Newsletter 4-2018

Tipps, Hintergründe, Anregungen

zur Kulturveranstaltungen in Weil am Rhein und Region

Aussichten - Tilo Wachter und Daniel Gebauer, 26.01.2018, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus

Die dunkle Seite des Designs: Krieg, Militär und Innovation / Jane Pavitt und Paul Feigelfeld / TALK (EN)
(Donnerstag, 25. Januar 2018, 18:30 Uhr, Schaudepot)
 
„Sympàtischer Wàhnsinn“ – Dialekt-Komödie auf Elsässisch
(Freitag, 26.Januar, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
"Bild - Material - Objekt" Schulkunst-Ausstellung, Vernissage
(Freitag, 26.Januar 2018,11 Uhr, Städtische Galerie Stapflehus)
 
Aussichten - Tilo Wachter und Daniel Gebauer
(Freitag, 26.Januar, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Bakuba-Design / Vortrags- und Gesprächsabend mit Karl-Heinz Niechoj
(Freitag, 26. Januar,18.30 Uhr, Museum Weiler Textilgeschichte)
 
Benefizkonzert - Chor Vivace
(Samstag, 27.Januar, 19.30 Uhr, Katholische Kirche St.Peter & Paul)
 
„Sympàtischer Wàhnsinn“ – Dialekt-Komödie auf Elsässisch
(Samstag, 27.Januar, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
„Kellerkinder“ Workshop (Dauer bis 14.00Uhr)
(Samstag, 27.Januar, 11 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
„Die kleine Schauspiel-Schule“ (Dauer bis 15h)
(Samstag, 27.Januar, 13 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Die Entstehung der Haltinger Straßennamen
(Sonntag, 28.Januar, 16 Uhr, Museum am Lindenplatz, Weil am Rhein)
 
„Kellerkinder“ Workshop (Dauer bis 14.00Uhr)
(Sonntag, 28.Januar, 11 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
„Froschkönig“ – Mit-Spiel-Theater
(Sonntag, 28.Januar, 16 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
„Impro – Theater“ zum Mitmachen (Dauer bis 21.30 h)
(Montag, 29.Januar, 20 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Guy King and Band - Blueskonzert
(Dienstag, 30.Januar, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)


Reformation im Markgräflerland / Vortrag mit Rudolf Burger vom Verein für Heimatgeschichte und Volkskunde
(Mittwoch, den 31. Januar 2018, 19.30 Uhr, Gewölbekeller Altes Rathaus)
 
Ralf Dorweiler liest aus: "Das Geheimnis des Glasbläsers"
(Mittwoch, 31.Januar, 20 Uhr, Buchhandlung Kastl, Weil am Rhein)


Besuch bei der „Tantenmühle“ in Malsburg / Die Herbstzeitlosen
(Mittwoch, 31. Januar 2018, 14:00 Uhr Altes Rathaus Weil am Rhein per Fahrgemeinschaften)
 
Im Tam Club: Die Körpermeditation
(Mittwoch, 31.Januar, 20 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Tuba's Herz - Kinder in Afghanistan (Vortrag)
(Mittwoch, 31.Januar, 19.30 Uhr, Familienzentrum Wunderfitz)
 
Nid de Poule / Gypsy-Swing-Konzert Compli'Cité
(Donnerstag, 01.Februar, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Äthiopien - Land der Vielfalt - Diashow mit Martin Schulte-Kellinghaus
(Donnerstag, 01.Februar, 20 Uhr, Haus der Volksbildung Weil am Rhein)
 
„Reise mit Meise“ - A-cappella-Konzert mit Comedy und Theater
(Freitag, 02.Februar, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Repair-Café
(Samstag, 03.Februar, 10 - 14 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
Klingender Samstag
(Samstag, 03. Februar, 20 Uhr, Festhalle Haltingen)
 
Kessel-Disco
(Samstag, 03.Februar, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
 
„Kasper und der Quellenstein“ – Puppentheater Zum Blauen Haus
(Samstag, 03.Februar, 16 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
„Clown- die Lust am Scheitern“ Workshop (Dauer bis 14:00Uhr)
(Samstag, 03.Februar, 11 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Der Rot-Blaue Stuhl – Wir bauen eine Ikone / Workshop (DE)
(Samstag, 3. Februar, 10:30 Uhr, Vitra Schaudepot)
 
Werkschau Makro & Kunst / Führung mit Georg Gütter
(Sonntag, 04.Februar, 15 Uhr, Villa Schätzle, Weil am Rhein
 
„Clown- die Lust am Scheitern“ Workshop (Dauer bis 14:00Uhr)
(Sonntag, 04.Februar, 11 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Haholtingas' Erben - Kostenlose Führung mit Sigrid Schulte
(Sonntag, 04.Februar, 16 Uhr, Museum am Lindenplatz, Weil am Rhein)
 
„Impro – Theater“ zum Mitmachen (Dauer bis 21.30 h)
(Montag, 05.Februar, 20 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Mama Muh im Schnee - Kindertheater
(Montag, 05.Februar 14.30 Uhr, Stadtbibliothek)
 
Ross Lovegrove – Convergence / Talk (EN)
(Donnerstag, 08. Februar, 18:30 Uhr, Vitra Schaudepot)
 
„Die kleine Schauspiel-Schule“ (Dauer bis 15h)
(Samstag, 10.Februar, 13 Uhr, Theater am Mühlenrain)
Print! Experimentieren mit Siebdruck / Workshop (DE)
(Samstag, 10. Februar, 10:30 Uhr, Vitra Schaudepot)
 
„Die Clownprüfung“ Mit-Spiel-Theater
(Sonntag, 11.Februar, 16 Uhr, Theater am Mühlenrain)
 
Fasnachtseröffnung der Narrenzunftmit Plakettenvorstellung der IG Weiler Fasnacht
Sonntag, 11. Februar, 20 Uhr, Jahnhalle Weil am Rhein
 
 
Details:
 
Die dunkle Seite des Designs: Krieg, Militär und Innovation / Jane Pavitt und Paul Feigelfeld / TALK (EN)
(Donnerstag, 25. Januar 2018, 18:30 Uhr, Schaudepot)
Viele technische Innovationen entstehen vor einem Hintergrund, der wenig bekannt ist, nämlich für Militär und Kriegszwecke. So wurden beispielsweise die ersten Objekte aus Formsperrholz von Charles und Ray Eames im Zweiten Weltkrieg für die U.S. Navy produziert. Auch heute werden viele Neuerungen, gerade im Bereich der Robotik und digitaler Technologien, zunächst für ein militärisches Umfeld entwickelt. Die Designhistorikerin Jane Pavitt ist seit 2017 Professorin an der Kingston University London
und war Co-Kuratorin der Ausstellung »Cold War Modern: Design 1945---1970« im V&A Museum in London. Paul Feigelfeld ist Medientheoretiker und forscht über Medien im militärischen Kontext. Gemeinsam diskutieren sie über die ambivalenten Beziehungen von Krieg, Militär und Design.
Eintritt frei
 
„Sympàtischer Wàhnsinn“ – Dialekt-Komödie auf Elsässisch
(Freitag, 26.Januar, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
Eine höchst amüsante Komödie des Cercle Theatral Alsacien de Mulhouse, gespielt in
Elsässischer Mundart.
Dr Profasser MUCKENSTURM ìsch a großer Psychanalyste. Ar konsültiart gànz wìnnig ìm Elsàss, un dia Personna wu a Sprachstund wann mìt ìhm, mien mìhrera Moneta wàrta fer a Rendez-vous z’bickumma. Do dr züa hàt Ar a Parla Frìnda i g’làda fìr s‘Nàchtassa, wàs gàr nìt vorgsah gsì ìsch. Mìt damm d’àss sina Fraui spoht vu BADEN-BADEN z’ruck kummt, namma d’Sprachstunda verspìhtung, un zwìnga sogàr dr Profasser fìr z’kocha un dr „Bocuse“ z’spìhla en dr Kucha. Dr willscht kumma d’Pàzianta, instàlliara sìch, gìdulda un lìhra sìch kenna, ìn dam d’ass jìder si Problème erklärt. Derzüa kumma noch s’Annette, s’Louise un dr Eugène, wu nìt unbìdengt Dia Litt sìnn wu mr meint. Dia Gsìchta brìngt a schìner Duranànder un sìhr lustiga Sitüàtzonna. Viel Vergniaga !!
(Weiterer Termin: 27.Januar, 20.15 Uhr)
 
"Bild-Material-Objekt" (BMO) - Schulkunstausstellung 18
(Freitag, 26.Januar bis 04.März 2018, Vernissage: 26.Januar 2018, 11 Uhr, Städtische Galerie Stapflehus)
„Mein Bild in einer echten Galerie? – Cool!“ In der Schulkunst-Ausstellung werden Schülerwerke aller Schularten und Klassen ausgestellt, dieses Jahr orientiert sie sich an dem Thema „Bild – Material – Objekt“. Darin steckt die ganze Bandbreite, was man sich unter künstlerischem Arbeiten vorstellen kann. An der Ausstellung können sich alle Schularten der Landkreise Lörrach und Waldshut beteiligen. Das künstlerische Potenzial aller Altersklassen ist faszinierend uns sehenswert.
Die Schulkunst-Ausstellungen finden im ganzen Bundesland statt, die Themen wechseln alle zwei Jahre. Weitere Informationen finden sich auf der Seite des Zentrums für Bildende Kunst und intermediales Gestalten (www.lis-zkis.de).
 
Aussichten - Tilo Wachter und Daniel Gebauer
(Freitag, 26.Januar, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
Als Virtuose auf dem "Hang", hat sich Tilo Wachter international einen Namen gemacht. Bei einem Solo-Konzert begeisterte er bereits im Jahr 2017 das Publikum im Kesselhaus Jetzt bringt er am Freitag, den 26. Januar um 20 Uhr mit „Aussichten“ den in Lüneburg lebenden Saxophonisten Daniel Gebauer in seine alte Heimat zurück.
Gemeinsam verweben sie mehrschichtige Melodien und fremd klingende Gesänge zu einer magischen Klangreise. Wachters Kompositionen für vier Hang und Saxophon scheinen immer wieder anderen Landschaften und Kulturen zu entspringen – weit entlegen und doch ganz vertraut.
Wie von Gipfel zu Gipfel über weite Täler gerufen: Daniel Gebauers weite Saxophon Klänge im Dialog mit Tilo Wachters kraftvoll-archaischen Gesängen, die an Schamanen und Muezzine erinnern.
„Intuition, kompositorisches Fingerspitzengefühl und erstklassiges Handwerk gehen bei beiden eine Melange ein, unverwechselbar, unverbraucht. Melodien blühen auf, in denen das Wissen der ganzen Menschheit in betörend schöne Formeln gegossen ist.“ (BZ Freiburg 2017).
Weitere Infos unter www.kulturzentrum-kesselhaus.de oder www.tilo-wachter.com.
Karten gibt es unter www.reservix.de und den angeschlossenen Vorverkaufsstellen wie den Lokalzeitungen oder den Tourist-Infos.
 
Bakuba-Design / Vortrags- und Gesprächsabend mit Karl-Heinz Niechoj
(Freitag, 26. Januar,18.30 Uhr, Museum Weiler Textilgeschichte)
Am Freitag, den 26. Januar 2018 lädt das Museum Weiler Textilgeschichte um 18.30 Uhr zu einem Vortrags- und Gesprächsabend mit Karl-Heinz Niechoj ein.
 
Die Motive der Bakuba-Textilien haben ihren Ursprung in den Mythen der Völker des zentralen Kongos. Die Herstellung und der Gebrauch der reich verzierten Stoffe erfolgten nach überlieferten Traditionen und stifteten Identität. Ihre ornamentale Ausdruckskraft inspirierte die Welt der Kunst über den Kontinent hinaus und tut es auch heute noch. Die Stoffe finden zudem auch in unserer europäischen Kultur Liebhaber und Sammler. Wie verhält es sich heute mit der Tradition der Stoffherstellung? Ist die Web- und Stickkunst der Bakuba heute schon Kulturerbe? Und wie soll man, wie sollen wir damit umgehen?
Am Beispiel einiger Sammlungsstücke führt Karl-Heinz Niechoj in das Thema ein. Darüber hinaus sollen die mythologischen Ursprünge, die Formensprache und die Herkunft der Motive, auch der zeitgenössische politische Kontext sowie interkulturelle Zusammenhänge angesprochen werden.
 
Treffpunkt ist um 18.30 Uhr im Museum Weiler Textilgeschichte. Der Eintritt ist frei. Nach einer einführenden Besichtigung findet das Rundgespräch im Veranstaltungsraum des Kesselhauses statt.
 
Um Anmeldung wird gebeten. Kurzentschlossene sind aber jederzeit willkommen.
Informationen und Anmeldung unter:
Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Frau Simone Kern, Tel: 07621/704416 oder per Email an s.kern@weil-am-rhein.de
Anmeldungen sind ab sofort möglich.
 
Benefizkonzert - Chor Vivace
(Samstag, 27.Januar, 19.30 Uhr, Katholische Kirche St. Peter & Paul)
Der Chor Vivace präsentiert unter der Leitung von Marlies Wiechert mit einer Band von vier Musikern ein Benefizkonzert zugunsten der Erdbebenopfer von Mexiko. Auf dem Programm stehen Balladen, Gospel und neue geistliche Lieder in deutscher Sprache. Jede Hilfe ist willkommen. Die Spenden kommen direkt vor Ort an.
Beim Konzert liegen Umschläge und die Bankverbindung bereit. So können die Spender eine Spendenbescheinigung erhalten.
 
„Kellerkinder“ Workshop (Dauer bis 14.00Uhr)
(Samstag, 27.Januar, 11 Uhr, Theater am Mühlenrain)
Jenseits der Kontrolle unseres Bewusstseins im Untergrund, ist eine ganz bestimmte Kraftquelle zu mehr Lebensqualität, mehr Spaß und mehr Spielfreude: Die Kellerkinder!
Sie treiben uns in manch peinliche, witzige oder lehrreiche Lebenssituationen.
Das einzige was die Kellerkinder wollen ist: Spielen !
Nach so einem Workshop sieht man die Welt und das Leben aus einem anderen Blickwinkel.
Weiterer Termin: 28.Januar, 11 Uhr, Theater am Mühlenrain)
Infos unter: www.tam-weil.de
 
„Die kleine Schauspiel-Schule“ (Dauer bis 15h)
(Samstag, 27.Januar, 13 Uhr, Theater am Mühlenrain)
Infos unter www.tam-weil.de
(Weiterer Termin: 11.Februar, 13 Uhr)
 
Die Entstehung der Haltinger Straßennamen
(Sonntag, 28.Januar, 16 Uhr, Museum am Lindenplatz, Weil am Rhein)
Am Sonntag, den 28. Januar 2018 lädt das Museum am Lindenplatz im Rahmen der aktuellen Ausstellung 'Haholtingas' Erben' um 16.00 Uhr zu einem Vortrag mit Manfred Däublin ein. Thema des Vortrages ist die Entstehung der Haltinger Straßennamen.
 
Manfred Däublin war 26 Jahre im Gemeinde- und Ortschaftsrat sowie 16 Jahre lang als stellvertretender Ortsvorsteher von Haltingen tätig. Viele Namensgebungen von Straßen hat er miterlebt und angestoßen. So kennt er unzählige Geschichten und Anekdoten um die Namensänderungen bei der Eingemeindung oder um die Straßennamen bei Neubaugebieten. Auch von historischen Wegen und Gässchen weiß er zu berichten. Der Vortrag dauert ca. 45 Minuten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Diskussionen und Rückfragen. Der Eintritt ist frei.


Um Anmeldung wird gebeten. Kurzentschlossene sind aber jederzeit willkommen.
Informationen und Anmeldung unter:
Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Frau Dr. Barbara Brutscher, Tel: 07621/704416 oder per Email an b.brutscher@weil-am-rhein.de
Anmeldungen sind ab sofort möglich.
 
„Froschkönig“ – Mit-Spiel-Theater
(Sonntag, 28.Januar, 16 Uhr, Theater am Mühlenrain)
Die Prinzessin verliert die goldene Kugel - ihr Lieblingsspielzeug.
Ein Frosch kann ihr helfen, doch nur unter einer Bedingung. Als die Prinzessin all ihren Mut sammelt geschieht ein Wunder.
Es spielen: Caroline Bendel, Dieter Wäldele und Emine Akman
Infos und Kartenbestellung: www.tam-weil.de
 
„Impro – Theater“ zum Mitmachen (Dauer bis 21.30 h)
(Montag, 29.Januar, 20 Uhr, Theater am Mühlenrain)
Im TAM Club haben Interessierte die Möglichkeit in verschieden Einheiten unserer Theaterwelt teil zu nehmen. Lust den Kopf frei zu kriegen, Lust neue Rollen auszuprobieren? Hier treffen sich spiellustige Menschen aller Altersklassen und aus den verschiedensten Berufen.
Leitung: Emine Akman
Weitere Termine (immer montags): 05.02., 12.02., 26.02., 05.03., 12.03., 19.03. und 26.03., jeweils von 20.00 h bis 21.30 h
 
Guy King and Band - Blueskonzert
(Dienstag, 30.Januar, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
Aktuell nominiert für den Blues Award 2017 in der Kategorie “Best Emerging Artist Album” ist der in Israel geborene Guy King mit seiner Mischung aus Blues, Jazz, Soul und R & B einer der selten gewordenen Musiker, die die Wurzeln des Blues mit zeitgenössischen Strömungen verbinden können.  Am Dienstag, den 30. Januar tritt er um 20 Uhr im Rahmen einer Weiler Bluesnacht im Kesselhaus auf. Mit 16 Jahren war er zum ersten Mail in Chicago nach Besuchen in New Orleans und Memphis. Bald holte ihn Willie Kent als Solo-Gitarristen in seine Band. Als Willie vor elf Jahren starb, startete Guy seine Solo-Karriere in den besten Häusern der USA.
Bis zu 300 Konzerte spielt er heute pro Jahr. Für viele Festivals ist er die beste Opening-Band für Stars wie B.B.King oder Buddy Guy. Inzwischen zählen Tourneen durch Japan, Frankreich, Engalnd, Mexico und fast alle südamerikanischen Länder zu seiner Biographie. Dazu zählen auch das Montreal Jazz Festival, Chicago Blues Festival, King Biscuit Festival (Helena, Arkansas), Polanco Blues Festival (Mexico City, Mexico), Mississippi Delta Festival (Caxias Do Sul, Brazil), Basel Blues Festival (Switzerland) und viele mehr.
Vorverkauf: www.reservix.de und angeschlossene Geschäfte (Lokalzeitungen, Tourist-Information).
 
Reformation im Markgräflerland / Vortrag mit Rudolf Burger vom Verein für Heimatgeschichte und Volkskunde
(Mittwoch, den 31. Januar 2018, 19.30 Uhr, Gewölbekeller Altes Rathaus)
Dem Reformationsjubiläum ist diese Veranstaltung gewidmet:
Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Weil am Rhein statt.
 
Ralf Dorweiler liest aus: "Das Geheimnis des Glasbläsers"
(Mittwoch, 31.Januar, 20 Uhr, Buchhandlung Kastl, Weil am Rhein)
Nur eines ist zerbrechlicher als Glas: die Liebe
Anno Domini 1452: Glas, so klar wie ein Gebirgsbach – so etwas hat im Heiligen Römischen Reich noch niemand gesehen, nicht einmal Kaiser Friedrich III. In seinem Auftrag wird der junge Glasbläser Simon ausgesandt, die geheime Rezeptur des Kristallglases zu stehlen....
Eine packende Spionagegeschichte aus dem Spätmittelalter über gläserne Schätze, übermächtige Gegner und eine unerreichbare Liebe.
Eintritt: 10€, Karten: www.buchkastl.de, Tel: 07621 74090


Besuch bei der „Tantenmühle“ in Malsburg / Die Herbstzeitlosen
(Mittwoch, 31. Januar 2018, 14:00 Uhr Altes Rathaus Weil am Rhein per Fahrgemeinschaften)
Die “Tantenmühle” in Malsburg öffnet uns ihre Türen. Bei einer Führung durch den Betrieb erfahren wir von der Müllermeisterin Roswitha Vollbrecht-Oßwald Wissenswertes über das Handwerk des Müllers bzw. über die Arbeitsabläufe in der Mühle. Außerdem geht die Müllermeisterin auf die Geschichte der Mühle ein, die sich bereits seit dem 18. Jahrhundert und nun in der siebten Generation im Familienbesitz befindet. Die “Tantenmühle” erfüllt als Getreideankäufer und als Lieferant von Qualitätsmehl eine wichtige Funktion für unsere Region. Im Mühlenladen kann man anschließend verschiedene Köstlichkeiten aus einem großen Bio-Sortiment und selbstgebackenem Holzofenbrot/Vollkornbrot kaufen. Zum Abschluss gibt es einen kleinen Imbiss.
Euro 10,-- Führung + Imbiss
Information und Anmeldung: caro.lefferts@gmail.com
 
Im Tam Club: Die Körpermeditation
(Mittwoch, 31.Januar, 20 Uhr, Theater am Mühlenrain)
Im TAM Club haben Interessierte die Möglichkeit in verschieden Einheiten unserer Theaterwelt teil zu nehmen. Diese Meditation gibt eine grundlegende Anleitung zur Selbst-wahrnehmung.
Eine geführte Meditation für Bewegung, Stärkung der Selbstwahrnehmung, bewusstes Atmen und der Kontakt zu inneren Bilderwelt wird an diesem Abend gefördert. Bitte bequeme Kleidung mitbringen. Leitung: Emine Akman
(Weitere Termine: 31.01. , 28.02. und 28.03., jeweils 20 Uhr)
 
Tuba's Herz - Kinder in Afghanistan (Vortrag)
(Mittwoch, 31.Januar, 19.30 Uhr, Familienzentrum Wunderfitz)
In Afghanistan leben viele Kinder, vor allem Straßenkinder, in ständiger Angst. Sie brauchen ein Zuhause. Tuba, geboren in Kabul, kam als Flüchtling nach Deutschland und nachdem sie 2015 ihr Heimatland spontan besucht hatte und das Elend sah, beschloss sie den Verein „Tuba‘s Herz e.V“. zu gründen. Seither sammelt sie unermüdlich Spenden, um den Kindern ein Zuhause oder einen Schulbesuch zu ermöglichen. An diesem Abend berichtet sie über die Situation der Kinder und Mütter in Afghanistan und über ihr Hilfsprojekt.
Leitung: Tuba Kabiri, Anmeldung: 07621 / 79 86 66, veranstaltung@wufi-weil.de, Gebühr: 5€
 
Nid de Poule / Gypsy-Swing-Konzert Compli'Cité
(Donnerstag, 01.Februar, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
Seit Jahren beteiligt sich das Weiler Kulturamt mit einem Kesselhaus-Konzert am Festival "Compli'Cité", das vom Kulturzentrum Le Triangle in der französischen Partnerstadt Huningue mit weiteren Partnern in St. Louis und Hésingue organisiert wird. In diesem Jahr kommt die deutsche Gruppe "Nid de Poule" mit französisch angehauchtem Gypsy-Swing. Pumpende Akkorde aus dem Schallloch der Gypsy-Gitarren, vorwärtstreibende Kontrabasslinien, virtuose Soli, eine Gesangsstimme, die schwerelos über allem zu schweben scheint - das ist Nid de Poule.
Begeistert von der Atmosphäre der Jazzclubs des linken Seineufers im Paris der dreißiger Jahre spielt "Nid de Poule" eine Musik, die die französische Kunst, mit Emotionen zu spielen, gekonnt transportiert und dabei einen weiten Bogen von tiefer Melancholie bis hin zu spontaner Lebensfreude spannt. Was als Experiment begann, erwies sich als Erfolgsrezept: viel Chanson im Gypsy-Swing Stil, etwas Pop, alles gewürzt mit einem Augenzwinkern und abgeschmeckt mit einem Schuss Rock 'n Roll - eine spannende und reizvolle Mischung für das Publikum wie für die Musiker, die hier ihre Potenziale voll ausschöpfen können.
Nid de Poule sind: Bille Klingspor (Gesang), Frank Zinkant (Gitarre), Gerd Rentschler (Gitarre), Jürgen Dorn (Kontrabass) und als Gastmusikerin Almut Schwab (Akkordeon).
Weitere Infos unter www.nid-de-poule.de und www.kulturzentrum-kesselhaus.de.
Vorverkauf bei www.reservix.de und angeschlossenen Geschäften (Lokalzeitungen, Tourist-Information).
 
Äthiopien - Land der Vielfalt - Diashow mit Martin Schulte-Kellinghaus
(Donnerstag, 01.Februar, 20 Uhr, Haus der Volksbildung Weil am Rhein)
In seiner neuen Live-Fotoreportage reist der Geograf und Fotograf Christian Sefrin in das Land der Vielfalt am Horn von Afrika. Die Urgewalt der Vulkane des Afrikanischen Grabenbruchs erschuf über Jahrmillionen ein Land der Extreme mit einzigartigen Ökosystemen mit Pflanzen und Tieren, die man nur hier findet. Der Referent führt Sie in seiner Bilderreise von der boomenden Hauptstadt Addis Abeba in die schroffen Hochgebirge mit den höchsten Gipfeln Afrikas, schließlich über fruchtbare und artenreiche Regenwälder bis in die heißeste Wüste unserer Erde. Blicken Sie in die Schlote aktiver Vulkane und ins Angesicht einer einzigartigen Natur, deren Erhalt in einem ständigen Kampf mit den Menschen eines wachsenden Landes steht.
Auf den Spuren abseits der Touristenpfade entführt der Weltenbummler Sie zu den Äthiopiern, durchlebt mit ihnen den Alltag und wohnt ihren Traditionen und Festen bei. Durch intensive Erfahrungen mit Land und Leuten und die Begegnung mit einer tief verwurzelten Kultur, dringt der Vortrag ein in eine gänzlich andere Welt und wird zu einem erfrischenden Zeugnis der Gegenwart und den Realitäten eines Landes. Er erzählt humorvoll von abenteuerlichen Begegnungen und porträtiert unterhaltsam das geheimnisvolle und widersprüchliche Land im Osten Afrikas, einen Erteil, den man häufig nur mit Hunger und Armut in Verbindung bringt. Doch in Wirklichkeit ist Äthiopien vielfältiger – überrascht und fasziniert seine Besucher zugleich. Wer einmal hier war, wird wiederkommen.
Christian Sefrin studierte Geographie in Bonn und begann auf Reisen durch Nordostafrika seine Leidenschaft für Natur, Menschen, Abenteuer und die Fotografie zu entdecken. Seit 2008 reiste und arbeitete er immer wieder in Äthiopien. Zwischen 2012 und 2014 lebte er in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba und im Südwesten des Landes, wo er in einem Naturschutzprojekt für den Naturschutzbund Deutschland (NABU) arbeitete. Von seiner Leidenschaft für Land und Leute berichtet er in seinen Live-Fotoreportagen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.visionerde.com
Karten an der Abendkasse, Vorverkauf unter: www.reservix.de, Badische Zeitung und Buchhandlung Kastl
 
„Reise mit Meise“ - A-cappella-Konzert mit Comedy und Theater
(Freitag, 02.Februar, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
Ein A-cappella-Konzert mit Comedy und Theater
 
Die Giselas ist ein seit 2006 mit wechselnder Besetzung bestehendes Frauen-A-cappella Sextett. Mit ihrem zweiten Bühnenprogramm: "Reise mit Meise" spinnen die augebildeten Sängerinnen die Geschichte der Multiplen Gisela Gründlich weiter und schaffen es, durch die virtuose Verschmelzung von Gesang, Schauspiel und turbulenter Comedy ein völlig neues Format zu erschaffen, welches das Publikum von der ersten Minute an in seinen Bann zieht und begeistert.
(Weiterer Termin: 02.02., 20.15 h)
Weitere Informationen unter www.die-giselas.de, Kartenreservierung: www.tam-weil.de
 
Repair-Café
(Samstag, 03.Februar, 10 - 14 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
Was macht man mit einem Stuhl, an dem ein Bein kaputt ist? Mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Mit einem Wollpullover, mit Mottenlöchern? Wegwerfen? Denkste!
Beim Repair Café stehen Experten für die Hilfe zur Selbsthilfe in vielen Bereichen zur Verfügung: Elektronik, Holz, Spielzeug und meistens auch Fahrräder und Textil.
 
Klingender Samstag
(Samstag, 03. Februar, 20 Uhr, Festhalle Haltingen)
Unter der Leitung der Dirigenten Kai Trimpin und Monika Argast lädt der Gesangsverein Haltingen zu diesem Abend ein. Der Frauenchor Cantabella und der Männerchor bieten ein buntes Programm. Aus Schallstadt ist die Band "Soul Sisters Blond" mit dabei. Der Musikverein Haltingen sorgt für die Bewirtung.
Eintritt frei
 
Kessel-Disco
(Samstag, 03.Februar, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)
Das Tanz-Event im Dreiländereck mit wechselnden DJ´s und Gast-DJ´s.
Charts, Rock, Pop, Oldies, World, Salsa, Elektro und alles was die Füße zum Tanzen bewegt.
Eintritt 5.- Euro Kesselhaus-Bar geöffnet, 20-01 Uhr
 
„Kasper und der Quellenstein“ – Puppentheater Zum Blauen Haus
(Samstag, 03.Februar, 16 Uhr, Theater am Mühlenrain)
Ein Gastspiel des Puppentheaters Zum Blauen Haus, Grenzach-Wyhlen für Kinder ab 5 Jahren
Es ist Winter und die Prinzessin feiert ihren Geburtstag. Kasper, der als Torwächter im Schloss aushilft, entdeckt unter den Geschenken auch einen prächtigen Schlitten. Neugierig wie er ist, setzt er sich hinein. Im Schlitten wird er, wie von Zauberhand, zu den Quellen-Feen geführt. Diese klagen Kasper ihr Leid. Der Winterriese hat ihren Lebens-Quellenstein mitgenommen und will, dass es ewig Winter bleibt. Auf dem Weg zum Winterriesen begegnet Kasper unter der Erde einem noch viel mächtigeren Wesen…
(Weitere Termine: 03.02.und 04.02., jeweils 16.00 Uhr)
Kartenreservierung: www.tam-weil.de
 
„Clown- die Lust am Scheitern“ Workshop (Dauer bis 14:00Uhr)
(Samstag, 03.Februar, 11 Uhr, Theater am Mühlenrain)

In jedem von uns hält sich ein Clown verborgen, einer, der von Moment zu Moment aus seiner Intuition heraus lebt, und der so versessen ist zu spielen, weil er ahnt: das Leben selbst ist ein Spiel! Der Fundus des Clowns, aus dem er seine Geschichten schöpft, ist der menschliche Körper, also jener Ort, in dem die irrwitzigsten Spielgestalten ruhen. Der Clown lockt sie hervor, denn er weiß, wie ungeheuer vital diese Gestalten sind, und er entfacht mit ihnen die wunderbarsten Spiele. So wird manche verbissene Alltagsinszenierung, in die man sich immer wieder verstrickt, zur grandiosen Clown-Nummer, über die alle herzhaft lachen können. Und es ist ein Lachen, das befreit und heilt, weil es aus tiefster Freude und einem inneren Verständnis für gemeinsame menschliche Schwächen kommt.“
(Weiterer Termin: 04.02., 11 Uhr bis 14 Uhr)
Informationen unter: www.tam-weil.de
 
Der Rot-Blaue Stuhl – Wir bauen eine Ikone / Workshop (DE)
(Samstag, 3. Februar, 10:30 Uhr, Vitra Schaudepot)
Der Niederländer Gerrit Rietveld fertigte mehrere Entwürfe an, die für jeden nachbaubar sein sollten. Nach einer Einführung baut jeder Teilnehmer ein Modell von Rietvelds bekanntestem Entwurf, dem Rot-Blauen Stuhl, im Maßstab 1:1 aus Holz.
Dauer: 7 Stunden, 115,00 €
Anmeldung: info@design-museum.de
 
Werkschau Makro & Kunst / Führung mit Georg Gütter
(Sonntag, 04.Februar, 15 Uhr, Villa Schätzle, Weil am Rhein
Die allermeisten Fotografien entstehen über einen äußeren Weg. Wir sehen etwas, das uns anspricht und reagieren darauf mit der Kamera. Der innere Weg zum Bild gründet dagegen auf einer Anregung von innen her. Die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler wählten jeweils ein eigenes Thema und aus Assoziationen, Gedanken, Empfindungen oder inneren Bildern entwickelten sie Bildideen, die sie fotografisch inszenierten. Um der Komplexität dieses Geschehens gerecht zu werden, sind als Resultat des Workshops drei der so entstandenen Bilder eines Themas zu einem
Triptychon zusammengestellt worden
www.foto-gesellschaft.de
 
Haholtingas' Erben - Kostenlose Führung mit Sigrid Schulte
(Sonntag, 04.Februar, 16 Uhr, Museum am Lindenplatz, Weil am Rhein)

Am Sonntag, den 04. Februar 2018 wird im Museum am Lindenplatz eine kostenlose Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Haholtingas' Erben“ angeboten. Die Ausstellung thematisiert die Meilensteine der Haltinger Geschichte ebenso wie die ortsspezifischen Besonderheiten früher und heute. Ein spannender und erlebnisreicher Gang durch die Jahrhunderte erwartet die Museumsbesucher.
Treffpunkt zur Führung ist um 16.00 Uhr im Eingangsbereich des Museums. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die kostenlosen Führungen finden immer am ersten Sonntag des Monats statt.
 
Mama Muh im Schnee - Kindertheater
(Montag, 05.Februar 14.30 Uhr, Stadtbibliothek)
In der Stadtbibliothek werden Bücher zum Leben erweckt. So wird am Montag, den 05. Februar 2018, um 14.30 Uhr das Kindertheater "Mama Muh im Schnee" nach den Büchern von Sven Nordquist und Jujja Wieslander aufgeführt.
 
Wenn der erste Schnee fällt sind alle Kinder glücklich! Endlich können wieder die Schlitten aus dem Keller geholt und Schneeballschlachten geschlagen werden. Aber nicht nur die Kinder freuen sich! Auch Mama Muh, die lustige und schlaue Kuh, ist schon ganz aus dem Häuschen. Ihr Schlitten steht schon für eine wilde Fahrt bereit, und mit ihrer Freundin, der Krähe, will sie einen großen Schneemann bauen. Ob das gut geht?
 
Das Kindertheater ist für Kinder ab drei Jahren geeignet und dauert ca. 45 Minuten. Der Eintritt beträgt für Kinder und Erwachsene im Vorverkauf 4 € (bis 02.02.2018), an der Tageskasse jeweils 6 €. Eine Reservierung unter (07621) 98 14 0 ist erforderlich. Es wird eine frühzeitige Reservierung empfohlen.
 
Ross Lovegrove – Convergence / Talk (EN)
(Donnerstag, 08. Februar, 18:30 Uhr, Vitrag Schaudepot)
Mit seinen futuristisch anmutenden Entwürfen wurde der Brite Ross Lovegrove zu einem der bekanntesten Designer unserer Zeit. Ob er nun Autos, Uhren oder Möbel gestaltet – Lovegrove verbindet Inspirationen aus der Natur mit modernsten Materialien und innovativen Herstellungsverfahren. Im Jahr 2017 widmete ihm das Centre Pompidou in Paris eine große Ausstellung unter dem Titel »Convergence«. In seinem Vortrag im Vitra Design Museum erläutert Ross Lovegrove die zentralen Themen seines Werkes und spricht über sein Interesse an Nachhaltigkeit und seine eigene Forschung zu Materialien, Produktionsverfahren und bionischen Formen.
Eintritt frei, Anmeldung: events@design-museum.de
 
Print! Experimentieren mit Siebdruck / Workshop (DE)
(Samstag, 10. Februar, 10:30 Uhr, Vitra Schaudepot)
Inspiriert von Alexander Girard (1907–1993), einem der wichtigsten Textildesigner und Innenarchitekten des 20. Jahrhunderts, entwerfen Teilnehmer des Workshops eigene Siebdruckmotive und gestalten Textilien, Postkarten und Plakate.
Dauer: 6 Stunden, 65,00 €
Anmeldung: info@design-museum.de
 
„Die Clownprüfung“ Mit-Spiel-Theater
(Sonntag, 11.Februar, 16 Uhr, Theater am Mühlenrain)

Ein Clown trifft auf eine strenge Clownin. Es beginnt eine herrlich lustige Auseinandersetzung
Zwischen Autorität und Clown. Kann auch die Prüferin etwas vom Clown lernen? Gewiss! Der eine ohne den anderen wäre nichts. Sie brauchen sich um sich gegenseitig zu inspirieren.
Es spielen: Christine Krauth und Emine Akman
(Weiterer Termin: 18.Februar, 16 Uhr)
 
 
 
Save the date / Kommende Veranstaltungen des Kulturamts
 
26.01.2018, 20 Uhr     Tilo Wachter, Hang und Daniel Gebauer, Saxophone (Kesselhaus)
30.01.2018, 20 Uhr     Bluesnacht: Guy King (Kulturzentrum Kesselhaus
01.02.2018, 20 Uhr     Nid de Poule - Gipsy-Swing/ CompliCité (Kulturzentrum Kesselhaus)
06.03.2018, 20 Uhr     Bluesnacht: Magda Piskorczyk (PL)
10.03.2018, 20 Uhr     Bad Temper Joe
24.03.2018, 20 Uhr     Bluesnacht: Mississippi Heat
Vorverkauf bei allen: www.reservix.de, Lokalzeitungen und Touristinfos
 
04. Mai, 19 - 24 Uhr:   Kulturnacht Lörrach - Weil am Rhein
 
Festivals:
28. - 30. Juni 2018:     Internationales Bläserfestival Weil am Rhein
26.07. -5.08.2018:       Kieswerk Open Air
 
 
 
Kulturamt Nachrichten
 
Stadtbibliothek
 
Jahresrückblick 2017 - Mehr E-Medien ausgeliehen
Die Stadtbibliothek wurde 1927 eröffnet: daher feierte sie 2017 ihren 90. Geburtstag. Und zwar unter anderem an einem Samstag im Oktober mit verlängerter Öffnungszeit und vielen Aktionen, die ausgiebig genutzt wurden.
Anlässlich des 90. Geburtstages veranstaltete die Stadtbibliothek zudem einen Stadtbibliothekswortschlangenwettbewerb: Über 110 fantasievolle Wortschlangen konnte sich Stadtbibliothekswortschlangenwettbewerbsüberprüferin Ellen Benz freuen. Eine Jury hat jeweils die drei längsten, lustigsten und originellsten Vorschläge prämiert. Und der erste Preis in der Kategorie "das längste Wort" hatte sage und schreibe 298 Buchstaben!
 
Im Januar hat Bibliotheksleiterin Ellen Benz die Statistikdaten für das vergangene Jahr zusammengestellt. 2017 hat das Team der Stadtbibliothek 174.160 Medien entliehen und mit über 90 verschiedenen Aktionen zum kulturellen Leben der Stadt beigetragen: Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, darunter beispielsweise erstmals ein literarisches Speed-Dating, zum zweiten Mal die Leseclub-Aktion "Heiss auf Lesen" und verschiedene Lesungen.
 
Auch im Zeitalter moderner Informationstechnologien wird gerne gelesen - sowohl Papierbücher als auch E-Books. Wie in vielen Bibliotheken wurden im letzten Jahr auch in der Weiler Stadtbibliothek weniger physische Medien entliehen (9 %), während die Ausleihe von virtuellen Medien stark zugenommen hat: um rund 30 %. Im Verbund "Onleihe Dreiländereck" stehen E-Books, E-Audios (Hörbücher) und E-Paper (Zeitungen und Zeitschriften) zur Auswahl. Erfolgte 2015 circa jede 34. Ausleihe als Download oder Streaming, war es 2016 circa jede 25. Ausleihe und 2017 bereits circa jede 18. Ausleihe. Ausleihstärkster Monat sowohl bei den physischen Medien als auch bei den E-Medien war der August: im Ferienmonat August ist die Stadtbibliothek also am gefragtesten.
 
Bei den Kinder- und Jugendbüchern liegt wie in den letzten fünf Jahren "Gregs Tagebuch" von Jeff Kinney an der Spitze der Hitliste. Bei den Sachbüchern sind zwei Bücher von Peter Wohlleben auf Platz eins "Das Seelenleben der Tiere" und auf Platz zwei "Das geheime Leben der Bäume". Bei den Romanen ist 2017 der Krimi "Bedenke, was du tust" von Elizabeth George das meist ausgeliehene Buch. Die DVD-Hitliste wird 2017 angeführt von "Zoomania: ganz schön ausgefuchst". Viel ausgeliehen wurde auch die DVD "Ein ganzes halbes Jahr" nach dem Buch von Jojo Moyes.
 
Gestiegen ist ebenfalls die Ausleihe von Blu-ray-discs: Inzwischen stehen rund 350 Blu-rays zur Auswahl, die im letzten Jahr 2.529 mal ausgeliehen wurden. Zu finden sind Titel wie "La La Land", "Snowden: Der sicherste Ort ist die Flucht" und "Lion".
 
Zu den stark gefragten Medien der Stadtbibliothek gehören Nintendo-3DS-Spiele (die auch auf dem Nintendo-2DS funktionieren), Nintendo Wii- und WiiU-Spiele: Titel wie "Just Dance 2017","Paper Mario: Color splash“ und "Animal crossing“ bringen nicht nur Spaß mit Familie und Freunden, sondern fördern auch Gemeinschaft, Bewegung und Geist.
 
Gut angenommen wurde auch die Erweiterung des Zeitschriften-Angebots: Gab es für die LeserInnen der Stadtbibliothek bislang 43 Zeitschriften-Abonnements im Angebot, stehen seit 2017 zusätzlich 12 Titel wie das Fußballmagazin "11 Freunde" und das Gartenmagazin "GartenFlora" zur Auswahl. Wurden 2016 5.417 Zeitschriftenhefte entliehen, so waren es 2017 über 6.000.
 
2017 wurden über 5.200 neue Medien eingearbeitet und über 2.400 Medien, die inhaltlich veraltet oder äußerlich zerschlissen waren, aussortiert. Damit liegt der Gesamtbestand der Stadtbibliothek jetzt bei über 74.000 Medien.
 
Im letzten Jahr konnte sich Ellen Benz zudem über die viermillionste Ausleihe in der Stadtbibliothek freuen, seit diese im November 1994 in der ehemaligen Kirche St. Peter und Paul eröffnet wurde.
 
2017 meldeten sich 575 neue Leser an, wobei die ältesten beiden Personen bei der Anmeldung 83 Jahre alt waren.
 
2017 wurden 26 Kinderveranstaltungen durchgeführt und von 754 Kindern und Erwachsenen besucht. Meistbesuchtes Kindertheater war "Hase und Holunderbär - die verlorene Weihnachtspost“, das 130 kleine und große Besucher gesehen haben.
 
Seit vielen Jahren erfreut sich das sogenannte "Monatsrätsel", mit dem Kinder spielerisch an die Bibliotheksbenutzung herangeführt werden, großer Beliebtheit: 2017 machten 1.280 Kinder mit, pro Monat also durchschnittlich 106 Kinder.
 
Seit 2016 bietet die Stadtbibliothek eine "Web-Opac-App" für Smartphones und Tablet-PCs mit Android an. Die App ermöglicht die Recherche im Katalog und die Kontofunktionen mobil zu nutzen. Die App ist kostenfrei und im Google Play Store unter "webopac app" zu finden. Wurden 2016 über 16.600 Zugriffe über die App gezählt, betrug die Anzahl der Zugriffe 2017 über 29.300, freut sich Bibliotheksleiterin Ellen Benz.
 
 
 
Blick über die Grenzen und in die Regio
 
Villa Berberich Bad Säckingen
 
Grand Salon 2018
Ausstellung: Bis 18.02.2018, Kulturhaus Villa Berberich, Parkstr. 1, Bad Säckingen
 
Der Grand Salon im Kulturhaus Villa Berberich der Stadt Bad Säckingen ist eine von einer Fachjury ausgewählte und von Elena Romanzin kuratierte Ausstellung für Malerei und Skulptur. Der Salon ist von der Tradition historischer französischer Salons inspiriert und in die heutige Zeit fortgeschrieben.
Insgesamt 70 internationale Künstler präsentieren sich nach Themen in den sieben Räumen der Galerie.
 
Rahmenprogramm


So 04.02.2018, 11 Uhr Konzert "Paris-Rom-Berlin “ Chanson goes Gypsy, Chr. Schmid & G. Siino
Sa 17.02.2018, 15 Uhr Kuratorenführung mit Vorstellung der Publikumspreisgewinner
So 18.02.2018, 15 Uhr Finissage & Publikumspreis-Verleihung durch Bürgermeister A. Guhl


Der Künstler Ulrich S. Wössner, geb. 1953 in Weil-Haltingen, zeigt eines seiner neuen Objekte im Grand Salon 2018 in der Villa Berberich in Bad Säckingen
 
Ulrich Wössner lebt in Haltingen und arbeitet mit Fundstücken aus seiner Umgebung. In seinem Atelier ’Scheune20’ präsentier er diese Arbeiten, die teilweise aus der Auseinandersetzung mit sozialen, gesellschaftlichen und religiösen Fragen entstanden sind.
 
"Damit steht er in der Tradition einer künstlerischen Strategie, die vom objet trouvé und der Collage der klassischen Avantgarden bis zum found footage in der aktuellen Medienkunst reicht. Sie alle benutzen das (vor)gefundene Material mittels Aneignung und überführen es über die Verwandlung in die eigene Produktion. Als Autodidakt nimmt Wössner keinen direkten Bezug auf diese Tendenzen, sondern zeigt stattdessen einen ganz eigenen, authentischen Umgang mit dem Material, das aus seinem persönlichen Umfeld stammt und damit Teil (s)einer Geschichte ist. Die objets trouvés sind somit als Materialfragmente historische Zeitzeugen vergangener Dinge und Momente, Abbilder der Vergangenheit, Objekte der Erinnerung. Sie könnten damit bereits für sich stehen, werden aber vom Künstler - ohne dass er sie ihrer Geschichte beraubt - in einer Neukombination zu autonomen Kunst-Werken voller Poesie, subtilem Witz und nicht selten einem spielerischen Habitus."
(Magazin Kunst-Spektrum, Dr. Ann-Katrin Günzel, Kunsthistorikerin Köln)
 
Öffnungszeiten: Mi, Do, Sa, und So 14 – 17 Uhr
Eintritt Erwachsene 2 €, Schüler/ Studenten 1 €, Inhaber Museumspass freier Eintritt
Begleitet wird die Ausstellung von einem Katalog mit allen Künstlern und Werken.
Weitere Informationen unter www.grand-salon.de
 
Dreiländermuseum Lörrach
 
Reformationen - Der große Umbruch am Oberrhein
Ausstellung: Bis 08.04.2018)
 
Als Martin Luther vor 500 Jahren seine Thesen veröffentlichte, hatte dies tief greifende Folgen auch am Oberrhein. Hier wirkten aber auch wichtige andere Reformatoren, die teilweise einen unterschiedlichen Weg gingen. Die Ausstellung stellt die Vielfalt dieser Reformationen vor, die sich gerade am Oberrhein und seiner Nachbarschaft entwickelten. Es entstanden hier zahlreiche Konfessionsgrenzen zwischen Territorien mit einer lutherischen, reformierten oder katholischen Bevölkerung. Es folgten Religionskriege und die Suche nach einem neuen Miteinander der Konfessionen. Die aufwändig gestaltete Sonderausstellung präsentiert auf 400 Quadratmetern rund 200 Exponate aus der Sammlung
des Dreiländermuseums sowie Leihgaben und wird mit fundierten Texten und didaktischem Material zusätzlich erläutert. Mitmachstationen laden in der Abteilung Gegenwart dazu ein, selbst aktiv zu werden. Für Gruppen und Schulklassen steht ein umfangreiches pädagogisches Angebot zur Verfügung.
Das Projekt „Reformationen“ ist eine Kooperation von Dreiländermuseum und Evangelischem Kirchenbezirk Markgräflerland.
museum@loerrach.de
 
Literaturhaus Basel
 
Internationales Lyrikfestival Basel
26.01. - 28.01.2018, Literaturhaus Basel, Barfüssergasse 3, 4051 Basel
 
Das Internationale Lyrikfestival Basel zeichnet sich dadurch aus, dass Basler Lyrikerinnen und Lyriker Gäste aus dem In- und Ausland einladen, deren Werke vorstellen und Einblick in das aktuelle Lyrikschaffen bieten.
Das Lyrikfestival findet einmal pro Jahr Ende Januar statt. Es dauert von Freitag bis Sonntag.
Es möchte mit seinem breit gefächerten Angebot das Interesse der Öffentlichkeit und der Medien auf die Gattung Lyrik lenken. Ein Highlight des Festivals ist die Verleihung des Basler Lyrikpreises.
Tickets CHF: Festivalpässe 80.-/65.-; Tageskarten 40.-/30.-; Einzelveranstaltungen 18.-/13.-Programm: www.literaturhaus-basel.ch
 
«Slam Poetry: Wenn das Herz dichtet und die Zunge pocht» Daniela Dill
Freitag, 26. Jan, 17:00 Uhr
 
Literaturperformance von SchülerInnen des Theobald Baerwart Schulhauses
Hier fliegen dem Publikum die Texte um die Ohren: Während vier Tagen haben Schülerinnen und Schüler mit der Autorin und Slam Poetin Daniela Dill gearbeitet, ihre Ideen verfolgt und aufgeschrieben. Sie hat sie bei der Ideenfindung unterstützt und Methoden zum kreativen Schreiben vermittelt. Doch Schreiben allein reicht nicht, Slam Poetry braucht immer auch eine Bühne und eine Performance: Die jungen Autorinnen und Autoren haben mit Übungen aus dem Improvisationstheater gelernt, ihre Texte auf der Bühne vorzutragen, und zeigen sie nun dem Publikum.
Eintritt frei
www.literaturhaus-basel.ch
 
 
 
Kino im Rheincenter 25. Januar - 31. Januar 2018
 
Vorpremiere: Criminal Squad
Mi 20.40 140 Min./nb J.
Vorpremiere: Die kleine Hexe
So 15.30 103 Min./ab 0 J.
Vorpremiere: Maze Runner Die Auserwählten in d. Todeszone 3D
Mi 20.00 142 Min./nb J.
Wunder
Tägl. 16.10/18.00;
Do-So/Di-Mi 20.30 1. Wo./114 Min./ab 0 J.
Wunder (OV)
Mo 20.30 1. Wo./114 Min./ab 0 J.
Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft
Tägl. 15.20; Do-Sa/Mo-Mi 17.30;
Sa/So auch 13.10 2. Wo./99 Min./ab 0 J.
Hot Dog
Tägl. 18.30; Do-Di 20.45;
Fr/Sa auch 23.00 2. Wo./106 Min./ab 12 J.
Deliha 2 (türk. OmU)
Tägl. 15.20/17.40; Do-Di 20.00;
Fr/Sa auch 22.30;
Mi auch 20.15 2. Wo./106 Min./ab 0 J.
The Commuter
Fr-Di 20.15; Fr/Sa auch 22.40;
Mi 20.45 3. Wo./105 Min./ab 12 J.
Arif V 216 (türk. OmU)
Sa-Di 20.40; Fr/Sa auch 23.15;
So auch 17.30 3. Wo./127 Min./ab 12 J.
Tad Stones und das Geheimnis
von König Midas
Sa/So 13.15 3. Wo./86 Min./ab 6 J.
Jumanji: Willkommen im Dschungel
Tägl. 18.10; Do/Fr auch 20.40;
Fr/Sa auch 23.00 6. Wo./120 Min./ab 12 J.
Ferdinand - Geht Stierisch ab!
Tägl. 15.50; Sa/So auch 13.00 7. Wo./109 Min./ab 0 J.
Star Wars: Die letzten Jedi
Sa/So 13.00 7. Wo./152 Min./ab 12 J.
Coco - Lebendiger als das Leben!
Do-Sa/Mo-Mi 15.15;
Sa/So 13.10 9. Wo./105 Min./ab 0 J.
Sneak Preview
Do 21.00 ab 18 J.
 
 
 
Vernissagen und Ausstellungen in Basel
 
Kunsthalle Basel
Performance Process - New Swiss Performance Now
Bis 18.02 2018
 
Ganz der Tradition der Kunsthalle Basel folgend, junge, aufstrebende Künstlerinnen und Künstler vorzustellen, konzentriert sich New Swiss Performance Now auf eine neue Generation von Künstlerinnen und Künstler, die Performance als Teil ihrer Praxis begreifen. Die Ausstellung vereint sowohl Künstlerinnen und Künstler, die hauptsächlich mit Performance arbeiten, als auch jene, welche diese Kunstform dann einsetzen, wenn sie ihre Ideen am besten wiedergibt. Konzipiert als «Live-Ausstellung» werden hier keine Dokumentationen, Skripte, Requisiten oder andere Spuren von Performances ausgestellt. Stattdessen entfalten sich zahlreiche Performances und ein dynamisches Programm bestehend aus Veranstaltungen und flüchtigen Aktionen über einen Monat lang mit besonderen Öffnungszeiten im Obergeschoss der Kunsthalle Basel. Bei dieser Präsentation von jüngsten bis speziell neu entstandenen Arbeiten, die vom Spektakulären bis zum fast Unmerklichen reichen, bedienen sich die ausgewählten Künstlerinnen und Künstler für ihre flüchtigen, situationsorientierten Aktionen Techniken aus Theater, Tanz, Installation oder Film. In Erweiterung der unglaublich reichen Geschichte der Schweizer Performancekunst – die durch diese außergewöhnliche, institutionsübergreifende Zusammenarbeit so gut dokumentiert und präsentiert wird – legt das Programm der Kunsthalle Basel gezielt den Fokus auf die Lebendigkeit von Performance im Neuen und im Jetzt.
Die Ausstellung wird flankiert von zwei der lebhaftesten, kulturellen Veranstaltungen in Basel: Sie beginnt mit der 18. Ausgabe der Museumsnacht Basel am 19. Januar 2018 (mit mehr als 35 teilnehmenden Museen und Institutionen) und endet mit einem großen Finale in den Nachtstunden des 18. Februar 2018 bis hin in den frühen Morgen des 19. Februars, wenn um 4 Uhr morgens alle Lichter der Stadt für den Morgestraich gelöscht werden – dem rituellen Auftakt der Fasnacht, Basels ganz eigener «Kollektiv-Performance».
 
Kunstmuseum Basel
Georg Baselitz - Werke auf Papier
Bis 29.04.2018 /Neubau / Kuratorin: Dr. Anita Haldemann
 
Anlässlich seines 80. Geburtstags ehrt das Kupferstichkabinett mit Georg Baselitz einen der bedeutendsten Protagonisten der deutschen Nachkriegskunst mit einer Zeichnungsretrospektive. Hundert großformatige und farbige Blätter geben Einblick in sechzig Jahre intensiver zeichnerischer Tätigkeit.
In den frühen Zeichnungen kommen die Auseinandersetzung mit der Tradition und die kämpferische Opposition gegen herrschende Tendenzen stark zum Ausdruck. Während Themen wie die Helden, der Adler oder das Selbstporträt kontinuierlich wiederkehren, setzt der Künstler stilistisch und methodisch immer wieder neu an. So am radikalsten 1969, als er seine Motive auf den Kopf stellt und damit vom Inhalt ablenkt, stattdessen Form und Farbe in den Vordergrund rückt, ohne auf die figürliche Darstellung verzichten zu müssen. Das Aufgreifen, Korrigieren und Variieren spielt auch in den Zeichnungen der letzten zehn Jahre eine zentrale Rolle. Selbstreflexion geht einher mit einem unbekümmerten und überraschend befreiten Zeichnungsstil.
Parallel zur Ausstellung im Kunstmuseum Basel zeigt die Fondation Beyeler vom 21.1 bis 29.4. in einer fokussierten Retrospektive die wichtigsten Gemälde und Skulpturen von Georg Baselitz.
 
Fondation Beyeler
Georg Baselitz
Bis 29.04.2018
 
Georg Baselitz (1938) zählt zu den bedeutendsten Künstlern unserer Zeit. Anlässlich des 80. Geburtstags widmet die Fondation Beyeler dem deutschen Maler, Grafiker und Bildhauer eine umfangreiche Ausstellung, die in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler konzipiert ist. In einer fokussierten Retrospektive werden viele der wichtigsten Gemälde und Skulpturen, die Baselitz in den letzten sechs Jahrzehnten geschaffen hat, vereint. Dazu werden neue Werke zu sehen sein, die noch nie öffentlich gezeigt wurden. Mit kraftvollen und spannungs-geladenen Werken aus allen Schaffensperioden wird die überragende Spannweite dieses großen Künstlers offenbar.
Baselitz ist einer der wenigen zeitgenössischen Künstler, die tief in der Geschichte der europäischen und amerikanischen Malerei verwurzelt sind. Er gilt als Erfinder einer figurativen Bildsprache, die aus einem reichen Repertoire an ikonografischen und stilistischen Elementen schöpft. In seinen Bildfindungen erlangen diese jedoch widersprüchliche und ambivalente Bedeutung. So funktioniert Baselitz’ Bilderkosmos wie ein Spiegelkabinett, in dem eigene, erinnerte und imaginierte Bilder mit kunsthistorischen Vor-Bildern zu neuen Bildkompositionen verschmelzen. 
 
Museum Tinguely Basel
Sofia Hultén / Here's the Answer, What's the Question?
24.01. – 01.05 2018
 
Die Skulpturen, Installationen und Videos der Berliner Künstlerin Sofia Hultén (geb. 1972 in Stockholm) nehmen ihren Anfang bei unscheinbaren Gebrauchsgegenständen oder Material aus der Welt der Baumärkte und Werkstätten. Durch methodische, manchmal das Absurde streifende Manipulationen untersucht sie die von einem Vorleben gezeichneten Dinge oder überarbeitet sie zu neuen Arrangements. Oft beschränkt sie sich dabei auf sparsame Eingriffe, die sich den verschiedenen Phasen in der Biografie eines Objekts widmen und deren Abfolge durcheinanderbringen. Eine Kooperation mit der Ikon Gallery, Birmingham.
 
Antikenmuseum Basel
Scanning Sethos - Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabs
Bis 06. 05. 2018


Das Felsengrab Pharao Sethos’ I. ist eine der faszinierendsten Grabstätten im Tal der Könige. Mehr als 3000 Jahre nach dem Tode Sethos' I. entdeckte Giovanni Battista Belzoni 1817 das Königsgrab und rühmte den tadellosen Erhaltungszustand seiner Wanddekoration. Heute befindet sich das Grab aufgrund von Plünderungen, unsachgemäßer Forschung, Massentourismus und geologischen Verschiebungen in einem beklagenswerten Zustand. 
Die eindrucksvolle Sonderausstellung im Antikenmuseum Basel erzählt das 200-jährige Schicksal des Grabes seit seiner Entdeckung. Sie gibt spannende Einblicke in die modernste Reproduktionstechnik zur Rettung von bedrohtem Kulturerbe und präsentiert ein maßstabgetreues Faksimile der zwei prächtigsten Grabkammern und des Sarkophags Sethos‘ I. Nach der Ausstellung in Basel wird die vollständige Grabanlage faksimiliert und im Tal der Könige für Besucher zugänglich gemacht.
Steigen Sie hinab in die letzte Ruhestätte von Sethos’ I. und entdecken Sie – wie Belzoni vor 200 Jahren – ihre ursprüngliche Schönheit.  
Eintritt: CHF 20/5
 
Stiftung Brasilea Basel
Tropicalismo Remixed / Cybèle Varela
Bis 31.05.2018
 
Cvbèle Varela: Tropicalismo Remixed ist die erste Retrospektive in Europa, die der brasilianischen Künstlerin Cybèle Varela (geb. 1943, Petrópolis) gewidmet ist, einer der Schlüsselfiguren der brasilianischen Pop Art und Tropicalismo Bewegungen.
Die Ausstellung beleuchtet alle wesentlichen Aspekte von Varelas künstlerischer Produktion und untersucht die Rolle von Identität und persönlicher Geschichte, soziale und politische Themen sowie transnationale Erfahrungen bei der Definition Ihres künstlerischen Schaffens.
Cybèle Varela: Tropicalismo Remixed präsentiert eine Auswahl der charakteristischsten Gemälde, Objekte und Videos der Künstlerin von 1960 bis Heute und betont damit Varelas zahlreiche Errungen- schaften, sowie ihr Wirken und ihren Einfluss auf den lateinamerikanischen, wie auch den internationalen künstlerischen Diskurs – von Pop Art und Konzeptkunst bis zu narrativer Figuration und Videokunst.
www.brasilea.com
 
Artstübli Basel
Schnittstelle - Pascal Kehl
Bis 27.01.2018          
Öffnungszeiten: Donnerstag/Freitag: 11 – 18 Uhr, Samstag: 14 – 18 Uhr
Artstübli, Steinentorberg 28, 4051 Basel
www.artstuebli.ch/
 
Museum Tinguely Basel:
Performance Process
Bis 28.01.2018
 
An der Schnittstelle zwischen Theater, Tanz, Skulptur und darstellenden Künsten ist die Performance zum privilegierten Medium mehrerer Generationen von Schweizer Künstlerinnen und Künstlern geworden.
 
Cartoonmuseum Basel
Lorenzo Mattotti / Imago
Bis 11.3.2018
Kuratorin: Anette Gehrig
http://www.cartoonmuseum.ch
Cartoonmuseum Basel, St. Alban-Vorstadt 28, 4052 Basel


Naturhistorisches Museum Basel
Wildlife Photographer of the year
Bis 03.06.2018
 
Shuttle-Service zwischen Vitra Campus und Fondation Beyeler
(Täglich an zwei Zeitpunkten)
Der «24 Stops» Shuttle-Service zwischen der Fondation Beyeler und dem Vitra Campus fährt täglich um 11 Uhr & 15 Uhr vom Vitra Campus weg (Abfahrtsort «Glocke» von Tobias Rehberger) und kostet sechs Euro pro Person, für Kinder kostenfrei, Bezahlung (bar/EC-/Kreditkarte) im Shuttle-Bus. Keine Mindestanzahl an Mitfahrenden.
Umgekehrt fährt der Bus täglich um 11:30 Uhr & 15:30 Uhr von der Fondation Beyeler ab (Abfahrtsort «Wasserspeier» von Tobias Rehberger) - zu den gleichen Bedingungen.
www.design-museum.de
 
 
 
Kultur entlang der Linie 8
 
Theater Basel
www.theater-basel.ch
 
Große Bühne und Foyer Große Bühne
 
Elektra, Tragödie von Richard Strauss
Freitag, 26.Januar, 19.30 Uhr
(Weitere Termine: 01.Februar und 16.Februar 19.30 Uhr)
 
La Cenerentola, Melodramma giocoso von Gioachino Rossini
Freitag, 02.Februar, 19.30 Uhr
(Weiterer Termin: 11.Februar, 18.30 Uhr)
 
Nachtessen sur scène
Samstag, 27.Januar, 19 Uhr
 
Matinée zu "Die Dreigroschenoper"
Sonntag, 28.Januar, 11 Uhr
 
Die Dreigroschenoper / Schauspiel v. Bertholt Brecht, Musik v. Kurt Weill / Premiere
Donnerstag, 08. Februar, 19.30 Uhr
(Weitere Termine: 12. Februar, 19.30 Uhr, 18. Februar, 18.30 Uhr)
 
Schwanensee / Ballett von Stijn Celis, Musik von P.I.Tschaikowsky)
Samstag, 03. Februar, 19.30 Uhr
 
La Traviata / Oper von Guiseppe Verdi
Sonntag, 04. Februar, 16 Uhr
(Weitere Termine: 09. Februar,17. Februar 19.30 Uhr, 25. Februar, 16 Uhr)
 
Lasst uns reden! Diskussionsreihe über Demokratie
Dienstag, 13. Februar, 19.30 Uhr
 
 
 
Ausstellungen in Weil am Rhein
 
Kunstraum Kieswerk Weil am Rhein und Galerie Mark Roland Fuchs in Schopfheim
January Art Fair 18
Bis 11.02.2018
 
Anfang Januar wird im Landkreis Lörrach eine zweigeteilte raumübergreifende Ausstellung präsentiert. Im Wiesental haben sich zwei Kunsthäuser zu einer Ausstellung zusammen getan. In Schopfheim die Galerie Mark Roland Fuchs und in Weil am Rhein der Kunstraum Kieswerk.
Das ist das erste Projekt von WHITEWALLS Art in Europe.
Mark Roland Fuchs und Volker Scheurer werden ausgesuchte Galerien erst im Landkreis Lörrach und dann in Europa miteinander verbinden. Eine Kooperation auf verschiedenen Ebenen.
 
Die Künstler bei der JANUARY ART FAIR sind:
 
Ania Dziezewska mit großformatigen, vielschichtigen Ölgemälden,
Mark Roland Fuchs mit gemalten Gesichtern und skizzierten Fotos
Klaus Kipfmüller mit neuen konkreten Arbeiten auf Leinwand
Volker Scheurer mit der neuen Serie "Der stille Flug der grünen Wasserente"
 
Programm:
Das schwarze Haus: 19.Januar, 19 Uhr, Kunstraum Kieswerk
Öffnungszeiten: Mittwoch, Samstag und Sonntag, 10-17 Uhr
Art Shuttle: zu den Veranstaltungen und den Öffnungszeiten zwischen Schopfheim und Weil am Rhein. Mit einer Limousine können 4 Personen chauffiert werden. Per Email können Standort und Startzeit durchgegeben werden. Hin und zurück, incl. Winzersekt: 12€ pro Person
Galerie Mark Roland Fuchs, Hauptstr.84, 79650 Schopfheim, fuchs.markroland@gmail.com
Kunstraum Kieswerk, Mattrain 5, 79576 Weil am Rhein, volker.scheurer@gmail.com
 
Villa Schätzle
"WERKSCHAU MAKRO & KUNST WORKSHOP"
Bis 18.02.2018, Sonntag, 04.02.2018, 15 Uhr: Führung mit Georg Gütter
 
Bei der Makro-Fotografie gilt es, den Blick für kleine Dinge zu schärfen (z.B. Blüten, Insekten, Muster) und spezifische Herausforderungen zu meistern. Im Kurs wurden grundlegende Themen wie Motivwahl, unterschiedliche Betrachtungsweisen des Motivs („möglichst nah“, Richtung, Schärfe festlegen, freistellen), Orientierungshilfen zur Bildgestaltung (z.B. Goldener Schnitt, Drittelregel, Lichtführung) und Möglichkeiten der Bildbearbeitung mit Lightroom besprochen. Bei einer Fotoexkursion sowie freiem Arbeiten
wurden Motive fotografisch erfasst, abschließend besprochen und nachbearbeitet. Jede/r Fotograf/in hatte dabei die Möglichkeit der freien Motivwahl. Anschließend wurde ein Konzept für die Ausstellung entwickelt.
Ergebnisse der drei Workshops mit den Themen Macro-Fotografie und Triptychen.
Villa Schätzle, Unterer Schlipfweg 24 in Weil am Rhein
fgd@foto-gesellschaft.de
 
Städtische Galerie Stapflehus
"Bild - Material - Objekt" Schulkunst-Ausstellung
26.01. - 04.03.2018, Vernissage: 26.01.2018, 11 Uhr
 
„Mein Bild in einer echten Galerie? – Cool!“ In der Schulkunst-Ausstellung werden Schülerwerke aller Schularten und Klassen ausgestellt, dieses Jahr orientiert sie sich an dem Thema „Bild – Material – Objekt“. Darin steckt die ganze Bandbreite, was man sich unter künstlerischem Arbeiten vorstellen kann. An der Ausstellung können sich alle Schularten der Landkreise Lörrach und Waldshut beteiligen. Das künstlerische Potenzial aller Altersklassen ist faszinierend uns sehenswert.
Die Schulkunst-Ausstellungen finden im ganzen Bundesland statt, die Themen wechseln alle zwei Jahre. Weitere Informationen finden sich auf der Seite des Zentrums für Bildende Kunst und intermediales Gestalten
www.stapflehus.de, www.lis-zkis.de
 
Kommende Ausstellung
Städtische Galerie Stapflehus
"Jardins des Arts" / Anja Braun
10.03. - 06.05.2018, Vernissage: 10.03.2018, 17 Uhr
 
Der Kunstverein Weil am Rhein zeigt in der Städtischen Galerie im Stapflehus vom 10. März bis zum 6. Mai 2018 eine Ausstellung mit Rauminstallationen von Anja Braun.
Die Künstlerin stammt aus Freiburg (*1985), hat in Berlin und Bern studiert und lebt und arbeitet in Basel. Ihr Werk, das mit Stipendien und Preisen ausgezeichnet wurde, dreht sich um Kräfte der Natur und deren Umsetzung in künstlich-künstlerische Erfahrungsräume. Die Grenzen zwischen Physik und Kunst, Kultur- und Naturerfahrung, schieren Materialeigenschaften und deren künstlerischer Vereinnahmung verlaufen dabei fließend.
Für die drei Ausstellungsräume des Stapflehus schafft Anja Braun drei jeweils spezifische
Konzeptionen: Auf Modulen aufbauend werden einmal Video und Klang, einmal plastische
Metallobjekte und einmal Malerei als „Träger“ von Naturphänomenen eingesetzt. Das heißt:
Diese drei unterschiedlichen künstlerischen Arbeitsweisen führen nicht zu autonomen
Einzelwerken, sondern ordnen sich einer modularen Struktur unter, die jeweils mit den
Gegebenheiten der Räume vor Ort kooperiert. Die resultierenden „Raumwerke“ tragen ihr Thema - die Kräfte der Natur – an der Außenhaut wie eine polierte Oberfläche Lichtreflexe trägt.
Anja Braun erzählt nicht von den Naturgewalten Wind, Licht, Wetter, Feuer, Fruchtbarkeit. Sie führt sie uns als Naturphänomene in ihrer alltäglichen Wirksamkeit vor Augen. Aber dieses „Vor-Augen-Führen“ ist in den Installationen der Künstlerin gleichzeitig ein „Den-Körper-Umspielen“. Die Besucher und Besucherinnen der Ausstellung tauchen in die Erfahrungsräume ein, ohne
einen fixen Standpunkt einnehmen zu können. Sie haben Teil am Kräftespiel und dehnen mit
jeder Wendung im Raum, mit jedem neuen Blickwinkel den architektonisch so fest gefügten
Raum aus.
www.stapflehus.de, www.kunstverein-weil.de, www.anjabraun.ch
 
Vitra Design Museum
Jahresrückblick
das Vitra Design Museum blickt auf das besucherstärkste Ausstellungsjahr seit der Gründung des Museums zurück. 178.707 Design-Interessierte haben 2017 insgesamt 10 Ausstellungen im Vitra Design Museum, dem Vitra Schaudepot, der Vitra Design Museum Gallery und der Fire Station gesehen – eine Steigerung von 30% gegenüber dem Vorjahr. Die große Ausstellung »Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine« (11.02. – 14.05.2017) war mit mehr als 40.000 Besuchern die bislang erfolgreichste Ausstellung des Museums.
 
Kommende Ausstellung
Night Fever - Design und Clubkultur 1960 und heute
17.03. - 09.09.2018, Vernissage: 16.03.2018, 18 Uhr
 
Nachtclubs und Diskotheken sind Epizentren der Popkultur. Seit den 1960er Jahren versammelten sich hier Avantgarden, die gesellschaftliche Normen infrage stellten und andere Ebenen der Wirklichkeit erkundeten. Viele Clubs wurden so zu Gesamtkunstwerken, bei denen sich Innenarchitektur und Möbeldesign, Druckgrafik und Kunst, Licht und Musik, Mode und Performance auf einzigartige Weise verbanden. »Night Fever. Design und Clubkultur 1960 – heute« ist die erste umfassende Ausstellung zur Design- und Kulturgeschichte des Nachtclubs. Die in der Ausstellung präsentierten Beispiele reichen von italienischen Clubs der 1960er Jahre, die von Vertretern des Radical Design geschaffen wurden, bis hin zum legendären Studio 54, in dem Andy Warhol Stammgast war – vom Palladium in New York, das von Arata Isozaki entworfen wurde, bis hin zu den Konzepten von OMA für ein neues Ministry of Sound in London. Neben Filmen und historischen Aufnahmen, Postern und Mode umfasst die Ausstellung Musik, Licht- und Rauminstallationen, die den Besucher auf eine faszinierende Reise durch Subkulturen und Glitzerwelten führen – auf der Suche nach der Nacht, die niemals endet.
 
Play Parade. Eine Eames-Ausstellung für Kinder
Bis 11.02 2018
 
»Take your pleasure seriously!« war einer der Leitsätze des Designers Charles Eames. Für Charles und Ray Eames war das Spiel die Grundlage jeglicher Kreativität. Auf dieser Basis konzipiert das Vitra Design Museum erstmals eine Ausstellung speziell für Kinder – zum Betrachten und Mitmachen. Auch die Eröffnung ist ein Event für die ganze Familie: Hier können alle gemeinsam die Spielzeugentwürfe der wohl bekanntesten Möbeldesigner des 20. Jahrhunderts entdecken und form- und farbenprächtige
Masken und Kreisel gestalten.
Eintritt frei
info@design-museum.de
 
Die Sammlung des Vitra Design Museums – 1800 bis heute
Dauerausstellung
Schaudepot
 
Die Sammlung des Vitra Design Museums zählt zu den wichtigsten Beständen des Möbeldesigns weltweit. Sie umfasst insgesamt circa 7000 Möbel, über 1000 Leuchten, zahlreiche Archive sowie Nachlässe von Designern wie Charles & Ray Eames, Verner Panton und Alexander Girard. Am 4. Juni 2016 hat das von den Architekten Herzog & de Meuron gestaltete Vitra Schaudepot eröffnet, in dem das Vitra Design Museum Schlüsselobjekte seiner Sammlung präsentiert.
info@design-museum.de
 
Kommende Ausstellung
Vitra Schaudepot
Hans J. Wegner: Designing Danish Modern
02.03. - 03.06.2018, Vernissage: 01. März 2018
 
Als einer der wichtigsten Vertreter der dänischen Moderne ist Hans J. Wegner (1914---2007) bekannt für Möbelentwürfe, die rationalen Funktionalismus, poetische Formensprache und dänische Handwerkskunst meisterhaft vereinen. Indem er historische Möbeltypen neu interpretierte, schuf Wegner zahlreiche Klassiker des
20. Jahrhunderts, von denen sich viele in der Sammlung des Vitra Design Museums befinden. Eine Einzelausstellung im Schaudepot zeigt nun Objekte wie den Y-Stuhl (1950), den Pfauenstuhl (1948) und den als »The Chair« bekannten Runden Stuhl (1950). Filmmaterial und weitere Exponate geben einen ergänzenden Einblick in Wegners perfektionistische Auseinandersetzung noch mit den kleinsten Details des Möbelbaus -- von
kunstvollen Verbindungen bis hin zu den Eigenheiten verschiedener Holzarten---, die Wegners Möbel zu Kultobjekten des derzeit wieder so beliebten skandinavischen Designs machen.


Vitra Design Museum Gallery
Bas Princen. Image and Architecture
24.02. - 05.08.2018, Vernissage: 23. Februar 2018
Der niederländische Fotograf Bas Princen dokumentiert in seinen viel beachteten Bildern Architektur und urbane Landschaften. In seinen aktuellen Arbeiten gilt sein Interesse den Eigenheiten und Details gebauter Strukturen und der Tatsache, dass Bilder schon immer Teil von ihnen waren. Er experimentiert mit den Medien Fotografie und Architektur, indem er deren Eigenschaften überträgt und somit Grenzen verwischt. Die großformatigen Detailaufnahmen in der Ausstellung »Image and Architecture« repräsentieren Architektur und sind zugleich selbst architektonische Objekte. Die Motive reichen von Tapisserien aus der Renaissance über Stahlkonstruktionen des 19. Jahrhunderts bis hin zu Bauten Le Corbusiers. Durch eine spezielle Drucktechnik und Rahmung entwickeln die Bilder eine räumliche und materielle Präsenz, die weit über die klassische Vorstellung von fotografischen Bildern hinausreicht.


Vitra Campus: Museum, Gallery, Schaudepot, Feuerwehrhaus
An Eames Celebration
Bis 25.02 2018
Charles und Ray Eames zählen zu den bedeutendsten Designern des 20. Jahrhunderts. Mit ihren Möbeln, Filmen, Büchern, Ausstellungen und Medieninstallationen beeinflussten sie Generationen von Gestaltern und prägen auch heute noch unsere Alltagskultur. Kein anderer Designername steht so sehr für technische Perfektion und Zeitlosigkeit, aber auch für die spielerische Start-Up-Kultur der amerikanischen Westküste, die die Eames’ maßgeblich prägten. Das Vitra Design Museum präsentiert unter dem Titel »An Eames Celebration« parallel vier Ausstellungen, die das Werk des legendären Designerpaares
so umfassend wie nie zuvor vorstellen.
info@design-museum.de
 
Galerie Hanemann
Kunstdrucke auf Textilien und Serigrafie auf Plexiglas.
von Gerhard Hanemann
Bis 25. 02 2018
Öffnungszeiten: Mi. - Fr.: 14 - 17 Uhr, Sa. u. So.: 13 - 18 Uhr
Galerie Hanemann, Dorfstr.107, 79576 Weil am Rhein / Ötlingen, gh@kunstdruckwerkstatt.de
 
Colab Gallery
In Layers / a focus on stencil art
Bis 05.05 2018
Wenn Höhlenmaler Pigmente über Ihre Handrücken spuckten, wenn in Japan Kimonos bedruckt wurden und in Frankreich Tapeten hergestellt oder Kunstdrucke vervielfältigt werden mussten, dann fanden immer Schablonen ihren Einsatz. Seit je her war die Anwendung von Schablonen ein geläufiges Verfahren in der Kunst, um Motive zu übertragen. Entwicklungen in der modernen Drucktechnik und später des Digitaldrucks, hatten diese faszinierende Methode weitestgehend abgelöst. Das Handwerk wurde nahezu vergessen.
Als Künstler, oft aus der Punkszene, eine Möglichkeit suchten, ihre Zeichnungen oder Botschaften schnell, präzise und wiederholbar im öffentlichen Raum zu hinterlassen, tauchte das Schablonenschneiden- und Malen als ideale Technik Mitte der 70er Jahren wieder auf.
In der Street- und Urban Art Welt erlebt diese Technik, dort Stencil Art genannt, heute eine echte Renaissance.
In den vergangenen elf Jahren hat die Colab Gallery vereinzelt bekannte Schablonenkünstler eingeladen.
Bis Mai 2018 widmet die renommierte Galerie im Dreiländereck nun diesem faszinierenden Thema eine eigene Gruppenausstellung. Hierfür sind neun Künstler aus aller Welt nach Weil am Rhein eingeladen, um hier ihre beeindruckenden Kunstwerke zu zeigen.
Colab Gallery GmbH, Schusterinsel 9, 79576 Weil am Rhein
www.colab-gallery.com
 
Textilmuseum
Bakuba Design - Textilkunst aus dem Herzen Afrikas
Bis 01.07.2018
 
Die Ausstellung mit dem Titel "Bakuba Design - Textilkunst aus dem Herzen Afrikas" zeigt eine Auswahl an Raphiatextilien der Bakuba aus dem zentralafrikanischen Kongogebiet. Die
Webstücke bestechen durch die Einzigartigkeit ihrer dekorativen geometrischen Muster, die heute in der Mode und in der modernen Wohnkultur hochaktuell sind. Auch die Künstler der klassischen Moderne wie Henri Matisse, Paul Klee und Pablo Picasso ließen sich schon im frühen 20. Jahrhundert von diesen traditionellen Designs inspirieren und stilbildend beeinflussen.
Die Motive der Bakuba sind auf den ersten Blick streng geometrisch, aber auf den zweiten Blick erkennt man das raffinierte Formenspiel und die Lust an der Improvisation. Das symmetrische Anfangsmuster wird jedoch nicht auf dem ganzen Stoffstück fortgeführt, sondern es verändert sich fließend. Die Stickerinnen spielen mit der Asymmetrie und wandeln die Muster im Fortschreiten der Arbeit fast unmerklich aber stetig ab.
Neben der Formensprache ist auch die handwerkliche Technik der Bakuba bemerkenswert, die zur Herstellung des sogenannten Kasai-Samtes angewandt wird.
Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem Afrika-Kenner Karl-Heinz Niechoj aus Weil-Haltingen entstanden, der dem Museum einige Stücke seiner Sammlung zur Verfügung gestellt hat. Nach 28 Jahren am Kant-Gymnasium in Weil am Rhein arbeitete Niechoj sechs Jahre als Leiter der Deutschen Auslandsschule in Namibia. Er besuchte mehrere Länder des südlichen Afrikas, lebte bis 2016 lange Zeit im Süden Kapstadts und erwarb sich vertiefte Kenntnisse über das Leben, die Menschen und die Kulturen Afrikas.
 
Am Freitag, den 26. Januar 2018 lädt das Museum Weiler Textilgeschichte um 18.30 Uhr zu einem Vortrags- und Gesprächsabend mit Karl-Heinz Niechoj ein.
Treffpunkt ist um 18.30 Uhr im Museum Weiler Textilgeschichte. Der Eintritt ist frei. Nach einer einführenden Besichtigung findet das Rundgespräch im Veranstaltungsraum des Kesselhauses statt.
Um Anmeldung wird gebeten. Kurzentschlossene sind aber jederzeit willkommen.
Informationen und Anmeldung unter:
Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Frau Simone Kern, Tel: 07621/704416 oder per Email an s.kern@weil-am-rhein.de
Anmeldungen sind ab sofort möglich.
 
Museum am Lindenplatz
"Haholtingas' Erben" - 1250 Jahre Haltingen
Bis 22.07 2018
 
Die Ausstellung "Haholtingas Erben" wurde vom Museumskreis Weil am Rhein e. V. in Zusammenarbeit mit dem Städtischen Kulturamt erarbeitet und umgesetzt
 
Der Fokus der Ausstellung liegt auf den Haltingern und ihrer Geschichte selbst, auch darauf wie, wann und aus welchen Gründen sich die „Haltinger“ hier am Oberrhein angesiedelt haben. Dazu tauchen die Ausstellungsmacher tief in die Vergangenheit ein und zeigen auch ein Fundstück auf Haltinger Boden – ein Relikt aus vergangener Zeit - ein Fragment eines Mammut-Stoßzahns. „Untermalt“ wird die Geschichte von zwei großformatigen Illustrationen von Sarah Klein.
Der Historie mit all ihren Höhen und Tiefen wird ebenso große Bedeutung zugemessen wie dem Dorfleben der Haltinger durch alle Zeiten und der Entwicklung des Kirchenlebens. Hierfür haben viele Haltinger tiefen Einblick in ihre Fotoalben gegeben und Objekte zur Verfügung gestellt - Erinnerungsstücke, Alltagsgegenstände und Liebgewonnenes.
 
Einer der letzten schweren Schicksalsschläge der Haltinger, die Zerstörung des alten Dorfes Haltingen durch den Beschuss im Juni 1940 sowie ihre Folgen für die Haltinger wird ebenso beleuchtet wie die das Leben danach. Dazu gibt es Aussagen von drei Zeitzeugen, die damals als Kinder in das zerstörte Haltingen zurückkehrten. Ein hierfür produzierter Film von Karl Abing lässt den Besucher die Brandnacht sowie das Davor und das Danach erleben.
Über besondere Ereignisse und das Leben der letzten siebzig Jahre der Haltinger, erzählen die Haltinger selbst. Eine Besonderheit wird ein „Türchen“ sein, das nur für Haltinger bestimmt ist. Empfangen werden die Besucher von einigen hundert Haltingern, die sich für ein „Haltinger“-Foto extra eingefunden haben. Fotografiert von Elke Fischer aus luftiger Höhe einer Feuerwehrleiter. Wie die Aufnahme entstanden ist, kann anhand eines Filmes verfolgt werden. Weiter wird es neue Blickwinkel auf Haltingen geben. Robert Hennig hat dazu seine Drohne über den Jubiläumsort fliegen lassen.
Die Ausstellung ist bis 22. Juli 2018 zu sehen. Es ist ein vielfältiges Rahmenprogramm geplant.
Öffnungszeiten: Samstags 15-18 Uhr, sonn- und feiertags 14-18 Uhr. An jedem ersten Sonntag im Monat findet eine kostenlose Führung um 16 Uhr statt. Gruppenführungen auf Anfrage.
Info: Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Humboldtstr. 2, 79576 Weil am Rhein
Kontakt: b.brutscher@weil-am-rhein.de, www.museen-weil.de
 
Dorfstube Ötlingen
Auf dem südlichsten Ausläufer des Schwarzwaldes thront eine der schönsten Dörfer im Kreis Lörrach. Wein- und Obstbau haben die Geschichte des pittoresken Weiler Stadtteils Ötlingen bis heute geprägt.
Als Pendant zum Altweiler Landwirtschaftsmuseum entstand deshalb 1990 in einem alten Fachwerkhaus ein Museum bäuerlicher Lebenskultur des 19. Jahrhunderts. Wohn- und Schlafgemächer mit wertvollen und typischen Alltagsutensilien werden so angetroffen, als hätten die Bewohner das Haus nur eben kurz zur Feldarbeit verlassen.
Der Verein zur Förderung der Dorfstube Ötlingen e.V.veranstaltet Sonderausstellungen zu Tradition und Kunst im regionalen Kontext.
Viele Wochen und Monate verbrachte Fritz Güthlin damit, das Nebengebäude der Dorfstube wieder als Schmiede herzurichten. Zahlreiche Exponate dokumentieren, wie Pferde beschlagen oder landwirtschaftliche Geräte repariert wurden.
Öffnungszeiten: Jeden Sonntag 15-17 Uhr, Informationen zu Sonderausstellungen und Sonderführungen: Fritz Güthlin Tel. Nr. 07621/ 6 18 77oder cerff.monika@web.de
 
Das Landwirtschaftsmuseum in Alt-Weil öffnet wieder im April.
Seit dem 1. März 2006 dürfen E-Mail-Zusendungen und Newsletter nur mit Einverständnis der Empfänger zugesendet werden.
Wir haben Ihnen bisher Informationen zu unseren Veranstaltungen zugeschickt und hoffen, dass diese auch weiterhin für Sie von Interesse sind.
Falls Sie keine weiteren Zusendungen von uns wünschen, können Sie sich formlos per Mail abmelden. Wir löschen dann umgehend Ihren Eintrag in unserem Verteiler.
Sollten Sie nicht antworten, dürfen wir dies als Bestätigung werten, dass Sie weiterhin an unseren Informationen interessiert sind. Herzlichen Dank.
 

 

Anmelden für den

Newsletter An-/ Abmeldung

Ihre E-Mail-Adresse:
 

Sie möchten sich für unseren Newsletter

anmelden
abmelden

 


Kontakt

Kulturamt Weil am Rhein
Humboldtstraße 1
79576 Weil am Rhein
Tel.: 07621/704-411 bzw. 412
E-Mail: kulturamt@weil-am-rhein.de