganz eigene Form von Avantgarde, die heute umso aktueller erscheint.
 
Den Ausgangspunkt für die Ausstellung in der Fondation Beyeler markiert Balthusʼ monumentales Meisterwerk Passage du Commerce-Saint-André von 1952–1954, das sich seit längerer Zeit als Dauerleihgabe im Museum befindet. In diesem rätselhaften Gemälde verdichtet sich in besonderem Masse Balthusʼ intensive Beschäftigung mit räumlichen wie zeitlichen Dimensionen im Bild und deren Verhältnis zu Figur und Objekt. Ausgehend von diesem Aspekt, wird die Ausstellung rund 50 zentrale Gemälde des Künstlers aus sämtlichen Schaffensphasen vereinigen. In dieser Perspektive sollen auch Balthusʼ teilweise provokanten Strategien der bildlichen Inszenierung und damit nicht zuletzt die Ironie und Abgründigkeit seiner Kunst beleuchtet werden. So treffen in seinen ebenso ruhevollen wie spannungsreichen Werken Gegensätze aufeinander, indem sich Wirklichkeit und Traum, Erotik und Unschuld, Sachlichkeit und Rätselhaftigkeit sowie Vertrautes und Unheimliches auf einzigartige Weise verbinden.
 
Die Ausstellung in der Fondation Beyeler, die mit großzügiger Unterstützung der Familie des Künstlers realisiert wird, wird von Dr. Raphaël Bouvier, Kurator, und Michiko Kono, Associate Curator, kuratiert. Als zweite Station wird die Ausstellung im Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid gezeigt.
 
Shuttle-Service zwischen Vitra Campus und Fondation Beyeler
(Täglich an zwei Zeitpunkten)
Der «24 Stops» Shuttle-Service zwischen der Fondation Beyeler und dem Vitra Campus fährt täglich um 11 Uhr & 15 Uhr vom Vitra Campus weg (Abfahrtsort «Glocke» von Tobias Rehberger) und kostet sechs Euro pro Person, für Kinder kostenfrei, Bezahlung (bar/EC-/Kreditkarte) im Shuttle-Bus. Keine Mindestanzahl an Mitfahrenden.
Umgekehrt fährt der Bus täglich um 11:30 Uhr & 15:30 Uhr von der Fondation Beyeler ab (Abfahrtsort «Wasserspeier» von Tobias Rehberger) - zu den gleichen Bedingungen.
www.design-museum.de
 
 
 

 

Anmelden für den

Newsletter An-/ Abmeldung

Ihre E-Mail-Adresse:
 

Sie möchten sich für unseren Newsletter

anmelden
abmelden

 


Kontakt

Kulturamt Weil am Rhein
Humboldtstraße 1
79576 Weil am Rhein
Tel.: 07621/704-411 bzw. 412
E-Mail: kulturamt@weil-am-rhein.de