Newsletter 21-2018

Tipps, Hintergründe, Anregungen
zu Kulturveranstaltungen in Weil am Rhein und Region

Peter Bosshart "Topf" - Städt.Galerie Stapflehus

 
Ehemann günstig abzugeben - Kabarett mit Martin Glönkler
(Freitag, 25.Mai, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Heimatlieb - Elsässer Liederabend mit Robert Frank Jacobi
(Samstag, 26.Mai, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Die kleine Schauspielschule - Workshop
(Samstag, 26.Mai, 13 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
3D-Druck live erleben / Special (DE/EN)
(Samstag, 26. Mai 2018, 12–16 Uhr, Vitra Schaudepot Lab)
 
Kesseldisco
(Samstag, 02.Juni, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Strapse oder Bügelbrett - Emine Akmann und Mathilda Mara
(Samstag, 02.Juni, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Die kleine Schauspielschule - Workshop
(Samstag, 02.Juni, 13 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Annette Unternährer-Gfeller - Orgelmusik zum Samstagabend
(Samstag, 02.Juni, 19.15 Uhr, Katholische Kirche St.Peter & Paul)
 
PappDesign --- Möbel aus Karton Workshop (DE)
(Samstag, 02. Juni 2018, 10:30 Uhr, Vitra Schaudepot)
1.Trinationales alevitisches Festival
(Samstag / Sonntag, 02./03.Juni, Rollsporthalle Weil am Rhein)
 
Stadtführung: Heilige Helfer für Winzer und Wein
(Sonntag, 03.Juni, 16 Uhr, Ecke Torgasse / Weiler Weinweg - große Vitrabank)
 
Haholtingas' Erben - Kostenlose Führung mit Sigrid Schulte
(Sonntag, 03.Juni, 16 Uhr, Museum am Lindenplatz, Weil am Rhein)
 
Giovanni Battista Pergolesi - Stabat Mater / Konzert
(Sonntag, 03.Juni, 15 Uhr, Gemeindehaus in Altweil)
 
Verleihung Markgräfler Kunstpreis und Kunstförderpreis
(Mittwoch, 06.Juni, 19 Uhr, Ev.Kirche Altweil)
 
Im Keller - Workshop
(Mittwoch, 06.Juni, 20 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Ron Arad --- Yes to the Uncommon! Opening Talk in englischer Sprache
(07. Juni 2018, 18 Uhr, Vitra Fire Station)
 
CECO-Abend mit dem Haltinger Lokomotion Chor
(Freitag, 08.Juni, 19.30 Uhr, Museum am Lindenplatz)
 
Runter zum Fluss - Mundartkomödie
(Freitag, 08.Juni, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Peter Bosshart und Amelie Gehweiler /Markgräfler Kunstpreis und Kunstförderpreis
(Samstag, 09.Juni, bis 08.Juli, Ausstellungsbeginn Städtische Galerie Stapflehus)
 
Die kleine Schauspielschule - Workshop
(Samstag, 09.Juni, 13 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Runter zum Fluss - Mundartkomödie
(Samstag, 09.Juni, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Friends of Fine Vandalism
(Samstag, 09.Juni, 20 Uhr, (Vernissage ) Colab Gallery)
 
 
 
Details:
 
Ehemann günstig abzugeben - Kabarett mit Martin Glönkler
(Freitag, 25.Mai, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Im Musik Kabarett „Ehemann günstig abzugeben!“ tritt Martin Glönkler mit seiner Frau Mareike (ausgebildete Schauspielerin) auf. Hier erlebt das Publikum eine „Paartherapie“ der besonderen Art. Denn wenn man als Paar auf der Bühne steht, dann verschwimmen die Grenzen zwischen Öffentlichem und Privatem. Dann wird auf allen Ebenen geplaudert, gekeift, gestritten, geneckt, aber auch geliebt. Und natürlich wird in einer Art und Weise über Partnerschaft / Ehe / Beziehung philosophiert wie es nur ein echtes Liebespaar kann.
Im aktuellen Programm erfährt der Zuschauer wie Martin alleine mit den drei Töchtern (nicht) klar kommt, warum Mareike nicht rechnen kann, wer von den beiden mehr Fernsehen schaut, was passiert, wenn die Schwiegermutter zu Besuch kommt, warum Mareike immer Kopfweh hat …. u.v.m.
Sie wissen ja: In einer Beziehung können Mann und Frau die Probleme lösen, die sie alleine nicht hätten.
„Ehemann günstig abzugeben!“. Ein musik-kabarettistischer Abend mit Songs von Otto Reutter, Georg Kreisler, Bodo Wartke, Roger Cicero, Wise Guys u.a., gemischt mit eigenen Songs, pointierten Dialogen und Sketchen. Humorvoll, unterhaltsam, temporeich.
www.tam-weil.de
 
Heimatlieb - Elsässer Liederabend mit Robert Frank Jacobi
(Samstag, 26.Mai, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
Nach dem großen Erfolg vom vergangenen Jahr präsentiert Robert-Frank JACOBI sein neues Programm, das seiner Heimatliebe zum Elsass gewidmet ist.
Ein vergnüglicher, und teilweise auch besinnlicher musikalischer Abend.
www.tam-weil.de
 
3D-Druck live erleben / Special (DE/EN)
(Samstag, 26. Mai 2018, 12–16 Uhr, Vitra Schaudepot Lab)
 
Der 3D-Druck wird vielfach als Herstellungsmethode der Zukunft gesehen, die die Art und Weise, wie Dinge hergestellt und vertrieben werden, revolutionieren wird. Doch wie funktioniert 3D-Druck eigentlich? Und was sind seine Perspektiven? An diesem Nachmittag stehen Experten Rede und Antwort und drucken live vor Ort.
Eintritt frei
 
Kesseldisco
(Samstag, 02.Juni, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Das Abtanz-Event für Junge und Junggebliebene im Dreiländereck. Wechselnde DJ´s und Gast DJ´s... Charts, World, Rock, Pop, Electro, etc...
www.kulturzentrum-kesselhaus.de
 
PappDesign --- Möbel aus Karton Workshop (DE)
(Samstag, 02. Juni 2018, 10:30 Uhr, Vitra Schaudepot)


Viele Designer und Architekten – wie etwa Frank Gehry – nutzen Karton als ungewöhnliches, aber funktionales und nachhaltiges Material für den Möbelbau. Nach diesem Vorbild entwerfen und realisieren Teilnehmer Sitzmöbel, Regale oder Tische aus Pappe.
Dauer: 7 Stunden, 85,00 €
Anmeldung: info@design-museum.de
 
Strapse oder Bügelbrett - eine mythologische Komödie mit Emine Akman und Mathilda Mara
(Samstag, 02.Juni, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Wenn eine Ehefrau die Geliebte ihres Mannes trifft, dann kracht es. Ein ungewöhnliches Theaterstück beseelt von der Tiefe eines gewaltigen Mythos.  Wer war Adams erste Frau?
www.tam-weil.de
 
Annette Unternährer-Gfeller - Orgelmusik zum Samstagabend
(Samstag, 02.Juni, 19.15 Uhr, Katholische Kirche St.Peter & Paul)
 
Im zweiten Konzert der Reihe "Orgelmusik zum Samstagabend" bringt die Schweizer Organistin Annette Unternährer aus Worb BE am Samstag, dem 2. Juni 2018, um 19.15 Uhr norddeutsche Orgelmusik von Heinrich Scheidemann (Mottetenintavolierung "Verbum caro factum est" nach einer 6st. Motette von H.L.Haßler), Dietrich Buxtehude (Suite "Auf meinen lieben Gott", ergänzt von Annette Unternährer), sowie eine Eigenkomposition "Toccata im norddeutschen Stil" über "Veni creator spiritus" zu Gehör. Das Konzert schließt mit zwei Meisterwerken von J. S. Bach: "Komm, heiliger Geist" aus der Leipziger Originalhandschrift, sowie Praeludium und Fuge in G-Dur.
Annette Unternährer wurde in Langnau i.E. geboren. Nach der Matura studierte sie in Zürich Cembalo und schloß mit dem Konzertdiplom ab. Anschließend erhielt sie einen Studienplatz an der Schola Cantorum Basiliensis, wo sie bei Andrea Marcon Cembalo (Diplom Alte Musik), bei Jörg-Andreas Bötticher Orgel (Master) und bei Rudolf Lutz Improvisation studierte.
Internationale Erfolge als Organistin feierte sie 2010 als Finalistin des Internationalen Paul Hofhaimer-Preises in Innsbruck, als Gewinnerin des Schnitgerpreises 2011 am Grand Prix d'ECHO in Alkmaar und als Preisträgerin des Buxtehude-Wettbewerbs in Lübeck 2012.
Auf der Orgel wie auf dem Cembalo erweist sich Annette Unternährer immer wieder als Spezialistin der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, wobei sowohl ihr lebendiges Spiel wie auch die Improvisation zum Zuge kommen. Ihre rege Konzerttätigkeit mit Chören, Orchestern oder Kammerformationen erweitert ihr Spektrum über die Romantik bis ins 21. Jahrhundert.
2016 erschien bei GENUIN classics ihre erste Solo-CD mit Orgelwerken von Johann Ludwig Krebs.
Seit 2012 ist Annette Unternährer Organistin der Ref. Kirchgemeinde Worb BE, seit 2016 ist sie künstlerische Leiterin der Langnauer Kammermusikabende.
www.orgelkonzerteweil.de
 
1.Trinationales alevitisches Festival
(Samstag / Sonntag, 02./03.Juni, Rollsporthalle Weil am Rhein)
Die alevitische Gemeinde Weil am Rhein und vier weitere Gemeinden aus dem Dreiländereck laden zum 1. Alevitischen Festival in die Rollsporthalle ein. Die in der Türkei unterdrückte, alevitische Glaubensgemeinschaft möchte ihre Kultur in Form einer Podiumsdiskussion unter Politikern aus der Region und der Türkei präsentieren. Eine Cem-Session (eine Art Gottesdienst), Gesang und Tanz untermalen das Festival.
 
Stadtführung: Heilige Helfer für Winzer und Wein
(Sonntag, 03.Juni, 16 Uhr, Ecke Torgasse / Weiler Weinweg - große Vitrabank)
 
Stadtführerin: Susi Engler
„Heilige Helfer für Winzer und Wein“ – aus diesem Buch hat Susi Engler einige Helfer herausgesucht und wird über diese auf dem Weiler Weinweg berichten. Über Wetterregeln, Heiligenlegenden, Weinwunder und Volksbrauchtum. Die Führung endet an der St. Georgskirche, Haltingen
Bitte gutes Schuhwerk anziehen.
 
Haholtingas' Erben - Kostenlose Führung mit Sigrid Schulte
(Sonntag, 03.Juni, 16 Uhr, Museum am Lindenplatz, Weil am Rhein)
 
Am Sonntag, den 3. Juni um 16.00 Uhr findet eine öffentliche Führung im Museum am Lindenplatz statt. Das Museumskreismitglied Siegrid Schulte wird dabei wie immer lebhaft die Besucher durch die aktuelle Ausstellung "Haholtingas Erben" führen. Die Teilnahme ist kostenlos. Treffpunkt ist im Kassenraum des Museums. Der Fokus der Ausstellung liegt auf den Haltingern und ihrer Geschichte selbst. Dabei wird speziell die Siedlungsgeschichte der „Haltinger“ hier am Oberrhein thematisiert. Ein besonderes Relikt vergangener Zeiten ist ein Fragment eines Mammut-Stoßzahns. Einblicke in die Vergangenheit geben auch viele Fotos, Erinnerungsstücke und Alltagsgegenstände von Haltingern. Daneben werden auch die schweren Schicksalsschläge wie der Beschuss des Dorfes im Juni 1940 thematisiert. Eine Ausstellung, die aber nicht nur für Haltinger interessant ist, da die Siedlungsgeschichte dieser Gemeinde exemplarisch für die vieler Gemeinden dieser Region steht.
Der Eintritt ist frei. Gruppenführungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten auf Anfrage unter b.brutscher@weil-am-rhein.de oder telefonisch unter 07621/704416.
 
Giovanni Battista Pergolesi (1710-1736)- Stabat Mater / Konzert
(Sonntag, 03.Juni, 15 Uhr, Gemeindehaus in Altweil)
 
Jacqueline Forster (Sopran), Barbara Laurie (Mezzosopran), Boris Chnaider (Klavier)
 
Die legendäre Küchenparty im Dollenberg – Genuss mittendrin im Küchen-Erlebnis
(Dienstag, 05.Juni, 16:15 Uhr Rathaus Binzen, 16:30 Uhr Altes Rathaus Weil am Rhein,
 
Das Dollenberg ist einzigartiges Luxushotel und Sternerestaurant in Bad Peterstal.Jeden Dienstag ab 19 Uhr öffnet sich die Tür zu Martin Herrmanns Sterneküche.
Man flaniert durch die Küchenwelt, probiert hiervon und davon und kann einfach nicht genug bekommen von all den kleinen Köstlichkeiten aus Töpfen und Pfannen …
Live-Musik sorgt für den stimmungsvollen Hintergrund oder lädt zu einem Tänzchen zwischendurch ein ... man genießt einfach die gute Laune.
Preis: Euro 69,-- Küchenparty (exklusive Getränke) und Busfahrt
Information: Caro Lefferts & Team "Die Herbstzeitlosen" (Tel. 07621-73385)
 
Verleihung Markgräfler Kunstpreis und Kunstförderpreis
(Mittwoch, 06.Juni, 19 Uhr, Ev.Kirche Altweil)
 
Der Markgräfler Kunstpreis der Stiftung Sparkasse Markgräflerland zur Förderung von Kunst und Kultur geht in diesem Jahr an den 1966 geborenen Peter Bosshart, der in Efringen-Kirchen lebt und arbeitet. Der Preis ist mit 5000€ dotiert. Die Ausstellung des Künstlers ist in der Städtischen Galerie Stapflehus zu sehen.
Der Künstler Peter Bosshart hat nach der Kunstgewerbeschule Basel bei Werner von Mutzenbecher an der Staatlichen Hochschule für Bildende Kunst in Frankfurt am Main studiert. Anschließend erhielt er ein Atelier-Stipendium der Stadt Frankfurt am Main, Künstlerhaus Mousonturm. Als freischaffender Künstler kehrt Bosshart in seine Heimat zurück. Er ist Mitglied im Vorstand des Kunstvereins Weil am Rhein.
Die Violinistin Amelie Gehweiler erhält den mit 2500 € dotierten Kunstförderpreis der Stiftung Sparkasse Markgräflerland. Der Preis würdigt die Leistung vielversprechender junger KünstlerInnen im Markgräflerland. In der evangelischen Kirche in Altweil findet daher ein Preisträgerkonzert statt.
Die 23 Jahre junge Amelie Gehweiler erlernte mit 4 Jahren das Violinspiel Toyoko Shida-Henkel. Bei Ulf Schneider absolvierte sie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover den Bachelor mit Bestnote. Derzeit studiert sie an der Musikhochschule Lübeck, an der sie den Studiengang Master of Music belegt.
Amelie Gehweiler spielte bereits in den größten europäischen Konzertsälen, wie der Elbphilharmonie Hamburg, der Concertgebouw Amsterdam und der Mailänder Scala. Beim "Crescendo International Competition" in der New Yorker Carnegie Hall gewann Sie 2012 einen ersten Preis. Seit 2012 spielt Gehweiler eine Geige von Ersen Aycan. Seit 2018 ist sie Mitglied der Ferenc-Fricsay-Akademie des Sinfonie-Orchesters Berlin.
Öffnungszeiten: Sa 15 – 18 Uhr, So 14 – 18 Uhr, Städtische Galerie Stapflehus
www.stapflehus.de
 
Im Keller - Workshop
(Mittwoch, 06.Juni, 20 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Jenseits der Kontrolle unseres Bewusstseins im Untergrund, ist eine ganz bestimmte Kraftquelle zu mehr Lebensqualität, mehr Spaß und mehr Spielfreude: Die Kellerkinder!
Das Ziel dieses Workshops ist es, das eigene, tägliche Rollenrepertoire bewusst zu erleben. Intuition und Emotionen werden gefördert und in den Alltag integriert.
Eine Erfrischung für Körper Seele und Geist.
Von Schauspielern lernen!
Inhalte sind: Bewegung, Atem, Stimme und freie Spielszenen.
Leitung: Emine Akman
Weitere Termine: 06.06., 13.06., 20.06. und 27.06. - jeweils 20.00 – 21.30 h
www.tam-weil.de
 
Ron Arad --- Yes to the Uncommon! Opening Talk in englischer Sprache
(07. Juni 2018, 18 Uhr, Vitra Fire Station)
 
Ron Arad zählt seit den 1980er Jahren zu den bedeutendsten Möbeldesignern seiner Zeit, dessen
Frühwerk mit rohen,experimentellen Metallmöbeln eine für das Möbeldesign radikal neue Materialund Formensprache offenbarte. Mittlerweile arbeitet Arad mit großen Herstellern wie Cassina, Kartell oder Moroso zusammen. Bis heute sind seine Entwürfe durch virtuose Formen und überraschendeFunktionalität gekennzeichnet – vom einzelnen Möbel bis hin zu mehreren Bauten, die Arad realisiert hat. Zur Eröffnung seiner Ausstellung im Schaudepot spricht Ron Arad mit Mateo Kries, Direktor des Vitra Design Museums.
Eintritt frei
 
CECO-Abend mit dem Haltinger Lokomotion Chor
(Freitag, 08.Juni, 19.30 Uhr, Museum am Lindenplatz)
 
Anmeldung Kulturamt unter: 07621/704-412
 
Runter zum Fluss - Mundartkomödie
(Freitag, 08.Juni, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Komödie von Frank Pinkus. Sie treffen sich auf einem Campingplatz in Südfrankreich. Die Vorzeichen sind denkbar ungünstig: Beide sind soeben von ihren Ehepartnern verlassen worden. Aber während für Karsten klar ist, dass der Urlaub damit mehr oder weniger beendet ist, lässt sich Anke die "schönsten Wochen des Jahres" nicht vermiesen: Kurzerhand zieht sie mit Sack und Pack zu Karsten ins Zelt, ohne dessen Zustimmung überhaupt abzuwarten. Aber wie sollen so unterschiedliche Menschen miteinander auskommen? Haben sie überhaupt etwas gemeinsam? Da ist Karsten, der biedere Standesbeamte mit durchaus ausgeprägter Selbstironie, für den Ordnung das halbe Leben ist und der doch weiß, dass ihm zum "richtigen Mann" noch einiges fehlt ... Und da ist Anke, die temperamentvolle, dominante Busfahrerin, die ein knappes Dutzend Studiengänge begonnen hat und die immer zu wissen scheint, wie der Hase zu laufen hat, und die Geschichten erzählen kann, von denen sich Karsten bereitwillig faszinieren lässt. Und es gibt noch sehr viel mehr, was sie verbindet ... Eine Komödie mit zwei Charakteren, die so unterschiedlich sind, dass immer wieder die (komödiantischen) Fetzen fliegen, die sich aber in den stilleren Momenten näher und näher kommen und ihren Schutzmechanismus hinter sich lassen. Ein schneller, pointenreicher Dialog mit Augenblicken des ehrlichen Gefühls, der das Publikum zu einer emotionalen, amüsanten Reise einlädt!
Es spielen: Sandra Trefzer + Klaus-Peter Klein
(Weiterer Termin: 09.06., 20.15 Uhr)
www.tam-weil.de
 
Die kleine Schauspielschule - Workshop
(Samstag, 09.Juni, 13 Uhr, Theater am Mühlenrain)
In den wöchentlichen Theaterkursen können Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 6 – 18 Jahren in einem geschützten Umfeld ihre eigene Kreativität und Phantasie ausleben.
Talente haben die Möglichkeit in den Märchen mitzuspielen.
Inhalte sind: Sprache und Sprechen, Singen, Tanzen, Rollenwechsel
Leitung: Emine Akman Schasupielerin und Theaterpädagogin
www.tam-weil.de
 
Friends of Fine Vandalism
(Samstag, 09.Juni, 20 Uhr, (Vernissage ) Colab Gallery)
 
Colab-, eine Abwandlung des Kunstwortes Collaboratorium, steht für einen Ort an dem Gedanken, Visionen und Ideen aufeinander treffen und mit Hilfe des Austausches und Zusammenarbeit miteinander realisiert werden. Die Galerie konzentriert sich seit 2006 auf die Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstler, deren künstlerische Wurzeln auf der Strasse zu finden sind. Viel Zeit und Energie wird darauf verwendet, stilprägende Künstler frühzeitig zu finden und zu fördern sowie Trends zu erkennen. Die präsentierten Künstler werden dabei nach Authentizität, künstlerische Reife und Ausdruck ausgewählt. Besonderen Wert wird auf die technische Umsetzung der Arbeiten im Galeriekontext sowie auf die Unterstützung und Betreuung der Künstlerinnen und Künstler gelegt.
 
Bei den Künstlern der Urban Art hat sich die Galerie im Dreiländereck einen hervorragenden Ruf erarbeiten können. Die Colab Gallery möchte aber nicht nur die Fans und Insider ansprechen und nimmt deswegen auch einen pädagogischen Auftrag wahr. Es werden ganzjährig Führungen für Gruppen oder Einzelpersonen angeboten. Dem interessierten Publikum wird so langfristig das abwechslungsreiche Spektrum der zeitgenössischen Urbanen Kunst näher gebracht. Hintergründe und Zusammenhänge werden erklärt und die Motivation der Akteure verständlicher gemacht.
www.colab-gallery.com
 
 
 
Save the date / Kommende Veranstaltungen des Kulturamts
 
Festivals:
28. - 30. Juni 2018:     Internationales Bläserfestival Weil am Rhein
26.07. -5.08.2018:       Kieswerk Open Air
 
 
 
Kino im Rheincenter 24. Mai - 30. Mai 2018
 
3D: Luis und die Aliens
Tägl. 15.30/17.50;
Sa/So auch 13.00 1. Wo./86 Min./ab 0 J.
3D: Solo: A Star Wars Story
Tägl. 15.00/17.45/20.00;
Fr/Sa/Mi auch 22.45;
Sa/So auch 13.00 1. Wo./135 Min./ab 12 J.
3D-OV: Solo: A Star Wars Story
Mo 20.30 1. Wo./135 Min./ab 12 J.
Deadpool 2
Tägl. 15.15/17.30/20.30;
Fr/Sa/Mi auch 23.00 2. Wo./120 Min./ab 16 J.
Rampage - Big Meets Bigger
Do-So/Di/Mi 20.30;
Fr/Sa/Mi auch 23.15 3. Wo./108 Min./ab 12 J.
Liliane Susewind Ein tierisches Abenteuer
Tägl. 16.15;
Sa/So auch 13.00 3. Wo./101 Min./ab 0 J.
I Feel Pretty
Tägl. 17.45 3. Wo./110 Min./ab 0 J.
Blumhouse präsentiert: Wahrheit oder
Pflcht
Tägl. 18.20; Fr-Mi auch 20.00;
Fr/Sa/Mi auch 22.30 3. Wo./101 Min./ab 16 J.
Sherlock Gnomes
Tägl. 15.45 4. Wo./87 Min./ab 0 J.
Avengers: Infiity War
Tägl. 20.15; Fr/Sa/Mi auch 22.45;
Sa/So auch 13.15 5. Wo./150 Min./ab 12 J.
Jim Knopf und Lukas
der Lokomotivführer
Sa/So 13.00 9. Wo./110 Min./ab 0 J.
Sneak Preview
Do 21.00 ab 18 J.
 
 
Blick über die Grenzen und in die Regio
 
Dreiländermuseum Lörrach
Matinée im Rahmen der Ausstellung „Johann Peter Hebels Schweizerreise (1805)“
Sonntag, 3. Juni 2018, 11:30 Uhr, Dreiländermuseum


Eine literarische Schweizerreise mit Musik
Auf dieser literarischen Schweizerreise schildern Dostojewski, Hesse, Goethe, Mark Twain und andere ihre Erlebnisse und Eindrücke auf ihren Reisen durch die Schweiz. Dazu erklingt passende Klaviermusik.
Lesung: Dr. h.c. Helen Liebendörfer
Am Klavier: Frieder Liebendörfer
 
Literaturhaus Basel
«Literarischer Spaziergang: Emma & Georg Herwegh» / Martina Kuoni
Samstag, 26. Mai, 17:00 Uhr, Ort wird bei Anmeldung bekannt gegeben
 
Ein Gedicht auf die Freiheit steht am Beginn ihrer Liebe. Emma & Georg Herwegh kämpften beide mit Feder und Pistole für ihre Ideen. Die Revolution war ihr gemeinsames Anliegen, das Exil die Folge. Ob in Berlin, Zürich, Paris oder Baden-Baden, ob mitten in der Arbeiterbewegung oder im eigenen Salon: ihr Einsatz für ihre Ideale war stets total. In Liestal erinnern mehrere Orte an das ungewöhnliche Paar, das auch das Geburtsjahr 1817 gemeinsam hat.  2017 wurde der 200. Geburtstag gefeiert – ein guter Grund, sich vor Ort auf die Spuren der beiden zu begeben.
Tickets: CHF 30, Dauer: 1,5 Stunden
 
Messe Basel
Art Basel 2018
14.06.2018 - 17.06.2018
 
Die Messe Art Basel ist eine jährlich stattfindende internationale Kunstmesse. Mehr als 280 führende Galerien aus über 30 Ländern präsentieren sich auf der Art Messe Basel und zeigen moderne und zeitgenössische Kunst des 20. und 21. Jahrhundert von mehr als 4.000 Künstlern, Gemälde, Skulpturen, Installationen, digitale Kunst, Videos, Multiples, Drucke, Fotografie, Performance. Interessante Talks mit über 30 Podiumsdiskussionen runden das Programm neben dem Ausstellerangebot der Kunstmesse Art Basel ab.
Die Messe ist täglich von 11 Uhr bis 19 Uhr geöffnet.
Tickets sind online unter: www.artbasel.com erhältlich
 
Kunsthalle Basel
"Ultranackt" / Raphaela Vogel
Bis 12.08.2018
 
Der Titel Ultranackt liefert bereits einen ersten Anhaltspunkt, aber gibt es überhaupt eine Steigerungsform von nackt? Vielleicht durch Häutung, so Raphaela Vogels Antwort, die sie im letzten Raum dieser ersten Einzelausstellung außerhalb ihrer deutschen Heimat offeriert: In einem Video erscheint die Künstlerin mit einem Ganzkörperanzug bekleidet, der mit der
menschlichen Muskelstruktur bedruckt ist und die, nachdem die Haut abgezogen wurde, bloß liegt. In anderen vorhergehenden Videos in der Ausstellung taucht sie nackt auf, den
Körper gegen einen alleinstehenden Baum und die Erde gepresst, oder, kaum bekleidet, eine Wasserrutsche hinabgleitend. Kamerafrau, Cutterin, Kostüm- und Lichtdesignerin, Tontechnikerin: Vogel besetzt typischerweise alle diese Rollen, einschließlich
die der einzigen menschlichen Protagonistin ihrer Videos. Wenn es also einen roten Faden
in Vogels Arbeit gibt, dann jenen, dass die Künstlerin selbst im Zentrum des Werkes steht; ungeniert exponiert und exponierend, und wenn nicht buchstäblich nackt, dann doch metaphorisch, völlig entblößt.
Das Ergebnis von Vogels unerbittlichem Exhibitionismus ist eine anarchische Kritik der
Phallokratie: Sich ihres eigenen Bildes ermächtigend, beherrscht sie die Werkzeuge und
Technologien, die für dessen Produktion notwendig sind und verwandelt sie in Instrumente
der Emanzipation. Das Resultat ist von Unruhe gekennzeichnet. Die von kühn platzierten
Kameras aufgenommenen Bilder und die gleichzeitig spielenden Klangwelten der Künstlerin, die als Jugendliche eine Punkband gegründet hat, wirken fiberhaft Als Kunststudentin warf oder schwang Vogel Kameras während der Aufnahme in die Luft Für ein Video befestigte sie einmal eine Videokamera an das automatische Verdeck eines Cabriolets und für ein anderes an das Bein eines galoppierenden Pferdes. Unlängst montierte sie Kameras an vor-programmierte Drohnen – den Begriff der ‹Vogel›-Perspektive wörtlich umgesetzt – oder ließ eine Kamera rasant während der Aufnahme eine Wasserrutsche hinabschlittern.
Vogel schneidet das Bildmaterial so, dass Brechungen, Reflexionen oder Wiederholungen
stattfinden, während ihre Filmmusik pulsiert, angereichert mit Judas Priest-Liedfragmenten,
dem Vorsingen eines Heavy Metal-Sängers und der gebrochenen Stimme der Künstlerin
selbst, die sentimentalen Liebeslieder interpretiert.
Die neuen Arbeiten in dieser ersten Einzelausstellung außerhalb der deutschen Heimat Raphaela Vogels entfalten eine Welt, die aufregend und dystopisch zugleich ist.
 
Kunsthaus Baselland
Rochelle Feinstein
Bis 16.07.2018
 
Feminismus, Rassendiskriminierung, Aidskrise, Donald Trump, Recht auf Meinungsfreiheit — darunter macht es Rochelle Feinstein (*1947) nicht. In den vergangenen bald dreißig Jahren hat die gebürtige New Yorkerin und langjährige Professorin für Malerei und Drucktechnik an der Yale University ein Werk geschaffen, das sich politisch scharf und zugleich humorvoll dicht präsentiert. Ihre Malerei, die einem meist als Wucht begegnet, verhandelt konsequent die kulturellen und politischen Zusammenhänge der künstlerischen Produktion, überträgt alltägliche individuelle und kollektive Gefühle in die Sprache der Abstraktion. Malerei ist für Feinstein ein antihierarchisches Bemühen um die Frage, was dieses Medium heute gesellschaftlich und kulturell bedeuten kann, ohne dabei auf traditionelle Formen beharren zu müssen. Ihr größte Kritikerin — oder sollte man besser sagen: ihre schärfste Beobachterin – ist Rochelle Feinstein selbst. In ihrem konsequenten Hinterfragen nach einer Bedeutung von Malerei in der Welt heute gibt sie der Malerei eine Sprache zurück, die am Puls der Zeit bleibt und dem Gegenüber direkt, unverstellt und alles andere als elitär entgegentritt.
 
Kunstmuseum Basel / Neubau
Bruce Nauman - Disappearing Acts
Bis 26.08.2018
 
Bruce Nauman (*1941, Fort Wayne, Indiana, USA) gilt als bedeutendster und einflussreichster Künstler unserer Zeit. Obwohl Nauman immer wieder ähnliche Fragestellungen aufgreift, sind seine Arbeiten von einem erstaunlichen Wandel und einem äusserst breiten medialen Spektrum geprägt. Stets interessiert an gesellschaftlich brisanten Themen und auch offen gegenüber technischen Entwicklungen hat er immer wieder aufs Neue eine Pionierrolle eingenommen. Seine Werke beruhen auf einer stringenten Befragung ästhetischer und moralischer Wertvorstellungen und besitzen ungeachtet des Zeitpunkts ihrer Entstehung ungebrochene Aktualität und eine aussergewöhnliche Dringlichkeit.
Schon in den frühen 1970er-Jahren haben das Kunstmuseum Basel und die Emanuel Hoffmann-Stiftung, deren Sammlung im Schaulager aufbewahrt wird, ihre ersten Arbeiten des jungen amerikanischen Künstlers angekauft. Mit «Bruce Nauman: Disappearing Acts» widmet das Schaulager, zusammen mit dem New Yorker Museum of Modern Art, dem 76-jährigen Künstler die erste umfassende Retrospektive seit 25 Jahren.


Im Neubau des Kunstmuseums Basel sind in Zusammenarbeit mit dem Schaulager drei Werke zu sehen: Die Toninstallation «Days» (2009) sowie die Installation «Untitled» (1970/2009) und die Skulptur «Henry Moore Bound to Fail, Back View» (1967/1970).
 
Kunstmuseum Basel / Hauptbau
Moderner Totentanz
Fokus Sammlung im Obersteg
Bis 02.09.2018 / Kuratorin: Henriette Mentha
 
Basler Künstler, die sich mehrheitlich zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit der Vergänglichkeit der Existenz auseinandersetzten, stehen im Fokus dieser Ausstellung. Der Tod als allgegenwärtiges Thema ist ein uraltes Sujet, das mit Emanuel Büchels Kopie des Basler Totentanzes auch weit zurück in die vorreformatorische Zeit weist. Das mittelalterliche Bildmotiv bleibt bis ins frühe 20. Jahrhundert aktuell.
Otto Plattner greift das für Basel bedeutende Thema 1920 in einem karikierenden Mappenwerk der Sammlung Im Obersteg auf. Ergänzend zu Otto Plattner vereint die Ausstellung Werke von Niklaus Stoecklin, Kurt Seligmann und Charles Hindenlang.
 
Fondation Beyeler
Bacon - Giacometti
Bis 02.09.2018
 
Wie zwei Leuchttürme, die sich Lichtsignale zusenden, nahmen sich die beiden Individualisten Giacometti und Bacon wahr. Die Kuratoren Catherine Grenier, Direktorin der Fondation Giacometti in Paris, Michael Peppiatt, Bacon-Kenner und persönlicher Freund des Künstlers, sowie Ulf Küster, Kurator an der Fondation Beyeler, machen in der etwa 100 Werke umfassenden Ausstellung jedoch erstaunliche Parallelen sichtbar: Bacon und Giacometti teilten einen unerschütterlichen Glauben an die Bedeutung der menschlichen Figur und die Rolle der Tradition, denn beide studierten, kopierten und paraphrasierten alten Meister. Beide interessierten sich für die Probleme der zweidimensionalen und dreidimensionalen Darstellung von Raum, wobei sie käfigartige Gebilde in ihre Werke einbezogen, um Figuren in ihrer Umgebung zu isolieren. Beide beschäftigten sich mit dem fragmentierten und deformierten Körper, und sie teilten eine Obsession für das Porträt und die damit verbundene Darstellung menschlicher Individualität. Jeder der beiden bezeichnete sich als „Realist“. Und obwohl sie sich immer auf die menschliche Figur bezogen, steigerten sie deren Abstraktion ins Extreme, wenn auch jeder auf seine Weise. Damit stellten sie den Gegensatz zwischen Figuration und Abstraktion infrage, der für die Geschichte der modernen Kunst von so großer Bedeutung war.
Eine Schlüsselrolle in der Beziehung von Giacometti und Bacon spielte die Malerin Isabel Rawsthorne, die mit beiden eng befreundet und zeitweilig die Geliebte des Ersteren war. Beiden Künstlern stand sie Modell, beiden diente sie als Muse. Wie Giacometti und Bacon war auch sie fasziniert von den menschlichen Abgründen. Die dunklen Seiten der Sexualität, Einsamkeit und Melancholie, der Hang zu Exzessen: Da geht von Giacometti und Bacon eine Faszination aus, die sich in der Person Rawsthornes trifft, aber weit darüber hinaus wirkt. Der Künstler als extremer Grenzgänger der Gesellschaft: Das wird in der Ausstellung „Bacon Giacometti“ ganz besonders deutlich.
Für Bacon und Giacometti waren ihre sehr kleinen und kargen Ateliers besondere Orte, geradezu chaotisch, aus denen große Kunst hervorging. Es ist gelungen, von bedeutenden Privatsammlungen und renommierten Museen weltweit Werke von Francis Bacon als Leihgaben zu erhalten, darunter das Art Institute in Chicago, das Museum of Modern Art, New York, und das Centre Pompidou, Paris. Die Giacometti-Leihgaben stammen fast ausschließlich aus der Fondation Giacometti in Paris. Darunter befinden sich viele Originalgipse aus dem Nachlass des Künstlers, die noch nie zuvor in der Öffentlichkeit gezeigt worden sind.
 
Kommende Ausstellung:
Museum Tinguely Basel
Too early to panic. Gerda Steiner & Jörg Lenzlinger
06.06 – 23.09. 2018
 
Aus invasiven Pflanzen, verwilderten Fingernägeln, behaartem Plastik, gesammelten Tränen, dicken Eiern und wachsenden Kunstdüngerkristallen, richten die Schweizer Künstler Gerda Steiner & Jörg Lenzlinger im Museum Tinguely ein dreiteiliges Wunderkammer-Labyrinth zwischen Natur und Künstlichkeit ein. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, über 25 Jahre ihres künstlerischen Universums zu entdecken, an ihren poetischen Transformationen von Werdendem, Wucherndem und Chaotischem teilzuhaben und selbst aktiv zu werden.
 
Stiftung Brasilea Basel
Tropicalismo Remixed / Cybèle Varela
Bis 31.05.2018
 
Cvbèle Varela: Tropicalismo Remixed ist die erste Retrospektive in Europa, die der brasilianischen Künstlerin Cybèle Varela (geb. 1943, Petrópolis) gewidmet ist, einer der Schlüsselfiguren der brasilianischen Pop Art und Tropicalismo Bewegungen.
Die Ausstellung beleuchtet alle wesentlichen Aspekte von Varelas künstlerischer Produktion und untersucht die Rolle von Identität und persönlicher Geschichte, soziale und politische Themen sowie transnationale Erfahrungen bei der Definition Ihres künstlerischen Schaffens.
Cybèle Varela: Tropicalismo Remixed präsentiert eine Auswahl der charakteristischsten Gemälde, Objekte und Videos der Künstlerin von 1960 bis Heute und betont damit Varelas zahlreiche Errungen- schaften, sowie ihr Wirken und ihren Einfluss auf den lateinamerikanischen, wie auch den internationalen künstlerischen Diskurs – von Pop Art und Konzeptkunst bis zu narrativer Figuration und Videokunst.
www.brasilea.com
 
Artstübli Basel
EddiE haRA – This is NOT Street Art!
Bis 30.06.2018
 
Eddie Hara (geboren 1957 in Salatiga, Central Java, Indonesia) lebt und arbeitet zeitweise in Basel. Ausgebildet im Indonesian Institute of Arts (ISI) in Yogyakarta in Indonesien und der Akademie für Bildende Kunst in Enschede in den Niederlanden, gab es bereits zahlreiche Einzel- und Gruppen-Ausstellungen in Kuba, Frankreich, Deutschland, Indien, Indonesien, den Niederlanden, China, der USA, Singapur und der Schweiz.
Eddie Hara’s Bilder möchten den Betrachter zum Nachdenken über Themen wie Politik, Feminismus, Sexismus, Kriege, Armut oder Rassismus auffordern. Seine Arbeiten bewegen sich an der Grenze des Ästhetischen. Eddie Hara’s Arbeiten sind neben dem Singapur Art Museum und dem Museum der Kulturen in Basel weltweit in privaten Stiftungen und Galerien zu sehen. Do und Fr: 11 - 18 Uhr, Samstag, 14 - 18 Uhr
Artstübli, Steinentorberg 28, Basel
www.artstuebli.ch
 
Cartoonmuseum Basel / Vorschau
Andreas Gefe / Da sind wir
Bis 17.06.2018
 
Ausdrucksstarke, vielsagende Gesichter, aus denen sich die Gefühle und Wesen der dargestellten Person lesen lassen, kennzeichnen die Arbeiten des 1966 in Küssnacht im Kanton Schwyz geborenen und heute in Zürich lebenden und arbeitenden Illustrators, Comiczeichners und Malers Andreas Gefe. Sein eigenwilliges, persönliches und international beachtetes Werk reicht von vorsichtigen Zeichnungen bis zu körperhaften, farben- und nuancenreichen Malereien. Einem breiteren Publikum vertraut sind die starken und konzentrierten Bilder zu gesellschaftlichen und politischen Themen, die Gefe als Illustrator für «Das Magazin», «Der Beobachter», «NZZ Folio» und «SonntagsZeitung» geschaffen hat. Daneben veröffentlicht er mit großem Echo vielschichtige Comics, die in Zusammenarbeit mit Autoren wie Martin Suter, Charles Lewinsky, Jerome Charyn oder José-Luis Bocquet entstehen. Als freier Maler portraitiert Gefe seine Generation städtischer Individualisten gleichzeitig liebevoll und kritisch und packt ganze Erzählungen in dichte, atmosphärische und meist abgründige Acrylbilder. Zahlreiche Preise, Stipendien und Ausstellungen begleiten sein unverwechselbares Schaffen. Das Cartoonmuseum Basel portraitiert mit Andreas Gefe einen für die junge Schweizer Zeichnerszene prägenden narrativen Künstler in einer umfassenden Werkschau.
Cartoonmuseum Basel, St. Alban-Vorstadt 28, 4052 Basel
www.cartoonmuseum.ch


Naturhistorisches Museum Basel
Wildlife Photographer of the year
Bis 03.06.2018
 
Shuttle-Service zwischen Vitra Campus und Fondation Beyeler
(Täglich an zwei Zeitpunkten)
Der «24 Stops» Shuttle-Service zwischen der Fondation Beyeler und dem Vitra Campus fährt täglich um 11 Uhr & 15 Uhr vom Vitra Campus weg (Abfahrtsort «Glocke» von Tobias Rehberger) und kostet sechs Euro pro Person, für Kinder kostenfrei, Bezahlung (bar/EC-/Kreditkarte) im Shuttle-Bus. Keine Mindestanzahl an Mitfahrenden.
Umgekehrt fährt der Bus täglich um 11:30 Uhr & 15:30 Uhr von der Fondation Beyeler ab (Abfahrtsort «Wasserspeier» von Tobias Rehberger) - zu den gleichen Bedingungen.
www.design-museum.de
 
 
 
Kultur entlang der Linie 8
 
Theater Basel
www.theater-basel.ch
 
Große Bühne und Foyer Große Bühne
 
Tod in Venedig - Ballett
Freitag, 25.Mai, 20 Uhr
Weitere Termine: 01.Juni, 11.Juni, 13.Juni 19.30 Uhr
 
The Rake's Progress / Oper von I.Strawinsky - Premiere
Donnerstag, 24.Mai, 19.30 Uhr
Weitere Termine: 30.Mai, 08.Juni jew. 19.30 Uhr, 27.Mai, 18.30 Uhr, 10.Juni, 16 Uhr
 
Der Spieler - Oper in vier Akten von Sergej S. Prokofjew
Montag, 23.Mai, 19.30 Uhr
Weitere Termine: 26.Mai, 09.Juni und 12.Juni jew.19.30 Uhr
 
Sommergala
Dienstag, 29.Mai, 19.30 Uhr
Weiterer Termin: 03.Juni, 18.30 Uhr
 
Die Dreigroschenoper - Schauspiel von Bertolt Brecht
Samstag, 02.Juni, 19.30 Uhr
Weitere Termine: 04.Juni u.16.Juni 19.30 Uhr
 
Nachtigall / Sinfonieorchester Basel zu Gast
Donnerstag, 07.Juni, 19.30 Uhr
 
 
 
Ausstellungen in Weil am Rhein
 
Vitra Design Museum
Night Fever - Design und Clubkultur 1960 und heute
Bis 09.09.2018
 
Nachtclubs und Diskotheken sind Epizentren der Popkultur. Seit den 1960er Jahren versammelten sich hier Avantgarden, die gesellschaftliche Normen infrage stellten und andere Ebenen der Wirklichkeit erkundeten. Viele Clubs wurden so zu Gesamtkunstwerken, bei denen sich Innenarchitektur und Möbeldesign, Druckgrafik und Kunst, Licht und Musik, Mode und Performance auf einzigartige Weise verbanden. »Night Fever. Design und Clubkultur 1960 – heute« ist die erste umfassende Ausstellung zur Design- und Kulturgeschichte des Nachtclubs. Die in der Ausstellung präsentierten Beispiele reichen von italienischen Clubs der 1960er Jahre, die von Vertretern des Radical Design geschaffen wurden, bis hin zum legendären Studio 54, in dem Andy Warhol Stammgast war – vom Palladium in New York, das von Arata Isozaki entworfen wurde, bis hin zu den Konzepten von OMA für ein neues Ministry of Sound in London. Neben Filmen und historischen Aufnahmen, Postern und Mode umfasst die Ausstellung Musik, Licht- und Rauminstallationen, die den Besucher auf eine faszinierende Reise durch Subkulturen und Glitzerwelten führen – auf der Suche nach der Nacht, die niemals endet.
 
Die Sammlung des Vitra Design Museums – 1800 bis heute
Dauerausstellung
Schaudepot
 
Die Sammlung des Vitra Design Museums zählt zu den wichtigsten Beständen des Möbeldesigns weltweit. Sie umfasst insgesamt circa 7000 Möbel, über 1000 Leuchten, zahlreiche Archive sowie Nachlässe von Designern wie Charles & Ray Eames, Verner Panton und Alexander Girard. Am 4. Juni 2016 hat das von den Architekten Herzog & de Meuron gestaltete Vitra Schaudepot eröffnet, in dem das Vitra Design Museum Schlüsselobjekte seiner Sammlung präsentiert.
info@design-museum.de
 
Vitra Schaudepot
Hans J. Wegner: Designing Danish Modern
Bis 03.06.2018
 
Als einer der wichtigsten Vertreter der dänischen Moderne ist Hans J. Wegner (1914---2007) bekannt für Möbelentwürfe, die rationalen Funktionalismus, poetische Formensprache und dänische Handwerkskunst meisterhaft vereinen. Indem er historische Möbeltypen neu interpretierte, schuf Wegner zahlreiche Klassiker des
20. Jahrhunderts, von denen sich viele in der Sammlung des Vitra Design Museums befinden. Eine Einzelausstellung im Schaudepot zeigt nun Objekte wie den Y-Stuhl (1950), den Pfauenstuhl (1948) und den als »The Chair« bekannten Runden Stuhl (1950). Filmmaterial und weitere Exponate geben einen ergänzenden Einblick in Wegners perfektionistische Auseinandersetzung noch mit den kleinsten Details des Möbelbaus -- von
kunstvollen Verbindungen bis hin zu den Eigenheiten verschiedener Holzarten---, die Wegners Möbel zu Kultobjekten des derzeit wieder so beliebten skandinavischen Designs machen.


Vitra Design Museum Gallery
Bas Princen. Image and Architecture
Bis 05.08.2018
 
Der niederländische Fotograf Bas Princen dokumentiert in seinen viel beachteten Bildern Architektur und urbane Landschaften. In seinen aktuellen Arbeiten gilt sein Interesse den Eigenheiten und Details gebauter Strukturen und der Tatsache, dass Bilder schon immer Teil von ihnen waren. Er experimentiert mit den Medien Fotografie und Architektur, indem er deren Eigenschaften überträgt und somit Grenzen verwischt. Die großformatigen Detailaufnahmen in der Ausstellung »Image and Architecture« repräsentieren Architektur und sind zugleich selbst architektonische Objekte. Die Motive reichen von Tapisserien aus der Renaissance über Stahlkonstruktionen des 19. Jahrhunderts bis hin zu Bauten Le Corbusiers. Durch eine spezielle Drucktechnik und Rahmung entwickeln die Bilder eine räumliche und materielle Präsenz, die weit über die klassische Vorstellung von fotografischen Bildern hinausreicht.
 
Vitra Schaudepot
Ron Arad: "Yes to the Uncommon!"
08.06.2018 – 14.10.2018,
 
Readymades aus alten Autositzen, innovative Karbonfasermöbel, handgeschweißte Stahlmöbel und skulpturale Serienprodukte: Die Entwürfe des weltweit bekannten Designers Ron Arad sprengen die Grenzen des Konventionellen. Mit der Einzelausstellung »Ron Arad: Yes to the Uncommon!« im Vitra Schaudepot gibt das Vitra Design Museum einen Überblick über sein breit gefächertes Werk. Die Präsentation umfasst viele frühe Entwürfe der 1980er Jahren, die eine ungezügelte Energie ausstrahlen und Arad zu einem internationalen Star der Designszene machten. Zugleich werden auch neuere Objekte gezeigt, in denen er seine experimentellen Ansätze unmittelbar auf Serienprodukte übertrug – ein Zusammenspiel, das
Ron Arad bis heute zu einem der einflussreichsten Designer der Gegenwart macht.
Einen Höhepunkt der Ausstellung in Weil am Rhein bildet die spektakuläre Maschine »Sticks
and Stones« (1987), die Stühle und Objekte aus Metall »frisst« und als gepresste Würfel wieder ausspuckt – ein Vorgang der Dekonstruktion, mit dem Arad die Rolle des Designers in Frage stellt und gleichzeitig Konsumkritik übt. Die kürzlich restaurierte Maschine wird erstmals seit Anfang der 1990er Jahre wieder in Betrieb genommen. Sie wird während der gesamten Laufzeit der Ausstellung vor dem Vitra Schaudepot gezeigt und mehrmals am Tag für Besucher eingeschaltet.
 
Galerie Underground
„Finis Terrae“ - Photographien von Max Galli
Bis 27.05.2018
 
Max Galli arbeitet als internationaler Reisefotograf und lebt in der Schweiz und in Deutschland. In den 70er Jahren war Galli als Fotograf im Atelier Frei beschäftigt. Er realisierte über 100 Bildbände und arbeitete für verschiedene Verlage. Die Reisen führten ihn nicht selten bis ans Ende der Welt. Einen Ausschnitt über diese Reportagen zeigt Galli nun erstmals in der Galerie Underground.
www.underground-galerie.de
 
Galerie Stahlberger
Martin Brodwolf „Malerei und Zeichnung“
Bis 15.07.2018,
 
Martin Brodwolf, Sohn des bekannten Schweizer Künstlers Jürgen Brodwolf, studierte von 1978 bis 1981 an der Kunstakademie Düsseldorf. Anschließend ließ er sich zum Werklehrer ausbilden und arbeitete auch einige Zeit in diesem Beruf. Seit 1988 lebt er als freischaffender Künstler, zunächst in Berlin, später dann in Wallmow, Brandenburg.
Brodwolf arbeitet hauptsächlich mit Eitempera, Bleistift und Aquarellfarben in einem eher zeichnerischen, figurativen Stil. Seine Bilder zeigen Menschen und Landschaften, auch mit regionalem Bezug. 2015 erhielt er den Prix d’Honneur der Heitland Foundation in Celle.
Öffnungszeiten: Dienstag - Samstag: 16-18 Uhr, oder nach Vereinbarung
www.galerie-stahlberger.de
 
Galerie Hanemann
„Magie der Farben“ von Gerhard Hanemann
Bis 18.05 2018


Die Ausstellung „Magie der Farben“ in der Galerie Hanemann ist noch bis zum 18.Mai zu sehen.
Ab dem 19. Mai bis zum 01. Juni 2018 bleibt die Galerie wegen Urlaub geschlossen.
Öffnungszeiten: Mi. - Fr. 14 - 17 Uhr, Sa. u. So. 13 - 18 Uhr
Dorfstr.107, 79576 Weil am Rhein / Ötlingen
gh@kunstdruckwerkstatt.de
 
Colab Gallery
Friends of fine Vandalism
09.06 bis Oktober 2018, Vernissage: 09.Juni, 20 Uhr
 
Infos folgen
Colab Gallery GmbH, Schusterinsel 9, 79576 Weil am Rhein
www.colab-gallery.com
 
Galerie Stapflehus
Das Kesselhaus im Stapflehus
Bis 27.05.2018
 
Kunst nimmt im Spektrum der kulturellen Angebote in Weil am Rhein einen wichtigen Anteil ein. Neben bedeutenden Galerien, einem aktiven Kunstverein, der Kunst im öffentlichen Raum mit zwei grenzüberschreitenden Kunstwegen oder Urban Art in Friedlingen und dem ART-Dorf Ötlingen liegt dies vor allem an den Ateliers im Kesselhaus. Seit 1995 sind rund um das Kulturcafé Kesselhaus als Teil des Kulturzentrums 22 Ateliers an professionelle Künstler aus dem Dreiland verpachtet. Regelmäßige gemeinsame Öffnungstage und viele internationale Ausstellungsprojekte haben den Ruf der Ateliers in der Kunstszene etabliert. Das Kulturamt hat die Künstler(innen) nun eingeladen, in einer gemeinsamen Ausstellung in der städtischen Galerie Stapflehus mit dem Titel "Das Kesselhaus im Stapflehus" aktuelle Werke zu zeigen.
Die Ausstellung ist geöffnet an Samstagen von 15 bis 18 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 14 bis 18 Uhr.
An der Ausstellung nehmen folgende Künstler(innen) teil: Volker Bessel, Ildiko Csapo, Paul Feeney, Nicole Franke, Gruppe "Landscape", Patrick Luetzelschwab, Gabriele Moll, Brunone Morandi, Marie-Louise Raue, Natascia Scarpa, Isa Schäfer, Kathrin Stalder, Niels Tofahrn, Dorothée Rothbrust, Elisabeth Veith, Markus Voellmy, Maritta Winter und Aline Zeltner.
Sa 15 – 18 Uhr, So 14 – 18 Uhr, Städtische Galerie Stapflehus
www.stapflehus.de
 
Kommende Ausstellung:
Galerie Stapflehus
Markgräfler Kunstpreis
09.06. - 08.07.2018, Preisverleihung, 06.Juni 2018, 19 Uhr, Evangelische Kirche Altweil
 
Der Markgräfler Kunstpreis der Stiftung Sparkasse Markgräflerland zur Förderung von Kunst und Kultur geht in diesem Jahr an den 1966 geborenen Peter Bosshart, der in Efringen-Kirchen lebt und arbeitet. Der Preis ist mit 5000€ dotiert. Die Ausstellung des Künstlers ist in der Städtischen Galerie Stapflehus zu sehen.
Der Künstler Peter Bosshart hat nach der Kunstgewerbeschule Basel bei Werner von Mutzenbecher an der Staatlichen Hochschule für Bildende Kunst in Frankfurt am Main studiert. Anschließend erhielt er ein Atelier-Stipendium der Stadt Frankfurt am Main, Künstlerhaus Mousonturm. Als freischaffender Künstler kehrt Bosshart in seine Heimat zurück. Er ist Mitglied im Vorstand des Kunstvereins Weil am Rhein.
Öffnungszeiten: Sa 15 – 18 Uhr, So 14 – 18 Uhr, Städtische Galerie Stapflehus
www.stapflehus.de
 
Textilmuseum
Bakuba Design - Textilkunst aus dem Herzen Afrikas
Bis 01.07.2018
 
Die Sonderausstellung "Bakuba-Design - Textilkunst aus dem Herzen Afrikas" zeigt reich verzierte Webstücke aus dem zentralafrikanischen Gebiet zwischen dem Kasai und dem Sankuru-Zufluss. Die Webstücke bestechen durch die Einzigartigkeit ihrer dekorativen geometrischen Muster. Die Motive der Bakuba sind auf den ersten Blick streng geometrisch, aber auf den zweiten Blick erkennt man das raffinierte Formenspiel und die Lust an der Improvisation.
Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem Afrika-Kenner Karl-Heinz Niechoj aus Weil-Haltingen entstanden, der dem Museum einige Stücke seiner Sammlung zur Verfügung gestellt hat. Nach 28 Jahren am Kant-Gymnasium in Weil am Rhein arbeitete Niechoj sechs Jahre als Leiter der Deutschen Auslandsschule in Namibia. Er besuchte mehrere Länder des südlichen Afrikas, lebte bis 2016 lange Zeit im Süden Kapstadts und erwarb sich vertiefte Kenntnisse über das Leben, die Menschen und die Kulturen Afrikas.
 
Die Dauerausstellung des Museum, das in den Gebäuden der ehemaligen Seidenweberei Robert Schwarzenbach beheimatet ist, dokumentiert die fast 100-jährige Geschichte der Textilindustrie in Friedlingen. Luftaufnahmen, Modelle und Fotografien zeigen die räumliche Ausdehnung des Industriezweigs in dem damals noch kleinen Stadtteil Friedlingen, der durch den Bau von Wohnungen und Zuzug von Textilarbeitern anwuchs. Die drei großen Textilbetriebe Färberei Schetty, Färberei und Appretur Schusterinsel und die Seidenweberei Robert Schwarzenbach beschäftigten zu Konjunkturzeiten zusammen über 2000 Mitarbeiter und nahmen auf dem Weltmarkt bedeutende Rollen ein.
In den ehemaligen Schreinereiräumen sind zwischen den Originalmaschinen Relikte der textilen Arbeitswelt zu sehen: Lohn-, Kassen-, und Musterbücher, Lochkarten und Webschiffchen der Webstühle, Garnrollen und viel Bildmaterial. Die Schlosserei ist in dem Zustand belassen, wie sie von den Arbeitern bei der Schließung 1982 verlassen wurde.
 
Informationen unter: Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Frau Simone Kern, Tel: 07621/704416 oder per Email an s.kern@weil-am-rhein.de
 
Museum am Lindenplatz
"Haholtingas' Erben" - 1250 Jahre Haltingen
Bis 22.07 2018
 
Die Ausstellung "Haholtingas Erben" wurde vom Museumskreis Weil am Rhein e. V. in Zusammenarbeit mit dem Städtischen Kulturamt erarbeitet und umgesetzt
 
Der Fokus der Ausstellung liegt auf den Haltingern und ihrer Geschichte selbst, auch darauf wie, wann und aus welchen Gründen sich die „Haltinger“ hier am Oberrhein angesiedelt haben. Dazu tauchen die Ausstellungsmacher tief in die Vergangenheit ein und zeigen auch ein Fundstück auf Haltinger Boden – ein Relikt aus vergangener Zeit - ein Fragment eines Mammut-Stoßzahns. „Untermalt“ wird die Geschichte von zwei großformatigen Illustrationen von Sarah Klein.
Der Historie mit all ihren Höhen und Tiefen wird ebenso große Bedeutung zugemessen wie dem Dorfleben der Haltinger durch alle Zeiten und der Entwicklung des Kirchenlebens. Hierfür haben viele Haltinger tiefen Einblick in ihre Fotoalben gegeben und Objekte zur Verfügung gestellt - Erinnerungsstücke, Alltagsgegenstände und Liebgewonnenes.
 
Einer der letzten schweren Schicksalsschläge der Haltinger, die Zerstörung des alten Dorfes Haltingen durch den Beschuss im Juni 1940 sowie ihre Folgen für die Haltinger wird ebenso beleuchtet wie die das Leben danach. Dazu gibt es Aussagen von drei Zeitzeugen, die damals als Kinder in das zerstörte Haltingen zurückkehrten. Ein hierfür produzierter Film von Karl Abing lässt den Besucher die Brandnacht sowie das Davor und das Danach erleben.
Über besondere Ereignisse und das Leben der letzten siebzig Jahre der Haltinger, erzählen die Haltinger selbst. Eine Besonderheit wird ein „Türchen“ sein, das nur für Haltinger bestimmt ist. Empfangen werden die Besucher von einigen hundert Haltingern, die sich für ein „Haltinger“-Foto extra eingefunden haben. Fotografiert von Elke Fischer aus luftiger Höhe einer Feuerwehrleiter. Wie die Aufnahme entstanden ist, kann anhand eines Filmes verfolgt werden. Weiter wird es neue Blickwinkel auf Haltingen geben. Robert Hennig hat dazu seine Drohne über den Jubiläumsort fliegen lassen.
Das Museum am Lindenplatz ist am kommenden Wochenende am Samstag von 15.00-18.00 Uhr sowie am Ostersonntag und -montag von 14.00-18.00 Uhr geöffnet.
Die kostenlose Sonntagsführung am 1. Sonntag im Monat ist aufgrund von Ostern auf den 8. April um 16.00 Uhr verschoben. Gruppenführungen auf Anfrage unter b.brutscher@weil-am-rhein.de oder telefonisch unter 07621/704416.
 
Info: Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Humboldtstr. 2, 79576 Weil am Rhein
Kontakt: b.brutscher@weil-am-rhein.de, www.museen-weil.de
 
Dorfstube Ötlingen
"Aus dem Markgräflerland" Max Laeuger / Zeichnungen
Bis 09.09.2018 (Eintritt frei)
 
Max Laeuger 1864 in Lörrach geboren, 1952 da verstorben.
Er war ein vielseitiger Künstler, bekannt wurde er durch seine Werke in Keramik, Glasmalereien, Architektur, Innenausbauten, Gartenarchitektur und Gartenkunst.
Die Ausstellung Im Markgräflerland zeigt weniger bekannte Zeichnungen, Aquarelle und Skizzen. Diese stehen in Bezug zu seiner heimatlichen Umgebung.
 
Öffnungszeiten: Ab März jeden Sonntag 15-17 Uhr, Informationen zu Sonderausstellungen und Sonderführungen: Fritz Güthlin Tel. Nr. 07621/ 6 18 77oder cerff.monika@web.de
 
Parallel zu dieser Ausstellung findet in Kandern in der Galerie Robert Keller eine
Max Laeuger-Ausstellung mit dem Titel" Frauen und Landschaften" - Arbeiten auf Papier ebenfalls bis 09. September 2018 statt.
 
Landwirtschaftsmuseum in Alt-Weil
Wieder geöffnet April bis Oktober 2018
 
Das 1990 eröffnete Landwirtschaftsmuseum würdigt den neben der Textilindustrie wichtigsten Erwerbszweig in der Geschichte der Stadt Weil am Rhein. Bis um die Jahrhundertwende war die Landwirtschaft die Erwerbsgrundlage der Weiler Bevölkerung. Neben Viehzucht und Milchwirtschaft war der Anbau von Obst und Gemüse für die kleinen landwirtschaftlichen Betriebe sehr einträglich. Die Produkte fanden auf den Basler Märkten ihre Abnehmer.
Das Museum ist in einer über 200 Jahre alten Scheune untergebracht, die den ursprünglichen Dorfcharakter des Altweiler Stadtteils widerspiegelt. Bei der Renovierung der Scheune wurde die für landwirtschaftliche Gebäude typische Aufteilung in Tenne, Futtergang und Stall erhalten, eine Holztreppe führt zu den oberen beiden Tennenböden, die ebenfalls als Ausstellungsraum genutzt werden. Die Exponate, die von Weiler Scheunen und landwirtschaftlichen Gehöften stammen, sind in authentischer Umgebung ausgestellt und dokumentieren das ländliche Arbeits- und Alltagsleben in Weil am Rhein im 19. Jahrhundert: Kutschen für die Herrschaft, die "Schürki-Karre" der Marktfrauen, Flachsbrechen oder Rennle (die den Spreu vom Weizen trennen), "Milch-Satten", Pflug-Dioramen und ein Dreschplatz mit zahlreichen Gerätschaften.
Viele Exponate werden von großformatigen Fotos der Jahrhundertwende begleitet, die die damaligen Arbeitsabläufe aufzeigen. Prunkstück der Sammlung sind die rund 50 Emailschilder aus der Agrarwerbung von Anno dazumal.
Öffnungszeiten: Sonntags von 14 - 18 Uhr
Führungen und Sonderöffnungen nach Vereinbarung
Adresse Museum:
Landwirtschaftsmuseum Altweil, Bläsiring 10, 79576 Weil am Rhein; www.museen-weil.de
 
Info: Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Humboldtstr. 2, 79576 Weil am Rhein
Kontakt: s.kern@weil-am-rhein.de, www.museen-weil.de Tel: 07621/704-416
 
Elisabeth Veith und Gabi Moll: Collagen und Gemälde
(Temporäre Ausstellung im Kulturcafé Kesselhaus)
 
 
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Kulturamt Weil am Rhein
Humboldtstraße 1
79576 Weil am Rhein
Tel.: 07621/704-411 bzw. 412
E-Mail: kulturamt@weil-am-rhein.de