Große Menschenansammlungen vermeiden

Auch bei städtischen Veranstaltungen gilt 2G / Neujahrsempfang fällt aus

In Baden-Württemberg gilt die Alarmstufe: Und somit sind viele Bereiche des öffentlichen Lebens nur noch für Geimpfte und Genesene zugänglich.  Die Stadtverwaltung Weil am Rhein weist darauf hin, dass auch bei allen städtischen Veranstaltungen die 2-G-Regel angewendet wird. Das heißt: Nur Geimpfte und Genesene haben Zutritt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer benötigen einen Impf- oder Genesenennachweis. Aufgrund von Lebensalter oder medizinischer Bedingungen gibt es zu diesem Grundsatz Ausnahmen.
 
„Die Corona-Lage hat sich dramatisch verschlechtert. Wir wollen deshalb große Menschenansammlungen vermeiden“, macht Oberbürgermeister Wolfgang Dietz deutlich. Damit einher geht auch die Absage des Neujahrsempfangs im Januar. „Schweren Herzens müssen wir diesen feierlichen Anlass erneut absagen“, sagt Wolfgang Dietz. Einschränkungen, wie die 2-G- oder sogar 2-G-Plus-Regelung, eine weitreichende Beschränkung der Teilnehmerzahl,  die Maskenpflicht oder der Verzicht auf Speis und Trank, wären aus heutiger Sicht unumgänglich gewesen. „Unter den aktuellen Begebenheiten wäre der einmalige Charakter unseres Empfangs verloren gegangen", führt Dietz weiter aus.
 
 „Wir möchten ja mit so vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wie möglich zusammenkommen und auf das neue Jahr anstoßen. Das ist aber auch diesmal nicht möglich“, erklärt Dietz. Denn neben den sich weiter verschärfenden Corona-Auflagen sorgen auch die Bauarbeiten im Erweiterungsbau des Rathauses, die auch den Bestandsbau betreffen, unter anderem für räumliche Einschränkungen. „Das alles führt nun dazu, dass wir den Neujahrsempfang aus dem Kalender streichen müssen. Nun hoffen wir sehr, dass wir 2023 in gewohnter Weise im Rathaus zusammenkommen können“, meint Dietz. Insgesamt werde man von Seiten der Stadt in der nächsten Zeit Präsenzveranstaltungen, die nicht im Freien stattfinden, auch auf ein Minimum beschränken. 
 
Auch wenn die traditionelle Veranstaltung im Januar also nicht stattfinden kann, so hat sich die Stadtverwaltung um Personalleiter Christoph Braun, bei dem sonst die Fäden des Neujahrsempfangs zusammen laufen, auch diesmal wieder etwas Besonderes überlegt. In einem Film soll das zu Ende gehende Jahr 2021 in Weil am Rhein nochmals in Erinnerung gerufen, aber auch ein Zeichen des Aufbruchs für das neue Jahr 2022 gesetzt werden. Oberbürgermeister Wolfgang Dietz wird dabei erneut auf virtuelle Weise Worte an die interessierte Öffentlichkeit richten.