Newsletter 40-2018

Tipps, Hintergründe, Anregungen
zu Kulturveranstaltungen in Weil am Rhein und Region

Norwegen der Länge nach - Vision Erde/Haus der Volksbildung

"Meine Bibliothek" - Malwettbewerb (01.11. bis 30.11.2018)
(Ab Donnerstag, 01. November, Stadtbibliothek Weil am Rhein)
 
Bei der Polizei
(Freitag, 02. November, 15 - 16.30 Uhr, Polizeirevier, Baslerstr.7, Weil am Rhein)
 
Designers' Saturday in Langenthal, CH
(Freitag, 02. November bis Sonntag, 04. November, diverse Orte)
 
Kesseldisco mit DJ Tombastic
(Samstag, 03. November, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus, Weil am Rhein - Friedlingen)
 
Print! Experimentieren mit Siebdruck (DE) - Workshop
(Samstag, 03. November, 10.30 Uhr, Vitra Schaudepot)
 
"beiderlei" - Peter Bosshart und Karlheinz Scherer / Ausstellungseröffnung
(Sonntag, 04. November, 14-18 Uhr, Galerie Underground)
 
Ausstellungseröffnung: "Genug Stoff für Neues?!? - Zeitenwende in Friedlingen" / Sonderausstellung
(Sonntag, 04. November, 11.15 Uhr, Textilmuseum Weil am Rhein)
 
Medien-Mentoren für Senioren
Senioren helfen Senioren
(Dienstag, 06. November, Vhs Raum "Am Berliner Platz", Hauptstraße 197)
 
Der Lach Club
(Mittwoch, 07. November, 20.Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Norwegen der Länge nach - Vision Erde
(Mittwoch, 07. November, 20 Uhr, Haus der Volksbildung, Weil am Rhein)
 
Münsterführung und Stadtrundgang in Freiburg mit Hanspeter Vollmer
(Mittwoch, 07. November, Abfahrt: 8:45 Uhr Altes Rathaus Weil, 9:00 Uhr Rathaus Binzen)
 
"Er hat die Hosen an, sie sagt ihm welche..." - Peter Vollmer
(Freitag, 09. November, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Der Kellerkinder Club
(Samstag, 10. November, 10 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Sex isch gsünder als Kopfsalat
(Samstag, 10. November, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Ausflug nach Rottweil zum Testturm von Thyssen Krupp
(Samstag, 10. November, Abfahrt: 8:45 Uhr, Rathaus Binzen, 9:00 Uhr Altes Rathaus Weil)
 
Zollkapelle Freiburg - Konzert
(Samstag, 10. November, 20 Uhr, Altrheinhalle, Weil am Rhein - Märkt)
 
Kunsthandwerksmarkt
(Samstag, 10. November u. Sonntag, 11. November, 11-18 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Der Spiel Club
(Samstag, 10. November, 13 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Der Kellerkinder Club
(Sonntag, 11. November, 10 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Beeindruckende Weiler Frauen – 100 Jahre Wahlrecht mit Rena Hadji-Cheykh
(Sonntag, 11. November, 14.30 Uhr, Treffpunkt: Blumenschale Emilie Clauss, links vom Haupteingang Friedhof, Breslauer Straße)
 
Sterntaler
(Sonntag, 11. November, 16 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Sex isch gsünder als Kopfsalat
(Sonntag, 11. November, 19.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Stadtführung: Beeindruckende Weiler Frauen - 100 Jahre Wahlrecht mit Rena Hadji-Cheykh
(Sonntag, 11. November, 14.30 Uhr, Treffpunkt: Blumenschale Emilie Clauss, links v. Haupteingang Friedhof, Breslauerstraße)
 
Der Lach Club
(Mittwoch, 14. November, 20.Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Die Herbstzeitlosen - “Lieber ins Meer springen als zurück!”
(Mittwoch, 14. November, 15 Uhr, Altes Rathaus, Weil am Rhein)
 
Die Herbstzeitlosen - Besichtigung des Freiburger Rundfunks
(Donnerstag, 15. November, Abfahrt: 12:45 Uhr Rathaus Binzen, 13:00 Uhr Altes Rathaus Weil am Rhein)
 
Sex isch gsünder als Kopfsalat
(Freitag, 16. November, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
"Was brauchen Kinder krebskranker Eltern?"
Vortrag von Dr. Sabine Brütting, Psychotherapeutin
(Freitag, 16. November, 19:30 Uhr, Gewölbekeller Altes Rathaus)
 
NachtSchlafTraum / Erzählerwochenende in Weil am Rhein
(Freitag, 16. November, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
"Dr.Schwindelmeyer"-Elsässer Theater - Table Ronde
(Samstag, 17. November, 19.30 Uhr, Haus der Volksbildung)
 
Sex isch gsünder als Kopfsalat
(Samstag, 17. November, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
"Sesam, öffne dich!" - Ein orientalisches Abenteuer aus 1001 Nacht / Erzählerwochenende in Weil am Rhein
(Samstag, 17. November, 19 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Der Spiel Club
(Samstag, 17. November, 13 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
20 Jahre Jubiläum Artothek - Stehempfang
(Samstag, 17. November, 10-14 Uhr, Stadtbibliothek)
 
"Klassisch russisch" Georgiana Pletea / Orchestergesellschaft Weil am Rhein
(Samstag, 17. November, 19.30 Uhr, Altrheinhalle Märkt)
 
"Klassisch russisch" Georgiana Pletea / Orchestergesellschaft Weil am Rhein
(Sonntag, 18. November, 17 Uhr, Altrheinhalle Märkt)
 
Happy End-Figurentheater: Balduin, der Pinguin
(Sonntag, 18. November, 16 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus Weil am Rhein)
 
Das Wasser des Lebens - Musik & Poesie - Matinee, Martin Kutterer (Klänge), Tonio Paßlick (Rezitation) / Erzählerwochenende in Weil am Rhein
(Sonntag, 18. November, 11 Uhr, Konzertsaal Altes Rathaus)
 
Sterntaler
(Sonntag, 18. November, 16 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Sex isch gsünder als Kopfsalat
(Sonntag, 18. November, 19.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Jerusalem - Vokalensemble Weil am Rhein / Silke Marchfeld
(Sonntag, 18. November, 17 Uhr, Kath.Kirche St. Maria, Weil am Rhein - Haltingen)
 
 
 
Details:
 
"Meine Bibliothek" - Malwettbewerb (01.11. bis 30.11.2018)
(Ab Donnerstag, 01. November, Stadtbibliothek Weil am Rhein)
 
Die Ausleihe von Kunstwerken in der Stadtbibliothek Weil am Rhein, auch Artothek genannt, feiert dieses Jahr 20-jähriges Jubiläum. Ein Grund zu feiern und selbst kreativ zu werden. Der Fantasie freien Lauf lassen und selbst ein DIN-A4-Bild zum Thema: "Meine Bibliothek" malen.
Egal, ob detailreich und bunt oder skizziert mit Bleistift in schwarz und weiß. Die Teilnehmer sind aufgefordert zu Papier und Stiften zu greifen und ihr ganz persönliches Kunstwerk zu kreieren.
 
Einsendeschluss ist Freitag, 30.11.2018
Auf dem Blatt sollte Vor- und Nachnamen sowie eine Telefonnummer zu finden sein.
 
Zu gewinnen gibt es:
1.   Platz: Einen Buchgutschein in Höhe von 15,- Euro
2.   Platz: Eine Jahresgebühr für Kinder der Stadtbibliothek Weil am Rhein
3.   Platz: Eine praktische Sporttasche
 
Bei der Polizei
(Freitag, 02. November, 15 - 16.30 Uhr, Polizeirevier, Baslerstr.7, Weil am Rhein)
 
Besuch bei der Polizei Dienststelle in Weil am Rhein
Was arbeitet ein Polizist eigentlich, muss er immer Verbrecher jagen oder hat er auch noch andere Aufgaben?
Die Kinder können an diesem Nachmittag die Polizeidienstelle in Weil am Rhein besuchen und sich diese und andere Fragen beantworten lassen. Die Kinder erhalten Informationen über den Streifendienst, sie dürfen den Streifenwagen besichtigen, es wird ihnen die Ausrüstung gezeigt und erklärt, und sie dürfen die Gewahrsamszelle „ausprobieren.
 
Für Kinder ab 5 Jahren, maximale Teilnehmerzahl 15 Kinder, Gebühr: 5.- EUR für die Verwaltung/Begleitung vom Wunderfitz
Anmeldung: 07621 / 79 86 66, veranstaltung@wufi-weil.de
 
Designers' Saturday in Langenthal, CH
(Freitag, 02. November bis Sonntag, 04. November, diverse Orte)
 
Das Vitra Design Museum stellt seine Produkte und Publikationen bei der 17. Ausgabe des Designers‘ Saturday vor. Seit 1987 lädt die Messe die Schweizer Designszene nach Langenthal, rund 18.000 Besucher treffen dort auf 70 internationale Hersteller, Hochschulen und Kulturinstitutionen. Das Vitra Design Museum präsentiert den »Atlas des Möbeldesigns«, das 2019 erscheinende Grundlagenwerk zum Möbeldesign, und die Miniatures Collection, die die wichtigsten Klassiker des Möbeldesigns im Maßstab 1:6 nachbildet. Aufgrund ihrer Originaltreue sind die Miniaturen nicht nur begehrte Sammlerobjekte, sondern auch ideales Anschauungsmaterial für Universitäten, Schulen oder Architekten. In einem Workshop können Besucher selbst kreativ werden und einen Stuhl im Kleinformat gestalten.
Der Designers’ Saturday findet an 7 unterschiedlichen Standorten in und um Langenthal statt, die mit einem effizienten Shuttlebusservice vernetzt sind. 7 Standorte mit eigenem unverwechselbaren Charakter – Werkplätze, die innovativen Geist, Herstellungsalltag und dieses Etwas, das den Mehrwert von gutem Design ausmacht, verkörpern.
www.designerssaturday.ch
 
Kesseldisco mit DJ Tombastic
(Samstag, 03. November, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus, Weil am Rhein - Friedlingen)
 
Die nächste Auflage der beliebten Disko im Kesselhaus wird am Samstag, den 3. November um 20 Uhr veranstaltet. Zum vorletzten Mal in diesem Jahr wird Gast-DJ Capt´n Dirk mit Hits aus Rock und Pop der 70er bis 90er Jahre in den Tanzabend starten. Danach legt DJ Tombastic seinen "Dancearoundtheworld-Sound" auf.  www.kulturzentrum-kesselhaus.de
 
Print! Experimentieren mit Siebdruck (DE) - Workshop
(Samstag, 03. November, 10.30 Uhr, Vitra Schaudepot)
 
Alexander Girard (1907 – 1993) war einer der wichtigsten Textildesigner und Innenarchitekten des 20. Jahrhunderts. In seinem Nachlass, den er dem Vitra Design Museum vermachte, befinden sich unzählige Entwürfe für Textilien, Tapeten, Plakate und andere Heimaccessoires. Nach einer kurzen Einführung zu Girards Werk entwerfen die Teilnehmer in diesem Workshop eigene Druckmotive und gestalten mit Siebdruck ihre eigenen Postkarten, Plakate und Textilien.
Preis: 65 € pro Person, Gruppengröße: max. 12 Personen
Anmeldung: info@design-museum.de
 
"beiderlei" - Peter Bosshart und Karlheinz Scherer / Ausstellungseröffnung
(Sonntag, 04. November, 14-18 Uhr, Galerie Underground)
 
Zwei Künstler - zwei Generationen - zwei malerische Positionen, Karlheinz Scherer (*1929-2008) und Peter Bosshart (*1966) verband eine langjährige Künstlerfreundschaft, welche die Galerie Underground mit dieser Ausstellung dokumentieren möchte. Erstmals werden Arbeiten beider Künstler in einer Ausstellung gezeigt. Die Besucher sind eingeladen zu schauen, zu vergleichen und zu diskutieren.
Öffnungszeiten: Ausstellung und Filmvorführung Fr. und So. 14-18 Uhr, Di. - Do. nach Vereinbarung
www.underground-galerie.de
 
Ausstellungseröffnung: "Genug Stoff für Neues?!? - Zeitenwende in Friedlingen" / Sonderausstellung
(Sonntag, 04. November, 11.15 Uhr, Textilmuseum Weil am Rhein)

 
Begrüßung: Wolfgang Dietz, Oberbürgermeister der Stadt Weil am Rhein
Einführung: Simone Kern, Kuratorin
 
Am Sonntag, den 4. November 2018 wird im Museum Weiler Textilgeschichte die neue Sonderausstellung "Genug Stoff für Neues!?! Zeitenwende in Friedlingen" eröffnet.
Zur Vernissage um 11.15 Uhr laden das Museum und das Kulturamt der Stadt Weil am Rhein herzlich ein.
 
Die neue Sonderausstellung beleuchtet die Situation der hiesigen Textilindustrie nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Die beiden Färbereien Schetty und FAS Schusterinsel hatten sich bereits in den 1880er Jahren in Weil-Friedlingen angesiedelt und waren Teil des gewachsenen, grenzüberschreitend arbeitenden Textilsektors im Dreiland geworden. Es herrschte ungehinderter Waren- und Personenverkehr und unter den Spinnereien, Webereien, Färbereien und Stoffdruckereien etablierte sich über die Grenzen hinweg eine kostensparende Arbeitsteilung. Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges und der Rückgliederung des Elsasses an Frankreich brach das durchlässige wirtschaftliche Gefüge im Dreiland mit einem Schlag auseinander.
 
Was dies für die Textilbetriebe bedeutete, wird besonders am Beispiel der Seidenweberei Robt. Schwarzenbach deutlich, die sich 1922 neu in Weil-Friedlingen ansiedelte. Die Schweizer Firma hatte bereits 1897 im elsässischen Hüningen eine Tochterfirma gegründet, um die Schutzzollpolitik des Deutschen Reiches zu umgehen. Von 1918 an wurde das Werk dem französischen Staatsgebiet zugerechnet, es kamen andere (Zoll-) Bestimmungen und Währungen zum Tragen.
 
Die Ausstellung zeigt auf, wie die bereits bestehenden Färbereibetriebe sich nach dem Kriegsende in einer wirtschaftlich schweren und politisch instabilen Zeit der jungen Weimarer Republik zu behaupten versuchen und wie und warum die Seidenweberei Schwarzenbach das Wagnis einer Fabrikneugründung in dieser Zeit eingeht.
 
Diese Ausstellung wird im Rahmen eines gemeinsamen Ausstellungsprojekts des Netzwerks Museen zur Zeitenwende 1918/19 in Europa präsentiert. Über 30 Museen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz nehmen an dem Projekt teil und informieren über den Epochenwechsel vor 100 Jahren. Es ist die größte grenzüberschreitende Ausstellungsreihe zur Zeitenwende.
 
Mit Beginn der neuen Ausstellung wird es im Museum Weiler Textilgeschichte auch neue Öffnungszeiten geben. Ab dem 4. November wird das Museum nun jeden Sonntag von 14.00-18.00 Uhr geöffnet sein.
 
Medien-Mentoren für Senioren
Senioren helfen Senioren
(Dienstag, 06. November, Vhs Raum "Am Berliner Platz", Hauptstraße 197)
 
Die modernen Medien, also PC, Laptop, Tablet und Smartphone, aber auch TV, DVD und Computerprogramme oder Apps sind nicht mehr (oder noch nicht) selbsterklärend. Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg hat Medien-Mentoren ausgebildet, die speziell für Senioren eine Hilfestellung sein möchten. Sie bieten hier Hilfe zum besseren Verstehen der modernen Medien.
Bitte, wenn möglich, das Gerät plus Anleitung mitbringen (TV geht natürlich nicht).
Die Beratungstermine sind ein kostenloses Angebot der Medien-Mentoren und der Volkshochschule.
Gerhard Pfister, Hans-Jürgen Grether, Heinz Wilke
(Weitere Termine: 20. November + 04. + 18. Dezember .2018)
 
Norwegen der Länge nach - Vision Erde
(Mittwoch, 07. November, 20 Uhr, Haus der Volksbildung, Weil am Rhein)
 
»Norge på langs« ist ganz sicher die Königsdisziplin unter Norwegens Wanderungen. Zu Fuß vom südlichsten Punkt am Kap Lindesnes bis zum Nordkap, eine Tour von bald 3000 Kilometern bis hoch hinauf in den hohen Norden jenseits des Polarkreises. Simon Michalowicz, kein durchtrainierter Outdoorprofi, möchte sich diesen Traum erfüllen.
Und so kündigt Simon im Jahre 2013 seinen Job und bricht auf nach Norwegen. Insgesamt 140 Tage lang zieht er durch die Weiten des Fjells, genießt die Magie der skandinavischen Herbstfarben und er beobachtet Polarlichter. Und trotz kaputten Schuhen, verlorenem Zelt und ungeplanten Umwegen geht er beharrlich seinem Ziel entgegen. Unterwegs trifft er dabei viele spannende Leute und begegnet unzähligen Rentieren.
Die faszinierende Bergwelt Norwegen wir währenddessen zu seinem stetigen Begleiter und zu einer Heimat auf Zeit. Es gilt dabei auch mit den Widrigkeiten einer solch langen Wanderung umzugehen und das ganz persönliche Tempo zu finden, um am Ende dem Ziel Tag für Tag und Schritt für Schritt immer näher zu kommen.
Wer einmal mit dem Nordlandvirus befallen ist, der wird es so schnell nicht mehr los. Auf einer solch langen Wanderung den Lauf der Jahreszeiten hautnah zu erleben ist dabei sicher ein ganz besonderes Privileg. Ebenso den freundlichen und offenen Norweger auch abseits der großen Touristenströme zu begegnen. Und so taucht Simon tief hinab in das skandinavische Friluftsliv, dem Leben draußen an der frischen Luft, dem die Nordmänner und Frauen so gerne frönen.
Ein atemberaubendes Abenteuer, das einem alles abverlangt und zugleich alles bietet, wonach sich ein Wanderer sehnt.
Karten an der Abendkasse, sowie verbilligter Vorverkauf bei: Reservix (www.reservix.de), BZ und Thalia Buchhandlung
Die Vortragsreihe VISION ERDE der Volkshochschulen der Region wird präsentiert von Martin Schulte-Kellinghaus und der Badischen Zeitung.
Weitere Informationen unter: www.visionerde.com
 
Münsterführung und Stadtrundgang in Freiburg mit Hanspeter Vollmer
(Mittwoch, 07. November, Abfahrt: 8:45 Uhr Altes Rathaus Weil, 9:00 Uhr Rathaus Binzen)
 
Der Münsterturm seit 12 Jahren erstmals ohne Gerüst: Ist das nicht allein schon ein Grund für eine weitere Freiburg-Exkursion? Nach Abschluss der Turmsanierung und Rückbau des Gerüsts im Sommer, präsentiert sich „der schönste Turm auf Erden“ erstmals wieder ohne störendes Beiwerk. Und als Zugabe schon vorweg, gibt es noch die wundervolle gotische Vorhalle mit ihren soeben sorgfältig restaurierten Figuren, die große Teile der biblischen Erzählungen ebenso anschaulich wie künstlerisch wertvoll illustrieren. Die Kirche in Architektur und künstlerischer Ausgestaltung als offenes Buch, so waren die großen Kirchenbauten konzipiert, Bilder, Zahlen und Symbole boten eine ideale Möglichkeit der Vermittlung. Besonders schöne Beispiele hierfür sind die prächtigen Fenster, Säulen und Portale. Wie viele unbekannte Baumeister sich hier am Übergang von der Romanik zur Gotik verewigt haben, wer das filigrane Wunderwerk des mit 116 Metern Höhe damals höchsten Turms der Welt geschaffen hat, keiner vermag es zu sagen. Auf diese und weitere zum Teil überraschende Geheimnisse stoßen die Teilnehmer in der alten Zähringerstadt, die sich mit dem spätromanisch-gotischen Münster (1200-1513), einer der ältesten Universitäten (1457), dem Stadttheater und dem noch ziemlich neuen Konzerthaus (1996) sowie einer der modernsten Universitätsbibliotheken Europas (2015) als kulturelles Schwergewicht darstellt. Die nach dem verheerenden Bombenangriff am 27.November 1944 wieder mustergültig aufgebaute Altstadt „gehört zu den schönsten in unserem Lande“, wie zum Beispiel auch der „Baedecker-Reiseführer“ zustimmend feststellt. Beim abschließenden Stadtrundgang werden sich die Teilnehmer an ausgewählten Stationen davon überzeugen.
 
Abfahrt: 8:45 Uhr Altes Rathaus Weil, 9:00 Uhr Rathaus Binzen
Münsterführung und Stadtrundgang von 10 bis 13 Uhr, anschließendes gemeinsames Mittagessen
Preis: Euro 26,-- (Fahrt und Führung)
Info: Caro Lefferts & Team (Tel. 07621-73385)
 
Der Lach Club
(Mittwoch, 07. November, 20 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Im Lach Club lernen die Teilnehmer grundlos zu lachen. Diese Übung erzeugt irgendwann das Gefühl nicht mehr erkennen zu können, ob es Spiel oder ob es echt ist? Der Lach-Club ist für alle offen, die gerne von den vielfältigen Vorteilen des Lachens profitieren wollen seien es Vorteile im privatem, Beruflichem oder sozialem Umfeld!
Weitere Termine: 14.11., 21.11., 05.12., 12.12. und 21.12.2018, jew. 20 Uhr, Theater am Mühlenrain
www.tam-weil.de
 
"Er hat die Hosen an, sie sagt ihm welche..." - Peter Vollmer
(Freitag, 09. November, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Ein höchst amüsanter Kabarett-Abend mit Peter Vollmer
Für den Mann des 21. Jahrhunderts wird die Luft immer dünner: Sein Auto fährt demnächst alleine los. Seine digitale Demenz ist so weit fortgeschritten, dass er ohne Navigations-App nicht mal mehr dem Weg zum Kleiderschrank findet. Und die Industrie entwickelt Roboter, die man auf „Kuschelsex“ programmieren kann. Gehört der männliche homo sapiens also auf die Liste der bedrohten Arten? Oder kann er zeigen, dass er doch noch für irgendetwas zu gebrauchen ist? Peter Vollmer jedenfalls ist stets bemüht, als Vater, Verdiener und Versteher für Frau und Kinder unentbehrlich zu bleiben. Er ist deshalb sogar bereit zu kochen (mit dem Thermomix), gesund zu leben (etwa einmal die Woche) und sich strikt an die verordnete Trennkost zu halten (erst die Fritten, dann die Wurst). Okay, gelegentlich sucht er die Rückzugsgebiete auf, in denen noch der guten alten Männerherrlichkeit gefrönt werden kann: beim Whiskey-Tasting etwa, oder beim Kauf des Sitzrasenmähers, für den er in der heimischen Altbauwohnung jetzt nur noch eine irgendwie sinnvolle Verwendung finden muss… Und auch wenn seine Frau all dies natürlich mit größter Skepsis betrachtet; ganz am Ende sieht sie ein: Auch Gatten können Götter sein!
www.tam-weil.de
 
Der Spielclub
(Samstag, 10. November, 13 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Besuchen Sie das Team im TAM Theater und erleben Sie eine Vielfalt der Möglichkeiten, selbst spielerisch kreativ zu werden. Inhalte sind: Bewegung, Atem, Stimme und freie Spielszenen.
Weitere Termine: 17.11., 24.11., 01.12., 08.12., 15.12. und 22.12., jew. von 13– 15 h
 
Der Kellerkinder Club
(Samstag, 10. November, 10 Uhr, Theater am Mühlenrain)
Rollenwechsel ist der Schlüssel; im Spiel und im Leben.
Die Kellerkinder sind der Schlüssel zum Erfolg, zu Bewusstsein und zu mehr Lebensfreude. Das einzige was die Kellerkinder wollen ist: Spielen!
(Weiterer Termin: 11.11., 10 - 12.30 Uhr, Theater am Mühlenrain)
www.tam-weil.de
 
Sex isch gsünder als Kopfsalat
(Samstag, 10. November, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Lustspielhit von Yvette Kolb nach einer Idee von Marc Camoletti
 
Vier Frauen leben unter einem Dach und alle haben ein Problem, welches sie mit einer Annonce in der Basler Zeitung versuchen, zu lösen. Die einstige Diva Georgette sucht einen Mieter, Jaqueline ein Modell für den Spartakus, Janine einen Klavierschüler und Babsi, das Dienstmädchen, einen Mann zum Heiraten. Bald stellen sich die Interessenten ein, aber weil keine der Damen von den Inseraten der anderen weiß, kommt es zu irrwitzig komischen Situationen. Das Publikum kommt aus dem Lachen nicht heraus und fühlt sich doppelt wohl, weil es die Sache von Anfang an durchschaut.
Unter der Regie von Yvette Kolb hat das Ensemble den Kopfsalat in Basel vor einem begeisterten Publikum schon über hundertachtzig Mal serviert.
Weitere Termine: 16.11., 17.11., 29.11., 15.12., 21.12. und 22.12., jew. 20.15 Uhr und 11.11., 18.11. und 25.11. jew. 19.15 Uhr
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Ausflug nach Rottweil zum Testturm von Thyssenkrupp
(Samstag, 10. November, Abfahrt: 8:45 Uhr, Rathaus Binzen, 9:00 Uhr Altes Rathaus Weil)
 
Der „Thyssen Krupp Testturm“ Rottweil
Dieser Turm der Superlative wurde durch Thyssen Krupp Elevator in Rottweil, der ältesten Stadt Baden-Württembergs, gebaut.
Highlights:
Höchste Aussichtsplattform in Deutschland auf 232m, schönstes Naturpanorama mit Sicht bis zu den Alpen, einzigartiges Erscheinungsbild durch die Außenverkleidung, höchster Aufzugstestturm in Europas schnellster Panoramaaufzug mit 8m/s, öffentliche Besucherplattform
Abfahrt: 8:45 Uhr, Rathaus Binzen, 9:00 Uhr Altes Rathaus Weil
Preis: Euro 42,-- (Fahrt und Besichtigung), im Anschluss gemeinsame Einkehr
Info: Caro Lefferts & Team (Tel. 07621-73385)
 
Zollkapelle Freiburg - Konzert
(Samstag, 10. November, 20 Uhr, Altrheinhalle, Weil am Rhein - Märkt)
 
Ein fester Bestandteil im Terminplan der Zollkapelle Freiburg sind die Jahreskonzerte gegen Ende jeden Jahres. Hier können die Musiker eindrucksvoll ihr breites musikalisches Spektrum, ihre Vielseitigkeit und ihr immer umfangreicheres Repertoire einem breiten Publikum vorstellen. Dementsprechend entwickeln sich die Jahresfeiern zu einem festen Bestandteil im kulturellen Leben im Dreiländereck und finden auch Resonanz bei Zöllnern und Nichtzöllnern, bei Jung und Alt.
Am Samstag, den 10 November präsentieren die Musiker dieses Jahreskonzert in der Altrheinhalle in Märkt.
 
Kunsthandwerksmarkt
(Samstag, 10. November u. Sonntag, 11. November, 11-18 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Der Kunsthandwerksmarkt im November gehört zum Kesselhaus wie das typische Glasdach eines Gewächshauses. Am Samstag, den 10. November wird Oberbürgermeister Wolfgang Dietz um 11 Uhr den Kunsthandwerksmarkt eröffnen, der dann bis 18 Jahr und am Sonntag, den 11. November gleichfalls von 11 bis 18 Uhr eine vielseitige Auswahl gehobenen Kunsthandwerks aus ganz Deutschland vorstellen wird. Evelyn Günther-Thietke und ihr Team haben im Auftrag des Weiler Kulturamtes Kunsthandwerker aus den Bereichen Textile Gestaltung, Crazy Patchwork, Florales Upcycling, Filz, Holz, Schmuck, Radierungen, Garten-Keramik, Rhein-Stein-Schmuck, Keramik, Foto-Postkarten, Drechselkunst, Breitband-Design, Papier und Woll-Gestaltung eingeladen. Das Rahmenprogramm sieht Märchenstunden mit Brigitte Wittkämper und Kindertheater unter Leitung von Angelika Schilling sowie Führungen durch das Kesselhaus-Gelände mit dem Museum Weiler Textilgeschichte, den beiden großen Shed-Hallen, den Ateliers, dem Kulturcafé und den modernen Betrieben im Umfeld des Kesselhauses vor. Einige Ateliers, das Museum mit der neuen Sonderausstellung "Genug Stoff für Neues" und das Kulturcafé sind geöffnet. Die Eröffnung wird umrahmt von Musikschülern von Christian Leitherer.
www.kulturzentrum-kesselhaus.de
 
Beeindruckende Weiler Frauen – 100 Jahre Wahlrecht mit Rena Hadji-Cheykh
(Sonntag, 11. November, 14.30 Uhr, Treffpunkt: Blumenschale Emilie Clauss, links vom Haupteingang Friedhof, Breslauer Straße)
 
Frauenwahlrecht - diese Forderung war zwar schon sehr alt, jedoch bedurfte es in Deutschland eines politischen Zusammenbruchs, dass die Frauen sich ebenfalls ins politische Leben einbringen konnten und damit die gleichen Rechte für Bildung, Arbeit und Selbstentfaltung genießen konnten. Ein Prozess, der bis heute noch nicht zu Ende gekommen ist. Rena Hadji-Cheykh zeigt uns beeindruckende Frauen in Weil auf und erklärt, was sie uns hinterlassen haben. Die Führung endet am Läublinpark.
Treffpunkt: Blumenschale Emilie Clauss, links vom Haupteingang Friedhof, Breslauer Straße
Kosten: 5,00 Euro
 
Sterntaler
(Sonntag, 11. November, 16 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Ein kleines Mädchen steht allein in der Welt und kann sich kaum noch erinnern, was die Eltern Ihr als Rat mit auf den Weg gegeben haben? Nach der Vorlage der Gebrüder Grimm auf den heutigen Zeitgeist adaptiert! Witzig und farbig inszeniert, ab 4 Jahren / Länge ca. 45 Minuten
(Weiterer Termin: 18.11., 16 Uhr, Theater am Mühlenrain)
www.tam-weil.de
 
Die Herbstzeitlosen - “Lieber ins Meer springen als zurück!”
(Mittwoch, 14. November, 15 Uhr, Altes Rathaus, Weil am Rhein)
 
Dr. Georg Albiez, der als Schiffsarzt auf dem deutschen Rettungsschiff Mission Lifeline war sowie Simon Dobslaw und der Syrer Kasem Dahboura laden zu einer außergewöhnlichen Gesprächsrunde ein.
Dr. Albiez kommt aus Freiburg, arbeitete als Anästhesieologe am Universitätsherzzentrum Freiburg-Bad Krozingen, Simon Dobslaw war Gründer der eKone (ebike) in Eimeldingen und Kasem Dahboura führte vor seiner Flucht ein Unternehmen für Kleidung in Damakus. Dobslaw und Dahboura gründeten 2017 Vaterland fashion GmbH in Eimeldingen.
Altes Rathaus, 15:00 Uhr, Kosten: Euro 5,--
Weitere Infos: Caro Lefferts & Team (Tel. 07621-73385)
 
Die Herbstzeitlosen - Besichtigung des Freiburger Rundfunks
(Donnerstag, 15. November, Abfahrt: 12:45 Uhr Rathaus Binzen, 13:00 Uhr Altes Rathaus Weil am Rhein)
 
Die Teilnehmer werfen als Konsumenten von Fernseh- und Radioprogrammen einen Blick in die Medienwelt bzw. hinter die Kulissen des SWR und bekommen so einen Eindruck, wie Radio- und Fernsehbeiträge entstehen. Anschließend werden die Besucher live bei einer Ausstrahlung im Studio dabei sein und das perfekte Zusammenspiel zwischen Sprecher und Techniker erleben.
Abfahrt: 12:45 Uhr Rathaus Binzen, 13:00 Uhr Altes Rathaus Weil
Preis: Euro 25,-- (Fahrt und Führung) gemeinsame Einkehr zum Abschluss
Weitere Infos: Caro Lefferts & Team (Tel. 07621-73385)
 
"Was brauchen Kinder krebskranker Eltern?"
Vortrag von Dr. Sabine Brütting, Psychotherapeutin
(Freitag, 16. November, 19:30 Uhr, Gewölbekeller Altes Rathaus)
 
Die ambulante Hospizgruppe Grenzach-Whylen lädt am 16.November 2018 um 19.30 Uhr zu einem öffentlichen Vortrag ins Alte Rathaus in Weil am Rhein ein. Referentin ist Frau Sabine Brütting, Psychotherapeutin aus Frankfurt.
Anschließend wird zu Gedankenaustausch und Umtrunk eingeladen.
Der Eintritt ist frei
 
NachtSchlafTraum / Erzählerwochenende in Weil am Rhein
(Freitag, 16. November, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Erzählungen, Märchen, Gedichte, Lieder wollen die ErzählerInnen zu einem Teppich verweben, der die Gäste in eine hörspielähnliche Situation versetzt. Klänge leiten von einem Text zum anderen. Dem Thema entsprechend werden nur wenige kleine Lichtquellen die Stimmung mitgestalten, so dass die gesamte Atmosphäre des Abends einem Traum ähnlich wird, den Gäste und ErzählerInnen miteinander teilen.
 
Die ErzählerInnen sind: Matthias Mross, Ute Delatorre, Brigitte Wittkämper, Claudia Schmidt-Pfennigsdorf, Renate Bingart, Elisabeth Ende, Susanna Döring, Hildegard Vierhuff.
www.kulturzentrum-kesselhaus.de
 
"Sesam, öffne dich!" - Ein orientalisches Abenteuer aus 1001 Nacht / Erzählerwochenende in Weil am Rhein
(Samstag, 17. November, 19 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Wer wünschte sich nicht insgeheim einen „Sesam öffne dich“, der Zugang schafft zu unermesslichen Schätzen, wie Alibaba sie eines Tages in einer Höhle entdeckt? Natürlich gefällt dies den Räubern, die ihr Diebesgut dort versteckt haben, gar nicht. Nun sinnen sie auf blutige Rache! Schon lauert die Gefahr vor dem Haus, doch einzig die Sklavin Mardschana weiss davon. Ihr Herz gehört Alibabas Sohn Mohammed, und so nimmt sie ihr Schicksal und das ihrer Herren in die Hand und greift zu einer List...
Ein Krimi, der auch eine Liebesgeschichte ist - spannend, poetisch und witzig. Es spielt die Basler Erzählerin Denise Racine, musikalisch wird sie von Klemens Dossinger begleitet.
Die Vorstellung dauert 60 Minuten, sie ist gedacht für Erwachsene und Kinder ab 9 Jahren.
www.kulturzentrum-kesselhaus.de
 
"D'r Schwindelmeyer"-Elsässer Theater - Table Ronde
(Samstag, 17. November, 19.30 Uhr, Haus der Volksbildung)
 
Die Gruppe Cercle Théatral Alsacien aus Mulhouse bringt auch in diesem Jahr wieder ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Stück auf die Bühne.
Das Theater "D'r Schwindelmeyer" ist eine wunderbare und schwungvolle Komödie mit vielen Lachern und Turbulenzen. In der Seniorenresidenz "Bien-Etre" ist die Zahl der Bewohner nicht mehr sehr hoch. Nach dem Tod von Lucie gibt es nur noch vier Bewohner im Haus. Der Sohn von Lucie, ein wohlhabender und berühmter Geschäftsmann aus Amerika kommt in die Residenz um zu sehen wie seine Mutter dort gelebt hat. Dabei trifft er auf die vier verbliebenen Bewohner, allesamt recht spezielle Charaktere, um die sich ein Assistent, ein Hausmeister und der Dorfbürgermeister kümmern. Die Begegnungen all dieser Personen führen zu einer Vielzahl an Missverständnissen und zu heiteren Situationen. Die Lachmuskeln der Zuschauerinnen und Zuschauer werden auch bei dieser Aufführung des Elsässer Theaters wieder bis aufs äußerste strapaziert. Das Theater findet am Samstag, 17. November 2018, um 19.30 Uhr im Haus der Volksbildung in Weil am Rhein statt. Die Abendkasse öffnet bereits um 18.30 Uhr die Pforten. Bis zum Beginn des Stückes und in den Pausen besteht die Möglichkeit, sich mit Elsässer Gugelhupf, Wein und Crémant zu stärken und in einer lockeren Atmosphäre das Gespräch zu suchen. Der Eintrittspreis beträgt 8 Euro. Alle Plätze sind nummeriert. Kartenvorbestellungen sind von Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr bei Hans-Jürgen Friedrich unter der Tel-Nr. 07621/63848, Fax-Nr. 07621/669538 oder per E-mail: H.J.Friedrich@t-online.de möglich.
 
20 Jahre Jubiläum Artothek - Stehempfang
(Samstag, 17. November, 10-14 Uhr, Stadtbibliothek)
 
siehe "Neues aus dem Kulturamt"
 
"Klassisch russisch" Georgiana Pletea / Orchestergesellschaft Weil am Rhein
(Samstag, 17. November, 19.30 Uhr, Altrheinhalle Märkt)
 
Klassisch russisch wird das Herbstkonzert der Orchestergesellschaft Weil am Rhein unter dem Dirigenten Frank Nilly am 17. Und 18. November in der Altrheinhalle in Märkt in diesem Jahr sein.
Das folgende Programm wird präsentiert:
Sergueï Rachmaninov, Klavierkonzert Nr. 2 in c-Moll op. 18 mit der aus Rumänien stammenden Solistin: Georgiana Pletea
Alexander Borodin, „Eine Steppenskizze aus Mittelasien“
Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Auszug aus der “Schwanensee“ Suite op. 20, „Szene“ 1. Akt
„Tanz der vier kleinen Schwäne“, 2. Akt, „Szene“ 2. Akt. „Czardas“: Ungarischer Tanz 3. Akt
Und Aram Khachaturian, „Adagio“ aus „Spartacus und Phrygie
(Weiterer Termin: Sonntag, 18.November, 17 Uhr, Altrheinhalle Märkt)
 
Happy End-Figurentheater: Balduin, der Pinguin
(Sonntag, 18. November, 16 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus Weil am Rhein)
 
Im Zoo von Buxtehude geht´s rund. Balduin der Pinguin weigert sich den Kindern seine berühmten Kunststücke vorzuführen. Dafür singt er Tag und Nacht Balzlieder und geht den anderen Zoobewohnern ziemlich auf die Nerven. Balduin träumt nämlich davon zum Südpol auszuwandern, dort ein Weibchen zu finden und Papa zu werden. Die anderen Tiere halten ihn für verrückt, aber er lässt sich durch nichts von seinen Plänen abbringen.
Doch bis zum Südpol ist es noch eine weite Reise und es ist auch gar nicht so einfach bei eisiger Kälte und mit knurrendem Magen an seinem Traum festzuhalten…An diesem wunderschönen Morgen zum Beispiel eine Expedition, bei der gesungen, gejammert, gequiekt, ins Wasser gefallen – und wer weiß – vielleicht sogar der Nordpol entdeckt wird?
 
Für Kinder ab 4 Jahren, Eintritt: 7.- EUR
Anmeldung: 07621/798666, veranstaltung@wufi-weil.de
 
Das Wasser des Lebens - Musik & Poesie - MatineeMartin Kutterer (Klänge), Tonio Paßlick (Rezitation) / Erzählerwochenende in Weil am Rhein
(Sonntag, 18. November, 11 Uhr, Konzertsaal Altes Rathaus)
 
Was haben Texte von Ernesto Galeano, Rainer Maria Rilke und ein Märchen der Inuit gemeinsam? Sie erzählen von Augenblicken, in denen Vergänglichkeit und Anderwelten unverklärt Gestalt annehmen: in poetischen Bildern, Metaphern, Märchen. Tonio Paßlick, Gründer der Weiler Erzähler und Rezitator bei Konzerten, Märchen-Projekten und Erzähler-Treffen und der Perkussionist und Musik-Therapeut Martin Kutterer schaffen Vorstellungsräume, bei denen Wort und Klang ineinander übergehen.
 
Eintritt frei/Spende erbeten - Apéro nach der Veranstaltung
www.kulturzentrum-kesselhaus.de
 
Jerusalem - Vokalensemble Weil am Rhein / Silke Marchfeld
(Sonntag, 18. November, 17 Uhr, Kath. Kirche St. Maria, Weil am Rhein - Haltingen)
 
Psalmvertonungen der Romantik von Franz Schubert, Felix Mendelssohn-Bartholdy,
Antonin Dvorak, Johannes Brahms und Franz Liszt. Im Mittelpunkt dieses
Konzertabends steht der 137. Psalm in der Vertonung von Franz Liszt, in dem die
bewegenden Worte von den Wassern zu Babel, dem Weinen bei dem Gedenken an
Zion, dem Widerstreben, im fremden Land des Herrn Lied zu singen und dem Sehnen
nach der Heimat Jerusalem auf eindrucksvolle Weise erklingen. Anhand weiterer
Psalmvertonungen wird der Problematik des Fremdseins, aber auch das Ankommen in
einer neuen Heimat, musikalisch Ausdruck verliehen. Rolf Stöcklin, Kaplan für die St.
Clara Kirche Basel, zu dessen geistigen Paten u.a. Teilhard der Chardin, Hildegard von
Bingen und Willigis Jäger gehören, wird die Psalminhalte anhand eindrücklicher Texte
mit unserer heutigen gesellschaftlichen Situation in Verbindung bringen. Am Flügel
begleitet Miguel Pisonero, der aus Toledo stammt, wo er schon früh ersten
Klavierunterricht erhielt. Nach Wettbewerberfolgen u.a. beim Jacino Guerrero und Rio
Orbigo Wettbewerb 2009 und 2011 begann seine internationale Konzerttätigkeit. Das
Vokalensemble Weil am Rhein unter der stimmlichen und musikalischen Leitung von
Silke Marchfeld, musiziert in reiner Frauenensemble Besetzung. Zur Aufführung
gelangen erlesene Originalpsalmvertonungen der Romantik. Herzliche Einladung am
Sonntag, 18.11. um 17 Uhr in der Katholischen Kirche St. Maria Weil am Rhein Haltingen.
 
 
 
Neues aus dem Kulturamt
 
Akteure und Mitarbeiter gesucht für das Kesselhaus-Ensemble
 
Seit Jahren setzt die Regisseurin und Theaterpädagogin Simone Lüdi die Theater-Tradition im Kesselhaus fort. Die Inszenierung zeitgemäßer Theaterstoffe oder die eigene Entwicklung von Themen für die
Bühne im Kesselhaus sowie ein vielseitiges Training sind dabei wichtige Bausteine der Inszenierungen. Die Mitspieler treffen sich immer am Mittwoch im Kesselhaus um 18 Uhr zum Training und um 20 Uhr zu den Proben. Für eine neue Inszenierung, die im Mai 2019 aufgeführt werden soll, sucht das Ensemble gemeinsam mit dem Kulturamt Weil am Rhein noch weitere Akteure. Das können Mitspieler(innen) sein, gesucht werden aber eine Regie-Assistentin, die mit ihren Aufgaben vertraut gemacht wird und Mitglieder eines Produktionsteams für Bühnenbild, Ausstattung und weitere organisatorische Aufgaben. Interessenten können die Regisseurin Simone Lüdi-Sick kontaktieren unter der Mail-Adresse simone.luedi@web.de. Informationen gibt auch Kulturamtsleiter Tonio Paßlick unter +49 7621 704 410 oder per Mail unter t.passlick@weil-am-rhein.de
 
Stadtbibliothek feiert "20 Jahre Artothek" mit Steh-Empfang und verlängerten Öffnungszeiten
 
Da die Artothek der Stadtbibliothek 1998 eröffnet wurde, feiert die Stadtbibliothek am Samstag, 17. November 2018 um 11 Uhr "20 Jahre Artothek" mit einem Steh-Empfang im Veranstaltungsraum. Aus Anlass des Jubiläums hat die Stadtbibliothek an diesem Samstag ausnahmsweise von 10 bis 14 Uhr geöffnet.
 
Um 11 Uhr sind alle Kunstinteressierten herzlich zu einem Steh-Empfang eingeladen: Oberbürgermeister Wolfgang Dietz wird ein Grußwort sprechen, anschließend Kulturamtsleiter Tonio Paßlick zum Thema "Kunstschwerpunkt Weil am Rhein".
 
Außerdem hat die Stadtbibliothek an diesem Tag zwei besondere Glanzpunkte organisiert:
Ein Höhepunkt wird die musikalische Darbietung von Céline Huber (Gesang) und Oliver Fabro (E-Gitarre) sein, die mit hervorragendem Vocal-Jazz den Stehempfang umrahmen.
Und von 12 bis 14 Uhr gibt es noch ein besonderes Angebot: Der Schnellzeichner "Steve" wird zu Gast sein und mit kostenfreien Portraitkarikaturen, die er von den Gästen macht, für gute Stimmung sorgen.
In dieser Zeit können die Besucher der Artothek-Ausstellung bei Interesse mit den Künstlern ins Gespräch kommen und mit Bibliotheksleiterin Ellen Benz und der stellvertretenden Leiterin, Carmen Heilmann-Lieberum, auf "20 Jahre Artothek" mit einem Glas Sekt anstoßen.
 
Sie haben zu viele leere Wände in Ihrer Wohnung? Oder Sie möchten mehr Abwechslung in Ihren "Wandschmuck" bringen? Oder möchten -Sie ein Kunstwerk kaufen und dazu mehrere Kunstwerke und ihre Wirkung in Ihrer Wohnung "ausprobieren"?
Die Artothek der Stadtbibliothek macht es möglich. Der Begriff "Artothek" leitet sich ab von dem englischen Wort "art", zu Deutsch Kunst. Eine Artothek ist also - analog zur "Bibliothek" - eine Institution, die originale Kunstwerke verleiht. Auch die Weiler Artothek möchte seit 1998 für Kunst begeistern und zugleich die Vielfalt der regionalen Kunstszene präsentieren.
Sie bietet über 260 originale Kunstwerke von rund 100 Künstlern zur Ausleihe an. Circa zwei Drittel der verfügbaren Kunstwerke sind käuflich.
Die Ausleihe kostet pro Kunstwerk 15,- € inklusive Versicherungsgebühr. Die Ausleihfrist beträgt sechs Monate, eine kostenfreie Verlängerung um weitere drei Monate ist möglich, wenn das Kunstwerk nicht vorbestellt ist.
Anders als im Museum, in dem man viele Kunstwerke auf einmal betrachtet, eröffnet sich mit einem Kunstwerk in den eigenen vier Wänden die Möglichkeit, sich intensiver mit diesem auseinanderzusetzen. Dabei wird das Kunstwerk nicht nur von dem/der EntleiherIn gesehen, sondern auch von Familie, Freunden und Bekannten oder Kunden und bietet die Möglichkeit zum Austausch. Das Bild im Wohn- oder Arbeitszimmer baut Hemmschwellen gegenüber der Kunst ab. Im Mittelpunkt steht: Kunst soll anregen und Freude machen.
 
In den letzten zwei Novemberwochen werden nicht nur, wie immer, im 1. und 2. OG Kunstwerke präsentiert, sondern auch im Veranstaltungsraum. Auch einige neue Kunstwerke werden erstmals zu sehen sein.
Nur in der Zeit vom 17. November 2018 nach dem Ende des Steh-Empfangs bis 1. Dezember 2018 ist die Ausleihe von Kunstwerken für acht Monate (statt sechs Monate) zum gleichen Preis möglich!
 
In dieser Zeit präsentiert die Stadtbibliothek im Eingangsbereich eine Auswahl ihrer über 1.250 Kunstbücher: angefangen von Anleitungen zur Acryl- und Ölmalerei, zu Collage- und Zeichentechniken bis hin zu verschiedenen Kunstprojekten, Architektur und Wellness Painting. Diese Medien können direkt entliehen werden.
Die Bibliothekszeitschrift "Bibulum" hat im vierten Quartal aus Anlass des Jubiläums den Schwerpunkt "Artothek".
 
Neben Ausleihe und Rückgabe von Medien sind am Jubiläumssamstag natürlich auch Neuanmeldungen möglich. Die Stadtbibliothek bietet inzwischen über 73.000 Medien auf über 1.000 qm.
Außerdem können auch die weiteren Service-Angebote der Stadtbibliothek in Anspruch genommen werden wie Zeitungen lesen oder in einer Vielzahl unterschiedlichster Zeitschriften blättern. Zudem bietet die Stadtbibliothek freies WLAN an: LeserInnen können ihr eigenes Notebook oder Tablet mitbringen und so zum Beispiel im Lesecafé bei einer Tasse Kaffee, Cappuccino oder heißer Schokolade im Internet surfen.
Neuanmeldungen aufgepasst: Allen, die sich am Jubiläumstag erstmals in der Stadtbibliothek anmelden, winkt ein ganz besonderes Geschenk: Sie können in der Stadtbibliothek 20 Tage kostenfrei ausleihen.
Alle Kinder und Erwachsene, die an diesem Tag etwas ausleihen, erhalten ein kleines Geschenk, natürlich nur solange der Vorrat reicht!
 
Für eine gute Planung bittet die Stadtbibliothek alle, die zum Steh-Empfang kommen möchten, um telefonische Anmeldung bis zum 13.11.2018 unter der Telefonnummer 07621/98140.
 
Ausstellungsreihe Zeitenwende des Netzwerk Museen mit Ausstellungen im Museum am Lindenplatz und im Museum Weiler Textilgeschichte
 
Das Netzwerk Museen vereint Museen und Archive, die dem Museums-PASS-Musées angehören oder sich in seinem Verbreitungsgebiet befinden.
Dazu gehören größere Städte wie Straßburg, Basel, Stuttgart, Karlsruhe oder Frankfurt am Main, aber auch viele kleinere Orte mit einem besonderen thematischen Bezug zur Zeitenwende 1918/19. So bietet die Ausstellungsreihe auf vergleichsweise engem Raum die einmalige Gelegenheit, die großen Unterschiede der damaligen Situation in den drei Ländern kennenzulernen. Neben den nationalen Unterschieden vermittelt diese aber ebenso wichtige regionale oder thematische Perspektiven. Der Großteil der Ausstellungen ist zwischen Sommer 2018 und Februar 2019 geöffnet.
Ein gemeinsames Faltblatt, das auch in den Weiler Museen erhältlich ist, informiert über die 30 Ausstellungen, die zeitgleich in Deutschland, Frankreich und der Schweiz über den Epochenwechsel vor 100 Jahren zu sehen sind. Dieses ist in seiner Form einmalig in Europa und entstand mit Unterstützung des ebenfalls trinationalen Museums-PASS-Musées. Auch ein gemeinsamer gemeinsamen Ausstellungskatalog ist erscheinen.
Weitere Informationen über alle 30 Ausstellungen bietet die gemeinsame Website des Netzwerkes unter: www.netzwerk-museen.eu.
 
 
 
Save the date / Kommende Veranstaltungen des Kulturamts
 
10./11. November:                 Kunsthandwerksmarkt / Kulturzentrum Kesselhaus
16./17./18. November:           Erzählerwochenende in Weil am Rhein
24. November:            Roland Kroell - Demokratische Freiheitslieder / Kulturzentrum    Kesselhaus
27. November .                       SaRon Crenshaw / Kulturzentrum Kesselhaus
 
 
 
Kino im Rheincenter 01. November - 07. November 2018
 
Der Nussknacker und die vier Reiche
Tägl. 15.10/16.40;
Do auch 13.00 1. Wo./100 Min./ab 0 J.
Der Nussknacker und die vier Reiche (3D)
Do-So/Di/Mi 20.30;
Fr/Sa auch 22.45 1. Wo./100 Min./ab 0 J.
The Nutcracker and The Four Realms
(OV/3D)
Mo 20.30 1. Wo./100 Min./ab 0 J.
Bohemian Rhapsody
Tägl. 15.25/17.20/20.15;
Fr/Sa auch 22.30 1. Wo./135 Min./ab 6 J.
25 km/h
Tägl. 18.00/20.30;
Fr/Sa auch 23.00 1. Wo./117 Min./ab 6 J.
Gänsehaut 2: Gruseliges Halloween
Do/Sa/So 13.10;
Fr/So-Mi auch 18.10 2. Wo./91 Min./ab 12 J.
Wuff
Sa/So 13.00 2. Wo./114 Min./ab 6 J.
Halloween
Tägl. 18.00/20.10;
Fr/Sa auch 23.00 2. Wo./107 Min./ab 16 J.
Intrigo: Tod eines Autors
Do/Sa 18.10 2. Wo./107 Min./ab 12 J.
Johnny English - Man lebt nur dreimal
Tägl. 14.45/18.50; Do/Sa/So auch 12.50;
Fr-Mi auch 20.45;
Fr/Sa auch 22.45 3. Wo./89 Min./ab 6 J.
Smallfoot - Ein eisigartiges Abenteuer
Tägl. 15.50;
Do/Sa/So auch 13.00 4. Wo./97 Min./ab 0 J.
Die Unglaublichen 2
Tägl. 15.15;
Do/Sa/So auch 13.10 6. Wo./118 Min./ab 6 J.
Sneak Preview
Do 21.00 ab 18 J.
 
 
 
Kunst und Ausstellungen in Weil am Rhein
 
Kommende Ausstellung:
Galerie Underground
"beiderlei" Karlheinz Scherer und Peter Bosshart
04.11.2018 - 09.12.2018
 
Die Galerie Underground zeigt Bilder von Karlheinz Scherer (1929-2008) zusammen mit Bildern von Peter Bosshart. Diese zwei Maler-Persönlichkeiten verband eine lang- jährige Künstler-Freundschaft. Beide Künstler und deren Werke unter dem Titel "beiderlei" auszustellen ist sicher für die interessierte Kunstwelt, ein Ereignis, auf das man sich sehr freuen kann. Opening am Sonntag den 28. Oktober 2018, 14 Uhr.
 
Kommende Ausstellung
Textilmuseum
Genug Stoff für Neues?!? - Zeitenwende in Friedlingen / Sonderausstellung
04.11.2018 - 07.07.2019, Ausstellungseröffnung: 04.November 2018, 11.15 Uhr


Friedlingen liegt direkt an der Grenze zur Schweiz und mit dem Kriegsende nun auch an der Grenze zu Frankreich. Die Sonderausstellung "Genug Stoff für Neues!?!" beleuchtet die wirtschaftlichen Bedingungen der Weiler Textilindustrie nach dem Ersten Weltkrieg und zeigt auf, wie sich die ansässigen Firmen in der unstabilen Zeit und mit der neuen politischen (Grenz-)Lage zu behaupten versuchen. In genau diese Zeit fällt die Ansiedlung der schweizerischen Seidenweberei Robert Schwarzenbach in Weil-Friedlingen 1923. Der Ausbau des Basler Rheinhafens und der Bau des Kraftwerks in Kembs sind ebenfalls politisch bedingt und führen zu Auswirkungen für die ansässige Industrie und den Stadtteil.


Neue Öffnungszeiten ab November: Jeden Sonntag im Monat, 14.00-17.00 Uhr
Informationen unter: Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Frau Simone Kern, Tel: 07621/704416 oder per Email an s.kern@weil-am-rhein.de
 
Galerie Stapflehus
Christoph Màdico Bosch „Kegelbahn - experimentelle Fotografie, Sound und Installation“
Bis 04.11.2018
 
Mit Christoph Màdico-Bosch konnte der Kunstverein einen in der Region schon bekannten Künstler für eine Einzelausstellung gewinnen.
Christoph Màdico-Bosch, Jahrgang 1968, heute in Rheinfelden/Bd. lebend, studierte von 1993 bis 1998 in England, Central St. Martins School of Art & Design und Winchester School of Art, Barcelona/Winchester.
Der Titel seiner Ausstellung lautet „Kegelbahn“. Gezeigt werden experimentelle Fotografien,
Sound und Installation.
Öffnungszeiten: Sa 15 – 18 Uhr, So 14 – 18 Uhr, Städtische Galerie Stapflehus
www.stapflehus.de
 
Kommende Ausstellung
Galerie Stapflehus
Regionale 19
25.11.18 - 6.1.2019, Vernissage: Samstag, 24. November 2018, 15 Uhr
 
Die Kunstausstellung Regionale ist ein grenzüberschreitendes Projekt, das in dieser Form einzigartig ist. Achtzehn Institutionen aus drei Ländern (CH, D, F) zeigen jeweils zum Jahresende künstlerische Positionen aus der Region Basel und des trinationalen Raumes (Nordwestschweiz, Südbaden, Elsass).
 
Aus der Tradition der Basler Weihnachts- oder Jahresausstellung entwachsen, dient das im Jahr 2000/01 ins Leben gerufene Ausstellungsformat der Regionale dazu, die Verständigung zwischen KünstlerInnen, Kulturschaffenden und Institutionen auf trinationaler Ebene zu fördern und zu intensivieren.
 
Die Regionale ist offen für alle Kunstschaffenden des Dreiländerecks, die sich von Mai bis Juli für eine Teilnahme bewerben können. Für die beteiligten KuratorInnen und das Publikum bietet die Regionale die Möglichkeit, einen Überblick über das aktuelle Schaffen zu gewinnen und neue KünstlerInnen aus den Nachbarländern kennenzulernen. Den ausgewählten, teilnehmenden KünstlerInnen wird Gelegenheit gegeben, ihre Arbeiten einem breiten, überregionalen Publikum zu präsentieren.
Der diesjähriger Beitrag der Regionale in Kooperation mit der Städt. Galerie Stapflehus wird
von Katrin Niedermeier kuratiert und zeigt Arbeiten von Künstlern aus dem trinationalen Raum, welche alternative Gefüge von Wissen, Wahrnehmung und Macht in verschiedensten Formen und Kontexten künstlerisch verhandeln. Rigide Wissenssysteme sowie standardisierende, historische Narrative werden angesprochen, die Objekten, Landschaften, Territorien etc. eingeschrieben sind. Hier könnten Dinge ins Wanken geraten und uns in einem Zustand der Verwirrung zurücklassen. Das Prinzip der Dekonstruktion und Rekonfigurierung könnte ein aufgefrischtes Verständnis alternativer, geschichtlicher Denkstrukturen und Anordnungen bieten und eine Plattform für kollektives Träumen und Veränderungen ermöglichen. Stimuliert werden eine persönliche, körperliche und subjektive Erfahrung von „Wirklichkeit“ sowie ein unmittelbares Erleben von Intuition und Reflexion: Dies als Ausdruck einer sich stetig verändernden Beziehung mit der Welt, an Stelle eines Dualismus von Subjekt und Objekt, eine bewusste Erfahrung von Verknüpfungen und Relationen.
Künstlerinnen/Artistes
Bastian Boersig, Kaspar Bucher, Clara Denidet, Christine Fausten, Gerome Gadient, Daniel Gaemperle, Axel Gouala, Caroline von Gunten, Fabio Luks, Naz Naddaf, Gerd Paulicke, Emilie Picard, Mirjam Plattner, Olga Zimmelova-Gehr, Stefan Wegmüller
Öffnungszeiten: Sa 15:00–18:00, Sonn- und Feiertage 14:00–18:00
www.stapflehus.de
 
Dorfstube Ötlingen
175 Jahre Männergesangverein „Eintracht“ 1843 Ötlingen / Jubiläumsausstellung
Bis 25.11.2018
 
Das städtische Museum Dorfstube Ötlingen zeigt seit September 2018, in einer Ausstellung über „Chormusik im Dorf“ Zeugnisse aus 175 Jahren Gesangverein „Eintracht“ 1843 Ötlingen.
Die Ausstellung ist sonntags von 15 bis 17 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.
 
Galerie Stahlberger
"Zwei Länder - Gleiche Orte / Rosa Lachenmeier und Patrick Luetzelschwab
Bis 16.12. 2018
Sonntag, 09.12.2018, 15 Uhr: Themengespräch mit O.B. Wolfgang Dietz und Markus Ott (Stadtentwickler von Basel Stadt)
 
Die Künstler Rosa Lachenmeier, Basel und Patrick Luetzelschwab, Weil am Rhein,
bearbeiten mit unterschiedlichen Techniken gleiche Orte diesseits und jenseits
der beiden Länder.
Die daraus entstandenen Arbeiten stellen sie mit einer gemeinsamen Ausstellung
in der Galerie einander gegenüber.
Es werden öffentliche Gespräche in der Galerie stattfinden, zum grenzüberschreitenden
Lebensraum, historischen Gemeinsamkeiten und heutigem Alltag im Dreiländereck.
Öffnungszeiten: Dienstag - Samstag: 16-18 Uhr, oder nach Vereinbarung, Pfädlistr.4, 79576 Weil am Rhein
www.galerie-stahlberger.de
 
Vitra Design Museum Gallery
Christien Meindertsma / Beyond the Surface
Bis 20.01.2019
 
Mit »Christien Meindertsma: Beyond the Surface« zeigt das Vitra Design Museum
in seiner Gallery bis zum 20. Januar 2019 die erste Einzelausstellung der niederländischen Designerin außerhalb ihres Heimatlandes. Für Christien Meindertsma ist die Produktgestaltung nur ein kleiner Teil des gesamten Designprozesses. In ihrer einzigartigen Herangehensweise erforscht sie die Mechanismen moderner Industrieproduktion und unternimmt dabei Expeditionen in Fabriken, leistet akribische
Detektivarbeit auf Müllhalden und in Werkstätten und befragt mit unstillbarem Wissensdurst die Protagonisten dieser Reisen. Die Ausstellung konzentriert sich auf Meindertsmas Arbeit mit Materialien wie neuer und recycelter Wolle, Flachs und Schlacke aus der Haushaltsmüllverbrennung. Gezeigt werden Projekte wie »One Sheep Sweater« (2010) – bei dem sie aus der Wolle einzelner Schafe jeweils einen Pullover produzierte – oder der »Flax Chair« (2015), ein nachhaltiges, innovatives Möbelstück aus dem inzwischen selten gewordenen Werkstoff Flachs, das mit dem New Material Award (2016) und dem Dutch Design Award (2016) ausgezeichnet wurde.
 
Vitra Schaudepot
»Stühle der Macht«
Bis 17.02. 2019
 
Das Vitra Design Museum zeigt mit der Ausstellung »Stühle der Macht« im Vitra Schaudepot, wie eng die Geschichte des Stuhls und des Sitzens seit jeher mit dem
Ausdruck von Macht verbunden ist. Die Ursprünge des modernen Stuhls gehen auf Thronsitze der Antike zurück, und für lange Zeit waren Sessel und Stühle den Herrschern und der Oberschicht vorbehalten. Dies änderte sich erst langsam mit dem Entstehen eines Bürgertums in der Neuzeit. Mit dem Durchbruch der industriellen Möbelproduktion im 19. Jahrhundert wurden Stühle zwar endgültig für breitere Bevölkerungsschichten erschwinglich, doch ihre Verbindung zu Status und Macht ist bis heute offenkundig. Die Ausstellung »Stühle der Macht« untersucht diese Verbindung anhand von rund 20 ausgewählten Objekten aus der Museumssammlung und zeigt, wie sich Auffassungen von politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Macht bis heute in unseren Sitzgelegenheiten ausdrücken. So entsteht eine moderne Kulturgeschichte des Sitzens: von autoritär-patriarchalischen Macht-verhältnissen bis hin zu Werten wie Demokratisierung und Teilhabe, von den verborgenen Sitzungszimmern in Politik und Wirtschaft bis hin zu demokratischen Parlamenten und Designern, die mit neuen Sitzentwürfen auch zu neuer Machtverteilung beitragen wollen.
www.design-museum.de
 
Vitra Design Museum
Victor Papanek: The Politics of Design
Bis 10.03.2019
 
Mit der Ausstellung »Victor Papanek: The Politics of Design« präsentiert das Vitra Design Museum vom 29. September 2018 bis zum 10. März 2019 die erste große Retrospektive über den Designer, Autor und Aktivisten Victor J. Papanek (1923–1998). Papanek war seit den 1960er Jahren einer der wichtigsten Vordenker eines sozial und ökologisch orientierten Designansatzes. Sein Schlüsselwerk »Design for the Real World« (1971) gilt bis heute als das meistgelesene Buch über Design, das jemals veröffentlicht wurde. Papanek plädiert darin für Inklusion, soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit – Themen, die im heutigen Design aktueller denn je sind. Die Ausstellung umfasst hochkarätige, teilweise nie gezeigte Exponate wie Zeichnungen, Objekte, Filmdokumente, Manuskripte und Druckgrafik. Ergänzend werden Werke von Zeitgenossen Papaneks der 1960er bis 1980er Jahre gezeigt, darunter George Nelson, Richard Buckminster Fuller, Marshall McLuhan und der Radical-DesignInitiative »Global Tools«. Zeitgenössische Werke aus den Bereichen Critical Design und Social Design veranschaulichen Papaneks nachhaltigen Einfluss auf das heutige Design.
www.design-museum.de
 
Vitra Design Museum
Die Sammlung des Vitra Design Museums – 1800 bis heute
Dauerausstellung
Schaudepot
 
Die Sammlung des Vitra Design Museums zählt zu den wichtigsten Beständen des Möbeldesigns weltweit. Sie umfasst insgesamt circa 7000 Möbel, über 1000 Leuchten, zahlreiche Archive sowie Nachlässe von Designern wie Charles & Ray Eames, Verner Panton und Alexander Girard. Am 4. Juni 2016 hat das von den Architekten Herzog & de Meuron gestaltete Vitra Schaudepot eröffnet, in dem das Vitra Design Museum Schlüsselobjekte seiner Sammlung präsentiert.
info@design-museum.de
 
Museum am Lindenplatz
Zeitenwende - Leben im Umbruch
Bis 21.07.2019
 
Nicht nur der Erste Weltkrieg selbst, sondern auch dessen Ende stellte die Weiler vor enorme Herausforderungen. Die Männer waren teilweise noch in Gefangenschaft. Von den Rückkehrern waren die meisten physisch oder psychisch schwer angeschlagen. Es herrschte Hungersnot. Manche Weiler mussten ihren Hof oder Handwerksbetrieb verkaufen. Für viele Ausgewiesene und Flüchtige aus dem Elsass war Weil das nächste Ziel. Einer der ersten, der an die Tür des Pfarrers klopfte war der Lehrer Karl Tschamber. Es folgten noch weitere Menschen aus dem Elsass. Die Ausstellung erzählt vom Weiler Leben im Umbruch bis in die 1920er Jahre.
Info: Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Humboldtstr. 2, 79576 Weil am Rhein
Kontakt: b.brutscher@weil-am-rhein.de, www.museen-weil.de
 
Galerie Hanemann
Gemälde- und Skulpturenausstellung von 20 verschiedenen Künstlern
Galerie Hanemann, Dorfstraße 107, Weil am Rhein / Ötlingen
Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-17 h, Sa u. So 13-18 h
www.kunstdruckwerkstatt.de
 
Landwirtschaftsmuseum in Alt-Weil
Winterpause der Dauerausstellung
Wieder geöffnet April bis Oktober 2019
 
Info: Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Humboldtstr. 2, 79576 Weil am Rhein
Kontakt: s.kern@weil-am-rhein.de, www.museen-weil.de Tel: 07621/704-416
 
Elisabeth Veith und Gabi Moll: Collagen und Gemälde
(Temporäre Ausstellung im Kulturcafé Kesselhaus)
 
 
 
Kultur entlang der Linie 8
 
Theater Basel
www.theater-basel.ch
 
Große Bühne:
 
Lucia di Lammermoor / Oper von Gaetano Donizetti / Premiere
Freitag, 02.November, 19.30 Uhr
Weitere Termine: 06.11., 10.11., 16.11., 19.11. und 24.11., jew.19.30 Uhr
 
Peer Gynt / Ballett von Johan Inger, Musik von Grieg, Tschaikowsky, Bizet /
Sonntag, 04.November, 19.00 Uhr
 
Pelléas et Mélisande / Oper von Claude Debussy
Montag, 05. November, 19.30 Uhr
Weiterer Termin: 11.11., 18.30 Uhr (Derniere)
 
König Arthur / Semi-Oper von Henry Purcell und Johne Dryden
Donnerstag, 01. November, 19 Uhr
Weitere Termine: 03.11., 07.11. und 23.11.,jew.19 Uhr, 18.11.,16 Uhr
 
Spuren der Verirrten / Begehbare Installation
Freitag, 09. November, 19.30 Uhr, Foyer Große Bühne
Weitere Termine: 13.11., 14.11. und 20.11. jew. 19.30 Uhr
 
Verleihung des Schweizer Buchpreises 2018
Sonntag, 11. November, 11 Uhr, Foyer Große Bühne
 
Carmen / Ballett von Johan Inger - Premiere
Donnerstag, 15. November, 19.30 Uhr
Weitere Termine: 17.11., 19.30 Uhr, 25.11., 18.30 Uhr
 
Liberté / Sinfonieorchester Basel zu Gast
Mittwoch, 21. November, 19.30 Uhr
Weiterer Termin: 22.11., 19.30 Uhr
 
Tewje / Ballett von Richard Wherlock - Wiederaufnahme
Mittwoch, 28. November, 19.30 Uhr
 
 
 
Blick über die Grenzen und in die Regio
 
Christoph Merian Stiftung
Gartenrundgang
Sonntag, 04. November 2018, 14 Uhr, Merian Gärten
 
Jeden ersten Sonntag im Monat führen wir Sie in die Welt der Merian Gärten ein. Sie erfahren, was die Gärten besonders macht, und bekommen einen Überblick über alles, was gerade passiert – vom neusten Nachwuchs im Stall bis zur frisch aufgegangenen Blüte. www.meriangaerten.ch
 
Literaturhaus Basel
«Die Gestalt der Ruinen» Juan Gabriel Vásquez
Susanne Lange (Moderation), Sebastian Arenas (Lesung)
Dienstag, 20. November, 19:00 Uhr, Literaturhaus Basel
 
«Ein lateinamerikanisches Jahrhundertwerk, ein grossartiger Roman.» (New York Times) Teils Politthriller, teils Autobiographie, ergründet Juan Gabriel Vásquez in seinem Roman die Wurzeln der Gewalt, die Kolumbiens Geschichte bis heute prägt. Der liberale Politiker Jorge Eliécer Gaitán wird 1948 in Bogotá auf offener Strasse ermordet, sein Tod stürzt Kolumbien in die tiefste Krise seiner Geschichte. Jahrzehnte später wird ein Mann verhaftet, als er versucht, den Anzug Gaitáns aus einem Museum zu stehlen. «Die Gestalt der Ruinen» deckt ein komplexes Geflecht von Anhängern und Gegnern der Demokratie auf und fragt nach dem Spielraum der Literatur zwischen Investigation und Skepsis. «Eine der originellsten neuen Stimmen der lateinamerikanischen Literatur.» (Mario Vargas Llosa)
Tickets: CHF 18.-/13.-
www.literaturhaus-basel.ch
 
Zeitenwende 1918/19
Kooperation diverser Museen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz
Bis 03.02.2019
 
Das Ende des 1. Weltkrieges bringt tiefgreifende Veränderungen in ganz Europa. Am Oberrhein trennen jetzt Grenzkontrollen die Bevölkerung. Frankreich erhält das Elsass zurück, Deutschland wird Republik und die Schweiz zum europäischen Sonderfall. Armut und Krise beherrschen die Zeit, aber ebenso ein atemberaubender Aufbruch in eine neue Zeit und moderne Gesellschaft.
 
Die Ausstellung gibt einen fundierten Überblick über die Zeitenwende 1918/19 und vergleicht systematisch die Situation am Oberrhein in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Zahlreiche Originale sind auf 400 qm ausgestellt, die Ausstellungstexte zweisprachig in deutscher und französischer Sprache. Dazu erscheint ein zweisprachiger Katalog und ein umfangreiches Rahmenprogramm vertieft die Ausstellungsthemen.
 
Rund 25 Museen, zwischen Straßburg, Bern und den Vogesen im Bereich des Museums-Pass-Musée, präsentieren das größte grenzüberschreitende Netz von Ausstellungen zur Zeitenwende 1918/19 in einer europäischen Region. Den Überblick bietet die Ausstellung im Dreiländermuseum, das sich im Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und der Schweiz befindet. Die anderen Ausstellungen beleuchten die Zeit aus jeweils einem nationalen, regionalen oder thematischen Blickwinkel.
Informationen unter: www.dreilaendermuseum.eu/de/Ausstellungen/VorschauSonderausstellungen/zeitenwende
 
Kunsthalle Basel
Sanya Kantarovsky - "Disease of the Eyes"
Bis 11.11.2018
 
Opulent, launisch, berührend und ironisch richten sich die Gemälde von Sanya Kantarovsky (*1982) auf seltsame Art und Weise direkt ans Publikum. Die Abgebildeten blicken unverschämt (zu Pferd, lässig eine Leiche als Begleitung) oder flehend (während sie, wahrscheinlich verwundet, in einem uferlosen Meer treiben). Es sind übervolle Bilder, die entstanden sind durch die Überlagerung von Farbschichten, von zahlreichen Referenzen, von sanften Hinweisen auf das Zeitgenössische und von den absichtsvollen Bezügen zu den Stilen von Malerinnen und Malern vergangener Zeiten. Man spürt, dass ihr Macher an die Dringlichkeit, aber auch an die Absurdität von Malerei glaubt, wenn er mit Gesten arbeitet, die sich vor Unvollkommenheit und sogar Ungeschicklichkeit nicht zu fürchten scheinen. Sie machen Gefühle wie Entfremdung, Verlegenheit, Intimität und Begierde fast greifbar, indem sie alltägliches, menschliches Melodrama und existenzielle Grausamkeit offenlegen, während sie über sich selbst lachen können und sich gleichzeitig an die Betrachtenden wenden, damit auch sie lachen können. In dieser bisher größten Ausstellung des in Russland geborenen Künstlers und seiner ersten institutionellen Ausstellung in der Schweiz sind ausschließlich neue Gemälde und Monotypien zu sehen – gerade die Zusammenhänge zwischen diesen beiden Bildtechniken verraten einiges darüber wie Kantarovsky seine Bilder konstruiert.
 
Kunsthalle Basel
Tania Pérez Córdova - Daylength of a room
Bis 06.01.2019
 
Tania Pérez Córdova (*1979) macht eine Kunst daraus, gewöhnliche Materialien mit ihren komplizierten Hintergrundgeschichten in konzeptuelle Skulpturen zu verwandeln. In ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung in Europa stellt die mexikanische Künstlerin mittels Sprache und Zeit die Unterschiede zwischen Original und Kopie in Frage, um eine Reihe neuer Werke zu schaffen.
 
Kunsthaus Baselland
Beehave - The honeybee as a source of artistic inspiration
Bis 11.11.2018
 
Zahlreiche KünstlerInnen der Gegenwart haben in ihrem Werk immer wieder die Honigbiene in den Mittelpunkt ihres Schaffens oder zentraler Werke gestellt, sei es das Tier selbst oder den Honig/Bienenwachs als Produkt. Ausgehend davon wurden und werden gesellschaftsrelevante Themen durch künstlerische Arbeiten entwickelt. Zu nennen sind hier prominente Beispiele wie etwa Joseph Beuys Honigpumpe am Arbeitsplatz, 1977 in Kassel oder etwa Pierre Huyghes Documenta Biotop von 2012. Aber auch für eine junge Generation von KünstlerInnen spielt — gerade im Hinblick auf die aktuelle Diskussion und (gefährdete) Rolle der Biene heute und im Austausch mit der Naturwissenschaft — diese wichtige Bestäuberin als zentrales Element innerhalb des Lebenszyklus eine große Rolle.
 
In Kooperation mit der Fundació Joan Miró in Barcelona (dort kuratiert von Martina Millà, Fundació Joan Miró), soll dieses komplexe Thema mit wichtigen Werken aus der zeitgenössischen Kunst im Kunsthaus Baselland vorgestellt und diskutiert werden. Das Projekt verbindet daher sowohl eine umfangreich gedachte Kunstausstellung mit zahlreichen internationalen Positionen als auch ein Symposium zu besagtem Thema.
 
Beteiligte KünstlerInnen sind u.a.: Brigham Baker, Mirko Baselgia, Joseph Beuys, Björn Braun, Mike Hentz, Sandra Knecht, Jan Kopp, Peter Regli, Boris Rebetez, Joan Miró, Alex Muñoz & Xavi Manzanares, Luis Fernando Ramírez Celis, Philip Wiegard, Toni Serra/Abu Ali, Till Velten und Andrea Wolfensberger.
KuratorIn: Ines Goldbach
 
Kommende Ausstellung:
Kunsthaus Baselland
L’univers de Germaine - Muda Mathis, Sus Zwick und Hipp Mathis
16.11.2018 - 06.01.2019, Vernissage: 15.11.2018, 18.30 Uhr
 
L'univers de Germaine ist ein dreiteiliges Videoprojekt von Muda Mathis, Sus Zwick und Hipp Mathis. Im Fokus steht die 82-jährige weit gereiste Baslerin Germaine Winterberg, eine außergewöhnliche Frau. Ihre Reiseberichte stehen in weiterführender Linie mit den Schweizer Pionierinnen Annemarie Schwarzenbach, Ella Maillard und Alice Boner.
 
Germaine Winterberg erzählt ihre Erinnerungen direkt in die Kamera. Sie berichtet in einzelnen Episoden über ihre Leben als Nonkonformistin, selbsternannte Forscherin und Ethnologin, Mutter und Ehefrau, Lehrerin für außereuropäische Textilkunde, Boutique-Betreiberin und über sich als neugierige Menschenfreundin.
Das Videoprojekt vom Künstlerteam Mathis Zwick Mathis verschränkt historisches Material und mündliche Überlieferung, performatives Agieren und musikalische Komposition zu einer vielschichtigen Sicht auf eine schillernde Persönlichkeit.
Neben den Lebenserinnerungen als Episoden, ist ein filmisches Porträt zu sehen und eine große Projektion zum Thema Trance, die Germaine Winterberg als Tänzerin in Szene setzt. Die vollständige Erzählung ihrer Biografie kommt als Hörbuchedition heraus.
 
Kommende Ausstellung:
Kunstmuseum Basel / EG Hauptbau
Carl Burckhardt - Antiker Geist-Moderne Form
30.11.2018 - 31.03.2019
 
Das Schaffen von Carl Burckhardt (1878–1923) wurde diesen Sommer in einer retrospektiv angelegten Schau im Museo Vincenzo Vela in Ligornetto gezeigt. Das Kunstmuseum Basel präsentiert nun die Ausstellung in leicht konzentrierterer Form und mit Fokus auf Burckhardts mit Basel in Verbindung stehende Tätigkeit. Die Schau Carl Burckhardt. Antiker Geist – moderne Form rückt Werke, denen die Basler Bevölkerung täglich begegnet, ins Bewusstsein, erzählt die Geschichte ihrer Entstehung und würdigt die Leistung des früh verstorbenen Basler Künstlers für die Entwicklung der modernen figürlichen Skulptur.
 
Burckhardts Werke sind im Stadtbild Basels prominent platziert: Die Amazone am Brückenkopf der Mittleren Brücke, die Figurengruppen Rhein und Wiese vor dem Badischen Bahnhof, der Ritter Georg am Ende der Treppe vor dem Gymnasium Leonhard über der Altstadt. Der Schöpfer dieser Skulpturen ist aber beinahe in Vergessenheit geraten – die letzte Gesamtschau zu Burckhardts Œuvre fand 1978 anlässlich seines 100. Geburtstags in der Kunsthalle Basel statt.
 
Die Ausstellung im Erdgeschoss des Hauptbaus macht die umfangreichen Sammlungsbestände des Kunstmuseums Basel im Bereich der Skulptur und der Grafik zugänglich: Zehn plastische Werke und etliche Arbeiten auf Papier werden mit Leihgaben aus dem Kunsthaus Zürich, dem Antikenmuseum Basel, dem Museo Vincenzo Vela in Ligornetto, aus Privatsammlungen sowie mit Dokumenten aus dem Nachlass des Künstlers im Staatsarchiv Basel-Stadt ergänzt.
 
Kunstmuseum Basel / Hauptbau
Antoni Clavé
Bis 03.02.2019
 
Der Katalane Antoni Clavé (1913-2005) zählt in der Nachkriegszeit zu den bedeutendsten spanischen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Seit 1939 in Frankreich lebend basierte seine Kunst auf handwerklichem Geschick und einer ausgeprägten Experimentierfreude im Umgang und in der Kombination verschiedener Techniken-Malerei, Zeichnung, Collage, Druckgrafik. In den 1950er Jahren erfuhr sein Schaffen, das sich mehr und mehr dem Ungegenständlichen annäherte, in Frankreich eine große Wertschätzung. In dieser Zeit entwickelt auch Karl Im Obersteg eine späte Liebe zu der stark von der Farbe geprägten Malerei des Spaniers.
In der Sammlung Im Obersteg ist Clavé mit sieben Gemälden, einer filigranen Skulptur aus Blei sowie sieben kleinformatigen Arbeiten auf Papier erstaunlich prominent vertreten.
 
Artstübli Basel
Vijya Kern – Back to the Roots
Bis 12. Januar 2019
 
Vijya Kern (geboren 1945) absolvierte die Kunstgewerbeschule Basel und hatte 1980 die Möglichkeit die bekannte Kunst- und Architekturschule “Cooper Union” in SoHo (Manhattan) zu besuchen. Sie belegte die Fächer Fotografie, Grafik Design und Film bei Jack Burckhardt. In ihrer Freizeit unternahm Vijya Kern Erkundungen, wo sie zur richtigen Zeit am richten Ort war: Sie fotografierte zahlreiche Graffitis von Jean-Michel Basquiat, (1960 – 1988) der damals das Pseudonym SAMO© verwendete und heute als einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts gilt. Vijya Kern stellte seither einige ausgewählte Bilder namhaften Museen und Katalogen zur Verfügung. Artstübli zeigt die Fotografie-Editionen von SAMO© und SoHo nun in einer erstmalig umfassenden und dokumentarischen Galerieausstellung.
Artstübli, Steinentorberg 28, Basel, Öffnungszeiten: Donnerstag/Freitag: 11 – 18 Uhr und Samstag: 14 – 18 Uhr
 
Fondation Beyeler
Balthus
Bis 01.01.2019
 
Balthus (1908–2001) zählt zu den letzten großen Meistern der Kunst des 20. Jahrhunderts. Die Retrospektive in der Fondation Beyeler vereint zahlreiche bedeutende Gemälde aus sämtlichen Schaffensphasen dieses legendären Künstlers und reflektiert seine vieldeutigen Bildinszenierungen. In seinen ebenso ruhevollen wie spannungsreichen Werken treffen Gegensätze zusammen, die Wirklichkeit und Traum, Erotik und Unschuld, Sachlichkeit und Rätselhaftigkeit sowie Vertrautes und Unheimliches auf einzigartige Weise verbinden.
 
Die Fondation Beyeler in Riehen/Basel widmet dem legendären Künstler Balthus, mit vollem Namen Balthasar Kłossowski de Rola (1908–2001), eine retrospektiv angelegte Ausstellung. Es ist die erste zu Balthus in einem Schweizer Museum seit zehn Jahren und die erste umfangreiche Präsentation seines Schaffens in der deutschsprachigen Schweiz überhaupt.
 
Von Balthusʼ späten Kindheitsjahren in Bern, Genf und Beatenberg über seine Heirat mit der Schweizerin Antoinette de Watteville und die gemeinsamen Aufenthalte in der französischen wie auch der deutschen Schweiz bis hin zu den letzten Jahrzehnten seines Lebens im alpinen Rossinière bestand fortwährend eine enge Beziehung des Künstlers zur Schweiz.
 
Balthus zählt zu den großen Meistern der Kunst des 20. Jahrhunderts und erweist sich dabei als einer der singulärsten. In seinem vielschichtigen und facettenreichen Schaffen, das ebenso Verehrung wie Ablehnung erfährt, verfolgte Balthus einen künstlerischen Weg, der alternativ, ja geradezu entgegengesetzt zu den Strömungen der modernen Avantgarden verlief. In dieser Abkehr bezieht sich der exzentrische Maler auf eine Vielzahl kunsthistorischer Traditionen und Vorläufer. In seiner beinahe als „postmodern“ zu beschreibenden Distanzierung von der Moderne entwickelte er jedoch zugleich seine ganz eigene Form von Avantgarde, die heute umso aktueller erscheint.
 
Den Ausgangspunkt für die Ausstellung in der Fondation Beyeler markiert Balthusʼ monumentales Meisterwerk Passage du Commerce-Saint-André von 1952–1954, das sich seit längerer Zeit als Dauerleihgabe im Museum befindet. In diesem rätselhaften Gemälde verdichtet sich in besonderem Masse Balthusʼ intensive Beschäftigung mit räumlichen wie zeitlichen Dimensionen im Bild und deren Verhältnis zu Figur und Objekt. Ausgehend von diesem Aspekt, wird die Ausstellung rund 50 zentrale Gemälde des Künstlers aus sämtlichen Schaffensphasen vereinigen. In dieser Perspektive sollen auch Balthusʼ teilweise provokanten Strategien der bildlichen Inszenierung und damit nicht zuletzt die Ironie und Abgründigkeit seiner Kunst beleuchtet werden. So treffen in seinen ebenso ruhevollen wie spannungsreichen Werken Gegensätze aufeinander, indem sich Wirklichkeit und Traum, Erotik und Unschuld, Sachlichkeit und Rätselhaftigkeit sowie Vertrautes und Unheimliches auf einzigartige Weise verbinden.
 
Die Ausstellung in der Fondation Beyeler, die mit großzügiger Unterstützung der Familie des Künstlers realisiert wird, wird von Dr. Raphaël Bouvier, Kurator, und Michiko Kono, Associate Curator, kuratiert. Als zweite Station wird die Ausstellung im Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid gezeigt.
 
Shuttle-Service zwischen Vitra Campus und Fondation Beyeler
(Täglich an zwei Zeitpunkten)
Der «24 Stops» Shuttle-Service zwischen der Fondation Beyeler und dem Vitra Campus fährt täglich um 11 Uhr & 15 Uhr vom Vitra Campus weg (Abfahrtsort «Glocke» von Tobias Rehberger) und kostet sechs Euro pro Person, für Kinder kostenfrei, Bezahlung (bar/EC-/Kreditkarte) im Shuttle-Bus. Keine Mindestanzahl an Mitfahrenden.
Umgekehrt fährt der Bus täglich um 11:30 Uhr & 15:30 Uhr von der Fondation Beyeler ab (Abfahrtsort «Wasserspeier» von Tobias Rehberger) - zu den gleichen Bedingungen.
www.design-museum.de
 
 
 

 

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Kontakt

Kulturamt Weil am Rhein
Humboldtstraße 1
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Tel.: 07621/704-411 bzw. 412
E-Mail: kulturamt@weil-am-rhein.de