Dabei wird ein Ventilator dicht in die Tür eines repräsentativen Raumes des Gebäudes eingebaut und anschließend durch langsames Absaugen der Luft ein Unterdruck im Raum erzeugt. Als Folge strömt an undichten Fugenstellen, z.B. zwischen Außenwand und Dach oder Außenwand und Fenstern, vermehrt kalte Luft in den wärmeren Innenbereich. Mit speziellen Luftströmungsmessgeräten bzw. einer Wärmebildkamera kann dann nach den Luftzügen gefahndet werden. Werden undichte Stellen gefunden, die der Nachbesserung bedürfen, wird das ganze Gebäude nochmals stichprobenartig an ähnlichen Stellen überprüft. Die "Blower Door"-Technik wird heutzutage auch vermehrt bei der Überprüfung von Häusern mit Passivhausstandard angewendet, da in diesen der Luftaustausch häufig über spezielle Be- und Entlüftungssysteme funktioniert.
17.02.2010 Ist auch alles dicht? - Neue Feuerwache und Betriebshof auf dem Prüfstand
Während die Arbeiten im Gebäude der neuen Feuerwache und des neuen Betriebshofes rasch vorangehen, werden parallel dazu bereits die ersten Tests zur Qualitätsprüfung durchgeführt. Einer davon ist der so genannte "Blower Door Test", bei dem die Dichtheit der Gebäudehülle kontrolliert wird.
