Eröffnung: „24 Stops“ am Rehberger-Weg

Am Sonntag, 27. September 2015 werden in Riehen die 24 Stops am Rehberger-Weg zwischen Weil am Rhein und Riehen mit einem ganztägigen Volksfest präsentiert. Gemeindepräsident Hansjörg Wilde (Riehen), Bürgermeister Christoph Huber (Weil am Rhein), Künstler Tobias Rehberger sowie Rolf Fehlbaum (Vitra), Sam Keller und Theodora Vischer (Fondation Beyeler) werden anwesend sein und ab 11 Uhr im Naturbad Riehen in das Projekt einführen. Im Anschluss kann man die „24 Stops“ zu Fuss oder mit dem Rad erkunden. Geleitet von „24 Stops“ lässt sich eine einzigartig vielfältige Natur- und Kulturlandschaft erkunden, durch Wiesen und Rebberge, an Brunnen und Wasserläufen entlang. Am Eröffnungssonntag laden zudem Stände mit Produkten aus der Region zusätzlich zum Geniessen und Verweilen ein.

Der Rehberger-Weg verknüpft über eine Länge von sechs Kilometern zwei Länder, zwei Gemeinden, zwei Kulturinstitutionen – und unzählige Geschichten. Er verläuft zwischen Weil am Rhein und Riehen, zwischen der Fondation Beyeler und dem Vitra Campus. Fertiggestellt wird das Projekt „24 Stops“ im Frühjahr 2016 mit 12 weiteren Objekten. Das Schweizer Uhrenunternehmen Swatch unterstützt als Presenting Partner grosszügig das Projekt und ermöglicht die Produktion der den Weg kennzeichnenden Objekte des Künstlers.

Der Tüllinger Hügel verrät mit seiner Mosaikfläche aus Reben, Äckern, ausgedehnten Streuobstwiesen, Gärten, Wald und Naturschutzgebiet viel über Flora und Fauna, den Weinbau und die Landwirtschaft der Region. Der Lauf des Flusses Wiese, die Bäche und die zahlreichen Brunnen setzen weitere optische und akustische Akzente für die Spaziergänger.

In den angrenzenden, städtischen Gebieten skizzieren die Bauten einer internationalen Architektur-Avantgarde in Gegenüberstellung mit bäuerlichen Bautraditionen, denkmalgeschützten Ensembles und Städtebauideen des 20. Jahrhunderts eine kleine Architekturgeschichte.

So gibt der Rehberger-Weg mit seinen Wegmarken den Anlass, die Geschichte und Geschichten der Umgebung und seiner Menschen kennen zu lernen und neu zu erzählen, und lädt zu einem Ausflug in die Natur ein.

Die Idee eines grenzüberschreitenden Weges wurde im Rahmen der IBA Basel 2020 initiiert.

Für die Entwicklung der Idee und deren Realisierung zeichnen die Fondation Beyeler, die Gemeinde Riehen, Vitra und die Stadt Weil am Rhein partnerschaftlich verantwortlich.

Der Verlauf des Rehberger-Wegs
Der Rehberger-Weg führt auf Schweizer Seite vom idyllischen Berower Park, dem Sitz der Fondation Beyeler, am Naturbad Riehen der Architekten Herzog & de Meuron vorbei und verläuft anschliessend auf der deutschen Seite durch die Weinberge des Tüllinger Hügels bis zum Vitra Campus in Weil am Rhein. Auf spielerische Weise verbinden die „24 Stops“ die Themen Natur, Kultur, Landwirtschaft, Kunst, Architektur und Design. Um den Rehberger-Weg und die „24 Stops“ abzulaufen benötigt man zu Fuss etwa eine bis eineinhalb Stunden. Die Anfangs- und Endpunkte des Weges sind gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden und in weniger als 20 Minuten aus der Basler Innenstadt oder aus Lörrach (D) oder St. Louis (F) zu erreichen.

Besuchen Sie auch:
 
www.24stops.info

#rehbergerweg

Tobias Rehberger

Tobias Rehberger wurde 1966 in Esslingen geboren, er lebt in Frankfurt und Berlin. Der Preisträger des Goldenen Löwen der Biennale von Venedig und Professor für Bildhauerei an der Frankfurter Städelschule zählt zu den international renommierten zeitgenössischen Künstlern. Seine Werke verbinden Architektur, Installation, Skulptur, Design, Lichtdesign und Soziologie. Er ist dafür bekannt, Kunst- und Designklassiker der Moderne zu atmosphärischen Installationen, Möbelstücken, Landschaftsinterventionen und Kleidungstücken umzudeuten. Tobias Rehberger gestaltet eine Vielfalt von Objekten, Skulpturen und Umgebungen. Mit Hilfe eines von der Massenkultur entlehnten Fundus an Alltagsobjekten übersetzt, verändert und erweitert er Situationen und Gegenstände, die uns allen vertraut sind.

Fondation Beyeler

Die Fondation Beyeler ist ein Museum moderner und zeitgenössischer Kunst, das vom Sammler- und Galeristenehepaar Ernst und und Hildy Beyeler 1997 gegründet wurde. Die Sammlung umfasst über 300 Werke des Post-Impressionismus, der Klassischen Moderne und der Gegenwart sowie ehtnografische Kunst aus Afrika, Alaska und Ozeanien. Das Museumsgebäude im idyllischen Berower Park ist das Werk des italienischen Architekten Renzo Piano. Seit ihrer Eröffnung haben über 5 Millionen Personen aus aller Welt die Fondation Beyeler besucht. Mit Besucherzahlen zwischen 300‘000 und 400‘000 jährlich, ist es das meistbesuchte Kunstmuseum der Schweiz. Die Fondation Beyeler zeigt jedes Jahr drei bis vier temporäre Ausstellungen, die wegweisenden Künstlern oder Kunstbewegungen gewidmet sind, z.B. Pablo Picasso, Paul Cézanne, Claude Monet, Edgar Degas, Henri Matisse, Ferdinand Hodler, Max Ernst, Alberto Giacometti, Alexander Calder oder den Surrealisten aber auch Gerhard Richter, Jeff Koons, Marlene Dumas, Richard Serra, Jean-Michel Basquiat oder Andy Warhol. Kunst im öffentlichen Raum zu zeigen ist für die Fondation Beyeler zur Tradition geworden, u.a. konnten Projekte wie Christos und Jeanne-Claudes Wrapped Trees (1998), Maman (2011) von Louise Bourgeois oder Thomas Schüttes Vier Grosse Geister (2013) realisiert werden. Zum Angebot der Fondation Beyeler gehören ein umfassendes kunstpädagogisches und Veranstaltungsprogramm mit Führungen, Workshops, Konzerten, Lesungen und mehrsprachigen, wissenschaftlichen Veröffentlichungen. www.fondationbeyeler.ch; Facebook; Instagram; Twitter;YouTube

Vitra Campus

Der Vitra Campus in Weil am Rhein ist ein einzigartiges Ensemble zeitgenössischer Architektur, welches die kommerziellen und kulturellen Aspekte des Möbelherstellers Vitra an einem Ort vereint. Dank der Bauten zahlreicher renommierter Architekten hat sich das Produktionsgelände über Jahrzehnte zu einer zentralen Anlaufstelle für Design-und Architekturliebhaber aus aller Welt entwickelt. Besucher sind eingeladen, die Gebäude von Tadao Ando, Zaha Hadid, Herzog & de Meuron, Frank Gehry, Nicholas Grimshaw, Álvaro Siza und SANAA auf einer Architekturführung kennenzulernen, die handwerkliche Vollendung eines Design-Klassikers im Lounge Chair Atelier mitzuverfolgen und sich durch vielfältige Möbelarrangements im VitraHaus inspirieren zu lassen. Das Vitra Design Museum auf dem Campus zählt zu den führenden Designmuseen weltweit. Es erforscht und vermittelt die Geschichte und Gegenwart des Designs und setzt diese in Beziehung zu Architektur, Kunst und Alltagskultur.
www.vitra.com / www.design-museum.de

Swatch & Art

Die 1983 von Nicolas G. Hayek lancierte Uhrenmarke Swatch ist bekannt für ihre kreativen Partnerschaften sowie ihre konsequente Förderung zeitgenössischer Kunst und Künstler. Seit mehr als 30 Jahren lädt Swatch Maler, Fotografen, Filmemacher, Bildhauer, Modedesigner und Vertreter weiterer Kunstrichtungen dazu ein, Kunstwerke auf der «kleinsten Leinwand der Welt» zu entwerfen. Mit Millionen kreativen Swatch-Uhren hat der Schweizer Uhrenhersteller die wohl weltweit grösste Kunstgalerie am Handgelenk erschaffen.

www.swatch.com