Projektentwicklung am Europaplatz

Europaplatz - "Baumverpflanzungen alleine Sache des Investors"

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MEAG plant Erweiterung der Einkaufinsel, Kunden profitieren

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Präsentation aus der Gemeinderatssitzung vom 21. Juni 2017

Präsentation "Dreiländergalerie" (19,584 MB)
(inkl. Grundrisse und Ansichten)

Modell-Fotos der Dreiländergalerie


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Dreiländergalerie - die nächsten Schritte

Die Dreiländergalerie hat die nächsten Schritte in der Planung genommen. Laut der gemeinsamen Pressemitteilung der Stadtverwaltung und des Investors fand eine Unterrichtung der am Bauantragsverfahren zu beteiligenden Behörden am vergangenen Montagnachmittag statt. In der nicht-öffentlichen Sitzung des Bau- und Umweltausschusses vom selben Tag informierten die vom Investor beauftragten Büros über den aktuellen Planungsstand und dessen Fortschreibung seit der letzten Sitzung des Gemeinderates. Bei dieser Sitzung anwesend waren mit Samuel Schapira und dem künftigen Centermanager Andreas Thielemeier auch die Investoren.
 
In den letzten Wochen wurde die Planung im Rahmen zweier Workshops weiter konkretisiert. Außerdem gab es eine Abstimmung zur Freianlagenplanung mit den Vertretern des Behindertenbeirates. Von dort kamen auch wertvolle Hinweise zur inneren Organisation des Centers für Personen mit Einschränkungen. Diese Ergebnisse sind in den aktuellen Planungsstand eingeflossen, den die von der CEMAGG beauftragten Büros nun den Mitgliedern des Bau- und Umweltausschusses nicht-öffentlich ausführlich vorgestellt haben.
 
Nach der ausführlichen Vorstellung und der Aussprache empfahlen die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses dem Gemeinderat für dessen Sitzung am 27. Juni 2017 eine Freigabe der Planung.
 
In dieser Sitzung wird dann neben aktualisierten Visualisierungen auch erstmals öffentlich das städtebauliche Modell zur Dreiländergalerie sowie das im Maßstab 1:1 erstelltes Fassadenmodell vorgestellt werden.


Bürgerentscheid zum Europaplatz am 19. Juli 2015

Der Gemeinderat hat in öffentlicher Sitzung am 19. Mai 2015 beschlossen, dass der Bürgerentscheid zum Europaplatz am 19. Juli 2015 stattfinden wird.

Die Fragestellung beim Bürgerentscheid lautet:

"Sind Sie damit einverstanden, dass die Stadt Weil am Rhein die Grundstücke Flst.-Nr. 8019/1 und Flst.-Nr. 5301/4 (Hangkante/Europaplatz) an die CEMAGG GmbH, c/o Postgalerie, Karlsruhe, verkauft, damit diese dort ein Dienstleistungs- und Einzelhandelszentrum gemäß dem Projektstand vom 21.10.2014 errichtet?"

In der Gemeinderatssitzung wurde von der CIMA außerdem die Wirkungsanalyse Dreiländergalerie vorgestellt, die mögliche Auswirkungen auf den innerörtlichen Einzelhandel untersucht.Die Präsentation und das Gutachten finden Sie unter dem Punkt "Präsentationen" auf der rechten Seite.

Wahlergebnis Bürgerentscheid


Europaplatz: Zuschlag an CEMAGG

Der Gemeinderat der Stadt Weil am Rhein hat am 21. Oktober 2014 beschlossen, die Grundstücke am Europaplatz an die Firma CEMAGG in Karlsruhe zu veräußern. Damit endet das europaweite Ausschreibungsverfahren, welches der Gemeinderat im Juni 2013 eingeleitet hat. Die CEMAGG will dort ein Einzelhandels- und Dienstleistungszentrum mit einer Verkaufsfläche von rund 16.500 Quadratmetern errichten. Darin sollen ca. 60 Geschäfte Platz finden, die durch Gastronomiebetriebe ergänzt werden. Geplant ist ein Parkhaus mit 550 Stellplätzen. Es ist ausschließlich über die B 3 erreichbar. Auch der Lieferverkehr wird ausschließlich von der B 3 her abgewickelt. Vor einer Realisierung steht allerdings ein positives Votum der Bürgerschaft durch einen Bürgerentscheid. Damit endet das europaweite Ausschreibungsverfahren, welches der Gemeinderat im Juni 2013 eingeleitet hat.
 


Rückblick:
Im April 2013 wurde die Verwaltung beauftragt, eine europaweite Ausschreibung der städtischen Grundstücke am Europaplatz vorzubereiten. Das mit der Fortschreibung des Märkte- und Zentrenkonzeptes aus dem Jahr 2009 beauftragte Büro CIMA hatte bei der Fortschreibung ermittelt, dass zwischen 2009 und 2013 die Kaufkraftbindung in Weil am Rhein leicht zurückgegangen ist. Dagegen hatte sie im selben Zeitraum in den umliegenden Städten, und sogar kreisweit, teilweise deutlich zugenommen.
 
Das Verfahren:
Das Ausschreibungsverfahren umfasst mehrere vorgegebene Schritte und ist aufgrund des Gesetzes über Wettbewerbsbeschränkungen zum Schutz der Anbieter nicht-öffentlich durchzuführen. Nach einer Bekanntmachung im EU-Amtsblatt konnten sich für den Teilnahmewettbewerb interessierte Investoren melden. Diese mussten den Nachweis erbringen, dass sie ein Einzelhandels- und Dienstleistungszentrum in dieser Größe schon geplant und gebaut haben und auch über einen längeren Zeitraum betrieben haben. Aus diesem Teilnahmewettbewerb heraus wurden dann die Zulassungen zum nächsten Verfahrensschritt, dem Verhandlungsverfahren, erteilt. Dieses Verhandlungsverfahren, in welchem die zugelassenen Bieter ihre konkreten Projektvorstellungen darlegen mussten, endete mit der Zuschlagserteilung durch den Gemeinderat an die CEMAGG.
 
Das Verhandlungsverfahren:
Grundlage des Verhandlungsverfahrens bildeten die vom Gemeinderat im September 2013 in öffentlicher Sitzung beschlossenen Vergabekriterien. Diese beinhalteten unter anderem Vorgaben zum Städtebau, zur Architektur, zu den Verkehrsanbindungen und zur Größe der Verkaufsfläche. Bei dieser wurde von einem Orientierungswert von 16.800 Quadratmetern ausgegangen. Dieser Orientierungswert resultiert aus der Fortschreibung des Märkte- und Zentrenkonzeptes, welches die CIMA im Auftrag des Gemeinderates erstellt hat und welches vom Gemeinderat ebenfalls im September 2013 beschlossen wurde.
 
Zur Begleitung des Verhandlungsverfahrens und zur Unterbreitung eines Zuschlagsvorschlages an den Gemeinderat wurde durch diesen eine Auswahl- und Bewertungskommission gebildet. Dieser gehörten neben Gemeinderäten und der Verwaltungsspitze auch Fachplaner an. Eingebunden in das Verfahren war auch das Regierungspräsidium Freiburg als Raumordnungsbehörde, die Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee sowie der Einzelhandelsverband Südbaden.
 
Nach mehreren und ausführlichen Beratungsrunden, die auch die Nachbesserung der Angebote durch die Bieter enthielten, hat die Auswahl- und Bewertungskommission dem Gemeinderat vorgeschlagen, die städtischen Grundstücke gemäß dem Konzept an die CEMAGG zu veräußern.
 
Weiterer Ablauf:
Oberbürgermeister Wolfgang Dietz und Bürgermeister Christoph Huber haben am Tag nach dem Gemeinderatsbeschluss den Lörrach Oberbürgermeister Jörg Lutz über das Ergebnis informiert. "Innerhalb des Oberzentrums Lörrach-Weil am Rhein legen wir großen Wert auf transparente Darlegung der Verfahrensabläufe", so Oberbürgermeister Wolfgang Dietz. "Bürgermeister Huber hat bereits Ende Mai 2014 den Gemeinderat von Lörrach nicht-öffentlich über den aktuellen Verfahrensstand zu der Ausschreibung am Europaplatz und zu weiteren Veränderungen im Bereich des Weiler Einzelhandel unterrichtet", so Dietz weiter.
 
Im November 2014 fand beim Regierungspräsidium Freiburg mit der Industrie- und Handelskammer, dem Einzelhandelsverband Südbaden, dem Regionalverband Hochrhein-Bodensee, der Stadt und dem Investor statt. Dabei wurden die raumordnerischen Aspekte des Vorhabens erörtert werden. Nach Durchführung der raumordnerischen Vorprüfung soll im Jahr 2015 der Bürgerentscheid stattfinden. Die Verwaltung wird dem Gemeinderat einen Vorschlag für das Datum des Bürgerentscheides sowie der damit verbundenen Fragestellung unterbreiten. Bei der Stadtverwaltung geht man davon aus, dass der Bürgerentscheid im ersten Halbjahr 2015 stattfinden kann.

 


Im Laufe der Projektentwicklung werden an dieser Stelle Informationsmaterialien sowie die weiteren Verfahrensschritte aufgelistet.

Städtische Informationsbroschüre

Informationsbroschüre "Entwicklung der Innenstadt Weil am Rhein" (739 KB)

Präsentationen

Gemeinderatssitzung vom 21.06.2017

Präsentation "Dreiländergalerie" (19,584 MB)


Infoveranstaltung vom 07.07.2015


Informationen des Investors CEMAGG

www.dreiländergalerie.de