Instrumental- und Vokalunterricht

Tasteninstrumente

Keyboard

Keyboard

Das Keyboard ist das gebräuchlichste der elektronischen Instrumente bei der Pop- und Unterhaltungsmusik. Es kann über die Midi-Schnittstelle mit einem Computer verbunden werden. Viele Musikprogramme erweitern die Einsatzmöglichkeiten sehr.


Klavier

Klavier

In den vergangenen 400 Jahren ist ein schier unerschöpflicher Schatz an wunderbarer Musik für dieses Instrument entstanden; ein Schatz der für jeden Charakter, für jede Persönlichkeit, für jedes emotionale und geistige Bedürfnis eine große Auswahl an Literatur bereit hält.

Die musikalischen Möglichkeiten für Klavierspieler sind sehr vielfältig:

  • solistisch
  • kammermusikalisch in den verschiedensten Besetzungen (Klavier vier- oder gar sechshändig, Klavier in Kombination mit nahezu jedem anderen Instrument im Duo, Trio, Quartett usw.)
  • manchmal im Orchester
  • eine Fülle von Stilrichtungen (der vergangenen Epochen, Zeit-genössisches, Pop, Rock, Jazz etc.)
  • Mit dem Klavierspiel kann in fast jedem Alter begonnen werden, jedoch liegt erfahrungsgemäß das ideale Anfangsalter für Klavierunterricht zwischen dem 6. und 10. Lebensjahr.

Holzblasinstrumente

Querflöte

Querflöte

Die Querflöte ist ein Melodieninstrument, das quer unter der Unterlippe angelegt wird. Die Lippen des Spielers bilden einen Luftstrahl, der gezielt auf die Kante des Mundloches geblasen wird und sich dort bricht. Dies erzeugt den Ton. Die Tonhöhe wird durch das Schließen bzw. Öffnen der Klappen verändert. Die Beliebtheit, die Querflöte zu erlernen,hängt nicht zuletzt von ihren breiten Einsatzmöglichkeiten vom Sinfonieorchester zur Blaskapelle und vom Kammermusikensemble bis zur Jazz-Combo ab.

Die Städtische Sing–und Musikschule Weil bietet im Anschluss an die Musikalische Früherziehung den frühinstrumentalen Querflötenunterricht für Kinder ab 6 Jahren auf der kleinen Holztraversflöte an. Als Übergang wird dann solange die Böhmflöte mit gebogenem Kopfstück verwendet, bis die Kinder im Alter von ca. 8-9 Jahren die Armlänge haben, um eine natürliche Haltung einzunehmen. Ziel der Ausbildung ist es, mit Leichtigkeit, müheloser Atmung, entspannter Haltung und leichtem Blasdruck einen klangvollen, klaren und glänzenden Ton zu erzeugen.

Außer dem gebogenen Kopfstück können keine Instrumente bei der Musikschule geliehen werden. Vor der Anschaffung eines Instrumentes ist ein Gespräch mit dem Fachlehrer ratsam, da der Handel neben verschiedenen Fabrikaten auch verschiedene Systeme anbietet.


Oboe

Oboe

Die Oboe (franz. =haut bois = hohes Holz) gehört in der Familie der Holzblasinstrumente zur Gruppe der Doppelrohrblatt-Instrumente. Das Mundstück (Rohr) besteht aus zwei gegeneinander schwingenden Lamellen, die aus Schilfrohr (Arundo donax) zugeschnitten und sehr dünn geschabt werden. Diese Arbeit macht jeder Oboist selbst, weil er mit der Gestaltung des Rohres, dessen Anpassung an seinen individuellen Ansatz und die Verwirklichung seiner persönlichen Klangvorstellung in der Hand hat.

Die Entwicklung der Mechanik wurde allerdings erst im 19. Jh. in der Zeit der großen Virtuosen vorangetrieben. Noch zur Zeit Beethovens spielte man auf einer Oboe mit Grifflöchern (wie bei der Blockflöte) und nur zwei bis drei Klappen. Die Oboe hat eine Fülle bedeutender Musik inspiriert und als Solo-, Kammermusik– und Orchesterinstrument einen festen Platz in unserem Musikleben. Der Unterricht auf der Oboe kann ca. ab dem 10. Lebensjahr begonnen werden. Als Vorbereitung (vor dem 10. Lebensjahr ) eignet sich besonders der Unterricht auf der Blockflöte, der das Kind mit der Haltung, der Atmung und Artikulation des Bläsers vertraut macht und die Musizierfreude weckt (bzw. erhält).

Das Englisch Horn (Alt-Oboe in F) und die Oboe d´amore (Oboe in „Mezzosopranlage„in A) können von jedem Oboisten gespielt werden.


Klarinette

Klarinette

Nach und nach erhielt das Instrument mehrere Klappen, welche schwer zu greifende oder schlecht stimmende Töne verbesserten. Anfangs aus Buchsbaum, wird heute das afrikanische Grenadillholz für den Bau verwendet. 1817 erfand der russische Klarinettist Iwan Müller ein 13-klappiges Instrument. Aus diesem Instrument entwickelte sich das „deutsche System“, (von Oskar Oehler vervollständigt). 1842 erfindet der französische Klarinettist Klose unter Verwendung der von Theobald Boehm entwickelten Grundlagen für den Instrumentenbau das französische oder Boehm-System.

Voraussetzung für das Erlernen der Klarinette ist ein gesundes Gebiß (Zahnstellung beachten, keine Zahnspange!), sowie ausreichend große Hände. Ein sinnvolles Anfangsalter ist je nach den körperlichen Voraussetzungen bereits mit 9 Jahren gegeben. Für die erste Zeit besteht die Möglichkeit, ein Instrument bei der Musikschule auszuleihen. Später ist der Kauf eines eigenen Instruments ratsam (ca. 1000 €), wobei der Fachlehrer beratend zur Seite steht.

Verwendung findet die Klarinette dank ihrer vielfältigen Möglichkeiten in beinahe allen musikalischen Gattungen, von der Volksmusik über die Blasmusik, bis hin zu Jazz, Kammermusik, Sinfonie- und Opernorchester.


Fagott

Fagott

Das Fagott ist eingeknicktes Doppelrohrblattinstrument (zumeist aus Ahorn). Der Windkanal verläuft über einen Knick in zwei parallelen Rohren. Darauf ist ein s-förmiges Anblasrohr gesteckt. Als Generalblasinstrument trat es ab 1620 auf (Schütz), im Orchester zuerst als Bass der Oboen. Im klassischen Orchester ist es zweifach besetzt, im romantischen dreifach. 

Solokonzerte für das Fagott komponierten u.a. Vivaldi, J.Chr. Bach, W.A. Mozart, C.M.v.Weber. Weitere verwandte Instrumente: Kontrafagott (259 cm lang), Heckelphon (138,5 cm lang).

Den frühinstrumentalen Unterricht auf dem Quintfagott kann man schon ab dem Alter von 8 Jahren beginnen. Die Löcher sind eng beieinander und das Instrument ist nicht groß. Leihinstrumente sind vorhanden.


Saxophon

Saxophon

Adolphe Sax war der Schöpfer des modernen Saxophons, welches er um 1838 erfand.

Beim Saxophon wird ein Mundstück mit Einzelrohrblatt, dem der Klarinette ähnlich, auf ein Metallinstrument mit weiter konischer parabolischer Bohrung gesetzt. Von Anfang an hatten die Tonlöcher die richtige Größe und mussten somit durch Klappen abgedeckt werden. Das heutige Saxophon besitzt 24 Klappen. Die Applikatur hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Böhm-System. 

1846 wurden Saxophon ein acht Größen hergestellt: Sopranino, Sopran, Alt, Tenor, Bariton, Baß, Kontrabaß und Subkontrabaß. Das Saxophon war in erster Linie für das Harmonieorchester bestimmt, das meistens in B- und Es-Dur spielt. So sind Saxophone bis heute meistens transponierende Instrumente in Es und B; Sopranino, Alt-Bariton und Kontrabaß stehen in Es; Sopran, Tenor, Baß und Subkontrabaß in B.

Das ideale Einstiegsalter zum Erlernen diese Instrumentes hängt von körperlichen Voraussetzungen (Handgröße, Fingerlänge usw.) ab (bei Jungen und Mädchen ab 12 Jahren in der Regel).

Das Instrument wird in verschiedenen musikalischen Bereichen eingesetzt (kleines Ensemble,Trio, Quartett, Musikverein, Big-Band, Jazz-Band etc.).  


Blockflöte

Blockflöte

Unterricht im Fach Blockflöte wird in der Regel Kindern vom Grundschulalter, aber auch schon 5jährigen Kindern in Einzelstunden oder kleinen Gruppen bis zu 4 Schülern erteilt. Je nach Alter kann mit Sopran– oderAltblockflöte begonnen werden. Die Blockflöte wird im künstlerischen Instrumentalunterricht nicht als Elementarinstrument verstanden, sondern als eigenständiges historisches Instrument mit einem großen Repertoire an Literatur aus mehreren Jahrhunderten.
 
Eine gelöste, lockere Grundhaltung ist Voraussetzung zur Tonbildung, Zungen– und Fingertechnik. Außer Haltung, Atmung und Zungenarbeitgelten als blockflötenspezifische Schwierigkeiten: Überblasen, komplizierte Griffverbindungen, Koordination zwischen Zungen– und Fingerbewegungen und die Intonation. Ergänzt und vertieft wird der Unterricht durch Blockflöten-Ensembles (mit Sopranino, Sopran– ,Alt-, Tenor– und Baßblockflöten). Die Städtische Sing– und Musikschule bietet zwei Ausbildungswege auf der Blockflöte an:
 
- einerseits den künstlerischen Instrumentalunterricht, der das originale Repertoire für dieses Instrument behandelt,
 
- andererseits den Unterricht in der Musikalischen Grundausbildung  mit der Blockflöte als vorläufiges Instrument.


Blechblasinstrumente

Allgemeine Informationen

Die Familie der Blechblasinstrumente besteht aus Trompete, Horn, Posaune/Bariton und Tuba. Da bei Blechblasinstrumenten die Schwingungen mit dem Körper erzeugt werden, ist ein wesentlicher Schwerpunkt des Unterrichtes die Beherrschung verschiedener Körperfunktionen (Atmung, Zunge, Kiefer,Gesichtsmuskulatur). Wer ein Blechblasinstrument lernen möchte, kann bereits ab 7 Jahren mit dem Unterricht beginnen. Die Schüler spielen nach Erreichen eines gewissen Leistungsstandes zusätzlich in einem Blechbläserensemble. Dieses Spielen in der Gruppe ist pädagogisch wichtig und auch als soziales Erlebnis für die Schüler äußerst motivierend.


Trompete

Trompete

Die heutige moderne Trompete gibt es in vielen Stimmungen für alle musikalischen Ansprüche und Verwendungszwecke, wie Sinfonie-, Blas-, Unterhaltungsorchester oder Big-Band. Beliebt ist die Trompete als festlich klingendes Instrument auch in der Kirche im Zusammenspiel mit der Orgel.


Posaune

Posaune

Bestehend aus einem länglichen gewundenen Schallstück und einem ineinander verschiebbaren Zugteil werden Posaunen in mehreren Stimmlagen (Alt,Tenor, Baß) gebaut. Das Hauptinstrument ist die Tenorposaune in B, welche als nicht transponierendes Instrument (in C notiert) behandelt wird. 

Durch den sechsfach ausfahrbaren Zug kann die Naturtonreihe (entsprechend den Ventilinstrumenten) auf sieben verschiedenen Tonebenen erzeugt werden. Im Gegensatz zu den Ventilinstrumenten sind auf der Zugposaune gleitende Tonübergänge (Glissandi) möglich. Wie die Trompete hat die Posaune auch ihren Platz in allen Musikstilen und Orchesterformen gefunden.


Horn

Horn

Seine frühesten Vorläufer waren in grauer Vorzeit Tierhörner und Muscheln, auf denen meist nur ein Ton gespielt werden konnte. Zu kultischen Zwecken haben sich die Etrusker Hörner aus Ton gebaut und in Skandinavien gab es die schon aus Metall gefertigten Luren. Aus den Signal– und Jagdhörnern, die seit dem Mittelalter in Gebrauch waren, wurde über mehrere Zwischenstufen das heutige Waldhorn entwickelt. Es wird mit einem Trichtermundstück gespielt und hat eine konische Mensur. Dadurch unterscheidet es sich von Trompete und Posaune. 

Das heutige Ventilhorn funktioniert wie seine Vorgänger nach dem Prinzip der Naturtonreihen. Das heißt, die unterschiedlichen Tonhöhen werden durch minimale Änderungen der Lippenspannung und Zungenposition erzeugt.


Die Streichinstrumente

Streichinstrumente

Streichinstrumente

Zur Familie der Streichinstrumente gehören

- die Geige (Violine)
- die Bratsche (Viola)
- das Cello (Violoncello) und
- der Kontrabaß (Violone)

Diese haben vieles gemeinsam:

Alle werden mit einem Bogen gestrichen oder gelegentlich gezupft. Durch das Greifen mit der linken Hand wird die Länge der schwingenden Saite und damit der Ton verändert.

Die drei höheren Instrumente stammen alle von der Familie der viola da braccia (Armgeigen) ab. Der Kontrabass zeigt einige Merkmale der Gambenfamilie (viola da gamba – Kniegeige -) auf.

Der Unterschied der einzelnen Instrumente liegt in der Größe und damit in der Tonhöhe und Klangfarbe (je größer, desto tiefer). Durch die unterschiedliche Größe ändert sich auch die Spielhaltung. Geige und Bratsche werden auf die linke Schulter gelegt und unter dem Kinn gehalten. Das Cello wird im Sitzen auf einen Stachel gestellt und zwischen den Knien gehalten. Der Kontrabass wird im Stehen (oder sitzend auf einem speziellen Hocker) gespielt.

Leihinstrumente

Schülerinstrumente können für alle Streichinstrumentengruppen (Geige, Bratsche, Cellound Kontrabass) und in allen Größen (1/8, 1/4, 1/2 und 3/4) beim örtlichen Handel ausgeliehen werden. 

Was ist für den Unterricht auf Streichinstrumenten wichtig?

Der Unterricht auf Streichinstrumenten sollte möglichst früh beginnen. Unter besonderen Voraussetzungen kann das auch schon vor Schulbeginn sein. Ab dem 6. Lebensjahr ist der Einstieg in den Unterricht besonders leicht, wenn das Kind zuvor z.B. die Musikalische Früherziehung durchlaufen hat und dort schon eine gewisse Eignung (musikalisches Gehör, Motorik) und Neigung zum Streichinstrument festgestellt wurde. 

Vom „Barock“ ... Zum „Rock“ - oder welche Musik kann man auf der Geige (auf Streichinstrumenten) spielen?

Die Komponisten Bach, Mozart, Beethoven, Brahms sind berühmte Stellvertreter für die barocke, klassische und romantische Musik. Daneben können die Schüler bei uns aber auch ganz andere Musikrichtungen wie Jazz, Volksmusik, Rock und Pop kennenlernen. 

Von der Kammermusik bis zum großen Orchester werden die Streichinstrumente in unterschiedlichen Besetzungen gebraucht. Zu den beliebtesten Besetzungen gehört das Streichquartett mit zwei Geigen,Bratsche und Cello (manchmal spielt noch ein Kontrabass mit). Der Bass tritt in der Kammermusik verhältnismäßig selten in Erscheinung, ist dafür im Orchester unverzichtbar. 

Streicherensembles und Orchester


„Gemeinsam von Anfang an“ heißt die Devise im Streicherunterricht. Bereits in den ersten Wochen des Unterrichts können unsere Schüler in gemischten Gruppen (Geige, Bratsche, Cello und Kontrabass) zusammen spielen. Die Ensemblestunden finden nach Absprache mit den beteiligten Lehrern statt. Die Betreuung erfolgt durch verschiedene Streicherlehrer unserer Schule.

Je nach Leistungsstand bieten wir Spielkreise an, in denen sich die Spieler ein Mal pro Woche zusätzlich zum Unterricht treffen. Durch das Üben im Unterricht, zu Hause und in der Ensemblestunde sind die Streicher bald hungrig auf neue Herausforderungen. Diese finden sie im Schulorchester. Dort werden unter der Führung einer erfahrenen Lehrkraft schwierige Stücke erarbeitet und bei verschiedenen öffentlichen Konzerten aufgeführt.  

Michaela Bongartz, Dorit Fischer, Walter Kösters, Patricia Scrocco, Beatrice Wygandt


Sonstiges

E-Gitarre

E-Gitarre

Die Elektro-Gitarre, wird wie der Elektro-Bass vor allem in der Unterhaltungs– und Popmusik verwendet. Die Saiten werden mit dem Plektrum angerissen, die Schwingungen der Saiten werden mit magnetischen Tonabnehmern abgenommen und verstärkt. Sie können mannigfaltig beeinflußt werden durch Filter, Verzerrer oder akustische bzw. elektrische Rückkopplung, die einen konstanten Ton erzeugt. Die E-Gitarre wird, wie der Elektrobass, meist ohne Resonanzkörper gebaut, gelegentlich als kombinierte Akustik– und Elektrogitarre. Klang und Lautstärke  der Elektrogitarre können am Instrument selbst, aber auch mittels Fußpedalen und amVerstärker beeinflusst werden.


E-Bass

E-Bass

Der Kontrabaß war für Pop-Musik zu leise. Schon ab den 30er Jahren wurde experimentiert, mit Pick-Up-Systemen den Eigenklang der Saite auf Verstärker zu übertragen. Leo Fender schuf 1951 den modernen heute noch aktuellen E-Bass: Bassisten wie James Jamerson, John Fentwistle, Paul McCartney und andere führten den E-Baß eindrücklich in die Popularmusik ein. Der Musikinstrumentenhandel bietet eine reichhaltige Auswahl an E-Bässen an.


Schlagzeug

Schlagzeug

Schlagzeug (engl. percussion, franz. Batterie percussion, ital. batteria percussione) ist nicht nur ein Instrument, sondern der Überbegriff aller Schlag-Instrumente (Solo wie auch Orchesterinstrumente).

Schlag-Instrumente: Das Schlagzeug ist heute in jedem modernen Orchestervertreten. Es beinhaltet Percussionsinstrumente, bei denen der Tondurch Schlagen oder eine verwandte Bewegung erzeugt wird. Diese gliedern sich in Idiophone (Eigenklinger z.B.Metallinstrumente), Membrahphone (Membran-Instrument wie z.B. Trommeln) und Chordophone (Saiteninstrumente z.B. Hackbrett).
 
Diese Gruppen werden weiter unterteilt in Instrumente mit bestimmter und unbestimmter Tonhöhe. Ein Schlagzeuger muss zunächst alle Schlagzeuginstrumente kennen lernen, um sich dann auf eine Untergruppe zu spezialisieren (z.B.Paukist, Percussionist, Trommler, Xylophonist, Vibraphonist oder „Drummer„). Drummer bedeutet Drum-Set-Spezialist! (Jazz-Bigband-Blasmusik).

Hier sind die wichtigsten Schlagzeug-Gruppen, in welche alle Schlaginstrumente einzuordnen sind: 

Instrumente mit bestimmter Tonhöhe:
Pauken, Holzstabspiele, Lotusflöte, Metallspiele, Litophon, Zimbeln, Gongs, Glocke, Flexaton, Singende Säge, Instrumente aus abgestimmten Glasschalen.
 
Instrumente mit unbestimmter Tonhöhe:
Instrumente zur Laut– und Geräuscherzeugung oder -nachahmung, Fellmembraphone: Trommeln,TomTom, Schlagidiophone: Becken, TamTam, Schrapinstrumente: Gurke, Ratsche,Rasselinstrumente: Maracas
 
Vor oder neben dem Schlagzeugunterricht ein Melodie-Instrument zu erlernen, ist  sehr nützlich. Ein generelles Anfangsalter richtet sich nach den Wünschen und Hauptneigungen des Einzelnen, die ein kurzes Gespräch mit dem Fachlehrer offenbart.


Gesang

Gesang

Besonders interessierte Jugendliche und Erwachsene, die gerne Singen, können sich im Einzelunterricht stimmbildnerisch ausbilden lassen. Die vielseitigen Möglichkeiten der Naturstimme wird anhand atem– undstimmtechnischer Mittel intensiv geschult. Der Bereich Atemtechnik erfordert große Aufmerksamkeit. Oft genug müssen „Betriebsstörungen„ wie falsche Gewohnheiten, unter der behutsamen Aufsicht des Stimmbildners und Gesangslehrers zur natürlichen, gesunden Atmung zurückgeführt werden. Darauf basierend sollten die Stimmlippen im „rechten Maß„ und gut ausbalanciert in Schwingungen versetzt werden, dass die Stimme entsteht. Die Sprecherziehung sensibilisiert die Artikulations– Muskulatur (Gaumen, Mund, Zunge, Lippen). 

Erst die souveräne Beherrschung des Stimmapparats, die präzise Artikulation und die reine Intonation ermöglichen in rein technischer Hinsicht Gesangskunst. Musikalisch erfordert sie eine sinnvolle Interpretationdes Notentextes, verbunden mit persönlicher Ausstrahlung des Sängers auf sein Publikum.


Kinder- und Jugendchöre

Kinder- und Jugendchöre

Eine Kooperation mit dem Gesangverein Weil 1836 e. V.
Leitung: Karl Gehweiler
 
Kinderchor "mini"
für 4-7-jährige Kinder
Donnerstag, 16.15-17.00 Uhr

"Weiler Kinderchor"

für Kinder der 2. bis 5. Klasse
Donnerstag, 17.15-18.00 Uhr

"Weiler Jugendchor"

für Jugendliche ab der 6. Klasse
Donnerstag, 18.00-19.00 Uhr

Alle Proben finden im großen Saal des Alten Rathauses in der Hinterdorfstraße 39 statt.

Probenplan auf der Homepage des Gesangverein Weil 1836 e. V.
http://www.gesangverein-weil.de/proben.html 


Zupfinstrumente

Harfe

Harfe

Anfangsalter: ca. 7 Jahre

Die Harfe ist einpolyphones, d.h. zur Mehrstimmigkeit führendes Zupfinstrument. In Ähnlichkeit zu der Spielweise des Klaviers erfordert sie die Unabhängigkeit beider Hände (und Füße) und das Lesen in zwei verschiedenen Notenschlüsseln.
 
Sie gehört zu den ältesten Musikinstrumenten.
 
Man unterscheidet drei Harfentypen:
 
Die Tiroler Hakenharfe: Drehbare Haken am Hals bewirken die Erhöhung einer jeden Saite um einen Halbton, nicht jedoch währenddes Spieles.
Die Einfachpedalharfe: Mit der von Hochbrucker 1720weiter entwickelten Form werden die Hände beim Spiel durch ein Pedalmechanismusentlastet. Er ermöglicht über sieben Pedale die Erhöhung um jeweils einen Halbton
Die Doppelpedalharfe (Konzertharfe): S. Erard schuf 1810 den Typus der heutigen Konzertharfe, der es erlaubt, durch zweifache Pedaldrückung eines Tones in jeder Tonart zu spielen.
 
Verwendungsmöglichkeiten:

Als Soloinstrument, Kammermusikpartner nahezu allen Melodieinstrumenten im Sinfonie– und Opernorchester.
 
Weil eine Konzertharfe teuer ist, beginnt man je nach Körpergröße auf der Haken–bzw. Einfachpedalharfe. Der Unterricht findet an einer musikschuleigenen Einfachpedalharfe statt .


Gitarre

Gitarre

Im modernen Gitarrenunterricht stehen die konsequente Entwicklung einer Instrumentaltechnik sowie die Arbeit an der musikalischen Gestaltung im Vordergrund. In Bezug auf Ausdrucksmöglichkeiten und manuelle Anforderungen ist die akustische Konzertgitarre mit Instrumenten wie Klavier oder Violine gleichzusetzen.
 
Das Mindestalter für denAnfangsunterricht beträgt 7 Jahre, in Ausnahmefällen 6 Jahre. Weitere Anforderungen, etwa an die körperliche Konstitution der Kinder, bestehen nicht, da zu Beginn mit kleinen Instrumenten (Oktavgitarren) gearbeitet wird. Diese Instrumente werden gegen eine geringe Mietgebühr von der Musikschule gestellt.
 
Je nach Alter der Schüler wird nach verschiedenen Schulen und Methoden unterrichtet. Nach anfänglich erlerntem Melodiespiel erfolgt stufenweise die Einführung in das Solospiel. Je nach Interesse der Schüler können dabei neben klassischer Musik auch Folk-, Pop– und Jazzarrangements sowie spanische und südamerikanische Folklore behandelt werden; eine klassische Gitarrentechnik läßt sich anhand jeder Art von Literatur entwickeln. Das Akkordspiel (Begleiten) ist ab einem gewissen Stand leicht aus dem Solospiel abzuleiten.
 
Die Gitarre eignet sich für das solistische Spiel ebenso wie für kammermusikalische Aufgaben.