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06.08.2009 Zuschuss der EU und des Landes an die zentrale Feuerwache und dem Betriebshof


Modellfoto der zukünftigen Feuerwache mit Betriebshof
Das Energiekonzept der neuen zentralen Feuerwache und des Betriebshofes findet auch beim Umweltministerium Baden-Württemberg und bei der Europäischen Union einen positiven Niederschlag. Sowohl das Land als auch die Europäische Union fördern das Projekt mit insgesamt 25.360 ¤. Die Mittel stammen einerseits aus dem Landesprogramm „Heizen und Wärmenetze mit regenerativen Energien" des Umweltministeriums Baden-Württemberg sowie aus dem Operationellen Programm für das Ziel „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). „Die Bewilligung dieser beiden Zuschüsse bestätigt uns in der Überzeugung, das Gebäude möglichst energieautark zu konzipieren und zu bauen", so Oberbürgermeister Wolfgang Dietz. Bereits die Badenova habe durch die Aufnahme in den Innovationsfonds das Projekt in diesem Sinne gewürdigt.

Die Lage der zentralen Feuerwache und des Betriebshofes ermöglicht es, oberflächennahe Geothermie zur Beheizung und zur Warmwasseraufbereitung des Gebäudes zu gewinnen. Dazu wird Grundwasser entnommen, diesem die Wärme entzogen und das auf rund sieben Grad Celsius abgekühlte Wasser wieder dem Grundwasserstrom zugeführt. In Kombination mit einer rund 50 Quadratmeter großen thermischen Solaranlage gelingt es, das komplette Gebäude mit einer notwendigen Heizleistung von 150 kW Anschlussleistung allein aus diesen beiden Energiequellen zu beheizen und das Warmwasser ganzjährig aufzubereiten.

Die für die Wärmepumpen notwendige elektrische Leistung wird zu etwa 46 Prozent über eine Fotovoltaikanlage produziert.

Ein weiterer ökologischer Aspekt liegt in der Holzfassade. Nach ausführlichen Diskussionen im Gemeinderat hatte man sich im Juli 2008 für die Holzfassade entschieden. Diese wird aus einheimischer Douglasie hergestellt und hat eine Fläche von rund 2.300 m². Abgerundet wird das Energie- und Ökologiekonzept mit einer Regenwasserzisterne, deren Fassungsvermögen rund 25 m³ beträgt und die unter dem Schlauchturm angelegt ist. Das Regenwasser der Hofflächen wird über zwei große Regenwasserrigolen versickert und damit ebenfalls wieder dem Grundwasser zugute.



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