Newsletter 48-2017

Tipps, Hintergründe, Anregungen
zur Kulturveranstaltungen in Weil am Rhein, Basel und Region          

Weihnachtskonzert - Stefan Horvath

 
Californian Dinner mit Ausstellungsführung, Special (DE)
(Donnerstag, 21. Dezember 2017, 18 Uhr, Vitra Design Museum)
 
Kunstraum Kieswerk - Offenes Kunsthaus / Sprechstunde bei dem weißen Wände Doktor
(Samstag, 23. Dezember, 10 Uhr, Kunstraum Kieswerk, Dreiländergarten Weil am Rhein)
 
Die Weihnachtsgeschichte
(Sonntag, 23. Dezember, 16 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Theaterschule in den Ferien für Kinder
(25.Dezember bis 29.Dezember /täglich, 10-14 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Weihnachtskonzert Stefan Horváth mit dem Kammerorchester der Musica Antiqua Basel
Konzerte von Vivaldi, Corette, Charpentier und Prez
(Dienstag, 26.Dezember, 18 Uhr, Katholische Kirche)
 
Benefizkonzert unter der Leitung von Silke Marchfeld
Alle 6 Kantaten des Weihnachtsoratoriums
(Mittwoch, 27. Dezember, 19 Uhr, Ev. Kirche Alt-Weil)
 
Silvesterprogramm "Jacques' Bistro" - Detlev Schönauer
(Sonntag, 31. Dezember, 21.30 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Festliches Neujahrskonzert mit Isabel Gehweiler(Violoncello) und Aljaž Cvirn (Gitarre)
(Montag, 1. Januar, 17 Uhr, Ev. Kirche St. Gallus in Ötlingen)
 
„Wer wagt gewinnt“ – Dialekt-Komödie
(Freitag, 05. Januar, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
"Winterklänge" - Konzert mit Henry Uebel und Sandy Williams
(Samstag, 06. Januar, 17 Uhr, St. Georgskirche in Haltingen)
 
„Wer wagt gewinnt“ – Dialekt-Komödie
(Samstag, 06. Januar, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Haholtingas' Erben - Kostenlose Führung mit Siegrid Schulte
(Sonntag, 07. Januar, 16 Uhr, Museum am Lindenplatz, Weil am Rhein)
 
 
 
Details:
 
Californian Dinner mit Ausstellungsführung, Special (DE)
(Donnerstag, 21. Dezember 2017, 18 Uhr, Vitra Design Museum)
Charles und Ray Eames waren der lebensfrohen Kultur der amerikanischen Westküste eng verbunden. In Kalifornien verwob sich der American Way of Life mit Einflüssen anderer Kulturen, vor allem aus Mexiko, aber auch aus asiatischen Ländern. Dies ist Anlass für einen besonderen Abend, an dem Museumsbesucher die kalifornische Fusion-Küche zusammen mit der Ausstellung über Charles und Ray Eames genießen können. Der Abend beginnt mit einer exklusiven Ausstellungsführung, gefolgt von einem Abendessen im kalifornischen Stil.
Anmeldung: events@design-museum.de
Kosten: 52,00 € pro Person inkl. Menü
 
Kunstraum Kieswerk - Offenes Kunsthaus / Sprechstunde bei dem weißen Wände Doktor
(Samstag, 23. Dezember, 10 Uhr, Kunstraum Kieswerk, Mattrain 5, Weil am Rhein)
Am Samstag vor Heiligabend sind die Räume im Kunstraum Kieswerk geöffnet. Zu sehen sind neue Ölgemälde in verschiedenen Größen von Ania Dziezewska und neue blaue Arbeiten (auch von der Gotik-Serie) und natürlich Bronze-Arbeiten von Volker Scheurer.
Ebenso hat das Lager mit diversen Schätzen der vergangenen Jahre geöffnet.
v.scheurer@kunstraumkieswerk.com
 
Theaterschule in den Ferien für Kinder
(25.Dezember bis 29.Dezember /täglich, 10-15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
Das TAM-Team bietet in den Schulferien neue Theaterkurse an.
Nach einer Woche findet eine Abschluss -Aufführung im TAM Theater, mit großer Bühne, Lichttechnik, Musik, insgesamt 82 Sitzplätzen vor Familie, Verwandten und Freunden statt.
bei uns
Inhalte sind: Ausdrucksübungen, Bewegungsübungen, Stimme und Sprache fördern, Teamfähigkeit fördern. Talente haben die Möglichkeit in unser Spielerteam aufgenommen zu werden.
Kosten: pro Tag 20,00 Euro / pro Woche 130,00 Euro
www.tam-weil.de
 
Weihnachtskonzert Stefan Horváth mit dem Kammerorchester der Musica Antiqua Basel
Konzerte von Vivaldi, Corette, Charpentier und Prez
(Dienstag, 26.Dezember, 18 Uhr, Katholische Kirche)
Seit genau 30 Jahren veranstaltet das Kulturamt der Stadt Weil am Rhein mit dem Barock-Orchester der Musica Antiqua Basel unter Leitung von Fridolin Uhlenhut ein Weihnachtskonzert am Stephanstag in der Katholischen Kirche St. Peter und Paul. Auf dem Programm des Konzertes am Dienstag, den 26. Dezember um 18 Uhr stehen Johann Melchior Molters "Concerto Pastorale", . Michel Correttes "Symphonie Noël Nr.1 (La Fantasia)", von Johann Christoph Pez das "Concerto Pastorale F-Dur", das weihnachtliche Violinkonzert E-Dur von Antonio Vivaldi und weihnachtliche Liedsätze von Marc Antoine Charpentier.
Die Konzerte der Musica Antiqua Basel werden seit 1987 in der Katholischen Kirche St. Peter und Paul von Weil am Rhein stets am Stephanstag vom Kulturamt der Stadt veranstaltet. Inzwischen ist aus den Konzerten eine grenzüberschreitende Trilogie geworden mit Konzerten in der Dorfkirche von Riehen und in Rheinfelden.
Solist ist der rumänische Geigenvirtuose Stefan Horváth. Er wurde in 1974 in einer Musikerfamilie in Rumänien geboren. Mit vier Jahren erhielt er seinen ersten Violinunterricht. Sein Studium begann er an der Musikhochschule Cluj-Napoca in Rumänien. Weitere Ausbildungen erhielt er im Conservatoire Nationale Supérieur de Lyon, an der Musikuniversität Bukarest. In der Solistenklasse von Adelina Oprean an der Musikhochschule Basel bestand Stefan Horvath das Konzertexamen mit Auszeichnung. Er besuchte Meisterkurse bei Pinchas Zukerman, Stefan Ruha und Sándor Vègh.
Stefan Horvath war 2001 Preisträger beim " George Enescu" internationalen Wettbewerb, »Jeunesses Musicales« internationalen Wettbewerb (1998), »Eugen Sarbu« Wettbewerb (1995,1996), »Sàndor Végh« Preis (1994), sowie beim nationalen Wettbewerb »Timisoara Ploiesti« Baia Mare.
Von 1996-2000 war Stefan Horvath Konzertmeister der Philarmonie der Nationen. In den Jahren 2001 bis 2004 war er Konzertmeister beim Kammerorchester »I Sedici«. Von 2005 bis 2014 war Stefan Horvath zweiter Konzertmeister im Sinfonieorchester Basel.
Als Solist trat Stefan Horvath unter anderem auf beim Radio National Orchester Bukarest, den Philharmonikern Cluj, Brasov, Satu-Mare, der Philharmonie der Nationen (Deutschland), dem Orchester Europeea Mediterranea (Spanien), dem Sinfonieorchester Basel, der Camerata Regale und der Musica Antiqua Basel.
Das Konzert kostet wie immer keinen Eintritt, eine Kollekte wird erbeten.
 
Benefizkonzert unter der Leitung von Silke Marchfeld
Alle 6 Kantaten des Weihnachtsoratoriums
(Mittwoch, 27. Dezember, 19 Uhr, Ev. Kirche Alt-Weil)
In der Evangelischen Kirche Alt-Weil wird das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach vom Alt-Weiler Vokalensemble unter Leitung von Silke Marchfeld und einem Orchester unter Leitung von Valentin Egel aufgeführt. Für das Benefizkonzert zugunsten der Initiative "Kinder unserer Welt" konnte Silke Marchfeld mit dem Trompeter Reinhold Friedrich einen internationalen Star gewinnen, als Tenor Ronan Calliet. Konzertmeister ist Thomas Egel-Goldschmidt, Dirigent Valentin Egel.
Seit über 20 Jahren hat "Kinder unserer Welt" den Alltag von Menschen in Äthiopien- insbesondere von Kindern und jungen Frauen- nachhaltig verbessert. Bis heute flossen rund 4,5 Millionen Euro in bewusst langjährig angelegte Projekte wie das Straßenkinderprojekt in der Kaffeeanbau-Metropole Jimma, das Gesundheitszentrum in Korarit und Ausbildungszentrum für Mütter in Not in Endaselassie im Norden des Landes. Der Eintritt ist frei, um eine Kollekte wird gebeten.
 
Silvesterprogramm "Jacques' Bistro" - Detlev Schönauer
(Sonntag, 31. Dezember, 18.00 Uhr und 21.30 Uhr, Theater am Mühlenrain)
Bekannt aus seinen alljährlichen grandiosen Fernsehauftritten bei der Mainzer Fasenacht,
macht Detlev Schönauer Halt im TAM-Theater. Genießen Sie den Jahresausklang mit einem Kabarett der Extraklasse, in der heimeligen Atmosphäre des Altweiler TAM-Theaters.
Eintrittspreis 25,00 €
www.tam-weil.de
 
Festliches Neujahrskonzert mit Isabel Gehweiler(Violoncello) und Aljaž Cvirn (Gitarre)
(Montag, 1. Januar, 17 Uhr, Ev. Kirche St. Gallus in Ötlingen)
Beim festlichen Neujahrskonzert, das vom städtischen Kulturamt jedes Jahr in der Ötlinger St. Gallus-Kirche veranstaltet wird, gastiert in diesem Jahr ein "Rising Star" aus Weil am Rhein gemeinsam mit dem aktuell besten Gitarristen Sloweniens. Karten gibt es im Vorverkauf bei www.reservix.de und den angeschlossenen Vorverkaufsstellen.
Die Cellistin Isabel Gehweiler erlangte erstmals internationale Aufmerksamkeit als ihr 2007 im Alter von 19 Jahren der „Europäischen Förderpreis für Junge Künstler“ zuerkannt wurde, der zuvor bereits an bedeutende Künstler wie Anne-Sophie Mutter und Sol Gabetta verliehen wurde.
Als Solistin trat Isabel u. A. mit dem Warschauer Symphonie-Orchester, dem Akademie-Orchester Mannheim, dem LJO des Saarlands, dem Neuen Orchester Basel und der Polnischen Kammerphilharmonie auf.
Sie konzertierte u. A. bei den Bayreuther Festspielen 2013, dem Verbier Festival, dem Lucerne Festival, Interlaken Classics, dem Mecklenburg-Vorpommern Festival, dem Impuls Festival Graz des Klangforum Wien, dem Klangspuren Festival Schwaz des Ensemble Modern, dem Mouvement Festival für Neue Musik Saarbrücken des SR (Saarländischer Rundfunk), dem Podium Festivalen Haugesund, dem focus! Festival in New York und dem Kronberg Cello Festival.
Isabel Gehweiler ist Preisträgerin des Europäischen Förderpreises für junge Künstler, des Kunstpreises der Kunststiftung Baden-Württemberg, dem Markgräfler Kunstpreis, dem Förderpreis der Casino Gesellschaft Saarbrücken; Stipendiatin des DAAD (Deutschen Akademischen Austauschdienstes), der Juilliard School of Music, der Rotary International Foundation, der arteMusica Stiftung, der Studienstiftung des Saarlandes und des Richard-Wagner-Verbands Saarland. Seit 2017 ist Isabel Gehweiler Stipendiatin im Förderprogramm für junge Musizierende der Notenstein La Roche Privatbank.
Derzeit hält Isabel Gehweiler einen Lehrauftrag für Violoncello an der Hochschule für Musik, Medien und Theater in Hannover.
Zu ihren Lehrern gehörten Prof. Katharina Gohl-Moser und Prof. Ivan Monighetti (beide HSM Basel – Precollege), Prof. Richard Aaron (The Juilliard School, New York – Bachelor of Music) Prof. Gustav Rivinius (HfM Saarbrücken – Orchesterdiplom) und Prof. Thomas Grossenbacher (ZHdK, Zürich – Solistenexamen und Lehrdiplom).
Sie ist auch kompositorisch tätig.
Isabel Gehweiler spielt ein Cello von Ersen Aycan (2009).
 
Aljaž Cvirn, der leitende slowenische Gitarrist seiner Generation, setzt nach der Ausbildung am Musikkonservatorium in Ljubljana und nach dem mit Auszeichnung abgelegten Diplom an der Musikakademie Ljubljana sein Masterstudium im Fach Gitarre an der Zürcher Hochschule der Künste fort, und zwar in der Klasse von Professor Andersa Miolin, er bildet sich jedoch regelmäßig bei weltweit bekannten Gitarristen wie zum Beispiel Oscar Ghilia, Alvaro Pieri, Marcin Dylla, Carlo Marchione und andere, weiter.
Als Solist und Kammermusiker hat er auf verschiedenen Festivals gespielt und hohe Auszeichnungen auf zahlreichen Wettbewerben errungen. Für seine Tätigkeit im Gitarrenduo mit dem Gitarristen Dan Grahelj wurde ihm der Prešerenpreis der Musikakademie Ljubljana verliehen.
Aljaž ist als Solist mit dem Streichorchester Celje und mit dem Akademischen Gitarrenorchester aufgetreten, er arbeitet häufig mit anerkannten Kammermusikern zusammen, vor allem aber hat er sich in den vergangenen Jahren als überzeugender Interpret durchgesetzt. Nach der Meinung der Fachöffentlichkeit zeichnen ihn Perfektion in der Ausführung, Durchdachtheit im Stil und innovative Interpretationsideen aus. Er gibt regelmäßig selbstständige Konzerte in Slowenien, Serbien, Österreich, Deutschland, in der Schweiz, in Italien und in Kroatien.
 
„Wer wagt gewinnt“ – Dialekt-Komödie
(Freitag, 05.Januar, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
Dialekt-Komödie – eine Produktion der 3-Länder-Theater-Agentur
 
Die Palme muß weg. Das Fernsehen kommt. Auf der Suche nach der „innovativsten Schweizer Bauernfamilie“ werden die Holzers bei ihrem ach so authentischen Bauernleben gefilmt. Nur zu dumm, dass die letzte Kuh soeben verkauft worden ist. Die Familie Holzer vertauscht den Laptop mit der Mistgabel, um eine heile Welt vorzutäuschen, die es nicht mehr gibt. Der Bauernfamilie Holzer ist mit der letzten Kuh auch die Identität abhanden gekommen. Der Opa vegetiert mit Herzschrittmacher vor sich hin, die junge Anna tanzt, statt zu jodeln, Bauer Hans beginnt zu saufen. In der Not bietet sich die Familie für „fünf Stutz“ den Touristen an. Ein tragischer Businessplan: Bauer Hans und Bäuerin Martha machen die in der MIGROS gekauften Zwetschgen nun unter der Beobachtung von Amerikanern und Japanern ein. Mit zunehmendem Irrwitz hält die Kerntruppe die lebende Ballenberg-Idylle aufrecht, bis am Ende die Familie den Mythos „Heidi“ deklamiert.
(Weitere Termine: 06.01., 12.01., 13.01.und 19.01., 20.15 Uhr, 21.01., 19.15 Uhr)
 
Winterklänge
(Samstag, 06. Januar, 17 Uhr, St. Georgskirche in Haltingen)
Konzert mit Sandy Williams (Gesang), Henry Uebel (Pano, Keyboard, Gesang), Cornelia Hossfeld (Bass, Percussion)
Eine musikalische Reise mit Liedern über Hoffnung, Freundschaft und Liebe, arrangiert in Stilrichtungen wie Pop bis hin zu Jazz und Gospel. Als würdigen Abschluss der Weihnachtszeit kommen auch traditionelle Christmas Songs nicht zu kurz. Als Musicalsängerin ist Sandy Willams vor vielen, vielen Jahren aus den Staaten nach Deutschland gekommen und hier im Dreiländereck der Liebe wegen hängen geblieben. Seither gibt sie mit ihrer ausdrucksvollen Stimme und warmherzigen Art Gospel und Popkonzerte und ist in unserer Region keine Unbekannte. Dabei wird sie einfühlsam und kreativ begleitet von Henry Uebel und Cornelia Hossfeld - Anschließend Apéro.
 
Haholtingas' Erben - Kostenlose Führung mit Sigrid Schulte
(Sonntag, 07. Januar, 16 Uhr, Museum am Lindenplatz, Weil am Rhein)

Ab Januar 2018 führt an jedem 1. Sonntag im Monat Siegrid Schulte vom Museumskreis durch die aktuelle Ausstellung 'Haholtingas' Erben'. Treffpunkt ist um 16h im Kassenraum des Städt. Museums am Lindenplatz, Lindenplatz/Bläsiring, 79576 Weil am Rhein.
 
 
 
Weihnachten in Weil am Rhein
 
23.12., 14.00 Uhr       Weihnachtsfeuer mit Glühwein und Musik, Weingut Röschard, Weil am
                                   Rhein
24.12., 17.15 Uhr       Weihnachtslieder mit der Jugend des Musikvereins vor der Kirche
                                   in Märkt
26.12., 18.00 Uhr       Kammerkonzert mit Stefan Horvath und Musica Antiqua
                                   Basel, Katholische Kirche St.Peter & Paul
27.12., 19.00 Uhr       Weihnachtsoratorium mit Silke Marchfeld, Ev.Kirche Altweil
 
 
 
Neuigkeiten aus dem Kulturamt
 
Musikschule
Vorschau: Am Sonntag, 21. Januar 2018 findet der 50. Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" statt. Infos folgen.
 
Stadtbibliothek
 
Die Stadtbibliothek bleibt auch in diesem Jahr in den Weihnachtsferien geöffnet:
Die letzten Ausleihtage vor Weihnachten sind Donnerstag, der 21.12.2017 von 13 bis 19 Uhr und Freitag, der 22.12.2017 von 13 bis 18 Uhr.
Die Stadtbibliothek weist darauf hin, dass die Medien-Rückgabekiste in der Zeit vom 22.12.2017 bis 9.01.2018 nicht an allen Tagen geöffnet sein wird: u. a. bleibt sie während der Feiertage geschlossen.
Zwischen den Jahren hat die Stadtbibliothek wie folgt geöffnet: Mittwoch 10-16 Uhr, Donnerstag 13-19 Uhr und Freitag 13-18 Uhr, so Bibliotheksleiterin Ellen Benz.
 
Wer noch eine Geschenkidee für Weihnachten sucht, kann einen Gutschein über die Jahresgebühr der Stadtbibliothek kaufen und verschenken.
Und wer sich für die Feiertage noch mit Spannung oder Unterhaltung eindecken will, kann beispielsweise aus über 14.000 Romanen auswählen. Oder aus rund 350 Blu-ray Discs oder 4.600 DVDs, beispielsweise "La La Land", "Ein Mann namens Ove", "Lion: Der lange Weg nach Hause" oder "Ein ganzes halbes Jahr" nach dem Buch von Jojo Moyes.
Sollten für Silvester noch ein paar Spielideen fehlen, bietet die Stadtbibliothek - neben Büchern mit vielen Rezepten für die Silvester-Party - mittlerweile 300 Spiele zum Ausleihen an, darunter die beliebten Spiele "Wer wird Millionär", das Spiel des Jahres "Captain Silver" oder "Spinderella".
Außerdem weist Ellen Benz darauf hin, dass für längere Urlaube auch Sonderfristen vereinbart werden können sowie auf die Möglichkeit, die Leihfrist der entliehenen Medien über die entsprechende App oder das Internet von zu Hause aus zu verlängern.
 
Wortschlangenwettbewerb der Stadtbibliothek - GewinnerInnen ermittelt:
Ein Wort mit 298 Buchstaben und "Duhärziganmirufegumberliunnümmiabewöllerli"
Aus Anlass ihres 90. Geburtstages veranstaltete die Stadtbibliothek einen Stadtbibliothekswortschlangenwettbewerb. Nun wurden die Gewinner ermittelt. Eine Jury hat nun jeweils die drei längsten, lustigsten und originellsten Vorschläge prämiert. Zu gewinnen gab es in den drei Kategorien für den ersten Preis jeweils 30,- Euro in bar, für den zweiten Preis je eine Eintrittskarte für das Badeland "Laguna" und für den dritten Preis jeweils einen Gutschein für die Jahresgebühr der Stadtbibliothek. Der Wettbewerb kam gut an: Bibliotheksleiterin Ellen Benz konnte sich nicht nur über 110 eingereichte fantasiereiche Wortschlangen freuen, sondern auch über viele nette Kommentare, die zeigen, dass das Erfinden von Worten den Teilnehmern sehr viel Spaß gemacht hat. Ganz schön schwierig war die Auswertung für die dreiköpfige Jury, der die Bibliotheksmitarbeiterinnen Melitta Pfister, Sina Jauch und Ellen Benz angehörten. Viele der Teilnehmer haben ihr Alter angegeben: Und die Altersspanne reicht von 11 bis 84 Jahre. Mitgemacht haben natürlich Leser der Stadtbibliothek, aber auch viele Nicht-Leser wurden mit dieser Aktion erreicht.
Da nach der Festlegung der Gewinner noch so viele schöne Worte übrig waren wie z. B. "Sommersonneglücksmomentaufnahmen", hat die Jury anschließend noch sechs Sonderpreise vergeben. Die Namen der Gewinner sind in der regionalen Presse veröffentlicht worden. Die Preise können von sofort an in der Stadtbibliothek gegen Vorlage eines Ausweises während der Öffnungszeiten abgeholt werden: Di + Fr 13-18, Mi 10-16, Do 13-19 und jeden 1. + 3. Sa im Monat.
 
 
 
Save the date / Kommende Veranstaltungen des Kulturamts
 
30.01.2018, 20 Uhr     Guy King (Kulturzentrum Kesselhaus
01.02.2018, 20 Uhr     Nid de Poule / CompliCité (Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Blick über die Grenzen und in die Regio
 
 
 
Dreiländermuseum Lörrach
 
Reformationen - Der große Umbruch am Oberrhein
Ausstellung: Bis 08.04.2018)
 
Als Martin Luther vor 500 Jahren seine Thesen veröffentlichte, hatte dies tief greifende Folgen auch am Oberrhein. Hier wirkten aber auch wichtige andere Reformatoren, die teilweise einen unterschiedlichen Weg gingen. Die Ausstellung stellt die Vielfalt dieser Reformationen vor, die sich gerade am Oberrhein und seiner Nachbarschaft entwickelten. Es entstanden hier zahlreiche Konfessionsgrenzen zwischen Territorien mit einer lutherischen, reformierten oder katholischen Bevölkerung. Es folgten Religionskriege und die Suche nach einem neuen Miteinander der Konfessionen. Die aufwändig gestaltete Sonderausstellung präsentiert auf 400 Quadratmetern rund 200 Exponate aus der Sammlung
des Dreiländermuseums sowie Leihgaben und wird mit fundierten Texten und didaktischem Material zusätzlich erläutert. Mitmachstationen laden in der Abteilung Gegenwart dazu ein, selbst aktiv zu werden. Für Gruppen und Schulklassen steht ein umfangreiches pädagogisches Angebot zur Verfügung.
Das Projekt „Reformationen“ ist eine Kooperation von Dreiländermuseum und Evangelischem Kirchenbezirk Markgräflerland.
museum@loerrach.de
 
Literaturhaus Basel
 
«Das Päckchen» - Franz Hohler, Annette König (Moderation)
(Mittwoch, 10. Jan, 19:00 Uhr)
«Das Einfache ist nicht das Simple, sondern es ist das Komplexe, das sich nichts anmerken lässt», sagte Franz Hohler in seiner Poetik-Vorlesung. Auch seine Geschichten beginnen oft mit einfachen, kleinen Begebenheiten, deren Komplexität sich erst im Verlauf der Erzählung entfaltet. In «Das Päckchen» sind es ein irregeleiteter Anruf und ein althochdeutsches Wörterbuch, die das geruhsame Leben des Bibliothekars Ernst aus der Bahn werfen: Unverhofft verstrickt er sich in eine abenteuerliche Geschichte, die ihn in die Welt des 8. Jahrhunderts katapultiert. «Franz Hohler erzählt in seinem Roman die aufregende Geschichte einer verloren geglaubten mittelalterlichen Schrift – und wirft die Frage auf nach unserem Umgang mit dem historischen Erbe.» (SRF)
Tickets CHF 18.- / 13.-
 
Gare du Nord (Badischer Bahnhof)
 
«Papito» – Erika Stucky, FM Einheit & La Cetra Barockorchester Basel
(Mittwoch, 20. Dezember, 20 Uhr)
Eine Metzgete mit Barockmusikern. Erika Stucky, die Meisterin im Brechen von Traditionen und Zusammenbringen von Menschen und Musik, hat wieder einen Coup gelandet. Wie immer geht es um ihr Leben, jetzt um ihren Vater, der zu Lebzeiten ein Metzger war. Sie bringt das Grammy-nominierte Basler Barockorchester La Cetra mit dem Performer FM Einheit von den Einstürzenden Neubauten und seiner Punk-Poesie zusammen und zeigt eigene Filme: eine fast schon zärtliche Hausschlachtung in Havanna, Schamanentänzer in Mexico und ihre Kinder-Barbiesammlung.
Mit Erika Stucky (Gesang, Akkordeon, Film), FM Einheit (Sounds, Geräusche), La Cetra Barockorchester Basel
www.erikastucky.ch. www.lacetra.ch
 
 
 
Kino im Rheincenter 21. Dezember - 27. Dezember 2017
 
Dieses bescheuerte Herz
Do-Sa/Mo-Mi 15.10/18.15/20.45; So 15.15;
Fr/Sa/Mo auch 23.15 1.Wo/107 Min./ab 0 J.
Jumanji: Willkommen im Dschungel
Do-Sa/Mo-Mi 15.40/17.45 1.Wo/120 Min./ab 12 J.
Jumanji: Willkommen im Dschungel (3D)
So 16.00; Do-Sa/Mo-Mi 20.15;
Fr/Sa/Mo auch 23.15 1.Wo/120 Min./ab 12 J.
Pitch Perfect 3
So 14.00/16.00; Do-Sa/Mo-Mi 15.00/
17.00/19.00/21.00;
Fr/Sa/Mo auch 23.15 1.Wo/94 Min./ab 6 J.
FERDINAND - Geht STIERisch ab!
Do-Sa/Mo-Mi 15.30; So auch 12.50;
Sa/Mo-Mi auch 13.15 2.Wo/109 Min./ab 0 J.
Star Wars: Die letzten Jedi (3D)
Sa/Mo-Mi 13.30; So 12.45/15.10;
Do-Sa/Mo-Mi 16.45/17.30/20.00;
Fr/Sa/Mo auch 23.00 2.Wo/152 Min./ab 12 J.
Türk. OmU: Ayla
So 13.00/15.45; Do-Sa/Mo-Mi 20.40;
Fr/Sa/Mo auch 23.10 3.Wo/125 Min./ab 12 J.
Bo und der Weihnachtsstern
Sa/Mo-Mi 13.00 3.Wo/87 Min./ab 0 J.
Daddy‘s Home 2
Sa/Mo-Mi 13.00 3.Wo/101 Min./ab 6 J.
Augsburger Puppenkiste: Als der
Weihnachtsmann vom Himmel fil
So 12.30 4.Wo/64 Min./ab 0 J.
Coco - Lebendiger als das Leben!
So 12.30;
Sa/Mo-Mi auch 13.00 4.Wo/105 Min./ab 0 J.
 
 
 
Vernissagen und Ausstellungen in Basel
 
Voltage Basel
"The Body is my Canvas" Patrick Luetzelschwab
(Finissage: Freitag, 22. Dezember,l 18 Uhr, 19 Uhr: Performance „Don't touch me“ von Mirjam Spoolder, Voltage, Mülhauser Str. 48, Basel)
Der Kesselhaus-Künstler Patrick Luetzelschwab ist von Voltage Basel eingeladen worden, an der Ausstellung "The Body is my Canvas" teilzunehmen. Die Ateliergemeinschaft wurde 2017 von Ana Vujic gegründet, zwei Mal im Jahr organisiert sie Ausstellungen mit auswärtigen Kunstschaffenden. Voltage ist gedacht als Plattform für aktuelle unkommerzielle Kunstströmungen.
Der Körper als Motiv spielt in der Kunstgeschichte seit Anbeginn eine herausragende Rolle, denn nicht selten steht die menschliche Darstellung im Zentrum eines Werkes. Sei es bei den raumgreifenden Skulpturen, den christlichen Passionsdarstellungen oder der gegenwärtigen politisch motivierten Aktionskunst - der Körper ist als Oberfläche und sichtbares Profil auch Synonym für gesellschaftliche Wahrnehmungen. Auch in der feministisch orientierten Kunst, wie der hauptsächlich auf Performance basierten Body Art, wäre der bis in die Gegenwart andauernde Protest der vorgegebenen geschlechtlichen Stereotypen ohne den Einsatz des weiblichen Körpers als "Träger" undenkbar.
 
"The Body is My Canvas" ist die erste Ausstellung im Atelier- und Ausstellungsraum Voltage. Neun künstlerische Positionen und zwei Vorträge greifen den Körper als Thema mit unterschiedlichsten Medien und Ansätzen auf. Die Ausstellung wird von der Kunsthistorikerin und Künstlerin Ana Vujic kuratiert. Neben Luetzelschwab sind auch Angela Marzullo, Pawel Ferus, Mirjam Spoolder, Elenei Kougionis, Jerry Haenggli, Chistoph Lambert und Fabio Luks eingeladen worden.
Öffnungszeiten sind vom 17. Bis 21. Dezember von 10 bis 19 Uhr und per Anfrage an info@voltage-basel.com
 
Museum. BL, Liestal
Die Entdeckung der Welt
Bis 31.12.2017
Wie entdecken Kinder die Welt? Wie lernen sie und was brauchen sie für ihre Entwicklung? Wie können ihre Bezugs- und Betreuungspersonen sie dabei begleiten? Die nationale Wanderausstellung «Die Entdeckung der Welt» des Vereins Stimme Q ist zu Gast im Museum. BL: 09.09. – 30.12.2017. Sie bietet einen Einblick in die frühkindliche Entwicklung, stellt nationale und regionale Projekte sowie aktuelle Debatten zum Thema vor und wird von verschiedenen Veranstaltungen im Museum. BL und in der ganzen Nordwestschweiz begleitet.
Kinder sind neugierig. Sie entdecken die Welt, Tag für Tag. Sie tasten, greifen, kriechen, laufen, reden. Jedes Kind macht dabei seine eigenen Lernschritte und Erfahrungen. Eltern, Verwandte und andere Betreuungs- und Bezugspersonen begleiten und unterstützen es dabei. Ihr Tun ist von großer Tragweite: Bildung, Betreuung und Erziehung von Geburt an sind Schlüsselfaktoren für den späteren Lern- und Lebenserfolg. Sie bilden den Rahmen, in dem sich Kinder umfassend entwickeln können. Wie können wir den ersten Lebensjahren und den Entwicklungschancen der Kinder Sorge tragen? 
«Die Entdeckung der Welt» stellt die Perspektive des Kindes ins Zentrum. Eine bunte Holzkugel begleitet das Publikum durch die Ausstellung und bringt Bewegung in die Erlebniswelt: Windräder drehen, Glocken klingen oder animierte Figuren tanzen in einem Kubus. Und zu einer Rutschbahn-Fahrt sind auch die Erwachsenen eingeladen. Spielerische Elemente machen den Ausstellungsbesuch zu einem Erlebnis für die ganze Familie. museum@bl.ch
 
Fondation Beyeler
Cooperations
bis 01. 01. 2018
Die dritte und letzte Sammlungsausstellung aus Anlass des 20. Geburtstags der Fondation Beyeler wagt einen Blick in die Zukunft. Sie feiert die Kooperation des Museums mit Privatsammlungen sowie Künstlern und Künstlernachlässen. Cooperations zeigt beispielhaft, wie die Museumssammlung durch potenzielle Schenkungen oder langfristige Leihgaben ergänzt und verstärkt werden könnte. Von den über 170 ausgestellten Kunstwerken und kunsthistorischen Objekten aus dem 16. bis 21. Jahrhundert stammt rund die Hälfte von renommierten Partnern, die der Fondation Beyeler eng verbunden sind. Die temporäre Vereinigung von wertvollen, selten öffentlich zu sehenden Kunstwerken aus Privatbesitz mit berühmten Werken aus der Sammlung Beyeler ermöglicht es, dem Publikum ein Wunschmuseum, ein »Musée imaginaire«, zu präsentieren.
Der Rundgang beginnt mit einer Kunst- und Wunderkammer, um an die Ursprünge des neuzeitlichen Museums zu erinnern. Die Hängungen der anschließenden Säle verweisen auf die Salons der intellektuellen Mäzene, wie sie von Degas, Matisse und Picasso frequentiert wurden, sowie auf die experimentellen Präsentationen der Surrealisten um André Breton. Sie veranschaulichen exemplarisch, wie die moderne Kunst anfänglich ausgestellt wurde. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts avancierte dann der neutrale weiße Raum zum bis heute dominierenden Standard für Museen. In Variationen dieses »White Cube« treten Künstler des Abstrakten Expressionismus, von Zero und der Pop Art in Dialog miteinander; zudem wurden einzelne Künstlerräume für Louise Bourgeois, Gerhard Richter und Peter Doig eingerichtet. Den Auftakt und den Abschluss der Ausstellung bilden Werke von Maurizio Cattelan und Felix Gonzalez-Torres, die Mitte markiert eine Arbeit von Marina Abramovic – allesamt Künstler, die neue Formen der Installation von Kunst etabliert haben.
 
Die Ausstellung wird kuratiert von Sam Keller und Ulf Küster, Fondation Beyeler.
 
Museum Tinguely Basel
Wim Delvoye
Bis 01.01.2018
Das Museum Tinguely widmet 2017 dem belgischen Künstler Wim Delvoye die erste Retrospektive in der Schweiz. Delvoye ist seit dem Ende der 1980er Jahre mit Werken bekannt, die mit viel hintergründigem Witz Profanes und Sublimes vermengen. Tradition trifft Utopie, Handwerk wird Hightech. Seine wohl bekanntesten Werke sind die Cloacas, Verdauungsmaschinen, die den Prozess des menschlichen Körpers von Nahrungsaufnahme bis Ausscheidung maschinell nachbilden und so eine Grundkonstante unserer Existenz sicht- und empfindbar machen. Die in neuerer Zeit entstandenen Nachbildungen von Baumaschinen und Lastwagen unter Verwendung gotischer Ornamentik zeigen die Lust des Künstlers am ästhetischen Experiment und an der monumentalen Gestaltung, für die er lasergeschnittenen Stahl und professionelle Konstruktionen einsetzt.
Cement Truck (2012 – 2016), ein Zementlaster in Originalgröße, steht im Solitude Park neben dem Museum Tinguely. Die Form des Fahrzeugs ist aus lasergeschnittenen Cortenstahlplatten zusammengesetzt, die in neugotischen Ornamenten aufgelöst sind. Dieselbe Ästhetik kommt in der tropfenförmigen Suppo (2010) zur Anwendung, einem ins Extreme gedehnten und verdrehten neugotischen Kathedralenmodell, das nur aus Turm und Ornament besteht.
Die Ausstellung nimmt die Besucherin und den Besucher mit auf einen Gang durch das Werk eines Künstlers, der sich immer wieder neu erfindet und dessen Lust am Neuen und Überraschenden greifbar wird. Gleichzeitig verführen die Skulpturen und Zeichnungen aufs Schönste zur Reflexion über die Kunst, das Leben und unsere Welt
Wim Delvoye wurde 1965 in Wervik, Belgien geboren. Er lebt und arbeitet in Gent und in Brighton.
Die Ausstellung in Basel, die in Zusammenarbeit mit dem MUDAM Luxembourg entstanden ist, zeigt das Werk von Wim Delvoye von den Anfängen bis zu seinen neuesten Werken.
 
Kommende Ausstellung:
Museum Tinguely Basel
Sofia Hultén / Here's the Answer, What's the Question?
24.01 – 01.05 2018
Die Skulpturen, Installationen und Videos der Berliner Künstlerin Sofia Hultén (geb. 1972 in Stockholm) nehmen ihren Anfang bei unscheinbaren Gebrauchsgegenständen oder Material aus der Welt der Baumärkte und Werkstätten. Durch methodische, manchmal das Absurde streifende Manipulationen untersucht sie die von einem Vorleben gezeichneten Dinge oder überarbeitet sie zu neuen Arrangements. Oft beschränkt sie sich dabei auf sparsame Eingriffe, die sich den verschiedenen Phasen in der Biografie eines Objekts widmen und deren Abfolge durcheinanderbringen. Eine Kooperation mit der Ikon Gallery, Birmingham.
 
Galerie Carzaniga Basel
Niklaus Stoecklin / Dreams of Ancient Spirits - chin@ntiques
Bis 13.01.2018
West und Ost - diese beiden Begriffe beschreiben die nächste Ausstellung der Galerie Carzaniga am besten.
Einerseits sind Werke des Basler Künstlers und Hauptvertreters der Neuen Sachlichkeit Niklaus Stoecklin zu sehen. Stoecklins Talent wurde bereits früh erkannt und gefördert und 1939, nach seiner Rückkehr in die Schweiz, fanden erste Ausstellungen statt. Bekannt wurde er vor allem auch durch seine Plakatillustrationen, die oft Basel und die Basler Fasnacht als Sujet haben.
Der zweite Fokus der Ausstellung liegt andererseits auf der Präsentation chinesischer Töpfereien. Von allen Kulturgütern gehören die Keramiken wohl zu den bestbekannten Artefakten der chinesischen Kultur und bereits die frühen Objekte weisen eine sehr hohe Qualität auf. In dieser Ausstellung sind Werke verschiedener Dynastien zu sehen, die den Betrachter in die fernöstliche Welt eintauchen lassen und auf eine Reise in die Vergangenheit einladen.
galerie@carzaniga.ch
 
Naturhistorisches Museum
The Heirs of Fire - Die Erben des Feuers
Bis 14.01.2018
Im Rahmen von CULTURESCAPES Griechenland hinterfragt der griechische Streetartist W D, Wild Drawing, die Rolle des Feuers in der Geschichte der Menschheit. Wie hängt die Kontrolle über das Feuer mit der Kontrolle über den ganzen Planeten zusammen?
Im Naturhistorischen Museum gestaltet er in einem Ausstellungsraum eine visuelle Erzählung über die Erde und die Menschheit von den Anfängen der Reise bis heute und morgen.
Der Streetartist mit balinesischen Wurzeln sprayt nach Abschlüssen in bildender und angewandter Kunst seit 2000 an Hausmauern und in Gebäuden, um damit eine Diskussion im öffentlichen Raum anzuregen.
Das Kulturfestival Culturescapes ist seit über zehn Jahren ein Höhepunkt der Schweizer und insbesondere der Basler Festivalszene. Jede Ausgabe rückt ein anderes Land oder eine bestimmte Region in den Mittelpunkt.
 
Naturhistorisches Museum Basel
Wildlife Photographer of the year
Bis 03.06.2018
Das Naturhistorische Museum Basel zeigt vom 1.12.2017 bis 3.6.2018 exklusiv in der Schweiz die besten Naturfotografien des Jahres 2017. Atemberaubende Landschaften, überraschende Tierporträts und dramatische Naturschauspiele lassen Sie eintauchen in die Schönheiten und den Zauber der Natur. In diesem Jahr ist die Wahl der Jury als Handlungsaufruf zu sehen, als Appell, gemeinsam die fortschreitende Zerstörung der Natur aufzuhalten.
'Wildlife Photographer of the Year' gehört zum weltweit größten und prestigeträchtigsten Wettbewerb für Naturfotografie. Die Bilder setzen jedes Jahr neue Maßstäbe, an denen sich die Tier- und Naturfotografie misst.
Aus annähernd 49'000 Eingängen aus 92 Ländern haben sechs Jurymitglieder 100 Fotografien und zwei Gesamtsieger ausgewählt. Jedes einzelne Bild ist eine einmalige Hommage an die Pracht, die Vielfalt und die Zerbrechlichkeit des Lebens auf unserem Planeten. Der Wettbewerb baut auf dem Natur- und Tierschutzgedanken auf und verfolgt das Ziel, die Natur zu erleben, ihre Schönheiten zu entdecken und ein Bewusstsein für ihre Verwundbarkeit und Verletzlichkeit zu erlangen.
 
Museum. BL, Liestal
«Aussichten: 2017–2067» Sonderausstellung
Bis 21.1.2018
Kinder und Jugendliche gestalten ihre Zukunft– wie werden ein Dorf, der Wald oder ein Bahnhof in 50 Jahren aussehen? Gibt es noch Schulen und Spielplätze? Wie verändern sich Freunde und Familie? Von Zeichnungen über Aquarelle bis hin zu Collagen – die Kunstwerke bilden auf vielfältige Weise ab, wie Kinder und Jugendliche die Welt verstehen.
Das Museum. BL zeigt Kunstwerke von Kindern und Jugendlichen aus dem Zeichenwettbewerb der Kommission für das Baselbieter Heimatbuch. Das neue Baselbieter Heimatbuch ist beim Verlag des Kantons Basel-Landschaft erschienen und ist auch im Museumsshop erhältlich.
 
Fondation Beyeler
Paul Klee - Die abstrakte Dimension
bis 21.01.2018
Die Ausstellung widmet sich einem bis jetzt noch kaum untersuchten Aspekt in Paul Klees Schaffen - der Abstraktion. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird die Abkehr vom Gegenständlichen und die Entwicklung abstrakter Kunst zu einem Hauptthema für viele europäische Künstler. Auch der Schweizer Künstler Paul Klee wendet sich dieser Herausforderung zu: In seinem fast 10.000 Arbeiten umfassenden Oeuvre lassen sich - vom Früh- bis zum Spätwerk - überaus spannende Beispiele für die Entwicklung abstrakter Bildwelten sowie für Abstraktionsprozesse in der Malerei beobachten. Die wichtigsten Aspekte in Klees ungegenständlichen Werken sind dabei in seinem ganzen Schaffen von zentraler Bedeutung: Natur, Architektur, Musik und Schriftzeichen.
 
Die Ausstellung mit retrospektivem Charakter umfasst rund 110 Werke des Künstlers aus allen Schaffensphasen - beginnend mit dem Jahr 1912 - und versammelt wertvolle Leihgaben aus zahlreichen renommierten Institutionen und Privatsammlungen in Europa und Übersee. Neben den Hauptwerken werden bis jetzt nur selten ausgestellte Arbeiten gezeigt, die den Künstler in einem überraschend neuen Licht erscheinen lassen.
 
Mit 20 Werken ist Paul Klee zusammen mit Pablo Picasso der am stärksten vertretene Künstler der Sammlung Beyeler. Als Sammler und Galerist engagierte sich der Gründer unseres Museums Ernst Beyeler auf vielfältigste Art und Weise für Paul Klees Schaffen. Rund 500 Werke gingen durch die Hände des Sammlers und Galeristen. Beyelers Sammlungspassion galt hauptsächlich dem Spätwerk Klees, das er "wegen der farblichen Qualität und der Ausdrucksstärke" besonders schätzte. Im Laufe der Jahre ist es Beyeler gelungen, eine hochkarätige Sammlung zusammenzutragen, zu deren Schlüsselwerken Gemälde wie Aufgehender Stern, 1931, 230, oder Zeichen in Gelb, 1937, 210, gehören.
 
Kommende Ausstellung:
Fondation Beyeler
Georg Baselitz
21.01. - 29.04.2018
Georg Baselitz (1938) zählt zu den bedeutendsten Künstlern unserer Zeit. Anlässlich des 80. Geburtstags widmet die Fondation Beyeler dem deutschen Maler, Grafiker und Bildhauer eine umfangreiche Ausstellung, die in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler konzipiert ist. In einer fokussierten Retrospektive werden viele der wichtigsten Gemälde und Skulpturen, die Baselitz in den letzten sechs Jahrzehnten geschaffen hat, vereint. Mit kraftvollen und spannungsgeladenen Werken aus allen Schaffensperioden wird die überragende Spannweite dieses großen Künstlers offenbar.
Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Hirschhorn Museum and Sculpture Garden in Washington, D.C, wo sie im Anschluss an ihre Präsentation in Riehen gezeigt wird.
 
Antikenmuseum Basel
CULTURESCAPES: The Decline of Heroes
Bis 21.01.2018
The Decline of Heroes, kuratiert von CULTURESCAPES Co-Kuratorin Kateryna Botanova, ist eine Gruppenausstellung, welche zeitgenössische künstlerische Ansichten zur Rolle von Helden mit jenen der Antike kollidieren lässt.
Die Dauerausstellung des Antikenmuseums widmet sich Idealen und Identitäten aus dem antiken Griechenland, das von mehreren Krisen erschüttert wurde. Durch den Dialog zwischen der Antike und der Jetztzeit setzt sich die Ausstellung gleichzeitig mit dem heroischen Ideal der Vergangenheit und den heroischen Ambitionen der Gegenwart auseinander.
Woher kommt dieser Drang, Helden zu finden, welche die Last und die Verantwortlichkeiten der Veränderung dieser unzureichenden Welt tragen sollen? Was wäre, wenn wir jetzt eine ganz neue Welt betreten würden?
 
Antikenmuseum Basel
Scanning Sethos - Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabs
Scanning Sethos. Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes 
Bis 6. Mai 2018
Das Felsengrab Pharao Sethos’ I. ist eine der faszinierendsten Grabstätten im Tal der Könige. Mehr als 3000 Jahre nach dem Tode Sethos' I. entdeckte Giovanni Battista Belzoni 1817 das Königsgrab und rühmte den tadellosen Erhaltungszustand seiner Wanddekoration. Heute befindet sich das Grab aufgrund von Plünderungen, unsachgemäßer Forschung, Massentourismus und geologischen Verschiebungen in einem beklagenswerten Zustand. 
Die eindrucksvolle Sonderausstellung im Antikenmuseum Basel erzählt das 200-jährige Schicksal des Grabes seit seiner Entdeckung. Sie gibt spannende Einblicke in die modernste Reproduktionstechnik zur Rettung von bedrohtem Kulturerbe und präsentiert ein maßstabgetreues Faksimile der zwei prächtigsten Grabkammern und des Sarkophags Sethos‘ I. Nach der Ausstellung in Basel wird die vollständige Grabanlage faksimiliert und im Tal der Könige für Besucher zugänglich gemacht.
Steigen Sie hinab in die letzte Ruhestätte von Sethos’ I. und entdecken Sie – wie Belzoni vor 200 Jahren – ihre ursprüngliche Schönheit.  
Eintritt: CHF 20/5
 
Kunstmuseum Basel
Neubau: Chagall. Die Jahre des Durchbruchs 1911-1919
Bis 21.01.2018
Die Ausstellung widmet sich dem Frühwerk Marc Chagalls. Sein künstlerischer Durchbruch vollzog sich zwischen zwei gegensätzlichen Polen. Von 1911–1914 lebte Chagall in Paris. In dieser Zeit kombinierte er in seinen Gemälden Erinnerungen aus dem russischen Provinzleben mit ikonischen Bruchstücken aus dem Leben in der Metropole. Reminiszenzen an die russische Volkskunst wurden ebenso verarbeitet wie neueste stilistische Experimente, denen er durch das Leben im Mittelpunkt der künstlerischen Avantgarde und durch die Bekanntschaft mit vielen der progressivsten Künstler, darunter Picasso, Robert und Sonja Delaunay sowie Jacques Lipchitz, ausgesetzt war.
Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges überraschte Chagall während einer Reise in seine Heimat und zwang ihn zu einem achtjährigen Aufenthalt in Russland. Es folgte eine Phase intensiver Selbstreflexion, von der viele Gemälde und Arbeiten auf Papier um1914 Zeugnis ablegen. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Selbstportraits, Darstellungen des jüdischen Lebens und Entwürfe für das Bühnenbild zur Jahresfeier der Oktoberrevolution 1918, die er als Kommissar für Künste und Leiter der Kunstschule von Witebsk ausrichtete.
Wir zeigen eine repräsentative Auswahl von Werken aus dieser künstlerisch, biografisch und politisch bewegten Zeit. Die außerordentliche Gruppe von wichtigen Gemälden in den Sammlungen des Kunstmuseums Basel und der Stiftung Im Obersteg sowie hochkarätige Leihgaben aus Schweizer und internationalen privaten und öffentlichen Sammlungen wird ergänzt durch dokumentarische ethnografische Fotografien des russischen Künstlers Solomon Judowin. Diese Aufnahmen sind im Rahmen der Gintsburg-Expeditionen 1912–1914 in russischen Schtetlech entstanden und können als Versuch betrachtet werden, eine von Pogromen, politischen Umwälzungen und sozialen Dynamiken gefährdete Welt festzuhalten. Judowins Fotografien bewahren jene traditionsreiche Lebenswelt des Schtetls, die Chagalls Werk so nachhaltig prägte.
 
Jüdisches Museum der Schweiz
Kunst nach Chagall. Das Jahrhundert nach dem Durchbruch
Bis 21.01.2018
Standort Galerie am Petersgraben
Marc Chagalls Durchbruch ab 1911 leitete das bislang wichtigste Jahrhundert jüdischer Kunst ein. Neue Bilder des Judentums gingen um die Welt, die Ost mit West, Religion mit Surrealismus und Folklore mit Avantgarde vereinten. Mit
seinen traumhaft-modernen Gemälden des osteuropäischen Schtetls schuf Chagall ein Vorbild, das Künstler in Photographie, Graphik und Malerei inspirierte.
Im Dialog mit dem Kunstmuseum Basel (Chagall. Die Jahre des Durchbruchs 1911–1919) präsentiert das Jüdische Museum Künstler, die in Chagalls Nachfolge stehen, aus der Schweiz, Österreich, Italien, Israel und den USA.
Gezeigt werden Werke von Paul Graubard, Yehuda Sprecher, Tobia Ravà, Shai Yehezkelli, Roger Reiss, Alice Guggenheim, Friedensreich Hundertwasser und Zoya Cherkassky
 
Kunstmuseum Basel
Ihr Kinderlein kommet - Holzschnitte und Kupferstiche des 15. und 16. Jahrhunderts
Bis 25.02.2018 Hauptbau, Grafikkabinette
In Vorfreude auf das Weihnachtsfest zeigt das Kupferstichkabinett alte Drucke mit Darstellungen des Christkindes. Um 1500 erfreute sich das Thema der Geburt Christi besonders großer Beliebtheit. Namhafte Künstler wie Albrecht Dürer, Hans Holbein d. J. oder Lucas Cranach d. Ä. konnten sich dessen Reiz nicht entziehen und beschäftigten sich immer wieder mit der Erscheinung des Christkindes in der Heiligen Nacht. Aber auch fromme Engel und schelmische Putti tummeln sich im 15. und 16. Jahrhundert auf den Graphiken nördlich und südlich der Alpen. Säuglinge mit Heiligenschein und Segensgestus, aber auch Kleinkinder mit niedlichen Pausbäckchen, forschen Lockenköpfen und prallen Körpern sind um 1500 auf Bildern anzutreffen und zählen zu den Entdeckungen der Vorweihnachtszeit in den Graphikkabinetten des Kunstmuseums Basel.
 
Artstübli Basel
Schnittstelle - Pascal Kehl
Bis 27.01.2018          
Seit 1974 angetrieben von einem ausgeprägten, allgemeinen Interesse besuchte Pascal Kehl 1990 den Vorkurs an der Schule für Gestaltung in Zürich und schloss danach eine Lehre als Grafiker ab. Fotografie war und ist ein wichtiger und prägender Bestandteil in seinem Leben. Schon seit der Kindheit begleitet sie ihn und ist für seine Betrachtung der Dinge mitbestimmend. Seit 1995 ist er als selbständiger Grafiker und Fotograf mit Atelier in Glattbrugg (ZH) tätig. Im Artstübli zeigt Kehl seine neusten urbanen “Couperecyclage” (Fotografien auf Verpackungskarton) und von Hand gefertigte Scherenschnitte der besonderen Art.
Öffnungszeiten: Donnerstag/Freitag: 11 – 18 Uhr, Samstag: 14 – 18 Uhr
Artstübli, Steinentorberg 28, 4051 Basel
www.artstuebli.ch/
 
Museum Tinguely Basel:
PerformanceProcess
Bis 28.01.2018
An der Schnittstelle zwischen Theater, Tanz, Skulptur und darstellenden Künsten ist die Performance zum privilegierten Medium mehrerer Generationen von Schweizer Künstlerinnen und Künstlern geworden. Das Museum Tinguely widmet sich dieser Entwicklung mit der Ausstellung "PERFORMANCEPROCESS. 60 Jahre Performancekunst in der Schweiz". Die Ausstellung beleuchtet die frühen 1960er Jahre, zu der Zeit in der Jean Tinguely seine ersten autodestruktiven Aktionen realisierte, und erkundet von dort ausgehend mehr als fünf Jahrzehnte performativer Kunst. Als einer der Pioniere auf diesem Gebiet ersinnt Jean Tinguely Homage to New York(1960), das erste sich selbst zerstörende Kunstwerk der Geschichte, im Garten des Museum of Modern Art, das ihm über Nacht zu Bekanntheit in der internationalen Kunstlandschaft verhalf, oder mit Study for an End of the World No.2 (1962), einer skulpturalen Assemblage, die sich in der Wüste Nevadas zu guter Letzt in Rauch auflöst.
Neben Jean Tinguely repräsentieren Künstler wie Urs Lüthi, Daniel Spoerri oder Anna Winteler den historischen Teil der Ausstellung, während mit Alexandra Bachzetsis, San Keller, Florence Jung oder Anne Rochat die aktuellsten Aspekte/Tendenzen gezeigt werden. In Form von Dokumenten, Fotografien, Videos, Zeichnungen, Objekten und natürlich mit Performances selbst, sind Werke von mehr als 55 Künstlerinnen und Künstlern in der Ausstellung präsent. Jeden Monat werden historische wie auch speziell für die Ausstellung konzipierte Performances die Ausstellung mit zusätzlichem Leben erfüllen. Höhepunkt bei dieser Erkundung der performativen Künste ist ein zweitägiges, internationales Symposium (26.-27. Januar 2018) in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Basel.
 
Die Ausstellung Performance Process endet am 28. Januar 2018. Die Gastkuratoren sind Jean-Paul Felley und Olivier Kaeser von Centre culturel suisse in Paris, in Zusammenarbeit mit Séverine Fromaigeat, Kuratorin am Museum Tinguely
 
Cartoonmuseum Basel
Lorenzo Mattotti / Imago
Bis 11.3.2018
Der 1954 in Brescia geborene, heute in Paris lebende Maler, Illustrator und Comiczeichner Lorenzo Mattotti gehört zu den wichtigsten Comiczeichnern weltweit. Schon während seines Architekturstudiums in Venedig zeichnet er Comics, danach widmet er sich ganz dem Zeichnen, Malen und Illustrieren. Bereits Ende der 1970er-Jahre, als Gründer des Kollektivs Valvoline, vertritt Mattotti ein weit gefasstes Verständnis von Kunst, Architektur, Film und Design. Nach mehrheitlich schwarzweißen Anfängen findet er zu den dynamischen, farbstarken, expressiv aufgeladenen Bildern in fast wortlosen Comics, die ihn berühmt gemacht haben. Sein 1985 veröffentlichter sinnlicher Comicroman «Feuer» mit surrealistischen, traumtänzerischen Inhalten in ungewohnt kreidiger Technik ist ein Meilenstein der Comicgeschichte. Mattotti kehrt aber immer wieder zurück zur Zeichnung, 1991 erscheint der in fragiler Linienführung gehaltene Comicroman «L’Homme à la fenêtre». Er illustriert Klassiker wie: «Hänsel und Gretel» und wird 2003 für seine Version von «Dr. Jekyll and Mr. Hyde» mit dem Eisner Award ausgezeichnet. Kooperationen mit Musikern wie Lou Reed oder Filmern wie Wong Kar-Wai und Steven Soderbergh sind typisch für diesen Grenzgänger, dessen Zeichnungen auch in grossen Zeitungen und Magazinen wie «The New Yorker», «Le Monde» und «Süddeutsche Zeitung» zu finden sind.
Die Ausstellung im Cartoonmuseum Basel ist die erste Retrospektive Lorenzo Mattottis in der Schweiz. Sie entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler und präsentiert alle wichtigen Stationen seines breiten Schaffens – von den Anfängen in den 1980er-Jahren bis heute. Im Christoph Merian Verlag erscheint eine begleitende Publikation zur «Ligne fragile».
Kuratorin: Anette Gehrig
http://www.cartoonmuseum.ch
Cartoonmuseum Basel, St. Alban-Vorstadt 28, 4052 Basel


 
 
Shuttle-Service zwischen Vitra Campus und Fondation Beyeler
(Täglich an zwei Zeitpunkten)

Seit dem 19. November kann man sich von einem Zielpunkt des Rehberger-Weges wieder zurückfahren lassen. Der «24 Stops» Shuttle-Service zwischen der Fondation Beyeler und dem Vitra Campus fährt täglich um 11 Uhr & 15 Uhr vom Vitra Campus weg (Abfahrtsort «Glocke» von Tobias Rehberger) und kostet sechs Euro pro Person, für Kinder kostenfrei, Bezahlung (bar/EC-/Kreditkarte) im Shuttle-Bus. Keine Mindestanzahl an Mitfahrenden.
Umgekehrt fährt der Bus täglich um 11:30 Uhr & 15:30 Uhr von der Fondation Beyeler ab (Abfahrtsort «Wasserspeier» von Tobias Rehberger) - zu den gleichen Bedingungen.
www.design-museum.de
 
 
 
Kultur entlang der Linie 8
 
Theater Basel
www.theater-basel.ch
 
Große Bühne und Foyer Große Bühne
 
"La Traviata" / Oper von G. Verdi
Samstag, 23. Dezember, 19.30 Uhr, Foyer Große Bühne
(Weitere Termine: 30.Dezember, 06.und 29.Januar, 19.30 Uhr,)
 
"Schwanensee" / Ballett von Stijn Celis, Musik von P.Tschaikowsky
Mittwoch, 20. Dezember, 19.30 Uhr
(Weitere Termine: 26. Dezember, 18.30 Uhr, 11., 16. und 20.Januar, 19.30 Uhr)
 
Adventskalender
Bis 23. Dezember, 17.00 Uhr
 
La Cenerentola, (Aschenputtel) Melodramma giocoso von Gioachino Rossini
Donnerstag, 21. Dezember, 19.30 Uhr
(Weiterer Termin: 31. Dezember, 19.30 Uhr)
 
Der Nussknacker, Ballettschule Theater Basel
Freitag, 22. Dezember, 14.00 Uhr
 
Neujahrskonzert - American Dreams
Montag, 01. Januar, 17 Uhr
 
Die Blume von Hawaii, Operette von Paul Abraham
Sonntag, 07.Januar, 18.30 Uhr
(Weitere Termine: 13.und 19.Januar, 19.30 Uhr)
 
Matineée zu Elektra
Sonntag, 07.Januar, 11.00 Uhr
 
Elektra, Tragödie von Richard Strauss
Freitag, 12.Januar, 19.30 Uhr
(Weitere Termine: 15., 18. und 26.Januar, 19.30 Uhr, 21.Januar, 18.30 Uhr)
 
La Cenerentola, Melodramma giocoso von Gioachino Rossini
Sonntag, 14.Januar, 16.00 Uhr
(Weitere Termine: 17. und 22.Januar, 19.30 Uhr)
 
 
 
Ausstellungen in Weil am Rhein
 
Städtische Galerie Stapflehus
Regionale 18 - Zeitgenössische Kunst im Dreiländereck
Bis 07.01.2018
„Carte Blanche“ für Sylvia T. Verwick und Frédéric Letellier ist die diesjährige Wahl für die Regionale im Stapflehus. Das Künstlerduo präsentiert sich mit einer Audio-/Videoinstallation und hat aus der Vielzahl der Bewerbungen vier weitere Positionen ausgesucht, um ihre Arbeit in einen tri-regionalen Dialog zu stellen. Die Synthese der unterschiedlichen Techniken innerhalb verschiedener Installationen, ist das Experiment. Die Bewegung im unbenannten Raum. So wie jedem einzelnen Werk dieser Ansatz innewohnt, wird in der Gesamtschau die Konzeption pointiert dargestellt.
www.regionale.org, www.stapflehus.de, www.kunstverein-weil.de
 
Kommende Ausstellung
Städtische Galerie Stapflehus
"Bild - Material - Objekt" Schulkunst-Ausstellung
26.01. - 04.März 2018, Vernissage: 26.01.2018, 11 Uhr
 
Museum am Lindenplatz
"Haholtingas' Erben" - 1250 Jahre Haltingen
Bis 22.07 2018
 
Die Ausstellung "Haholtingas Erben" wurde vom Museumskreis Weil am Rhein e. V. in Zusammenarbeit mit dem Städtischen Kulturamt erarbeitet und umgesetzt
 
Der Fokus der Ausstellung liegt auf den Haltingern und ihrer Geschichte selbst, auch darauf wie, wann und aus welchen Gründen sich die „Haltinger“ hier am Oberrhein angesiedelt haben. Dazu tauchen die Ausstellungsmacher tief in die Vergangenheit ein und zeigen auch ein Fundstück auf Haltinger Boden – ein Relikt aus vergangener Zeit - ein Fragment eines Mammut-Stoßzahns. „Untermalt“ wird die Geschichte von zwei großformatigen Illustrationen von Sarah Klein.
Der Historie mit all ihren Höhen und Tiefen wird ebenso große Bedeutung zugemessen wie dem Dorfleben der Haltinger durch alle Zeiten und der Entwicklung des Kirchenlebens. Hierfür haben viele Haltinger tiefen Einblick in ihre Fotoalben gegeben und Objekte zur Verfügung gestellt - Erinnerungsstücke, Alltagsgegenstände und Liebgewonnenes.
 
Einer der letzten schweren Schicksalsschläge der Haltinger, die Zerstörung des alten Dorfes Haltingen durch den Beschuss im Juni 1940 sowie ihre Folgen für die Haltinger wird ebenso beleuchtet wie die das Leben danach. Dazu gibt es Aussagen von drei Zeitzeugen, die damals als Kinder in das zerstörte Haltingen zurückkehrten. Ein hierfür produzierter Film von Karl Abing lässt den Besucher die Brandnacht sowie das Davor und das Danach erleben.
Über besondere Ereignisse und das Leben der letzten siebzig Jahre der Haltinger, erzählen die Haltinger selbst. Eine Besonderheit wird ein „Türchen“ sein, das nur für Haltinger bestimmt ist. Empfangen werden die Besucher von einigen hundert Haltingern, die sich für ein „Haltinger“-Foto extra eingefunden haben. Fotografiert von Elke Fischer aus luftiger Höhe einer Feuerwehrleiter. Wie die Aufnahme entstanden ist, kann anhand eines Filmes verfolgt werden. Weiter wird es neue Blickwinkel auf Haltingen geben. Robert Hennig hat dazu seine Drohne über den Jubiläumsort fliegen lassen.
Die Ausstellung ist bis 22. Juli 2018 zu sehen. Es ist ein vielfältiges Rahmenprogramm geplant.
Öffnungszeiten: Samstags 15-18 Uhr, sonn- und feiertags 14-18 Uhr. An jedem ersten Sonntag im Monat findet eine kostenlose Führung um 16 Uhr statt. Gruppenführungen auf Anfrage. Die nächste kostenlose Führung mit Sigrid Schulte findet am Sonntag, den 07.01.2018 um 16 Uhr statt.
 
Info: Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Humboldtstr. 2, 79576 Weil am Rhein
Kontakt: b.brutscher@weil-am-rhein.de, www.museen-weil.de
 
Kommende Ausstellung:
Galerie Hanemann
Kunstdrucke auf Textilien und Serigrafie auf Plexiglas.
von Gerhard Hanemann
02.Januar - 25. 02 2018
 
Öffnungszeiten: Mi. - Fr.: 14 - 17 Uhr, Sa. u. So.: 13 - 18 Uhr
Galerie Hanemann, Dorfstr.107, 79576 Weil am Rhein / Ötlingen, gh@kunstdruckwerkstatt.de
 
Kommende Ausstellung:
Villa Schätzle
"WERKSCHAU MAKRO & KUNST WORKSHOP"
20.01. - 18.02.2018
Ergebnisse der drei Workshops mit den Themen Macro-Fotografie und Triptychen.
Villa Schätzle, Unterer Schlipfweg 24 in Weil am Rhein
fgd@foto-gesellschaft.de
 
Colab Gallery
In Layers / a focus on stencil art
Bis 05.05 2018
 
Wenn Höhlenmaler Pigmente über Ihre Handrücken spuckten, wenn in Japan Kimonos bedruckt wurden und in Frankreich Tapeten hergestellt oder Kunstdrucke vervielfältigt werden mussten, dann fanden immer Schablonen ihren Einsatz. Seit je her war die Anwendung von Schablonen ein geläufiges Verfahren in der Kunst, um Motive zu übertragen. Entwicklungen in der modernen Drucktechnik und später des Digitaldrucks, hatten diese faszinierende Methode weitestgehend abgelöst. Das Handwerk wurde nahezu vergessen.
Als Künstler, oft aus der Punkszene, eine Möglichkeit suchten, ihre Zeichnungen oder Botschaften schnell, präzise und wiederholbar im öffentlichen Raum zu hinterlassen, tauchte das Schablonenschneiden- und Malen als ideale Technik Mitte der 70er Jahren wieder auf.
In der Street- und Urban Art Welt erlebt diese Technik, dort Stencil Art genannt, heute eine echte Renaissance.
In den vergangenen elf Jahren hat die Colab Gallery vereinzelt bekannte Schablonenkünstler eingeladen.
Ab dem 18. November 2017 widmet die renommierte Galerie im Dreiländereck nun diesem faszinierenden Thema eine eigene Gruppenausstellung. Hierfür sind neun Künstler aus aller Welt nach Weil am Rhein eingeladen, um hier ihre beeindruckenden Kunstwerke zu zeigen.
Colab Gallery GmbH, Schusterinsel 9, 79576 Weil am Rhein
www.colab-gallery.com
 
Vitra Campus: Museum, Gallery, Schaudepot, Feuerwehrhaus
An Eames Celebration
Bis 25.02 2018
 
Charles und Ray Eames zählen zu den bedeutendsten Designern des 20. Jahrhunderts. Mit ihren Möbeln, Filmen, Büchern, Ausstellungen und Medieninstallationen beeinflussten sie Generationen von Gestaltern und prägen auch heute noch unsere Alltagskultur. Kein anderer Designername steht so sehr für technische Perfektion und Zeitlosigkeit, aber auch für die spielerische Start-Up-Kultur der amerikanischen Westküste, die die Eames’ maßgeblich prägten. Das Vitra Design Museum präsentiert unter dem Titel »An Eames Celebration« parallel vier Ausstellungen, die das Werk des legendären Designerpaares
so umfassend wie nie zuvor vorstellen.
info@design-museum.de
 
Play Parade. Eine Eames-Ausstellung für Kinder
Bis 11.02 2018
 
»Take your pleasure seriously!« war einer der Leitsätze des Designers Charles Eames. Für Charles und Ray Eames war das Spiel die Grundlage jeglicher Kreativität. Auf dieser Basis konzipiert das Vitra Design Museum erstmals eine Ausstellung speziell für Kinder – zum Betrachten und Mitmachen. Auch die Eröffnung ist ein Event für die ganze Familie: Hier können alle gemeinsam die Spielzeugentwürfe der wohl bekanntesten Möbeldesigner des 20. Jahrhunderts entdecken und form- und farbenprächtige
Masken und Kreisel gestalten.
Eintritt frei
info@design-museum.de
 
Die Sammlung des Vitra Design Museums – 1800 bis heute
Dauerausstellung
Schaudepot
 
Die Sammlung des Vitra Design Museums zählt zu den wichtigsten Beständen des Möbeldesigns weltweit. Sie umfasst insgesamt circa 7000 Möbel, über 1000 Leuchten, zahlreiche Archive sowie Nachlässe von Designern wie Charles & Ray Eames, Verner Panton und Alexander Girard. Am 4. Juni 2016 hat das von den Architekten Herzog & de Meuron gestaltete Vitra Schaudepot eröffnet, in dem das Vitra Design Museum Schlüsselobjekte seiner Sammlung präsentiert.
info@design-museum.de
 
Textilmuseum
Bakuba Design - Textilkunst aus dem Herzen Afrikas
Bis 01.07.2018
 
Das Museum Weiler Textilgeschichte ist am Sonntag, den 7. Januar 2018 von 14-17 Uhr geöffnet.
Die erst kürzlich eröffnete Sonderausstellung "Bakuba-Design - Textilkunst aus dem Herzen Afrikas" zeigt reich verzierte Webstücke aus dem zentralafrikanischen Gebiet zwischen dem Kasai und dem Sankuru-Zufluss. Die Webstücke bestechen durch die Einzigartigkeit ihrer dekorativen geometrischen Muster, die heute in der Mode und in der modernen Wohnkultur hochaktuell sind. Auch die Künstler der klassischen Moderne wie Henri Matisse, Paul Klee und Pablo Picasso ließen sich schon im frühen 20. Jahrhundert von diesen traditionellen Designs inspirieren.
Die Motive der Bakuba sind auf den ersten Blick streng geometrisch, aber auf den zweiten Blick erkennt man das raffinierte Formenspiel und die Lust an der Improvisation. Das symmetrische Anfangsmuster wird jedoch nicht auf dem ganzen Stoffstück fortgeführt, sondern es verändert sich fließend. Die Stickerinnen spielen mit der Asymmetrie und wandeln die Muster im Fortschreiten der Arbeit fast unmerklich aber stetig ab. Neben der Formensprache ist auch die handwerkliche Technik der Bakuba bemerkenswert, die zur Herstellung des sogenannten Kasai-Samtes angewandt wird.
Die Dauerausstellung des Museum, das in den Gebäuden der ehemaligen Seidenweberei Robert Schwarzenbach beheimatet ist, dokumentiert die fast 100-jährige Geschichte der Textilindustrie in Friedlingen. Luftaufnahmen, Modelle und Fotografien zeigen die räumliche Ausdehnung des Industriezweigs in dem damals noch kleinen Stadtteil Friedlingen, der durch den Bau von Wohnungen und Zuzug von Textilarbeitern anwuchs. Die drei großen Textilbetriebe Färberei Schetty,
Färberei und Appretur Schusterinsel und die Seidenweberei Robert Schwarzenbach beschäftigten zu Konjunkturzeiten zusammen über 2000 Mitarbeiter und nahmen auf dem Weltmarkt bedeutende Rollen ein.
In den ehemaligen Schreinereiräumen sind zwischen den Originalmaschinen Relikte der textilen Arbeitswelt zu sehen: Lohn-, Kassen-, und Musterbücher, Lochkarten und Webschiffchen der Webstühle, Garnrollen und viel Bildmaterial. Die Schlosserei ist in dem Zustand belassen, wie sie von den Arbeitern bei der Schließung 1982 verlassen wurde.
 
Die regulären Öffnungszeiten des Museums sind jeden ersten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr.
Info und Ansprechpartner: Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Humboldtstr. 2, 79576 Weil am Rhein, Tel: 07621/704416, s.kern@weil-am-rhein.de; www.museen-weil.de
 
Dorfstube Ötlingen
 
Auf dem südlichsten Ausläufer des Schwarzwaldes thront eine der schönsten Dörfer im Kreis Lörrach. Wein- und Obstbau haben die Geschichte des pittoresken Weiler Stadtteils Ötlingen bis heute geprägt.
Als Pendant zum Altweiler Landwirtschaftsmuseum entstand deshalb 1990 in einem alten Fachwerkhaus ein Museum bäuerlicher Lebenskultur des 19. Jahrhunderts. Wohn- und Schlafgemächer mit wertvollen und typischen Alltagsutensilien werden so angetroffen, als hätten die Bewohner das Haus nur eben kurz zur Feldarbeit verlassen.
Der Verein zur Förderung der Dorfstube Ötlingen e.V.veranstaltet Sonderausstellungen zu Tradition und Kunst im regionalen Kontext.
Viele Wochen und Monate verbrachte Fritz Güthlin damit, das Nebengebäude der Dorfstube wieder als Schmiede herzurichten. Zahlreiche Exponate dokumentieren, wie Pferde beschlagen oder landwirtschaftliche Geräte repariert wurden.
Öffnungszeiten: Jeden Sonntag 15-17 Uhr, Informationen zu Sonderausstellungen und Sonderführungen: Fritz Güthlin Tel. Nr. 07621/ 6 18 77oder cerff.monika@web.de
 
Landwirtschaftsmuseum Weil am Rhein
 
Das 1990 eröffnete Landwirtschaftsmuseum würdigt den neben der Textilindustrie wichtigsten Erwerbszweig in der Geschichte der Stadt Weil am Rhein. Bis um die Jahrhundertwende war die Landwirtschaft die Erwerbsgrundlage der Weiler Bevölkerung. Neben Viehzucht und Milchwirtschaft war der Anbau von Obst und Gemüse für die kleinen landwirtschaftlichen Betriebe sehr einträglich. Die Produkte fanden auf den Basler Märkten ihre Abnehmer.
Das Museum ist in einer über 200 Jahre alten Scheune untergebracht, die den ursprünglichen Dorfcharakter des Altweiler Stadtteils widerspiegelt. Bei der Renovierung der Scheune wurde die für landwirtschaftliche Gebäude typische Aufteilung in Tenne, Futtergang und Stall erhalten, eine Holztreppe führt zu den oberen beiden Tennenböden, die ebenfalls als Ausstellungsraum genutzt werden. Die Exponate, die von Weiler Scheunen und landwirtschaftlichen Gehöften stammen, sind in authentischer Umgebung ausgestellt und dokumentieren das ländliche Arbeits- und Alltagsleben in Weil am Rhein im 19. Jahrhundert: Kutschen für die Herrschaft, die "Schürki-Karre" der Marktfrauen, Flachsbrechen oder Rennle (die den Spreu vom Weizen trennen), "Milch-Satten", Pflug-Dioramen und ein Dreschplatz mit zahlreichen Gerätschaften.
Viele Exponate werden von großformatigen Fotos der Jahrhundertwende begleitet, die die damaligen Arbeitsabläufe aufzeigen. Prunkstück der Sammlung sind die rund 50 Emailschilder aus der Agrarwerbung von Anno dazumal.
Info und Ansprechpartner: Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Humboldtstr. 2, 79576 Weil am Rhein, Tel: 07621/704416, s.kern@weil-am-rhein.de; www.museen-weil.de
Öffnungszeiten: Sonntags von 14 - 18 Uhr
Führungen und Sonderöffnungen nach Vereinbarung
 
 
 
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Kontakt

Kulturamt Weil am Rhein
Humboldtstraße 1
79576 Weil am Rhein
Tel.: 07621/704-411 bzw. 412
E-Mail: kulturamt@weil-am-rhein.de