Newsletter 01-2019

Tipps, Hintergründe, Anregungen
zu Kulturveranstaltungen in Weil am Rhein und Region

 
Sex isch gsünder als Kopfsalat
(Freitag, 04. Januar, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Sex isch gsünder als Kopfsalat
(Samstag, 05. Januar, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Dreikönigskonzert
(Sonntag, 06. Januar, 17 Uhr, Kath. Kirche St. Peter & Paul)
 
Hommage an einen grossen Pianisten: Ervin Nyiregyhazi, das verlorene Genie
Stefan Abels
(Sonntag 6. Januar, 16.00 Uhr, Kulturscheune Kleinkems)


Zeitenwende - Kostenlose Führung
(Sonntag, 06. Januar, 16 Uhr, Museum am Lindenplatz)
 
»Christien Meindertsma: Beyond the Surface« - Kuratorenführung
Mittwochsmatinee (DE)
(Mittwoch, 09. Januar, 10 Uhr, Vitra Design Museum Gallery
 
Der lange Ritt - mit 1 PS durch Nordamerika / Vision Erde mit Sonja Endlweber
(Freitag, 11. Januar, 20 Uhr, Haus der Volksbildung)
 
Der Rot-Blaue Stuhl – Wir bauen eine Ikone / Workshop (DE)
(Samstag, 12. Januar, 10:30 Uhr, Vitra Design Museum Gallery)
 
Lagerfeuer und Stockbrot
(Samstag, 12. Januar, 16 Uhr, Treffpunkt Parkplatz am Tüllinger)
 
Frühling im Herbst - Mundartkomödie
(Samstag, 12. Januar, 20:15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
50 Jahre Rhy-Deufel
(Samstag, 12. Januar, 20.11 Uhr, Mehrzweckhalle Märkt)
 
Frühling im Herbst - Mundartkomödie
(Sonntag, 13. Januar, 19:15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Brezel, Brot und Brötchen - Weiler Erzähler
(Dienstag, 15. Januar, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Die Herbstzeitlosen - Neujahrsempfang
(Mittwoch, 16. Januar, 15 Uhr, Altes Rathaus, Weil am Rhein)
 
"Das Schloß" Franz Kafka
Premiere Spielzeitteam Tempus Fugit
(Donnerstag, 17. Januar, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Frühling im Herbst - Mundartkomödie
(Freitag, 18. Januar, 20:15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Cara - Irish Folk Konzert
(Freitag, 18. Januar, 20 Uhr, Haus der Volksbildung)
 
"Das Schloß" Franz Kafka
Premiere Spielzeitteam Tempus Fugit
(Freitag, 18. Januar, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Museumsnacht Basel: Material Matters! - Special (DE/EN/FR)
(Freitag, 18. Januar, 18 Uhr, Vitra Design Museum & Vitra Schaudepot)
 
Frühling im Herbst - Mundartkomödie
(Samstag, 19. Januar, 20:15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
"100 Jahre Frauenwahlrecht" -Vortrag von Patricia Reister
(Samstag, 19. Januar, 19 Uhr, Museum am Lindenplatz)
 
"Das Schloß" Franz Kafka
Premiere Spielzeitteam Tempus Fugit
(Samstag, 19. Januar, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
"Zwirbel Zwarbel Zauberei" - (Figurentheater Feluca)
(Sonntag, 20. Januar, 16 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Frühling im Herbst - Mundartkomödie
(Sonntag, 20. Januar, 19:15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
 
Details:
 
Sex isch gsünder als Kopfsalat
(Freitag, 04. Januar, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Lustspielhit von Yvette Kolb nach einer Idee von Marc Camoletti
 
Vier Frauen leben unter einem Dach und alle haben ein Problem, welches sie mit einer Annonce in der Basler Zeitung versuchen, zu lösen. Die einstige Diva Georgette sucht einen Mieter, Jaqueline ein Modell für den Spartakus, Janine einen Klavierschüler und Babsi, das Dienstmädchen, einen Mann zum Heiraten. Bald stellen sich die Interessenten ein, aber weil keine der Damen von den Inseraten der anderen weiß, kommt es zu irrwitzig komischen Situationen. Das Publikum kommt aus dem Lachen nicht heraus und fühlt sich doppelt wohl, weil es die Sache von Anfang an durchschaut.
Unter der Regie von Yvette Kolb hat das Ensemble den Kopfsalat in Basel vor einem begeisterten Publikum schon über hundertachtzig Mal serviert.
Weiterer Termin: 05.01.2019, 20.15 Uhr
www.tam-weil.de
 
 
Stefan Abels - Hommage an einen grossen Pianisten: Ervin Nyiregyhazi, das verlorene Genie
(Sonntag 6. Januar, 16.00 Uhr, Kulturscheune Kleinkems)


 
Zeitenwende - Kostenlose Führung
(Sonntag, 06. Januar, 16 Uhr, Museum am Lindenplatz)
 
Kostenlose Sonntagsführung mit Siegrid Schulte durch die Ausstellung "Leben im Umbruch. Weil in den 1920er Jahren"
 
 
Dreikönigskonzert
(Sonntag, 06. Januar, 17 Uhr, Kath. Kirche St. Peter & Paul)
 
Am Sonntag, dem 6. Januar 2019, um 17.00 Uhr findet zum Fest Dreikönig ein Orgelkonzert an der Metzler-Orgel von St. Peter und Paul statt. Der Organist Albrecht Klär
bringt weihnachtliche Musik von Johann Sebastian Bach zu Gehör, so u.a. die viersätzige Pastorella, verschiedene Bearbeitungen von Weihnachtschorälen und das Concerto
G-Dur, das Bach nach einem Violinkonzert des Prinzen Johann Ernst von Sachsen-Weimar für Orgel bearbeitete.
Außerdem erklingt barocke süddeutsche und böhmische Pastoralmusik von Josef Seger, dem damaligen Organisten der Prager Teynkirche, und von Martin Vogt, der u.a.
auch am Arlesheimer Dom als Organist wirkte. Den Abschluss machen romantische Bearbeitungen altfranzösischer Weihnachtslieder, sog. "Noëls" von Ch.-A. Chauvet.
Der 1940 in Offenburg geborene Organist Albrecht Klär erlernte während seines Pädagogik- und Psychologiestudiums in Freiburg i. Br. das Orgelspiel bei Josef Hagenunger,
Prof. Karlheinz Müller-Lancé, sowie dem Freiburger Münsterorganisten Robert Hommes
und bildete sich in Interpretationskursen bei Jon Laukvik, Konrad Philipp Schuba, JeanClaude Zehnder sowie auf zahlreichen Orgelreisen weiter. Seit 1979 ist er Organist an
St. Peter und Paul in Weil am Rhein.
Der Eintritt ist frei. Die Kollekte ist für den Orgelfonds bestimmt zugunsten der geplanten
Orgelrevision.
 
 
»Christien Meindertsma: Beyond the Surface« - Kuratorenführung
Mittwochsmatinee (DE)
(Mittwoch, 09. Januar, 10 Uhr, Vitra Design Museum Gallery
 
Die Kuratorin Viviane Stappmanns führt durch die Ausstellung, stellt das Werk von Christien
Meindertsma vor und erklärt Hintergründe zur Entstehung der Ausstellung.
10,00 € pro Person
 
Der lange Ritt - mit 1 PS durch Nordamerika / Vision Erde mit Sonja Endlweber
(Freitag, 11. Januar, 20 Uhr, Haus der Volksbildung)
 
10.000 km hat Sonja Endlweber im Sattel zurückgelegt. Einem spontanen Impuls folgend gab sie ihre Management-Karriere auf, um mit Pferden durch die USA, Kanada und Alaska zu reiten.
In ihrem neuen Vortrag erzählt Sonja Endlweber in ihrer sympathischen und humorvollen Weise von den Herausforderungen der Reise: Wie sie mit Reit- und Packpferden über steile Gebirgspfade zog, reißende Gletscherflüsse durchquerte, sich weglos durch den Busch schlug, und lernte, sich im Land der Grizzlybären zurechtzufinden. Monatelang war sie in der Wildnis unterwegs, ganz auf sich alleine gestellt.
Die Pferde öffnen den Abenteuerreitern die Türen zu den Menschen. Ihnen verdanken sie viele herzliche Begegnungen. Die Tiere machen die Reise zu etwas ganz Besonderem. Jedes Tier hat seinen ganz eigenen Charakter und ist Freund und Weggefährte.
Karten an der Abendkasse, sowie verbilligter
Vorverkauf bei: www.reservix.de, Badische Zeitung, Weiler Zeitung und Touristinformation
 
Die Vortragsreihe "Vision Erde" der Volkshochschulen der Region wird präsentiert von Martin Schulte-Kellinghaus und der Badischen Zeitung.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.visionerde.com
 
Lagerfeuer und Stockbrot
(Samstag, 12. Januar, 16 Uhr, Treffpunkt Parkplatz am Tüllinger)
 
Kinder lieben den Wald: er ist ein riesiger Abenteuerspielplatz und sie können inmitten der Natur Spaß haben. Wir werden ein Feuer machen und uns mit Stockbrot stärken.
Wir werden den Abendhimmel genießen und einiges über die Sterne erfahren.
Und genügend Platz zum Toben haben wir auch.
Für Kinder von 6-10 Jahren, max. 10 Kinder. Die Kinder sollten alte, „rauchtaugliche“ Kleidung tragen.
Leitung: Ulla Haag, Gebühr: 10.- Euro
Anmeldung: 07621 / 79 86 66, veranstaltung@wufi-weil.de
 
 
Der Rot-Blaue Stuhl – Wir bauen eine Ikone / Workshop (DE)
(Samstag, 12. Januar, 10:30 Uhr, Vitra Design Museum Gallery)
 
Der Niederländer Gerrit Rietveld fertigte viele Entwürfe an, die
für jeden nachbaubar sein sollten. Nach einer Einführung baut jeder Teilnehmer ein Modell von Rietvelds Rot-Blauem Stuhl im Maßstab 1:1 aus unlackiertem Holz.
 
Frühling im Herbst - Mundartkomödie
(Samstag, 12. Januar, 20:15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Eine witzige Komödie auf Alemannisch und Schweizerdeutsch.
Eines Tages lernen Dora Künzler und Alexander Sarro, zwei vermeintlich sterbenskranke
Hypochonder, einander zufällig im Wartezimmer eines Arztes kennen. Als sich die beiden
ineinander verlieben, sind ihre Schmerzen plötzlich wie weggeblasen – die Liebe scheint
Wunder zu wirken, denn beide verspüren neue Lebensfreude. Das einzige Hindernis sind
noch ihre beiden Kinder, die über den zweiten Frühling der Eltern nicht gerade erfreut sind.
Auf einfühlsame Weise beschreibt der Autor die anfängliche Unsicherheit des Paares, und
schildert humorvoll das Entstehen einer neuen, romantischen Liebe.
Es spielen: Barbara Wäldele, Cornelia Sommer, Mario Donelli, Reto Ziegler, Dieter Ballmann
Termine: So., 13.01. / Fr., 18.01. / Sa., 19.01. / So., 20.01. / Fr., 25.01. /
Sa., 26.01. / So., 27.01. / Fr., 01.02. / Fr., 15.02. / Sa., 16.02. / So., 17.02.
Freitag und Samstag jeweils 20.15 h / Sonntag 19:15 h
www.tam-weil.de
 
Brezel, Brot und Brötchen - Weiler Erzähler
(Dienstag, 15. Januar, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Zu süßen und salzigen, großen und kleinen Brezeln gibt es um
20 Uhr: Geschichten vom Müller, Bäcker, Brot und Brezeln
21 Uhr: Geschichten vom Backen und Brutzeln der Zuhörer
 
Die Herbstzeitlosen - Neujahrsempfang
(Mittwoch, 16. Januar, 15 Uhr, Altes Rathaus, Weil am Rhein)
 
Nach dem großen Erfolg der letzten Jahre wollen die Herbstzeitlosen auch dieses Semester mit allen Interessierten das neue Jahr begrüßen. Noch einmal wird an besondere Höhepunkte des vergangenen Jahres erinnert. Außerdem wird an diesem Nachmittag erneut die Herbstzeitlosen-Schleife übergeben, als kleine Anerkennung für besondere Verdienste für die Herbstzeitlosen. Natürlich darf auch hier ein besonderer „Stargast“ nicht fehlen.
 
Kosten: Euro 12,-- (inkl. Häppchen sowie Getränke)
Ort: Altes Rathaus, 15:00 Uhr
 
"Das Schloß" Franz Kafka
Premiere Spielzeitteam Tempus Fugit
(Donnerstag, 17. Januar, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Der Fremde K. wird in ein Dorf, das zu Füßen eines Schlosses liegt, eingeladen, um als Landvermesser zu arbeiten. Als er im Dorf ankommt, scheitern jegliche Versuche mit der Schlossbehörde Kontakt auf zu nehmen und auch die Dorfbewohner treten ihm kühl und feindselig gegenüber. Es ist rätselhaft und unklar, über welches Machtmittel das „Schloss“ verfügt, und mit der Zeit beginnt K. sich, wie die anderen Dorfbewohner, dieser Macht zu beugen.
Während seines Aufenthalts im Dorf wird ihm von mehreren Schlossbeamten sein Dienst als Landvermesser bestätigt. Er bekommt Gehilfen an seine Seite, aber keine konkrete Arbeit. Außerdem lässt er sich mit mehreren Frauen ein, jedoch ohne Erfolg.
Der Weg, mit dem Schloss Kontakt auf zu nehmen, bleibt im Dunkeln.
 
Zum Ensemble:
Für derzeit 18 junge Erwachsene bietet Tempus fugit die "Grundlagenausbildung Theaterpädagogik BuT" mit den Inhalten Theaterpädagogik, Schauspiel und Kulturmanagement an. Alle nehmen in diesem Jahr an der gemeinsamen Erarbeitung eines Theaterstücks in einem kompakten dreiwöchigen Probenprozess mit einer anschließenden Regionaltournee teil. Ziel der täglichen Probearbeit ist es, die Entstehung eines Stückes künstlerisch und organisatorisch in seiner Ganzheit erfahrbar zu machen, schauspielerische Fähigkeiten zu verfeinern und wertvolle Kenntnisse in der Rollenarbeit zu vermitteln.
(Weitere Termine: 18.01. und 19.01., jew. 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Cara - Irish Folk Konzert
(Freitag, 18. Januar, 20 Uhr, Haus der Volksbildung)
 
CARA ist eine multinationale, mit zwei Irish Music Awards ausgezeichnete Celtic Folk-Band.
Die fünf MusikerInnen kommen aus Irland, Schottland und Deutschland und haben in den
15 Jahren ihres Bestehens einen ausgezeichneten Ruf erworben für ihre Eigenkompositionen, die virtuose Darbietung und eine charismatische Bühnenpräsenz.
CARA steht für die gelungene Verbindung von Gesang gleich zweier herausragender Sängerinnen mit rasanten irischen Instrumentalstücken auf allerhöchstem Niveau. Virtuose
Soli auf dem irischen Dudelsack, rasante Geigenpassagen, ergreifende Balladen, meisterhaftes Spiel auf Gitarre und Bodhrán – die Liste könnte noch lange weitergehen.
Dies brachte ihnen Tourneen und umjubelte Konzerte in den USA, Australien, Irland, Schottland, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Benelux, Österreich, Italien und der Schweiz.
„Cara klingen wie Cara - es kann keine bessere Empfehlung geben!“
www.cara-music.com
 
Museumsnacht Basel: Material Matters! - Special (DE/EN/FR)
(Freitag, 18. Januar, 18 Uhr, Vitra Design Museum & Vitra Schaudepot)
 
Ob biologisch abbaubarer Kunststoff, weltraumerprobte Carbonfaser oder schichtverleimtes
Pappmaché: die Werkstoffvielfalt im Design ist endlos! Gleichzeitig ist die richtige Materialwahl entscheidend dafür, ob – wie von Victor Papanek gefordert – Design partizipativ und nachhaltigist.
Bei Workshops, Sonderführungen und Events steht die Museumsnacht im Zeichen ungewöhnlicher Materialien. In Zusammenarbeit mit der HFT Stuttgart können Besucher in der Ausstellung »125cm³ Material« im Schaudepot Lab Werkstoffe haptisch erleben und mit Forschern ins Gespräch kommen.
 
 
"100 Jahre Frauenwahlrecht" -Vortrag von Patricia Reister
(Samstag, 19. Januar, 19 Uhr, Museum am Lindenplatz)
 
100 Jahre Frauenwahlrecht ( und die Geburt der neuen Frau)
Der 19. Januar 1919 ist für die Frauenemanzipation ein Meilenstein. Es war der Tag, an dem die Wahlen zur verfassungsgebenden Versammlung stattfanden. Erstmals durften an diesem Tag reichsweit auch Frauen ihre politische Entscheidung bekunden und von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. 300 Frauen kandidierten selbst, 37 von ihnen zogen als Abgeordnete in die Nationalversammlung ein und arbeiteten an der Weimarer Verfassung mit.
Vorangegangen waren dem Wahltag Wochen eines intensiven Wahlkampfs. Ende 1918, Anfang 1919 entbrannte ein wahrer Wettlauf um die Stimmen der Frauen, der bei keiner späteren Wahl wiederholt wurde. Denn mit der Ankündigung des allgemeinen, gleichen Wahlrechts am 12. November wurden die Frauen über Nacht zur größten, aber auch unsichersten Wählergruppe. Wie rege sie wählen würden und welche Parteien, konnte keiner erahnen, denn statistische Erhebungen gab es nicht. Daher wurde in Sprechstunden, Zeitungsanzeigen, Vorträge und Abendveranstaltungen um ihre Stimmen geworben und ihre politische Mündigkeit und neue Selbstbestimmtheit gestärkt.
Mit der neuen politischen Gleichstellung nahmen die Frauen für sich auch neue soziale Rechte in Anspruch. Sport, Arbeitsalltag, bequeme Kleidung und kurze Haare sind Ausdruck ihres neuen Selbstbewusstseins.
 
Bricollage - ein Basteltheater / Figurentheater Felucca
(Sonntag, 20. Januar, 16 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Live gebastelte Figuren… spannender als jedes Bastelvideo im Internet!
Aber die Showmasterin kämpft, denn ganz wie geplant sind die Bastelresultate nicht, die Bastelshow droht sich zu verselbstständigen!
Und die Diva Madame Pou Belle, mit ihrem permanenten Hunger nach Allem, hilft der Sache nicht wirklich.
Für Kinder ab 4 Jahren, Eintritt: 7.- EUR
Anmeldung: 07621 / 79 86 66, veranstaltung@wufi-weil.de
 
 
 
Nachrichten aus dem Kulturamt
 
Ausblick auf das Kulturjahr 2019
 
Welche Veranstaltungen bietet das Kulturjahr in Weil am Rhein an? Auf dem ersten Kulturtipp der Monate Januar bis März sind schon einige Highlights des neuen Kulturjahres erwähnt: neben dem Buurefasnachtsumzug am 10. März mit den vorausgehenden vielen Fasnachtsaktivitäten zählt dazu auch die neue Reihe mit Veranstaltungen im Haus der Volksbildung, die Fortsetzung der Bluesnächte und ein dichtes Programm in den Kleinkunstzentren Kesselhaus und TAM.
 
Wieder auf gutes Wetter hofft die Open-Air-Festival-Saison im Sommer. Sie beginnt mit dem Internationalen Bläserfestival vom 27. bis 29. Juni in der Innenstadt. Eine Woche später ist am 6. und 7. Juli das Mittelalterlich Spectaculum mit Bands wie Rapalje, Saltatio Mortis. Fiddlers Green, Versengold oder Faun, der Fechtkampfgruppe "Fictum" oder dem Stelzentheater "Feuervögel" angesagt. Vorbereitet wird für den 6. Juli auch der Kinder- und Jugendtag auf der Hauptstraße. Ob "Rock am Rhy" in diesem Jahr stattfindet, ist noch nicht gesichert. Am 19. und 20. Juli bietet das Heavy Metal-Festival "Baden in Blut" im Dreiländergarten jedenfalls bekannte Gruppen wie Wintersun, Burning Witches und Parasite Inc.sowie die bekannte Band "Sodom" auf.
Vom 25. Juli bis 4. August zeigt das Kulturamt im Dreiländergarten zwischen Hadidbau und Kieswerk wieder elf aktuelle Kinofilme beim Kieswerk Open Air. Letztes größeres Festival im Dreiländergarten wird 2019 vermutlich das "Grenzenlos Open Air Festival" sein. Das Electronic Music Festival mit House, Elektro- und Techno-Musik wird am 23. und 24. August veranstaltet.
 
Nach der Kulturnacht 2018 wird die nächste erst im Mai 2020 stattfinden, da sich die Städte Lörrach und Weil am Rhein auf einen zweijährigen Rhythmus geeinigt haben. Dafür wird das 2016 begonnen Festival "Weiler Klang-Räume" wieder aufgenommen, bei dem besondere Konzerte ungewöhnlichen Räumen stattfinden. Außerdem organisiert das Kulturamt ein internationales Märchenfestival. Die Reihe der Konzerte hat am 1. Januar mit einem Neujahrskonzert in der voll besetzten Ötlinger St. Gallus-Kirche begonnen, wo am 28. April mit dem Gitarristen Sam Brown ein virtuoser Solist aus der englischen Partnerstadt Bognor Regis gastieren wird. Der Markgräfler Musikherbst wird am 27. September zwei Quartett-Ensembles von internationalem Rang in die Altweiler Kirche bringen. Auch die Konzerte der Weiler Orchestergesellschaft sind schon bis 2020 in Planung. Am 11. und 12. Mai präsentiert das Sinfonieorchester einen "Frühling mit Fagott". Eine Woche zuvor wird der Altweiler Chor "Voices in Motion" gemeinsam mit dem "Liederkranz Basel" sein bislang größtes Projekt in der katholischen Kirche realisieren: das Oratorium "Die Jahreszeiten" von Haydn.
 
Einige Jubiläen stehen bevor: die 850-Jahrfeier der ersten urkundlichen Erwähnung Märkts wird auch mit einigen Kulturveranstaltungen gefeiert, zum Beispiel am 19. Mai mit einem Konzert der Freiburger Spielleyt. Die 30jährigen Jubiläen des Vitra Design Museums und der Katholischen Kirche St. Peter und Paul werden Bestätigungen für die dauerhaft hochstehenden Veranstaltungen und Ausstellungen sein: nach der aktuellen Ausstellung "Victor Papanek" folgt am 22. März "Balkrishna Doshi: Architektur für den Menschen" im Vitra Design Museum, flankiert von weiteren Ausstellungen in der Gallery, der Fire Station und im Schaudepot. Der Regio-Orgelkonzert-Zyklus im Oktober wird wieder ein Highlight internationaler Orgelkonzerte in der Kirche mit den blauen Fenstern von Emil Wachter sein.
Das Museum Weiler Textilgeschichte feiert sein 25jähriges Jubiläum aktuell noch mit der Sonderausstellung "Genug Stoff für Neues". Und das 20jährige Jubiläum der Landesgartenschau "Grün99" wird genauso wie das 200jährige Bestehen der Inka-Tapete in Ötlingen mit Stadtführungen gewürdigt.
Die neue Veranstaltungsreihe im Haus der Volksbildung beginnt am 18. Januar mit der Weltmusik-Gruppe "Cara" und wird am 16. Februar mit einem Schweizer Kleinkunst-Abend fortgesetzt, musikalisch moderiert von dem Basler Duo "Les Papillons". Am 25. Mai folgen die Acapella-Sänger der "Ringmasters".
Zahlreiche weitere Veranstaltungen von Vereinen, Kulturamt, Kirchengemeinden und privaten Veranstaltern lassen das Jahr 2019 wieder spannend und vielseitig werden.
 
 
Kultur-Jahresrückblick Weil am Rhein 2018
 
Schon zum zweiten mal hintereinander konnte das Städtische Kulturamt Besucher-Rekorde bei den beiden wichtigsten Festivals in der Stadt melden. Für das Internationale Bläserfestival Ende Juni, das ohne Eintrittspreis genossen werden kann, war dies bislang eine Schätzung. Im Jahr 2018 wurde aus organisatorischen Gründen eine professionelle Besucher-Zählung am Festival-Freitag durchgeführt. Allein an diesem Abend kamen insgesamt rund 20 000 Besucher, die auch die Hauptattraktion erleben wollten, die "Red Hot Chili Pipers" aus Schottland. Beim Kieswerk Open Air waren es rund 500 Besucher insgesamt mehr als im Vorjahr das bisher den Besucher-Rekord gehalten hatte.
 
Eine ausgezeichnete Resonanz erfuhr auch die mit Lörrach gemeinsam veranstaltete Kulturnacht "LöWe" am Freitag, den 4. Mai. Das Kulturamt konzentrierte sich in diesem Jahr auf ungewöhnliche Veranstaltungsorte in Alt-Weil, um kurze Wege zwischen einzelnen Veranstaltungsorten zu ermöglichen. Die dritte Kulturnacht ist im Mai 2019 geplant.
 
Das Haus der Volksbildung wurde mit drei Konzerten mit moderner A Capella- und Chormusik wieder zum Schauplatz städtischer Konzerte. Der Jazzchor Freiburg startete hier seine Jubiläumstournee, zwei Ensemble aus Berlin begeisterten mit ihren unkonventionellen Arrangements. Ein erheblich dichteres Veranstaltungsprogramm bot auch das von der Stadt an Klaus-Peter Klein verpachtete Theater am Mühlenrain, das vor allem dank der extrem erfolgreichen Dialekt-Komödien in diesem Jahr schon früh den Besucher-Rekord mit über 5000 Besuchern knackte. Auch das Kesselhaus erlebte viele volle Konzerte und Veranstaltungen mit seinen verschiedenen Reihen, zu denen die Weiler Bluesnacht genaus gehört wie regionale Bands, Märkte, Tanz- und Märchenveranstaltungen.
 
In den Ateliers fand eine größere Fluktuation statt als vorher. Das lag auch daran, dass mit Paul Kochka-Thévenet und Holger Kröner zwei prägende Künstler der ersten Stunde im Frühjahr gestorben sind. Neu hinzugekommen sind Judith Riner, Gabrielle Krüger, Anja Müller und Klemens Grund. Ein Atelier als Ersatz für die Villa Schätzle hat die Fotografische Gesellschaft Dreiland gemietet, die seither ein sehr belebendes Element für die Ateliergruppe ist. Der Kesselhaus-Gruppe wurde auch eine Ausstellung in der Städtischen Galerie Stapflehus gewidmet, im kommenden Jahr wurde sie von der Galerie des Hüninger Kulturzentrums Le Triangle eingeladen.
Kunst, Design und Architektur sind das kulturelle Aushängeschild der Stadt. Die beiden Ausstellungen "Night Fever" und "Victor Papanek" waren im Vitra Design Museum nicht nur Aufarbeitungen von Design-Ideen, sondern exemplarische Darstellungen des Zeitgeistes ganzer Epochen. Parallel dazu gab es auf dem Vitra Campus eine Reihe weiterer Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekte. Die Städtische Galerie und der Kunstverein haben mit der Beteiligung an der Regionale und vielen weiteren Ausstellungen (wie Anja Braun oder Christoph Madico-Bosch) Kunstprojekte am Puls der Zeit vorgestellt. Mit der Galerie Stahlberger in Alt-Weil, der Galerie Underground in Haltingen, dem Kunstraum Kieswerk und der "colab gallery" in Friedlingen haben private Galerien internationale Künstler mit überregionaler Bedeutung ausgestellt. Der künstlerische Berater des Kunstvereins, Peter Bosshart, erhielt den Markgräfler Kunstpreis der Stiftung der Sparkasse Markgräflerland für sein künstlerisches Werk und zeigte Arbeiten im Stapflehus und später auch in der Galerie Underground. Den Kunstförderpreis erhielt die bereits etablierte junge Geigerin Amélie Gehweiler. Der Ötlinger Künstler und Erfinder des ART-Dorf Ötlingen, Gerhard Hanemann präsentierte zahlreiche weitere regionale Künstler. Und die in der Region einzigartige Artothek in der Stadtbibliothek feierte ihr 20jähriges Bestehen im November. 2018 konnte die Stadtbibliothek nämlich gleich zwei Jubiläen feiern: "Fünf Jahre Onleihe Dreiländereck: Online ausleihen, lesen und hören" und "20 Jahre Artothek".
 
Seit dem Sommer 2013 bietet die Stadtbibliothek mit der "Onleihe Dreiländereck" die Möglichkeit an, E-Books, E-Audios (Hörbücher) und E-Paper (Zeitungen und Zeitschriften) auszuleihen. Gestartet ist der Verbund von zehn Bibliotheken mit einem Anfangsbestand von rund 1.900 Titeln. Inzwischen umfasst der digitale Bestand rund 9.500 Medien, darunter auch englische E-Books. Die Onleihe, also die Ausleihe von E-Medien, hat viele Vorteile: Die Bibliothek hat rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche geöffnet, das Medienangebot kann von zu Hause oder von unterwegs, also auch vom Urlaubsort aus, genutzt werden. Die Kosten für die Onleihe sind in der jeweiligen Jahresgebühr enthalten.
(http://www.onleihe.de/dreilaendereckhttp://www.onleihe.de/dreilaendereckhttp://www.youtube.com/http://www.onleihe.net/) Die Weiler Artothek bietet inzwischen über 260 Kunstwerke von rund 100 Künstlern zur Ausleihe an. Circa zwei Drittel der verfügbaren Kunstwerke sind käuflich. Die Ausleihe kostet pro Kunstwerk 15,- € inklusive Versicherungsgebühr. Die Ausleihfrist beträgt sechs Monate, eine kostenfreie Verlängerung um weitere drei Monate ist möglich, wenn das Kunstwerk nicht vorbestellt ist.
 
Zwei der städtischen Museen haben sich im Rahmen des trinationalen Projekts "Zeitenwende" mit lokalen und grenzüberschreitenden Aspekten der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg beschäftigt. Nach der erfolgreichen Ausstellung "Haholtingas Erben" im Museum am Lindenplatz dokumentiert "Leben im Umbruch" berührend menschliche Schicksale. Als einziges Museum im Verbund von 30 Partnern konzentrierte sich das Museum Weiler Textilgeschichte auf wirtschaftliche Umbrüche in dieser Zeit, die am Beispiel der Seidenstoffweberei Schwarzenbach gezeigt werden konnten. Sonderausstellungen gab es auch in der Dorfstube Ötlingen und dem Landwirtschaftsmuseum.
Rekordverdächtig nehmen sich auch die Zahlen der Kurse und Angebote der Volkshochschule mit über 15 000 Unterrichtseinheiten und der Sing- und Musikschule mit fast 1800 Schülern aus. Beide Institutionen sind verzahnt mit gesellschaftlichen Herausforderungen im Bereich der Integration oder allgemeinen Bildung und sind darüber hinaus auch in der Lage, zahlreiche Veranstaltungen und Projekte zum städtischen Leben beizusteuern.
Das leisten auch die Vereine. Der Gesangverein Eintracht Ötlingen feierte sein 175jähriges Bestehen mit zahlreichen Konzerten, zu denen auch Partner-Chöre aus dem Elsass und andere Vereine eingeladen worden sind. Im Gesangverein Weil 1836 feierte der Chor "VoicesinMotion" sein zehnjähriges Jubiläum. Der Haltinger Frauenchor "Cantabella" holte sein 25jähriges Jubiläum in diesem Jahr nach. Die Stadtmusik wechselte das Dirigat. Daniel Frank verliess die Stadtmusik nach drei Jahren, Gloria Giorgio dirigiert nun interimsmäßig bis zur Verpflichtung eines Nachfolgers.
Gestorben ist auch die einstige Haltinger Kantorin Irma Herbster im Frühjahr 2018. Mehrere Konzerte ihrer Schüler und Freunde, unter ihnen bekannte Solisten wie Martin und Christian Ostertag erinnerten an das jahrzehntelange Wirken der Organistin in der Haltinger St. Georgskirche. Zahlreiche Musikvereine und Chöre schaffen es mit neuen Konzepten und Inhalten weiterhin junge Menschen anzusprechen. Insgesamt geht das Konzept offensichtlich auf, Kulturangebote in der Stadt mit niedriger Eingangsschwelle auch durch niedrige Eintrittspreise und mit hohem kreativen Potenzial zu schaffen, so dass möglichst viele Menschen beteiligt werden können und sich angesprochen fühlen.
 
Paula Röttele war eine unermüdliche Hüterin der Markgräfler Tracht

Im Februar starb ihr Mann im Alter von 96 Jahren, nun ist sie ihm wenige Tage vor dem Ende des Jahres gefolgt. Paula Röttele galt und gilt in Weil am Rhein als Synonym für Erhaltung und Würdigung des Brauchtums und insbesondere der Markgräfler Tracht. Als Gründerin der Markgräfler Trachtengruppe im Jahr 1985 und jahrzehntelange engagierte Vorsitzende hat sich Paula Röttele um das Wissen und den Erhalt der Markgräfler Tracht sehr verdient gemacht. Gemeinsam mit den Mitgliedern war sie eine gute Repräsentantin, wenn es darum ging, die Stadt in der Öffentlichkeit, sei es am Neujahrsempfang oder bei überregionalen Veranstaltungen in Frankreich, der Schweiz oder Deutschland zu präsentieren.
"Bis zuletzt war es Paula Röttele ein Herzensanliegen, das heimische Brauchtum und die Markgräfler Tracht als Kulturgut und als Ausdruck der Markgräfler Lebensart im Bewusstsein zu verankern" schrieb die Weiler Zeitung in einem Nachruf. Ob bei festlichen Anlässen oder beim sonntäglichen Kirchgang oder zahlreichen Veranstaltungen, Hebelfesten oder bei den von ihr initiierten Ausstellungen: Paula Röttele trug die Markgräfler Tracht und wollte auch Begeisterung dafür entfachen. Die sehr geschichtsbewusste Frau mit ihrem profunden Wissen ging mit Beispiel voran. Sie konnte bei Vorträgen in Schulen junge Leuten für Brauchtum begeistern, indem sie dieses Bewusstsein authentisch und glaubwürdig vorlebte. Sie war eine ständige aktive, kritische und kreative Begleiterin des Weiler Kulturlebens und bereicherte das Angebot der Stadt und des Kulturamtes mit zahlreichen Anregungen und Ausstellungen.
Außer Hebelplakette und Landesehrennadel erhielt sie unter anderem auch vom Bund „Heimat und Volksleben“ (BHV) die goldene Ehrennadel. In zahlreichen Vorträgen, Ausstellungen und Publikationen hat Paula Röttele dafür gesorgt, dass Hörnerkappe und Zwickelrock nicht in Vergessenheit gerieten und als Kulturgut auch im Bewusstsein künftiger Generationen erhalten blieben.
Sie hinterlässt mit Antoinette und Alexander Röttele zwei Kinder sowie zwei Enkel und zwei Urenkel. Mit ihrem Mann Rudolf Röttele konnte sie 2017 nach 70 Ehejahren die "Gnadenhochzeit" feiern. Am Montag, den 7. Januar ist um 14 Uhr die Trauerfeier in der Katholischen Kirche St. Peter und Paul vorgesehen.
 
Volkshochschule
 
Einen neuen Weg der Qualitätssicherung werden die Stadtführer/innen im kommenden Jahr angehen. Angeregt durch die Teilnahme am 1. Baden-Württembergischen Gästeführerforum im Oktober in Heidelberg, an dem Tom Leischner mit den beiden Organisatorinnen der IG
Stadtführer Sabine Theil und Monika Merstetter teilgenommen hat, wird ein Teil der Gruppe dem Bundesverband der Gästeführer in Deutschland e. V. (BVGD) beitreten. Von dieser zweitägigen Veranstaltung, an der rund 160 Gästeführer teilgenommen haben, brachten die drei viele interessante Anstöße und Kenntnisse mit. Nicht nur mehrere namhafte Referenten
hielten höchst interessante Vorträge und leiteten exemplarische Stadtführungen. Ebenso wurde den Gästeführern von der politischen Seite eine große Wertschätzung zuteil. So hielten Gisela Splett, Staatssekretärin des Landes-Finanzministeriums und Guido Wolf,
Landesminister für Justiz, Europa und Tourismus Ansprachen. Besonders informativ erwiesen sich die frei wählbaren Workshops. Obwohl die drei Vertreter der Weiler Stadtführer sich ganz bescheiden, neben den Vertretern aus „richtigen Tourismusstädten“ in die hinteren Reihen setzten, gerieten sie alsbald in den Fokus und wurden schlussendlich als
das „Weiler Modell“ betitelt. Es stellte sich heraus, dass viele Stadtführer/innen sich in einer Grauzone von Scheinselbstständigkeit, Abhängigkeit und als Einzelkämpfer bewegen. Wogegen sich die Weiler seit ihrer Gründung vor 21 Jahren als Interessensgemeinschaft mit
grundlegender Ausbildung, Weiterbildung, mit eigener Satzung und selbstständig unter dem Dach der VHS als Erfolgsmodell organisieren.
Viele Fragen konnten von Tom Leischner und den beiden Stadtführerinnen aus der langjährigen Erfahrung beantwortet werden. Nicht nur, dass am zweiten Tag viele Teilnehmer die drei mit „Guten Morgen, ihr seid die Weiler“ grüßten, inzwischen ist sogar eine konkrete Anfrage aus Göppingen eingegangen, die um Unterstützung gebeten haben. Spätestens im Februar wird nun ein Antrag zur Aufnahme im Verband gestellt werden. Lediglich die Satzung muss noch an die BVGD-Richtlinie angepasst werden. Danach wird sogar die zweite Stufe der Qualifizierung zum Gästeführer nach DIN EN 15565 (BVGD-Zertifikat) nachgewiesen sein. Nach den gewonnenen Erkenntnissen aus den zwei Tagen sprach Tom Leischner großen Dank an alle „seine“ Stadtführer/innen aus. Er ist stolz darauf,eine so engagierte Truppe in der VHS zu haben.
 
 
 
Save the date / Kommende Veranstaltungen des Kulturamts
 
18.Januar 2019                                   Cara - Irish Folk Konzert / Haus der Volksbildung
29.Januar 2019                                   John Nemeth - Bluesnacht / Kulturzentrum Kesselhaus
31.Januar 2019                                   Forband Festival Complicité / Kulturzentrum
                                                            Kesselhaus
 
 
 
Kino im Rheincenter 03. Januar - 09. Januar 2018
 
Vorpremiere: Robin Hood
Mi 19.45 117 Min./ab 12 J.
T-34 (russ. OV)
So 17.40 132 Min./ab 12 J.
Feuerwehrmann Sam Plötzlich Filmheld!
Sa/So 13.20 65 Min./ab 0 J.
Der kleine Drache Kokosnuss 2
Tägl. 15.40; Sa/So auch 13.00 81 Min./ab 0 J.
Bumblebee
Tägl. 17.35/20.15;
Fr/Sa auch 22.40 115 Min./ab 12 J.
Mary Poppins‘ Rückkehr
Tägl. 17.30; Do-Sa/Mo-Mi auch 14.55;
Do-So/Di/Mi auch 20.00;
Sa/So auch 13.00 132 Min./ab 0 J.
Yolki 7 (russ. OV)
So 15.15 99 Min./ab 0 J.
Aquaman
Tägl. 17.40 144 Min./ab 12 J.
Aquaman (3D)
Tägl. 14.50; Do-Di auch 19.40;
Fr/Sa auch 22.45; Mi 20.10 144 Min./ab 12 J.
Aquaman (OV)
Mo 20.00 144 Min./ab 12 J.
Spider-Man: A New Universe
Tägl. 15.10 117 Min./ab 6 J.
Mortal Engines: Krieg der Städte (3D)
Fr/Sa/Mo/Di 20.10; Fr/Sa auch 22.50;
So 20.30 129 Min./ab 12 J.
Der Grinch
Tägl. 15.20/17.30; Sa/So auch 13.10 90 Min./ab 0 J.
100 Dinge
Tägl. 20.30; Do-Sa/Mo-Mi auch 17.45;
Fr/Sa auch 22.40 111 Min./ab 6 J.
Hedefi Sensin (türk. OmU)
Fr/Sa 22.50 110 Min./ab 6 J.
Der Nussknacker und die vier Reiche
Sa/So 13.00 100 Min./ab 0 J.
Sneak Preview
Do 21.00 ab 18 J.
 
 
Kunst und Ausstellungen in Weil am Rhein
 
Kommende Ausstellung
Galerie Stapflehus
Bauhaus - Form und Funktion / 100 Jahre Bauhaus (Schulkunstausstellung)
01.02. - 10.03.2019
 
„Mein Bild in einer echten Galerie? – Cool!“ In der Schulkunst-Ausstellung werden Schülerwerke aller Schularten und Klassen ausgestellt.
 
Dieses Jahr feiert das Bauhaus sein 100-jähriges Jubiläum. Daher lautet das SCHULKUNSTMOTTO 2019 „Form und Funktion – 100 Jahre Bauhaus“. Schüler/innen aller Schularten der Landkreise Lörrach und Waldshut beschäftigten sich mit den Ideen und Werken der Bauhaus-Künstler. Architektur, Design, Malerei, Zeichnungen: Das künstlerische Potenzial aller Altersklassen ist faszinierend und sehenswert.
 
Die Schulkunst-Ausstellungen finden in ganz Baden-Württemberg statt, die Themen wechseln alle zwei Jahre. Weitere Informationen finden sich auf der Seite des Zentrums für Bildende Kunst und intermediales Gestalten (www.lis-zkis.de).
 
Galerie Stapflehus
"Good News" - Regionale 19
Bis 06.01.2019
 
Der diesjähriger Beitrag der Regionale in Kooperation mit der Städt. Galerie Stapflehus wird
von Katrin Niedermeier kuratiert und zeigt Arbeiten von Künstlern aus dem trinationalen Raum, welche alternative Gefüge von Wissen, Wahrnehmung und Macht in verschiedensten Formen und Kontexten künstlerisch verhandeln. Rigide Wissenssysteme sowie standardisierende, historische Narrative werden angesprochen, die Objekten, Landschaften, Territorien etc. eingeschrieben sind. Hier könnten Dinge ins Wanken geraten und uns in einem Zustand der Verwirrung zurücklassen. Das Prinzip der Dekonstruktion und Rekonfigurierung könnte ein aufgefrischtes Verständnis alternativer, geschichtlicher Denkstrukturen und Anordnungen bieten und eine Plattform für kollektives Träumen und Veränderungen ermöglichen. Stimuliert werden eine persönliche, körperliche und subjektive Erfahrung von „Wirklichkeit“ sowie ein unmittelbares Erleben von Intuition und Reflexion: Dies als Ausdruck einer sich stetig verändernden Beziehung mit der Welt, an Stelle eines Dualismus von Subjekt und Objekt, eine bewusste Erfahrung von Verknüpfungen und Relationen.
Künstlerinnen/Artistes:
Bastian Boersig, Kaspar Bucher, Clara Denidet, Christine Fausten, Gerome Gadient, Daniel Gaemperle, Axel Gouala, Caroline von Gunten, Fabio Luks, Naz Naddaf, Gerd Paulicke, Emilie Picard, Mirjam Plattner, Olga Zimmelova-Gehr, Stefan Wegmüller
Öffnungszeiten: Sa 15:00–18:00, Sonn- und Feiertage 14:00–18:00
www.stapflehus.de
 
Fotografische Gesellschaft Dreiland
Konturen
Bis 06.01.2019
 
Die Fotografische Gesellschaft Dreiland ist ins Atelier 5 im Kulturzentrum Kesselhaus e.V.
in Friedlingen umgezogen
„Der Henriquatre lebt maßgeblich von sauber rasierten Konturen“ Die Rede ist von einer speziellen Bartform. Und auch wenn Sie nicht wissen, wie er aussehen muss, werden Sie den Umriss des Bartes in einem Gesicht als solchen erkennen. Oder die Alpen noch im dicken Nebel. Hören wir die Redewendung „Kontur annehmen“ oder an „Kontur
verlieren“, wissen wir, was gemeint ist. Erscheint eine Kontur scharf und schroff, orientiert sie unmissverständlich. Selbst unscharf lässt sie Wesentliches erkennen. Manchmal gibt sie Rätsel auf, macht Vermutungen notwendig, lässt Phantasien für Geschichten zu, die sich über verschwommenen Konturen entfalten.
Die Fotografinnen und Fotografen der Ausstellung „Konturen“ zeigen das Spiel mit allen Möglichkeiten.
Öffnungszeiten: 05. und 06.01.2019 | 15-18 Uhr
www.foto-gesellschaft.de
 
Galerie Hanemann
Kunst & Energie
Bis 20.01.2019
 
Markus K.Fritschi: Kunst und Energie
Mike Schneider: Musik zur Toninstallation
Christoph Keim: Musik zur Toninstallation
Gerhard Hanemann: Gemälde mit Licht
 
Galerie Hanemann, Dorfstraße 107, Weil am Rhein / Ötlingen
Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-17 h, Sa u. So 13-18 h
www.kunstdruckwerkstatt.de
 
Vitra Design Museum Gallery
Christien Meindertsma / Beyond the Surface
Bis 20.01.2019
 
Mit »Christien Meindertsma: Beyond the Surface« zeigt das Vitra Design Museum
in seiner Gallery bis zum 20. Januar 2019 die erste Einzelausstellung der niederländischen Designerin außerhalb ihres Heimatlandes. Für Christien Meindertsma ist die Produktgestaltung nur ein kleiner Teil des gesamten Designprozesses. In ihrer einzigartigen Herangehensweise erforscht sie die Mechanismen moderner Industrieproduktion und unternimmt dabei Expeditionen in Fabriken, leistet akribische
Detektivarbeit auf Müllhalden und in Werkstätten und befragt mit unstillbarem Wissensdurst die Protagonisten dieser Reisen. Die Ausstellung konzentriert sich auf Meindertsmas Arbeit mit Materialien wie neuer und recycelter Wolle, Flachs und Schlacke aus der Haushaltsmüllverbrennung. Gezeigt werden Projekte wie »One Sheep Sweater« (2010) – bei dem sie aus der Wolle einzelner Schafe jeweils einen Pullover produzierte – oder der »Flax Chair« (2015), ein nachhaltiges, innovatives Möbelstück aus dem inzwischen selten gewordenen Werkstoff Flachs, das mit dem New Material Award (2016) und dem Dutch Design Award (2016) ausgezeichnet wurde.
www.design-museum.de
 
Kommende Ausstellung:
Vitra Design Museum Gallery
Lake Verea - Paparazza Moderna
02.02. - 07.07.2019, Vernissage: 01. Februar 2019, 18 Uhr
 
Die mexikanischen Künstlerinnen Francisca Rivero-Lake und Carla Verea porträtieren vergessene oder versteckte Einfamilienhäuser der großen Architekten der Moderne. Dabei nähern sie sich diesen Gebäuden wie Paparazzi - unangemeldet und spontan - mit dem Ziel, sie ungeschönt und ganz privat einzufangen. Die auf den rasanten, manchmal rastlosen Reisen von Lake Verea entstandenen Fotografien zeigen Bauten der Exilanten Walter Gropius und Marcel Breuer in Lincoln, Massachusetts, oder von Richard Neutra und R. M. Schindler in Los Angeles. Die Ausstellung zeigt nicht nur Architektur, sondern erzählt auf lebendige und poetische Weise auch vom Privatleben ihrer Erbauer.
www.design-museum.de
 
Vitra Schaudepot
»Stühle der Macht«
Bis 17.02. 2019
 
Das Vitra Design Museum zeigt mit der Ausstellung »Stühle der Macht« im Vitra Schaudepot, wie eng die Geschichte des Stuhls und des Sitzens seit jeher mit dem
Ausdruck von Macht verbunden ist. Die Ursprünge des modernen Stuhls gehen auf Thronsitze der Antike zurück, und für lange Zeit waren Sessel und Stühle den Herrschern und der Oberschicht vorbehalten. Dies änderte sich erst langsam mit dem Entstehen eines Bürgertums in der Neuzeit. Mit dem Durchbruch der industriellen Möbelproduktion im 19. Jahrhundert wurden Stühle zwar endgültig für breitere Bevölkerungsschichten erschwinglich, doch ihre Verbindung zu Status und Macht ist bis heute offenkundig. Die Ausstellung »Stühle der Macht« untersucht diese Verbindung anhand von rund 20 ausgewählten Objekten aus der Museumssammlung und zeigt, wie sich Auffassungen von politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Macht bis heute in unseren Sitzgelegenheiten ausdrücken. So entsteht eine moderne Kulturgeschichte des Sitzens: von autoritär-patriarchalischen Macht-verhältnissen bis hin zu Werten wie Demokratisierung und Teilhabe, von den verborgenen Sitzungszimmern in Politik und Wirtschaft bis hin zu demokratischen Parlamenten und Designern, die mit neuen Sitzentwürfen auch zu neuer Machtverteilung beitragen wollen.
www.design-museum.de
 
Kommende Ausstellung
Vitra Schaudepot
Anton Lorenz: Von der Avantgarde zur Industrie
22.02. – 19.05.2019, Eröffnung: 21. Februar 2019, 18:30 Uhr
 
Zum 100. Geburtstag des Bauhauses widmet sich das Vitra Design Museum dem Unternehmer und Designer Anton Lorenz. 1925 wurde von Marcel Breuer am Bauhaus erstmals Stahlrohr als Möbelmaterial verwendet - ein Schritt, der modernes Wohnen revolutionieren sollte. Anton Lorenz erkannte als einer der Ersten das Potenzial der neuen Möbel und agierte mit Patenten und Unternehmensgründungen so geschickt, dass er bald als Schlüsselfigur für den Erfolg des Stahlrohrmöbels galt. Erstmals präsentiert die Ausstellung wichtige Dokumente aus seinem Nachlass, kombiniert mit Stahlrohrmöbeln von Marcel Breuer, Ludwig Mies van der Rohe, Le Corbusier und anderen - ein faszinierender Blick hinter die Kulissen der Avantgarde.
www.design-museum.de
 
Vitra Design Museum
Victor Papanek: The Politics of Design
Bis 10.03.2019
 
Mit der Ausstellung »Victor Papanek: The Politics of Design« präsentiert das Vitra Design Museum vom 29. September 2018 bis zum 10. März 2019 die erste große Retrospektive über den Designer, Autor und Aktivisten Victor J. Papanek (1923–1998). Papanek war seit den 1960er Jahren einer der wichtigsten Vordenker eines sozial und ökologisch orientierten Designansatzes. Sein Schlüsselwerk »Design for the Real World« (1971) gilt bis heute als das meistgelesene Buch über Design, das jemals veröffentlicht wurde. Papanek plädiert darin für Inklusion, soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit – Themen, die im heutigen Design aktueller denn je sind. Die Ausstellung umfasst hochkarätige, teilweise nie gezeigte Exponate wie Zeichnungen, Objekte, Filmdokumente, Manuskripte und Druckgrafik. Ergänzend werden Werke von Zeitgenossen Papaneks der 1960er bis 1980er Jahre gezeigt, darunter George Nelson, Richard Buckminster Fuller, Marshall McLuhan und der Radical-DesignInitiative »Global Tools«. Zeitgenössische Werke aus den Bereichen Critical Design und Social Design veranschaulichen Papaneks nachhaltigen Einfluss auf das heutige Design.
www.design-museum.de
 
Kommende Ausstellung
Stadtbibliothek Weil am Rhein
Dr.Bernd Warkentin und Rainer Grünzner - "Reflexionen in Marmor und Seide"
21.02. - 16.03.2019
 
Die Künstler verbindet die hohe Qualität der Verarbeitung der Materialien Marmor und Seide.
 
Die Skulpturen von Dr. Bernd Warkentin bestehen aus Marmor und Bronze. Die Arbeiten bestehen meist aus mehreren Teilen in gleicher oder ähnlicher Form, die eng zusammengefügt ein harmonisches Ganzes ergeben.
 
Seit über 30 Jahren kreiert Rainer Grünzer mit unendlicher Geduld und unter äußerster Konzentration einmalige Seidenbilder mit hohem künstlerischem Gestaltungswert. Durch Variation der Fadenführung entstehen Licht- und Schattenreflexe, die sich je nach Standort des Betrachters und Lichteinfall verändern. Der Künstler ist einer der wenigen Faserkünstler, die mit Seide Kunstwerke erzeugen. Ausstellungen im In- und Ausland.
 
Die Ausstellung ist vom 21.02.2019, 17 Uhr bis zum 16. März 2019 während den Öffnungszeiten der Stadtbibliothek zu sehen. Der Eintritt ist frei.
 
Colab Gallery
Corners of(f) society
Bis April 2019
 
Am 24. November öffnete die Colab Gallery ihre Tür für die Gruppenausstellung “Corners Of(f) Society” Die Gruppenausstellung mit dem Titel “Corners Of(f) Society” zeigt sieben internationale Positionen von Künstlern die mit, im und um städtische Bereiche arbeiten.
Wir möchten den BesucherInnen die Frage stellen, wie und warum Orte wirken und welchen Einfluss die geographische Umgebung auf die Wahrnehmung und das Verhalten hat.
Hat man beispielsweise mehrere Möglichkeiten zum Supermarkt zu laufen, wird man je nach Stimmung eine andere Strecke auswählen. In der Effizienz des durchstrukturierten Alltags wählt man den kürzeren Weg, der leider an einer lauten, vierspurigen Straße entlang führt. Aus Neugier wieder sucht man bewusst Strecken auf, die abseits der Reiseroute zum Ziel liegen, vorbei an interessanten Orten, einem verlassenen Haus, unerschlossenem Terrain oder einer Parkanlage am Rande der Stadt. Doch auch die Orientierung zu verlieren und sich treiben zu lassen kann als etwas Positives angesehen werden, etwas, dass die Abenteuerlust anregt und unvorhergesehene Ereignisse ermöglicht.
Jeder hat seine alltäglichen Rituale, die nicht nur von Funktionalität bestimmt sind. Über einige Orte kann man Geschichten erzählen, andere sucht man auf, weil man sich dort wohl fühlt, man sich in eine bestimmte Stimmung versetzen will oder die Atmosphäre und Aura eines Ortes Erinnerungen wecken. Umherschweifen ist Verlaufen, ist Aktion, ist das Sammeln von Dingen, die man auf der Straße findet, ist das Einsteigen in eine
U-Bahn, in den nächstbesten Bus und an einem beliebigen Ort auszusteigen und es ist das Löschen der üblichen Beweggründe, um von A nach B zu gelangen. Es ist das Achten auf das Gelände, die Menschen, die Tiere, den Müll in den Straßen.
Ohne Perspektive und Intention gibt es mehr zu entdecken.
Die teilnehmenden Künstler zeigen mit wachsamen Augen ästhetische Blicke auf Städte, Peripherien und überraschende Begegnungen. Wir freuen uns Ihnen neue Arbeiten von Relfy (Can), Cyop & Kaf (It), Swampy (Usa), Bruno Rodrigues & Fábio Vieira (Bra),
Road Dogs (Fr), Vitaliy Raskalov & Vadim Makhorov (Rus), LUCE & Eltono (Es) vorstellen zu dürfen.
www.colab-gallery.com
 
 
Textilmuseum
 
Genug Stoff für Neues?!? - Zeitenwende in Friedlingen / Sonderausstellung
Bis 07.07.2019
 
Friedlingen liegt direkt an der Grenze zur Schweiz und mit dem Kriegsende nun auch an der Grenze zu Frankreich. Die Sonderausstellung "Genug Stoff für Neues!?!" beleuchtet die wirtschaftlichen Bedingungen der Weiler Textilindustrie nach dem Ersten Weltkrieg und zeigt auf, wie sich die ansässigen Firmen in der unstabilen Zeit und mit der neuen politischen (Grenz-)Lage zu behaupten versuchen. In genau diese Zeit fällt die Ansiedlung der schweizerischen Seidenweberei Robert Schwarzenbach in Weil-Friedlingen 1923. Der Ausbau des Basler Rheinhafens und der Bau des Kraftwerks in Kembs sind ebenfalls politisch bedingt und führen zu Auswirkungen für die ansässige Industrie und den Stadtteil.


Neue Öffnungszeiten: Jeden Sonntag im Monat, 14.00-17.00 Uhr
Informationen unter: Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Frau Simone Kern, Tel: 07621/704416 oder per Email an s.kern@weil-am-rhein.de
 
Museum am Lindenplatz
Zeitenwende - Leben im Umbruch
Bis 21.07.2019
 
Das Museum am Lindenplatz ist am 4. Adventssonntag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Öffnungstage um Weihnachten und Neujahr sind der Mittwoch 26.12.2018 von 14 bis 18 Uhr, der Samstag 29.12.2018 von 15 bis 18 Uhr, der Sonntag 30.12. von 14 bis 18 Uhr sowie der 1.1.2019 von 14 bis 18 Uhr. Aktuell ist im Museum am Lindenplatz die Ausstellung „Zeitenwende. Leben im Umbruch. Weil in den 1920er Jahren“ zu sehen. Thematisiert werden darin die Anfangsjahre nach dem Ersten Weltkrieg und wie die Weiler Bevölkerung sich mit der neuen politischen Situation und vielen sozialen sowie wirtschaftlichen Problemen arrangierte. Politisch unruhige Zeiten, Flüchtlinge aus dem Elsass, traumatisierte Kriegsheimkehrer, Hunger, Wohnungsnot und die neue Rolle der Frau zeigen ihre Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben. Die Ausstellung ist Teil der größten grenzüberschreitenden Ausstellungsreihe in einer europäischen Region mit 30 teilnehmenden Museen und Ausstellungshäusern aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz und noch bis 21. Juli 2019 zu sehen.
 
Die nächste kostenlose Sonntagsführung mit Siegrid Schule findet am 6.1.2019 um 16 Uhr statt. Treffpunkt ist im Kassenbereich des Museums. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
 
Nächste Abendveranstaltung am 19.1.2019, 19 Uhr im Museum am Lindenplatz:
Vortrag von Patricia Rester (Stadtmuseum Rastatt)
100 Jahre Frauenwahlrecht – Die neue Frau
Anmeldung über das Kulturamt unter 07621/704-412
 
Dauer und Öffnungszeiten: bis 21. Juli 2019 jeweils samstags 15 bis 18 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen jeweils zwischen 14 bis 18 Uhr
Weitere Informationen unter www.museen-weil-am-rhein.de
Info: Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Humboldtstr. 2, 79576 Weil am Rhein
Kontakt: b.brutscher@weil-am-rhein.de
 
Vitra Design Museum
Die Sammlung des Vitra Design Museums – 1800 bis heute
Dauerausstellung
Schaudepot
 
Die Sammlung des Vitra Design Museums zählt zu den wichtigsten Beständen des Möbeldesigns weltweit. Sie umfasst insgesamt circa 7000 Möbel, über 1000 Leuchten, zahlreiche Archive sowie Nachlässe von Designern wie Charles & Ray Eames, Verner Panton und Alexander Girard. Am 4. Juni 2016 hat das von den Architekten Herzog & de Meuron gestaltete Vitra Schaudepot eröffnet, in dem das Vitra Design Museum Schlüsselobjekte seiner Sammlung präsentiert.
info@design-museum.de
 
Landwirtschaftsmuseum in Alt-Weil
Winterpause der Dauerausstellung
Wieder geöffnet April bis Oktober 2019
 
Info: Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Humboldtstr. 2, 79576 Weil am Rhein
Kontakt: s.kern@weil-am-rhein.de, www.museen-weil.de Tel: 07621/704-416
 
Dauerausstellung
Inge Fehse - Lehmikat: Tonplastiken und Gefäße
Seit Mitte November 2018
 
"Ein Stück Ton ist ein Stück ungeformte Erde.
Und aus dieser Erde entspringen unendlich viele Formen.
Gefäße, Skulpturen und Portraits sind freies Spiel innerer Vorstellung und
des Tons zwischen meinen Händen." Inge Fehse
Öffnungszeiten: Mo-Do 9-12 Uhr Do 16-18 Uhr, Hauptstr.267, 79576 Weil am Rhein
www.lehmikat.com
 
Elisabeth Veith und Gabi Moll: Collagen und Gemälde
(Temporäre Ausstellung im Kulturcafé Kesselhaus)
 
 
Kultur entlang der Linie 8
 
Theater Basel
www.theater-basel.ch
 
Große Bühne und Foyer Große Bühne
 
Lucia di Lammermoor / Oper von Gaetano Donizetti / Premiere
Mittwoch, 02. Januar, 19:30 Uhr
Weitere Termine: 13.01., 27.01., jew. 18:30 Uhr, 19.01.,02.02., jew. 19:30 Uhr
 
Tewje / Ballett von Richard Wherlock - Wiederaufnahme
Freitag, 04. Januar, 19:30 Uhr
 
Carmen / Ballett von Johan Inger - Premiere
Samstag, 05. Januar, 19:30 Uhr
Weitere Termine: 17.01., 20.01., 04.02., jew. 19:30 Uhr
 
Ein Käfig voller Narren / Jerry Hermann, Harvey Fierstein - Premiere
Sonntag, 06. Januar, 18:30 Uhr
Weitere Termine: 12.01.,18.01.,28.01., jew.19:30 Uhr
 
Matinee zu "Spuk in der Villa Stern"
Sonntag, 13.01., 11 Uhr
 
Hotel Strindberg / Schauspiel nach August Strindberg
Mittwoch, 16.Januar, 18:30 Uhr
Weitere Termine: 20.01., 17:30 Uhr, 01.02., 18:30 Uhr
 
Sachers musikalische Wunderkammer / Lieder der Tröstung
Sonntag, 20.Januar, 11 Uhr
 
Spuk in der Villa Stern / David Gieselmann, Friedrich Hollaender
Samstag, 26.Januar, 19:30 Uhr
Weitere Termine: 03.02., 18:30 Uhr, 09.02., 19:30 Uhr
 
SOB zu Gast Schostakowitsch 9
Mittwoch, 30.Januar, 19:30 Uhr
Weiterer Termin: 30.01., 19:30 Uhr
 
 
 
Blick über die Grenzen und in die Regio
 
Basel, Riehen, Weil am Rhein
Museumsnacht Basel
18./19.01.2019, 18 - 02 Uhr
 
Bei einem nächtlichen Spaziergang in die vielfältige Welt von Museen und Institutionen eintauchen, für diese Möglichkeit ist auch in diesem Jahr wieder bei der Basler Museumsnacht gesorgt. Viele der Angebote setzen keine Deutschkenntnisse voraus, so kann sich jeder Besucher sein ganz persönliches Programm zusammenstellen. 36 Museen, 200 Programm-Angebote, Tanzen in diversen Clubs und das bei freier Fahrt in der TriRegio-Bahn ab 17 Uhr. Am Münsterplatz sind eine Infostelle und die Abendkasse eingerichtet und steht den Besuchern ab 18 Uhr zur Verfügung. Shuttle-Busse und Schiffe auf dem Rhein, sowie rollstuhlgerechte Fahrzeuge der IVB unterstützen beim Erreichen der unterschiedlichen Kultur-Orte, außerdem gibt es nächtliche Sonderzüge für den Nachhauseweg Richtung Freiburg, Zell im Wiesental und bis Saint-Louis.
Weitere Infos unter: www.museumsnacht.ch, Ticketpreise: CHF 24.-, U 26 (unter 26 Jahren) mit Ausweis: gratis; für Besitzer eines Museumspasses: CHF 19.-
 
Karten-Vorverkauf: www.proinnerstadtbasel.ch und bei allen teilnehmenden Museen und an diversen Vorverkaufsstellen in der Stadt, für deutsche Besucher: BZ-Kartenservice, Weiler Zeitung, die Oberbadische, Markgräfler Tageblatt
 
Diverse Orte Deutschland, Frankreich, Schweiz
Regionale 19
 
Die Kunstausstellung Regionale ist ein grenzüberschreitendes Projekt, das in dieser Form einzigartig ist. Achtzehn Institutionen aus drei Ländern (CH, D, F) zeigen jeweils zum Jahresende künstlerische Positionen aus der Region Basel und des trinationalen Raumes (Nordwestschweiz, Südbaden, Elsass).
Aus der Tradition der Basler Weihnachts- oder Jahresausstellung entwachsen, dient das im Jahr 2000/01 ins Leben gerufene Ausstellungsformat der Regionale dazu, die Verständigung zwischen KünstlerInnen, Kulturschaffenden und Institutionen auf trinationaler Ebene zu fördern und zu intensivieren.
Die Regionale ist offen für alle Kunstschaffenden des Dreiländerecks, die sich von Mai bis Juli für eine Teilnahme bewerben können. Für die beteiligten KuratorInnen und das Publikum bietet die Regionale die Möglichkeit, einen Überblick über das aktuelle Schaffen zu gewinnen und neue KünstlerInnen aus den Nachbarländern kennenzulernen. Den ausgewählten, teilnehmenden KünstlerInnen wird Gelegenheit gegeben, ihre Arbeiten einem breiten, überregionalen Publikum zu präsentieren.
 
Grenznahe Ausstellungen im Rahmen der Regionale 19:
 
Ausstellungsraum Klingental/Rank, Kasernenstr.34, Basel
"blind_spot Platform"
 
Cargo Bar, St.Johanns-Rheinweg, 69, Basel
"1997"
 
Projektraum M54, Mörsbergerstr.54, Basel
"Contredanse"
 
Hek Haus der elektronischen Künste, Freilager-Platz 9, Münchenstein/Basel
"Die Form des Klangs"
 
Kunsthaus Baselland, St.Jakob-Strasse 170, Muttenz/Basel
"Liquid Planet"
 
Kunst Raum Riehen, Im Berowergut, Baselstr.71, Riehen
"New Deals"
 
FABRIKculture, 60 rue de Bâle, Hégenheim
"Les Filles de la nuit sont toujours par droit"
 
Satellit M54 Nord Théâtre Saint-Louis, Cité Danzas, 12 rue Théo Bachmann, Saint Louis
Kunst im Raum
 
Giacinto Scelsi Festival im Gare du Nord
 
Im Januar findet zum 6. Mal das Giacinto Scelsi Festivalhttps://garedunord.us13.list-manage.com/track/click?u=c1c94ba7876ca46ef89dad1f3&id=e270f6a94e&e=686c865a7f im Gare du Nord statt, kuratiert von der Scelsi-Spezialistin und Pianistin Marianne Schröder. Eine Reihe von außerordentlichen MusikerInnen spielen Werke von Giacinto Scelsi, Karlheinz Stockhausen, Johann Sebastian Bach, Conrad Beck, Emanuel Moor und Ernest H. Papier. Auf dem Programm steht auch die Uraufführung eines Auftragswerks der Komponistin Junghae Lee (Korea/Schweiz) für Theremin und Violine. Als Theremin-Spielerin wird erstmals die russische Musikerin Lydia Kavina im Gare du Nord auftreten. Sie hat ihr Theremin-Studium mit 8 Jahren bei Lev Theremin begonnen, dem Erfinder des elektronischen Instruments, der ein Cousin ihres Grossvaters war und ist eine weltweit gefragte Virtuosin. Eine weitere Uraufführung ist dem 2018 verstorbenen Autor und Mitbegründer des Scelsi-Festivals Jürg Laederach gewidmet: Dieter Schnebel hat das dreiteilige Stück «Für Jürg» 2018 kurz vor seinem Tod komponiert.

Mit dem Cellisten Rohan de Saram, dem Bass-Bariton Nicholas Isherwood, der Kontrabassistin Joëlle Léandre, dem Flötisten Roberto Fabricciani, dem Viola-Spieler Vincent Royer und der Theremin-Spielerin Lydia Kavina wirken sechs hochangesehene Scelsi-InterpretInnen bei dem Festival mit. Was sie besonders macht ist nicht nur, dass sie gleichzeitig VirtuosInnen ihres Instruments und KomponistInnen sind. Die Intensität, mit der sie die Musik Scelsis – aber auch anderer zeitgenössischer KomponistInnen wie z.B. Karlheinz Stockhausen – durchdringen, basiert auf jahrelangem Studium und Zusammenarbeit mit diesen KomponistInnen. Sie haben an vielen Uraufführungen nachhaltig mitgewirkt und vor allem: sie haben die Komponisten aufs Differenzierteste mit ihren Instrumenten vertraut gemacht. Sie sind Meister, Schüler, Schöpfer, ganz im Sinne des Credos des Scelsi-Festivals «To the master».

In drei offenen Masterclasses geben Nicholas Isherwood, Joëlle Léandre und Marianne Schroeder an den Festival-Nachmittagen ihre Kunst weiter. In den Pausen gibt es die Möglichkeit zum ungezwungenen Austausch mit den anwesenden Scelsi-SpezialistInnen in der Bar und es wird ein Büchertisch organisiert.
www.garedunord.ch
 
Literaturhaus Basel
«Kein Roman» / Jenny Erpenbeck, Corina Caduff
Donnerstag, 17. Januar, 19 Uhr
 
«Jenny Erpenbeck ist eine Ausnahmeerscheinung.» (Der Tagesspiegel) Das trifft auch auf ihr neues Buch zu: Dieses ist kein Roman, sondern versammelt Texte und Reden aus den vergangenen 26 Jahren, ein thematisch vielschichtiger Lebensbericht, in dem Autobiografisches auf Beiträge zu Literatur, Kunst, Musik und Politik trifft. Erpenbeck reflektiert ihr eigenes Schreiben und Leben und gibt so Einblick in ihre Gedankenwelt und die Hintergründe ihres künstlerischen Schaffens. «Mehr Weltverständnis lässt sich – vorgetragen mit unprätentiöser, heller Intelligenz – nicht so leicht finden. » (Deutschlandfunk Kultur) Tickets: CHF 18.-/13.-
www.literaturhaus-basel.ch
 
Gare du Nord
«Die Hintertür» – Schlagzeugtrio Hauser-Kloet-Zumthor / Schlagzeug und Pingdugonggong
Mittwoch, 09.Januar, 2019 20 Uhr
 
Der Basler Klangwerker Fritz Hauser, der holländische Popdrummer Rob Kloet und der Bündner Schlagzeugexperimentator Peter Conradin Zumthor schauen über die Trommelränder hinaus und überraschen in der Regie von Tom Ryser mit einer Inszenierung, bei der sich Klang, Geräusch und Rhythmus mit theatralen Elementen verbinden. Die musikalische Palette reicht von frappierendem Unisono bis zum komplexen Klangmobile. Die Hintertür steht sinnbildlich für die Tür zu Unbekanntem, einem Tor zur schier unerschöpflichen Klangwelt des Perkussionsinstrumentariums.
 
Mit: Fritz Hauser, Rob Kloet und Peter Conradin Zumthor (Schlagzeug, Spiel); Regie: Tom Ryser
Tickets: CHF 35.-/25.-
www.garedunord.ch
 
Cartoonmuseum Basel
Le Monde de Tardi
Bis 24.03.2019
 
Der 1946 in Valence (FR) geborene Jacques Tardi ist weltweit einer der bedeutendsten Comiczeichner. Sein klarer, extrem sicherer Strich und die gekonnte Stilisierung sind unverwechselbar und haben Generationen von Comickünstlern inspiriert. Tardi arbeitet vornehmlich mit historischen Themen, denen er sich mit großer Akribie widmet und befasst sich intensiv mit dem Krieg. Die Alben «Soldat Varlot», «Grabenkrieg», «Elender Krieg» und «Der letzte Ansturm» gehören zu den eindringlichsten und verstörendsten Comics, die je zum Ersten Weltkrieg gezeichnet wurden, sie haben eine enorme internationale Resonanz gefunden. In einer aktuellen Serie von Alben setzt sich Tardi mit dem Zweiten Weltkrieg auseinander und berichtet von den Erlebnissen seines Vaters als Kriegsgefangener im heutigen Polen.
 
Das umfangreiche Werk Tardis reicht von der in einem fantastisch überhöhten Paris der Belle Époque angesiedelten Comicreihe «Adeles ungewöhnliche Abenteuer» über die von ihm adaptierten Léo-Malet-Krimis um den pfeifenrauchenden Privatdetektiv Nestor Burma, die vor einer detailgetreuen 50er-Jahre-Kulisse spielen, bis zum gesellschaftskritischen «Abwärts» über den sozialen Abbau im heutigen Frankreich.
 
Tardi studierte an der École nationale supérieure des beaux-arts in Lyon und der École nationale supérieure des arts décoratifs in Paris und veröffentlicht seit 50 Jahren Comics auf höchstem Niveau. Er hat jede erdenkliche Auszeichnung im Comicbereich gewonnen, darunter den Grand Prix de la Ville d’Angoulême und den Eisner Award, lehnte jedoch die Aufnahme in die französische Ehrenlegion «mit größter Entschlossenheit» ab. Die Retrospektive im Cartoonmuseum Basel zeigt über 200 Originalzeichnungen aus allen Schaffensperioden des Zeichners und präsentiert – als besonderes Highlight – erstmals Originale aus Band 3 von «Stalag IIB», der in Kürze erscheinen wird.
 
Kuratoren: Anette Gehrig, Pierre-Marie Jamet
www.cartoonmuseum.ch
 
Kunsthalle Basel
Tania Pérez Córdova - Daylength of a room
Bis 06.01.2019
 
Tania Pérez Córdova (*1979) macht eine Kunst daraus, gewöhnliche Materialien mit ihren komplizierten Hintergrundgeschichten in konzeptuelle Skulpturen zu verwandeln. In ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung in Europa stellt die mexikanische Künstlerin mittels Sprache und Zeit die Unterschiede zwischen Original und Kopie in Frage, um eine Reihe neuer Werke zu schaffen.
 
Kommende Ausstellung:
Kunsthalle Basel
Wong Ping - Golden Shower
18.01. – 05.05.2019, Vernissage Donnerstag, 17. Januar 2019, 19 Uhr
 
Eine seltsam widersprüchliche Kombination aus trockenem Humor, bildhaft-expliziten Themen und lieblich anmutender, kindlicher Gestaltung, welche sich an den einfachen Grundformen früher Videospiele bedient, zeichnen die digitalen Animationen von Wong Ping (*1984) aus. In seiner ersten großen institutionellen Einzelausstellung präsentiert der in Hongkong lebende Künstler neu beauftragte und bestehende Videoarbeiten, jede begleitet von neuen, eigens dafür konzipierten Installationen. Die Arbeiten sprechen über unseren gegenwärtigen, urbanen Lebenszustand und seinen Pathologien – egal, ob in Form von Entfremdung, Frauenfeindlichkeit oder Selbstbemitleidung – und legen durch den ebenso beißenden wie auch humorvollen Umgang damit einige der erbarmungslosesten Realitäten unseres dunklen Zeitalters bloß.
 
Kunsthaus Baselland
L’univers de Germaine - Muda Mathis, Sus Zwick und Hipp Mathis
Bis 06.01.2019,
 
L'univers de Germaine ist ein dreiteiliges Videoprojekt von Muda Mathis, Sus Zwick und Hipp Mathis. Im Fokus steht die 82-jährige weit gereiste Baslerin Germaine Winterberg, eine außergewöhnliche Frau. Ihre Reiseberichte stehen in weiterführender Linie mit den Schweizer Pionierinnen Annemarie Schwarzenbach, Ella Maillard und Alice Boner.
 
Germaine Winterberg erzählt ihre Erinnerungen direkt in die Kamera. Sie berichtet in einzelnen Episoden über ihre Leben als Nonkonformistin, selbsternannte Forscherin und Ethnologin, Mutter und Ehefrau, Lehrerin für außereuropäische Textilkunde, Boutique-Betreiberin und über sich als neugierige Menschenfreundin.
Das Videoprojekt vom Künstlerteam Mathis Zwick Mathis verschränkt historisches Material und mündliche Überlieferung, performatives Agieren und musikalische Komposition zu einer vielschichtigen Sicht auf eine schillernde Persönlichkeit.
Neben den Lebenserinnerungen als Episoden, ist ein filmisches Porträt zu sehen und eine große Projektion zum Thema Trance, die Germaine Winterberg als Tänzerin in Szene setzt. Die vollständige Erzählung ihrer Biografie kommt als Hörbuchedition heraus.
 
Kommende Ausstellung
Kunsthaus Baselland
Rebecca Kunz
25.1.  bis 28.4.2019
 
In Basel und Bern wohnhaft, interessiert sich Rebecca Kunz (*1986, Bern), die 2018 ihren Master abgeschlossen hat, in ihrem Werk eingehend für das Manipulative. Statt den Betrachter respektive die Betrachterin auf Kunstobjekte zuzuführen, kehren ihre radikalen Raumeingriffe und Interventionen dieses Verhältnis um. Das Gegenüber ist auf sich selbst zurückgeworfen und erfährt sich in unterschiedlichen (Raum-)Situationen. Für ihre erste institutionelle Einzelausstellung im Kunsthaus Baselland plant Kunz einen Parcours durch die für sie vorgesehenen Räumlichkeiten, der scheinbar Bekanntes in etwas Neues zu wandeln vermag.
KuratorIn: Ines Goldbach
 
Kunstmuseum Basel / EG Hauptbau
Carl Burckhardt - Antiker Geist-Moderne Form
Bis 31.03.2019
 
Das Schaffen von Carl Burckhardt (1878–1923) wurde diesen Sommer in einer retrospektiv angelegten Schau im Museo Vincenzo Vela in Ligornetto gezeigt. Das Kunstmuseum Basel präsentiert nun die Ausstellung in leicht konzentrierterer Form und mit Fokus auf Burckhardts mit Basel in Verbindung stehende Tätigkeit. Die Schau Carl Burckhardt. Antiker Geist – moderne Form rückt Werke, denen die Basler Bevölkerung täglich begegnet, ins Bewusstsein, erzählt die Geschichte ihrer Entstehung und würdigt die Leistung des früh verstorbenen Basler Künstlers für die Entwicklung der modernen figürlichen Skulptur.
 
Burckhardts Werke sind im Stadtbild Basels prominent platziert: Die Amazone am Brückenkopf der Mittleren Brücke, die Figurengruppen Rhein und Wiese vor dem Badischen Bahnhof, der Ritter Georg am Ende der Treppe vor dem Gymnasium Leonhard über der Altstadt. Der Schöpfer dieser Skulpturen ist aber beinahe in Vergessenheit geraten – die letzte Gesamtschau zu Burckhardts Œuvre fand 1978 anlässlich seines 100. Geburtstags in der Kunsthalle Basel statt.
 
Die Ausstellung im Erdgeschoss des Hauptbaus macht die umfangreichen Sammlungsbestände des Kunstmuseums Basel im Bereich der Skulptur und der Grafik zugänglich: Zehn plastische Werke und etliche Arbeiten auf Papier werden mit Leihgaben aus dem Kunsthaus Zürich, dem Antikenmuseum Basel, dem Museo Vincenzo Vela in Ligornetto, aus Privatsammlungen sowie mit Dokumenten aus dem Nachlass des Künstlers im Staatsarchiv Basel-Stadt ergänzt.
 
Kunstmuseum Basel / Hauptbau
Antoni Clavé
Bis 03.02.2019
 
Der Katalane Antoni Clavé (1913-2005) zählt in der Nachkriegszeit zu den bedeutendsten spanischen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Seit 1939 in Frankreich lebend basierte seine Kunst auf handwerklichem Geschick und einer ausgeprägten Experimentierfreude im Umgang und in der Kombination verschiedener Techniken-Malerei, Zeichnung, Collage, Druckgrafik. In den 1950er Jahren erfuhr sein Schaffen, das sich mehr und mehr dem Ungegenständlichen annäherte, in Frankreich eine große Wertschätzung. In dieser Zeit entwickelt auch Karl Im Obersteg eine späte Liebe zu der stark von der Farbe geprägten Malerei des Spaniers.
In der Sammlung Im Obersteg ist Clavé mit sieben Gemälden, einer filigranen Skulptur aus Blei sowie sieben kleinformatigen Arbeiten auf Papier erstaunlich prominent vertreten.
 
Galerie Robert Keller Kandern
"Krieg und Kunst sind Gegensätze" - Adolf Strübe
Bis 24.02.2019
 
Adolf Strübe hat den 1. Weltkrieg von 1914 bis 1918 als Soldat in Frankreich erlebt und überlebt. Er hat das, was er gesehen hat, gezeichnet und gemalt.
Die Galerie Robert Keller zeigt eine Auswahl der Skizzen, die die Zerstörung von Strübes Atelier in Berlin 1944 überlebt haben.
Die Arbeiten werden zum ersten Mal öffentlich gezeigt.
Galerie Robert Keller, Ziegelstraße 25, Kandern
 
Artstübli Basel
Vijya Kern – Back to the Roots
Bis 12.01.2019
 
Vijya Kern (geboren 1945) absolvierte die Kunstgewerbeschule Basel und hatte 1980 die Möglichkeit die bekannte Kunst- und Architekturschule “Cooper Union” in SoHo (Manhattan) zu besuchen. Sie belegte die Fächer Fotografie, Grafik Design und Film bei Jack Burckhardt. In ihrer Freizeit unternahm Vijya Kern Erkundungen, wo sie zur richtigen Zeit am rechten Ort war: Sie fotografierte zahlreiche Graffitis von Jean-Michel Basquiat, (1960 – 1988) der damals das Pseudonym SAMO© verwendete und heute als einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts gilt. Vijya Kern stellte seither einige ausgewählte Bilder namhaften Museen und Katalogen zur Verfügung. Artstübli zeigt die Fotografie-Editionen von SAMO© und SoHo nun in einer erstmalig umfassenden und dokumentarischen Galerieausstellung.
Artstübli, Steinentorberg 28, Basel, Öffnungszeiten: Donnerstag/Freitag: 11 – 18 Uhr und Samstag: 14 – 18 Uhr
 
Kommende Ausstellung
Fondation Beyeler
Der junge PICASSO – Blaue und Rosa Periode
03.02. – 26.05. 2019
 
In ihrer bis dato hochkarätigsten Ausstellung widmet sich die Fondation Beyeler den Gemälden und Skulpturen des frühen Pablo Picasso aus der sogenannten Blauen und Rosa Periode von 1901 bis 1906. Erstmals in Europa überhaupt werden die Meisterwerke dieser bedeutenden Phase, allesamt Meilensteine auf Picassos Weg zum berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts, in dieser Dichte und Qualität gemeinsam präsentiert. Die Bilder dieser Schaffenszeit zählen zu den schönsten und emotionalsten der Moderne und zu den kostbarsten Kunstwerken überhaupt und werden voraussichtlich in dieser Fülle nicht mehr gemeinsam, an einem Ort versammelt, zu sehen sein.
 
Fondation Beyeler
Balthus
Bis 01.01.2019
 
Balthus (1908–2001) zählt zu den letzten großen Meistern der Kunst des 20. Jahrhunderts. Die Retrospektive in der Fondation Beyeler vereint zahlreiche bedeutende Gemälde aus sämtlichen Schaffensphasen dieses legendären Künstlers und reflektiert seine vieldeutigen Bildinszenierungen. In seinen ebenso ruhevollen wie spannungsreichen Werken treffen Gegensätze zusammen, die Wirklichkeit und Traum, Erotik und Unschuld, Sachlichkeit und Rätselhaftigkeit sowie Vertrautes und Unheimliches auf einzigartige Weise verbinden.
 
Die Fondation Beyeler in Riehen/Basel widmet dem legendären Künstler Balthus, mit vollem Namen Balthasar Kłossowski de Rola (1908–2001), eine retrospektiv angelegte Ausstellung. Es ist die erste zu Balthus in einem Schweizer Museum seit zehn Jahren und die erste umfangreiche Präsentation seines Schaffens in der deutschsprachigen Schweiz überhaupt.
 
Die Ausstellung in der Fondation Beyeler, die mit großzügiger Unterstützung der Familie des Künstlers realisiert wird, wird von Dr. Raphaël Bouvier, Kurator, und Michiko Kono, Associate Curator, kuratiert. Als zweite Station wird die Ausstellung im Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid gezeigt.
 
Shuttle-Service zwischen Vitra Campus und Fondation Beyeler
(Täglich an zwei Zeitpunkten)
Der «24 Stops» Shuttle-Service zwischen der Fondation Beyeler und dem Vitra Campus fährt täglich um 11 Uhr & 15 Uhr vom Vitra Campus weg (Abfahrtsort «Glocke» von Tobias Rehberger) und kostet sechs Euro pro Person, für Kinder kostenfrei, Bezahlung (bar/EC-/Kreditkarte) im Shuttle-Bus. Keine Mindestanzahl an Mitfahrenden.
Umgekehrt fährt der Bus täglich um 11:30 Uhr & 15:30 Uhr von der Fondation Beyeler ab (Abfahrtsort «Wasserspeier» von Tobias Rehberger) - zu den gleichen Bedingungen.
www.design-museum.de
 

 

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Kontakt

Kulturamt Weil am Rhein
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Tel.: 07621/704-411 bzw. 412
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